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Wirtschaft in Sachsen Winter 2020

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Das Entscheidermagazin der Sächsischen Zeitung

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Arbeits-und Ruhezeiten gelten auch im Homeoffice Zu regelnist zunächst, ob betriebliche Arbeitszeitregelungen imHomeoffice fortgelten sollen.Auch während dermobilen Arbeit sind die Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes insbesondere zur täglichen Höchstarbeitszeit, Pausen und Ruhezeiteneinzuhalten. AnSonn- undFeiertagen ist keine mobile Arbeit gestattet. Zuklären ist ferner, wie die tägliche Arbeitszeit erfasst wird, zum Beispieldurch Eigendokumentation, Log-in und Log-out-Daten oder Ähnliches, wie die Buchung auf den Zeitkonten und wie die Aufzeichnung von Mehrarbeit erfolgt. Bei Mehrarbeit oder Arbeit zu zuschlagspflichtigen Zeiten gilt bei mobiler Arbeit mehr denn je, dass diese nur auf Anordnung bzw. mit Einwilligung des Vorgesetzten geleistet werden. Sicherheits- undDatenschutz- Fragen klären VereinbarenSie, wie undwannder Mitarbeiter während seiner Arbeitszeiterreichbar ist, dass die Effizienz der Arbeitsleistung gleichwertig mit der Präsenzarbeit ist, etwa bei der Kinderbetreuung, und Die Bildungs-, Job- und Gründermesse in Sachsen dass auch anHomeoffice-Tagen die Anwesenheit spontan angeordnet werden kann. Daher muss der Mitarbeiter innerhalb einer überschaubaren Zeit ins Büro kommenkönnen. Während des mobilen Arbeitens ist der Arbeitsschutz, Versicherungsschutz sowie Datenschutz sicherzustellen. Die Schutzbestimmungen gelten für den mobilen Arbeitsplatz entsprechend. Wenn zum Beispiel der Mitarbeiter Zugriff auf rechnergestützte Anwendungen und Daten des Arbeitgebers erhält, dürfen keine MESSE DRESDEN 26.–28. März 2021 Fr. 9–17Uhr, Sa./So. 10 –17Uhr –Karten online kaufen! – www.messe-karrierestart.de ORTEC Messe und Kongress GmbH | karrierestart@ortec.de Werrudert, wer steuert? Das Homeoffice erfordert neue Führungswege. Schwerpunktthemen Ausbildung/Studium Praktika/Abschlussarbeiten Bildung international/ Auslandsaufenthalte Einstieg in den Beruf Existenzgründung Firmenkontakte knüpfen Bewerbungsgespräche vor Ort Jetzt die kostenlose App laden. Foto: Adobestock Daten des Arbeitgebers oder den Server involviert sein, sind die technisch-organisatorischen Maßnahmen des Dienstleisters zu kontrollieren.Zuregelnist,obdie notwendigen technischen Arbeitsmittel für das mobile Arbeiten sowohl inder mobilen Arbeit als auchambetrieblichen Arbeitsplatz genutzt und (mit Ausnahme des Anschlusses, den der Mitarbeiter zur Verfügung stellen muss) vom Arbeitgeber kostenlos gestellt, eingerichtet und gewartet werden. Ferner sollten Sie bestimmen, ob der Mitarbeiter diese zum ausschließlich betrieblichen Gebrauch nur für die Dauer der angeordneten mobilen Arbeit führt. Die private Nutzung der Hard- und Software ist auszuschließen und die Verwahrung, Rückgabe und Einsichtsschutz ist zu regeln. Bei Funktionsstörungen ist eine Rückkehr an den Arbeitsplatzvorzusehen. Haben Sie bisher intuitiv oder informell informiert? Das Homeoffice erfordert auch daein Umdenken. Nun muss die Kommunikation geplant werden, um alle informiert zuhalten: In regelmäßigen Video- oder Telefonkonferenzen sollte das Team über den aktuellen Stand informiert werden. Kommunikation und Informationsfluss klüger regeln Hierzu eignen sich auch Gruppenchats, das digitale (Daily) Scrum oder Stand-Up- Meeting. Bei der Aufgabenverteilung ist der Kommunikationsweg klug zu wählen: Bei komplexen Aufgaben mit vielen Mitarbeitern empfiehlt sich ein digitales Teamtreffen in Video- oder Telefonkonferenzen, bei weniger Mitarbeitern der Griff zum Telefon (one toone). Je einfacher ein Thema, desto eher ist per E-Mail zu korrespondieren. Diepersönliche Situation der Mitarbeiter besser verstehen Nicht nur die Kommunikation imTeam muss bedacht werden, sondern auch die individuelle Situation der Kollegen: Können sich die Beschäftigten zu Hause einen festen Arbeitsplatz einrichten? Wie ist die Versorgung von Kindern oder Angehörigengeregelt? Was bedeutet das für die Arbeitszeit undfür die Längevon Pausen? Sollte man bestimmte Zeitspannen für Anrufe/ Meetings planen, die Erreichbarkeit auf bestimmteKanäle beschränken? Kontrollpunkte für Vertrauen schaffen Mobile Arbeit erfordert vom Mitarbeiter mehr Selbststeuerung und schränkt die Kontrollmöglichkeiten derFührungskraft ein. Es braucht eine kluge Balance zwischen Vertrauen und Kontrolle. Finden Siedaher Kontrollpunkte,die transparent und nachvollziehbar sind. Ferner sollten die Bedenkender Führungskraft(z.B. wie kann ich bei sehr eiligen Angelegenheiten die sofortige Bearbeitung anweisen?) und die Unsicherheiten des Mitarbeiters (Habe ich alle technischen Kenntnisse? Welche Ergebnisse erwartet mein Chef?) offen angesprochenwerden. Das mobile Arbeiten ist auch neu: Neue Wege muss man ausprobieren mit dem Blickdarauf,dass auchFehler passieren können. DieFührungskraft muss dies verstehen und offen für Veränderung undKreativität sein. Auseinanderdriften vermeiden Es fehlt das persönliche Wort und das informelle Zusammentreffen auf dem Flur undinder Kaffeeküche. Auch fehltdie direkte Wahrnehmung des anderen (Körperhaltung, Reaktionsweise). Schließlich lässt der überwiegend schriftliche Kontakt vielmehr Raum für Missverständnisse: Unklarheiten werden nicht aufgedeckt oder angesprochen, sondern eigene Erklärungsmuster erstellt ... und schon beginnt „die stille Post.“ Beschränkt man also die Kommunikation auf dienstliche Angelegenheiten, werden Irritationen zu spät bemerkt und aufgefangen. Daher ist ganz bewusst die persönliche Ansprache zum einzelnen Mitarbeiter zu suchen. Gleiches gilt auch für den persönlichen Austausch imTeam: Warum also nicht ein gemeinsames Feierabend-Bier imVideochat? Fazit: Das mobile Arbeiten fördert die Mitarbeiterzufriedenheit und die Attraktivität als Arbeitgeber. Regeln Sie die allgemeinen Bedingungen des mobilen Arbeitens ineiner Richtlinie beziehungsweise Betriebsvereinbarung undschließenSie mit dem Arbeitnehmer eine Nebenabrede zum Arbeitsvertrag, der diese inBezug nimmt. Auch die Mitarbeiterführung musssich aufmobile Arbeitsplätze umstellen: Führung auf Distanz verlangt mehr explizite undgeregelte Kommunikation, mehr Vertrauen und weniger Kontrolle. Flexibilität und Funktionalität stehen im Mittelpunkt. Und: Werremote führt, muss mehr Zeit in die bewussteInteraktion investieren. ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● Unsere Autorin Dr.Andrea Benkendorff (51), ist ManagingPartnerin derDresdner KanzleiBattkeGrünbergRechtsanwältePartGmbB. Sie ist Fachanwältinfür Arbeitsrecht, Mediatorinund systemischer Coachund leitet in der Sozietät diePraxis Arbeitsrecht mit acht Arbeitsrechtlern. Sie ist spezialisiertauf Erstellung undUmsetzung moderner Personalmanagementkonzepte. ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ●

