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Wirtschaft in Sachsen Winter 2020

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WIRTSCHAFT IN SACHSEN |

WIRTSCHAFT IN SACHSEN | LEBEN &STIL 40 ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ●● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● Oberlausitzer Schnapsbrenner macht Bier zu Likör Aus der Not einer Brauerei macht Martin Wagner in Kirschau eine Tugend –und spannt die ganze Region mit ein. Von FranziskaSpringer Inder Oberlausitz trinkt man ziemlich gern Bier. Aber wennesanden harten Alkohol geht, greifen selbst die Oberländer lieber zum Weinbrand. Denn dass auch Bier zuHochprozentigem gebrannt werden kann, ist weithin weniger bekannt. Da braucht es schon mal eine pandemie-bedingte Notlage, um Marktlücken zu schließen. So, wie imFall von Martin Wagner. Der Inhaber der Sächsischen Spirituosenmanufaktur in Kirschau glänzt auch in der zweiten Corona-Welle mit Erfindungsreichtum: Während er mit seiner Destillieranlage imFrühjahr dringend benötigten medizinischen Alkohol herstellte und an Apotheken verkaufte, steigt erauch in die zweite Pandemie-Welle mit einer Produktidee ein, die der Notwendigkeit des Augenblicks entsprang. Der Hintergrund: Martin Wagner von der Sächsischen Spirituosenmanufaktur Kirschau hat aus der Not eine Tugend gemacht –und aus nicht verkauftem Löbauer Bier verschiedene Brände hergestellt. Foto: UweSoeder HERRLICH, DIESES ERZGEBIRGE... U-Bahn-Hektik. Bis auf unsere H ektik. Weil auch der Löbauer Bergquell Brauerei im Zuge der Corona-Krise die großen Kunden absprangen, drohten die Verfallsdaten bereits produzierter Mengen Bier abzulaufen. 20.000 Liter standen –umgenau zu sein–kurz vor der Mülltonne. Martin Wagner reagierte mit Pragmatismus und Geschäftssinn: „So günstig komme ich normalerweise an Bier nicht ran. Außerdem spart esmir das Ansetzen der Maische“, sagte er sich – und machte den Kauf. Aus der Notlage heraus entstand inKooperation mit der Brauerei aus Löbau eine gemeinsame Marke: Malzmönch. Martin Wagner verarbeitete das Bier –kreierte daraus Likör undBrand. Entstanden sind vier unterschiedliche Sorten mit je eigenen, komplett verschiedenen Geschmacksnuancen. Der Brennmeister beschreibt sie so: „Der Pilsbrand ist malzigmit einer Hopfennote. Der Brand aus dem Goldener Reiter Bier lagert einige Zeit in alten Bourbon-Whisky-Fässern und hat dadurch eine Holznote und Vanillearoma bekommen. Der Likör aus Kirsch-Porter ist kräftig und fruchtig, der Porter-Likör eher süßlich,das Passendefür Frauen.“ Doch allein mit dem Vertrieb der neuen, nun vor dem Verfall geschützten Produkte gab Martin Wagner sich nicht zufrieden. Während er für das Brennen der Brände und Liköre gerade einmaletwa240 Stunden brauchte, verbrachte er Monate mit Produktentwicklung und Logistik, baute 15 verschiedene Muster für seine Verpackungen, bis ihm eine gefiel. Die –das war die Prämisse –ist einfach zusammenzubauen undtrotzdemschick. Nun liegen sie schon seiteinigen Tagenvor ihm, dievier Präsentverpackungen inden Farben Rot, Blau, Grün und Schwarz. Zusammen mit je zwei Bieren, aus denen sie hergestellt wurden, kommen die Spirituosen daher –„weil das geschmacklich gut zusammenpasst“, sagt Martin Wagner. Schon jetzt sinddie ProdukteimOnline-Shop der Sächsischen Spirituosenmanufaktur zuhaben. Demnächst soll es sie auch im Einzelhandel undbei privaten Getränkehändlern zukaufen