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Wirtschaft in Sachsen Winter 2020

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Das Entscheidermagazin der Sächsischen Zeitung

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Seit Anfang November sind Restaurants, Cafés und Bars gemäß den Regelungen der Bundesregierung zur Eindämmung der Corona-Pandemie wieder geschlossen. Zum zweiten Mal in diesem Jahr. Und langsam wird es eng für viele Gastronomen, weiß Kathleen Parma. Sie ist vom Fach, und sie ist mittlerweile das Gesicht einer Aktion, die bundesweit von sich reden macht. Die Initiative „Leere Stühle“ wurde imFrühjahr von einem Verbund aus Gastronomen, Hoteliers, Veranstaltern undDienstleistern in Dresdenins Leben gerufen. Damals – der Schock der Schließung war noch frisch –reihten die Macher hinter der Aktion symbolträchtig tausend leere Stühle mitten im Herzen dersächsischen Landeshauptstadt auf. Ein Zeichen, das weit über Dresden hinaus Beachtung fand. In den vergangenen Monaten haben Kathleen Parma und ihreKollegen Mitstreiter in ganz Deutschland gefunden. Denn die Zeit drängt. „Wir brauchen Lösungen für eine gesamte Branche. Es geht nicht nur umRestaurants und Cafés. Dahinter steht eine lange Kette an Zulieferern, denen es jetzt mit an die Existenz geht“, sagt Kathleen Parma. Die Internet-Plattform der Initiative ist längst virtueller Anlaufpunkt für tausende Betroffene geworden. Sie soll gleichzeitig aber auch dabei helfen zu retten,was nochzurettenist. Gerade das Leere Stühle auch ander Drachenwiese amGroßen Garten in Dresden: Kathleen Parma hat die gleichnamige Initiative während des ersten Lockdowns imFrühjahr mit einigen Mitstreitern ins Leben gerufen, um den Sorgen der Gastronomen Gehör zu verschaffen. Fotos:SteffenUnger Weihnachtsgeschäft macht für viele Gastronomiebetriebe einen beachtlichen Teil des Umsatzes aus. Betriebs- und Vereinsweihnachtsfeiern wird es 2020abernicht geben. Über die Internet-Plattform ermöglicht die Initiative nun zumindest den Kauf von Gutscheinen für die kleine Eckkneipe, das stilvolle Sterne-Lokal, das romantische Café, die rustikale Landgaststätte. DerBeschenktebekommt seinPräsent per Post und kann selbst entscheiden, woerspäter seinen Gutschein einlöst. Möglich ist das drei Jahre lang. Der Erlös der Gutschein-Aktion kommt zu hundert Prozent beiden Gastronomie-Betrieben an. Und zwar –-und das ist wichtig –jetzt. Denn angesichts der aktuellen Situation wissen viele Gastronomen nicht, wie lange sie unter Lockdown-Bedingungen noch durchhalten werden. Dass wieder Leben zwischen Goldenem Reiter und Alberplatz und auf allen anderen Flaniermeilen des Landesherrscht, ist der größte Weihnachtswunsch in der Branche. Weil es bis dahin aber wohl noch dauern wird, setzen Kathleen Parma und ihre Mitstreiter auf Kampfgeist. „Wir fordern von der Bundesregierung eine Entschädigungsregelung, die inden Gesetzesentwurf aufgenommen wird!“, schreiben sie auf ihrer Internetseite. Dahinter steht der Wunsch nach Sicherheit undPerspektive fürtausende Angestellte, für Köche und Restaurantfachfrauen, für Cateringfahrer und Barkeeper. Solange will die Initiative weitermachen –bis die leeren Stühle hoffentlich irgendwann wiederGeschichte sind. www.leere-stuehle.de Wir brauchen Hoffnung statt Panik Wir wollen wieder für die Gäste da sein Auch die Zulieferer sind in Not „Die meisten Leute wissen garnicht, wie vielschichtig die Sorgen der Gastronomen durch die aktuellen Einschränkungen sind.