geben. Einzelne Edeka-Filialen, erzählt Wagner, hätten Interesse signalisiert. Darüber hinaus hofft er, dass vereinzelte kleine Weihnachtsmärkte trotz der Pandemie noch stattfindendürfen. Dort will er dann mit weiteren regionalen Verkäufern Stände betreiben. Dass der Einzelunternehmer sich mit seinen Produkten breit aufstellt, kommt dabei aber nicht von ungefähr: „Ich habe durch die erste Welle gelernt. Nur Gastro ist Mist. Man muss das Risiko verteilen und sich breiter aufstellen“, beschreibt er seine Erfahrungen. Ein einziges Standbein sei am Ende einfach viel zu riskant, nicht krisenfest genug. Der mutige Schritt inden Einzelhandel sei deshalb auch der Versuch, das Unternehmen auf beide Füße zu stellen. Auf eine Fahrt inden Untergrund musst du im Erzgebirge nicht verzichten –auf den Stress jedoch schon. Denn über Tage lässt essich hier absolut entspannt leben. Also einsteigen und mehr erfahren unter: www.erzgebirge-gedachtgemacht.de des Bundesministeriums fürWirtschaft und Energie erfolgt auf der Grund lage des vom Deutschen Bundestag beschlossenen Haushaltes. ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● Flieger-Recycling inder Lausitz Neue Chancen für den Verkehrslandeplatz inRothenburg. Künftig sollen hier alte Flieger recycelt werden. Ein erster A320 kam kürzlich aus Estland in die Lausitz. Für die Elbe Flugzeugwerke (EFW) ist esder erste Prototyp, dessen Innenleben für ein neues Flugzeug am Standort Rothenburg recycelt wird. Konkret geht esumdie Nachnutzung von Flugzeugkomponenten und die Rückgewinnung von Wertstoffen. Das heißt, der Flugplatz Rothenburg wird nicht nur letzte Station für ausrangierte Flieger sein. Die Flugzeugwerke, in Dresden-Klotzsche beheimatet, wollen an dem wachsenden Markt an wiederverwertbaren Bauteilen und Materialien teilhaben. Das auch vor dem Hintergrund, soEFW-Geschäftsführer Andreas Sperl, dass in den nächsten fünf Jahren rund 9.000 Flugzeuge stillgelegt würden. Knapp die Hälfte davon vonsoeinem Format wieder gelandete Airbus. Corona und die Krise der gesamten Luftfahrtbranche habe diesen Trendnochbefeuert. (sg) ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ●

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Wer den plüschigen Teppich des Bülow Palais im Königstraßenviertel betritt, steht auf dem Boden der Tatsachen: Es gilt die aktuelle sächsische Allgemeinverfügung zumSchutz vorCorona. Touristische Aufenthalte sind verboten und nur Übernachtungen aus dienstlichen oder anderen notwendigen Gründen erlaubt. Spa, Bar und Restaurant des Fünf-Sterne-Hauses bleiben geschlossen. Kaumein Gast wird den weihnachtlichen Lichterglanz hier sehen. Üppig geschmückt hat das Mitarbeiterteam trotzdemund biszuletzt gehofft. „Über Weihnachten dürfen wir zwar auch Touristen beherbergen, aber ich mache mir nichts vor“, sagt Ralf J. Kutzner. „Eswirdfast niemand kommen.“Für ein paar Tage hatte der Hoteldirektor jedoch ganz besondere Gäste. Sie sind zugleich Gastgeber und in diesem geschmückten Haus genauso einsam wieer selbst: Monika und Horst Bülow, Inhaber der Residenz und des Palais, die unter ihrem Familiennamen in Dresden bekannt sind. „Eigentlich kommen wir jedes Jahr vier bis fünfmal nach Dresden“, sagt Horst Bülow. Im Corona-Jahr sei dies der erste und einzige Besuch inder Stadt, die ihm seit 30Jahren ans Herz gewachsen ist. Gleich nach der Wende war der Immobilienunternehmer nach Dresden, Chemnitz und Leipzig gereist. „Wir wollten injeder der drei ostdeutschen Großstädte wenigstens ein Grundstück besitzen“,sagter. Den Anblick „Wir hängen an unseren DresdnerHäusern und sind sehr stolz darauf!