“ Diese Erfahrung hatRobertGössel gemacht. Der Catering-Spezialist aus Bannewitz kennt sich gut aus in der Branche. Unter dem Namen Festcatering betreibt er mit seinem Team eine Fullservice-Agentur für Veranstaltungen von Hochzeiten oder Firmenfeiern, von Kundenevents bisProduktpräsentation.„VonMitte Maibis EndeJuni hatten wir komplett geschlossen, keine Konzerte, auf denen wir Gäste bewirten konnten, keine Hochzeiten und Firmenfeiern, kein Gewusel wie sonst. Unsere Mannschaft ging inKurzarbeit. Über den Sommer konnten wir durch kleinere Veranstaltungen wieder Umsätze erzielen und unseren Mitarbeitern etwas Hoffnung geben. Seit Mitte Oktobergingnichtsmehr“, erzähltder Unternehmer,der sich selbst in der Initiative „Leere Stühle“ engagiert. Nicht nur, weil er jetzt ungewolltviel freieZeit hat. „Die Gastronomie hat keinegroße Lobby.Wir sinddie Branche, die immerdannarbeitet ,wenn andere ihren Spaß haben“, weiß Robert Gössel. Dabei habe gerade die Gastro- und Veranstaltungsbranche alles getan, umHygienevorgaben gerecht zu werden. „Wir sind die Guten. Wir brauchen keine Panik, wir brauchen Hoffnung und Zuversicht. Das gibt den Gästen wieder mehr Vertrauen, das wir dann unseren Mitarbeitern weitergeben können“, sagt der Unternehmer. Sein Wunsch fürs neue Jahr: 2021 mit seinem Team wieder zurNormalität zurückkehrenzukönnen. „Wir in der Gastronomie haben nicht unbedingt eine große und gute Lobby. So sind nicht alle Kollegeninder DEHO- GA undfühlen sich dementsprechend auch nicht vertreten“, weiß Ute Stöhr. Die Chefin des Restaurants „Zum Schießhaus“ in Dresden hat die „Leeren Stühle“mitgegründet. Derrasante Zuspruch habe die Initiative bestärkt. „Im ersten Lockdown zeigten sich schnell Ungerechtigkeiten: Berufsverbot, keine Ausgleichszahlungen. Kurzarbeitergeld für unsere vielen fleißigen Angestellten, Minijobber und Studenten, deren Lebensunterhalt sich auch auf diesen Minijobs begründet, wurde gar nicht vorgesehen“, nennt Ute Stöhr ein Beispiel. Die Initiative will vermeiden, „dass viele Persönlichkeiten, die das Risiko der Selbstständigkeit auf sich genommen haben und mit Herzblut wunderbare Firmen gegründet haben, von der Landschaft verschwinden“. Zumal gerade die Gastronomie mit ausgeklügelten Hygienekonzepten vorangegangen sei. Für die weitere Arbeit des Vereins wünscht sie sich ein besseres Problembewusstsein für die Selbstständigen. „Es muss dringend auch für die Zukunft nachgearbeitet werden, damit wir unsere Gäste bewirten und diese sich aber auch wohlfühlen können. Wir möchten nicht vom Staat für geschlossene Läden bezahlt werden, sondern öffnen und arbeiten. Und wir möchten unseren Angestellten einen sicheren Arbeitsplatz bieten, mit Planbarkeit -auch für die Familien“, bringt es die erfahrene Gastronomin auf denPunkt.Auchihr größterWunschfür 2021: Normalität. „Wir haben einen Umsatzeinbruch in der Zeit der Schließungen imersten und zweiten Lockdown von bis zu 80 Prozent –nur in der Gastronomie und Hotellerie. Zudem waren und sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kurzarbeit.