“ des Hauses Rähnitzgasse 19 wird der heute 80-Jährige nie vergessen. Vollkommen baufällig sei es 1990 gewesen, obwohl bis zuletzt noch Menschen darin gewohnt haben, wie in so vielen heruntergekommenen Gebäuden der Neustadt. Zunächst stellte sich Bülow Büros darin vor. Doch die Stadtverwaltung sah Bedarf in mehr Übernachtungsmöglichkeiten für Besucher der Stadt. Also wurde das Gebäude aus dem Jahr 1730 ein Hotel. Viele gab es damals noch nicht. „Ich selbst habe während der Bauphase im Hilton gewohnt unddort an derBar auch den Kaufvertrag für unser künftiges Hotelunterschrieben.“ Für die Sanierung hatte er13Millionen D-Mark eingeplant, erzählt Horst Bülow. „Bei 15 Millionen haben wir aufgehört zuzählen.“ Heute lacht er darüber. Obwohl erdie quälenden Gespräche mit dem Verantwortlichen des Denkmalamtes inunguter Erinnerung hat. „Der wollte Sandsteinboden im Eingangsbereich. Darauf konnten dieDamen doch nicht in Stilettoslaufen!“Sicherwar dies nicht die größte Herausforderung, dafür istsie ihm besonders im Gedächtnis geblieben. „Se- Wirtschaftlich macht esfür Monika und Horst Bülow keinen Sinn, ihr Palais-Hotel im Königstraßenviertel trotz marginaler Gästezahl geöffnet zuhalten. Sie tun es trotzdem. Fotos: Christian Juppe, privat nator“ sollte das Hotel zunächst heißen. „Alles war auf diesen Namen abgestimmt: Die Stickerei auf den Bademänteln, die Aufschrift auf den Kugelschreibern, die gedruckten Briefköpfe“, erinnert sich Ralf J. Kutzner. Seit der Eröffnung 1993 ist er Direktor, inzwischen auch vom zweiten Objekt an der Königstraße. Der geplante Name aber war bereits vergeben und geschützt, wie sich zu spät herausstellte. Förmlich über Nacht wurde die BülowResidenz geboren, inklusive neuer Bademäntel, Kulis undBriefbögen. In Stuttgart, wo dasEhepaar Bülowzu Hause ist, gibt es mittlerweile ein Bülow- Carree, einen Bülow-Bogen undeinen Bülow-Turm. Dennoch tragendie wenigsten Gebäude, die Horst Bülow mit seiner BülowAGerrichtet hat, seinen Namen. „Unser neuestes Projekt ist der Porsche-Design-Tower Stuttgart“, erzählt erstolz. In dreiJahren soll er fertig sein. Nach seinem Abitur, einer kaufmännischen und einer technischen Ausbildung hatte sich der gebürtige Rheinländer mit 23 Jahren selbstständig gemacht. „Ich habe genormte Stahlbauten für Industrieunternehmen entwickelt und später bis zur schlüsselfertigen Übergabe erbaut. Das lief großartig“, erzählt Horst Bülow. Ganz allein mit einer Sekretärin habe erbegonnen und Jahre darauf rund 35 Ingenieure und Architekten beschäftigt. Als sich in den 1970er-Jahren inder Bundesrepublik eine Wirtschaftskrise anbahnte, suchte der Unternehmergeist nach neuen Möglichkeiten im Ausland - undfand sie im Irak.„Dorthaben wir die bis dahin größte Textilfabrik gebaut: einen Kilometer lang und einen Kilometer breit.“ Sämtliche Bauelemente dafür wurden in Deutschland gefertigt und verschifft.„Es sind zwar aucheinigeTeileins Wasser gefallen, aber wir haben die vereinbarte Schlüsselübergabe auf den Tag genau eingehalten“, erzählt Horst Bülow. Damals sei die Welt im Irak noch inOrdnung gewesen. „Eine tolle Zeit war das!“ Auch in Frankreich und Belgien stehen Gebäude von Bülow. Inzwischen baut er überwiegend in Stuttgart. „Wir hätten dieses Jahr Zehnjährigesgefeiert“, sagt er. Im Jahr 2010 hatte ersein zweites Hotel in Dresden eingeweiht: das Bülow Palais. Dieses Mal forderte ihn nicht das denkmalgerechte Sanieren und Restaurieren, sondern ein Neubau auf der letzten freien Baulücke des Dresdner Barockviertels. „Das haben Sie wirklich sehr schön renoviert!“ Über diesen Satz freuen und amüsieren sich Horst Bülow und seine Frau Monika herzlich. Zumal ihnen damit schon waschechte Dresdner ihren Respekt zollten. „Dabei stand andiesem Ort vorher gar nichts, was wir hätten restaurieren können.“ Die Band für die Jubiläumsfeier war bestellt, das Menü kreiert. Dann kam Corona. Hoteldirektor Kutzner sagte alles ab.AbMitte März verwaltete er dieLeere, dann ging das Hotelleben zwar weiter. Größere Feiern blieben jedoch untersagt. „Ab August hatten wir richtig viel Schwung und hofften auf einen guten November und Dezember.“ Diese beiden Monate sind normalerweise die umsatzstärkstendes Jahres. „Wirwarenzumehr als 90Prozent ausgebucht, die Silvesterparty geplant.“ Der Lockdown „light“ ist für ihn wie für Monika und Horst Bülow eine Bürde. „Ich halte eszwar für sehr richtig, dass die Politik versucht, Menschenleben zu retten“, sagt der Hotelbesitzer. Erselbst gehöre ja zur Risikogruppe. Einen guten Bekannten hat das Paar an Corona verloren: „Er war Mitte 50 und völlig gesund.“ Hotelchef Ralf Kutzner kennt viele Betroffene: „Wir haben auch schon Tote zu beklagen“, sagt er. Dennoch glauben die Hoteliers dran, dass gesellige Menschen in Gasthäusern mit Hygienekonzept sicherer wären als zu Hause oder auf der Straße. Auch dort sollen sie sich nicht zusammenfinden. „Aber solange Verstöße nicht streng geahndet werden, nehmen es zu wenige ernst“, sagt Ralf J. Kutzner. „Seit es richtig teuer ist, sich im Auto nicht anzuschnallen, tun es die Autofahrer.“ Kutzner ist sicher: „Wenn es Horst Bülow und sein großes Unternehmen nicht gäbe, wären das Bülow Palais und die Bülow Residenz nicht mehr lebensfähig.“ Dank Querfinanzierung bestehen die Häuser noch. Die rund 90Mitarbeiter sind in Kurzarbeit. Staatliche Hilfen jedoch gebe es für die beiden Hotels keine. DasFirmenkonstrukt derBülowAGmuss einen eigenen Rettungsschirm spannen. „Es geht uns gut“, sagt Horst Bülow. Das Immobiliengeschäft sei von der Krise nicht betroffen, und im Homeoffice sehe er keine Bedrohung für Büro- und Verwaltungsräume. „Im Gegenteil: Die Anforderungen steigen, die Räume sollen künftiggrößer undbesser belüftet sein.“ Auf lange Sicht sind für Horst Bülow seine Hotels eine wirtschaftliche Belastung. „Aber wir hängen an unseren Dresdner Häusern und sind sehr stolz darauf!“ Immer wieder zeichnen große Buchungsportale und Hotelguides sie aus. Allein in diesem Jahr zweimal. Rund 90 Mitarbeitern, 14 Auszubildenden und vier BA-Studenten fühlt ersich verpflichtet. Dazu den vielen treuen Stammgästen. Gute Gründe, umdurchzuhalten. Alle Jahre hat Monika Bülow die Hotels selbst mit weihnachtlich geschmückt. In diesem Advent bleibt es bei einem Kurzbesuch in Dresden. Doch den Feinschliff lässt sie sich nicht nehmen. Schöne Erinnerungen angute Zeiten: Viele Künstler und Politiker waren schon zuGast im Bülow Palais. Hoteldirektor Ralf J. Kutzner kann Hotelinhaber Horst Bülow so manche Anekdote erzählen. Die Anfänge in Dresden waren weniger glänzend -indem damals baufälligen Haus ander Rähnitzgasse.(v.l.)

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