“ Stefan Hierse, Vertriebsleiter Gastronomie Süd Ost bei der Transgourmet Deutschland GmbH, weiß aus eigener Erfahrung, wie stark auch die Zulieferer von der Corona-Krisebetroffen sind. „Ichsehe mich alsLieferant, abervor allembin ich Partnerder Gastronomie undHotellerie. Daher ist es mir wichtig, mit meinem Vertriebsteam unsere Kunden aus dieser Branche zu unterstützen“, sagt er. Gemeinsam wolle man die nötigen Forderungen an die Entscheider weitergeben, um die Branche zu stärken. „Bei der von Transgourmet initiierten Initiative #Winter- Meistern geht es um Perspektiven und Partnerschaften, deshalb kooperieren wir auch mit ‚Leere Stühle‘ und stehen in einem engen Austausch“,soStefanHierse. Die Branche brauche dringend konkrete Entscheidungen und Handlungen, umVerluste zu kompensieren und drohende Umsatzeinbrüche abzumildern. Ein Wegsei die Beibehaltungdes reduziertenMehrwertsteuersatzesvon siebenProzent für Speisen, dazu komme die Bereitstellung von Fördergeldern, Zuschüssen unddie Ausweitung desKonjunkturpaketes zurExistenzsicherung. Stefan Hierse: „Eswäre außerdem schön,wenn wir wieder näher zusammenrücken, positiv in die Zukunft blicken und alle gestärktaus derzurückliegenden Zeit hervorgehen.“

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Ja, die Module von Solarwatt erkennen wir am Rahmen und anden Zellen, die verbaut sind.Außerdemsind dieaktuellenModelleinSchwarz gehalten. ? Wo liegt der Vorteil Ihrer Glas- Glas-Module? Wennauf derRückseiteder Fotovoltaik- Module Glas statt Folie verbaut wird, haben sie eine deutlich längere Lebensdauer. Beispielsweise kann weniger Feuchtigkeit eindringen. Sie sind extrem robust, deshalb geben wir auf diese Module auch30Jahre Garantie. ? Sie sind seit Oktober bei Solarwatt in Dresden, als Geschäftsführer für Technologie. Woran arbeiten Siegerade? Wir arbeiten an einer neuen Fertigungslinie. Darauf wollen wir neue Module mit höherer Leistung herstellen. Außerdem haben wir gerade Module auf den Markt gebracht, die zum Beispiel auf Parkplätzen als Überdachung montiert werden können. Dafür haben wir als erster Hersteller die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung erhalten. Das wird mit zunehmender Elektromobilität immer relevanter. ? Ist die Konkurrenz aus China keine Bedrohung mehr? Doch, aber wir sehen uns sehr gut gewappnet. Wir sind imPremium-Sektor tätig unddifferenzieren uns vomchinesischen Markt durch unsere langlebigen Module und deren intelligente Verbindung mit anderen Sektoren zueinem ganzen System. ? Sie sind auch für die Produktion in Dresden zuständig,inder viele Roboterarme zu sehen sind. Lässt sich dort technisch überhaupt noch etwas verbessern? Obwohl diese ältere Anlage schon stark automatisiert ist, gehen Automatisierung und Digitalisierung weiter voran. Vor allem die Datenerfassung wird besser,damit lässtsichschnellerauf Fehler reagieren. Trotzdem schaffen wir zusätzliche Arbeitsplätze. In diesem Jahr ist Solarwatt insgesamt um etwa 60 auf 460 Beschäftigte gewachsen, und mit der neuen Fertigungslinie imnächsten Jahr werden wir noch einmal rund 80 zusätzliche Mitarbeiter benötigen. ? Hat Corona den Ausbau gebremst? Ja, esgab Verzögerungen. Wir konnten beispielsweise manche Lieferanten nicht zur gewünschten Zeit besuchen, um Maschinen auszuwählen. Also werden wir die aktuelle Fertigung etwas länger laufen lassen. Im dritten Quartal 2021solldie neueProduktiondirekt neben der aktuellen Fertigung inDresden beginnen. ? Wie sind Sie zu Solarwatt gekommen? Ich habe während meiner langjährigen Tätigkeit inder Fotovoltaikbranche erlebt, dass die direkte Konkurrenz mit chinesischen Wettbewerbern sehr herausfordernd ist. Ich glaube an das Geschäftsmodell von Solarwatt und möchte Teil der Energiewende sein. ? Fotovoltaik-Module aus Dresden: Armin Froitzheim leitet Forschung und Fertigung. Sie waren beim weit größeren Unternehmen Solarworld, das es nicht mehr gibt, und haben dessen Produktion inArnstadt in Thüringen geleitet. Hat man dort den kleineren Konkurrenten Solarwatt überhaupt gekannt? Ja, die Entfernung war ja nicht groß. Aber bei Solarworld hat man das Geschäftsmodell von Solarwatt unterschätzt und sich nicht stark damit beschäftigt. Solarworld hat große und sehr viele Module gebaut und sich nicht auf spezielle Kunden fokussiert. Solarwatt ist einige Schritte weitergegangen, vor allem mit der Entwicklung von Batterien und Energiemanager-Software und in RichtungSektorenkopplung. ? Wird es nicht sehr lange dauern, bis die Energiewende auf allen Sektoren ankommt? Ein Umbruch dauert seine Zeit. Deshalb ist es wichtig, dass wir jetzt in allen Sektoren etwas verändern, um das 1,5-Grad- Ziel zu erreichen. Bis 2050 wollen wir klimaneutral sein. Derzeit passiert schon viel, in anderen Ländern aber noch viel mehr als in Deutschland. ? Was bedeutet es für Solarwatt, dass der Maschinenbauer Meyer- Foto:Ronald Bonß Burger nun auch in großem Stil Solartechnik inFreiberg und Bitterfeld produzierenwill? Dort gibt es auch ambitionierte Ziele – die haben wir aber auch. Grundsätzlich ist es zu befürworten, wenn es mehr Hersteller von Solartechnik in Deutschland gibt, umauch eine größere Lobby zu bilden.Eswürde unsallenhelfen. ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● Physiker wirdChef Derpromovierte PhysikerArmin Froitzheim(50) istChief Technology Officerder Solarwatt GmbH.Nach Stationen bei Ersol undBosch Solar leitete er vier Jahrelangdie Zell-und Modulfertigungvon Solarworldin Arnstadt.Zuletzt warFroitzheimals Head of EngineeringOperations Services bei Berliner Glas.Studierthat er in Tübingen, Berlin undMarburg. ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● Veränderung bei Volkswagen Sachsen: Karen Kutzner, bisher Vorständin für Finanz der Volkswagen Slovakia wird zum 1. Januar 2021 zur Geschäftsführerin für Finanz und Controlling der Volkswagen Sachsen GmbH berufen. Sie folgt auf Dmitry Bogatyrev, der künftig das Rechnungswesen und die Entgeltabrechnung der Marke Volkswagen Pkw in Wolfsburgleiten wird. OB geht zur Energiewirtschaft Mike Ruckh Foto: Steffen Unger Der Sebnitzer Oberbürgermeister Mike Ruckh (CDU) wird nicht mehr für das Amt kandidieren. Zum 1.Januar 2022 wirdRuckh Geschäftsführer der KBE, der kommunalen Beteiligungsgesellschaft am Energieversorger Envia-M. Das Gebiet der Envia-M erstreckt sich vom Süden Brandenburgs über Westsachsen bis nach Sachsen-Anhalt und ein stückweit nachThüringen. Führungswechsel beiAccumotive Thomas Brandstetter. Foto:Xcitepress Einen Führungswechsel gab eskurz vor dem Jahreswechsel bei Accumotive in Kamenz. Thomas Brandstetter hat seit November die Standortverantwortungund Leitungder Mercedes-Benz Tochter übernommen. Der Manager stammt aus dem baden-württembergischen Uhingen. Er übernimmt die Verantwortung von Clemenz Dobrawa. Dobrawa wechselt innerhalb der Mercedes-Benz AG in eine neue leitende Funktion. ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● mit Industriegebäude System Schnell, wirtschaftlich und nachhaltig. GOLDBECK Ost GmbH, Niederlassungen Sachsen Zum Bahndamm 18 08233 Treuen Tel. +49 37468 69-0 treuen-sachsen@goldbeck.de Hamburger Ring 1 01665 Klipphausen Tel. +49 35204 673-0 dresden-sachsen@goldbeck.de building excellence goldbeck.de

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