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Deshalb entwickelt Sebastian Herzog gerade neue Pläne, wie er das Familienunternehmen auch weiter auf Erfolgskurs haltenkann. Die Corona-Krise ist besonders dem gastronomischen Zweig des in vierter Generation geführten Familien-Unternehmens ins Kontor geschlagen –dem Catering. „Es ist Wahnsinn, da muss man innerhalb weniger Monate einen Großteil des Geschäfts komplett über den Haufen werfen“, sagt Sebastian Herzog. Während sein Vater die eigentliche Fleischerei leitet, richtet der Junior als Geschäftsführer des Caterings Feiern aus. Das fängt an bei Großmutters Geburtstag auf dem Land. „Klar, Schuster bleibe bei deinen Leisten und vergiss die Kleinen nicht“, sagt er. Aber er beschäftigt in diesem Bereich bis zu 50 Arbeitskräfte. Und das geht nur, weil Sebastian Herzog mit dem Catering längst ineine wesentlich höhere Liga vorgestoßen ist. „Als so kleines Unternehmen wie wir muss man sich da ganz schön herausputzen“,sagter. So sei es ihmgelungen, gegen manchen Riesen der Catering- Branche mit hochwertigen regionalen Produkten und Schnelligkeit zu punkten. „Wir betreuen zum Beispiel den Auftritt desFreistaats Sachsen bei der Internationalen Luftund Raumfahrt- Ausstellung inBerlin“, sagt er. Die ILA zählt zuden weltweit wichtigsten Messen ihrer Art. „So ein Event sichert dann erst mal den Umsatz für ein Vierteljahr“, sagt Herzog. Aber in diesem Jahr fiel dieILA wegen Corona aus. „Mit der Flaute im Cateringfallen 50 Prozent des Geschäfts weg –und die muss man erst mal irgendwiepuffern“, rechnet er. Denn ebenso betroffen sind geplatzte Großaufträge wie der Auftritt des Freistaats bei der „Grünen Woche“. „Das nächste Projekt wäre die Internationale Tourismus-Börse in Berlin. Aber das steht für 2021 jetzt auch schon auf der Kippe“, erzählt Herzog. „Es ist noch nicht existenzgefährdend. Zehn Mitarbeiter im Catering sind in Kurzarbeit“, sagt Sebastian Herzog. Aber klar: Der Wegfall so „Die Kundenklientel hat sich schonverändert. Es kommenimmer mehr Kunden,die bewusstauf solche Qualität achten und sienachfragen.“ In einem speziellen Reife-Schrank erzeugt Sebastian Herzog „Dry Age“-Fleisch –eine Feinschmecker-Spezialität. großer Events wie der Messen läss tsich nicht ausgleichen. Deshalb will Herzog wenigstens vom Weihnachtsgeschäftetwas retten.ImAdvent stehen nämlich für Mitarbeiterfeiern etwa ein Weltkonzern wie Bosch in Dresden oder auch die Fraunhofer-Gesellschaft in Zittau auf seiner Kundenliste. Diese Feiern werden ausfallen müssen – die Weihnachtsfreude für die Mitarbeiterdieser Unternehmen soll es nach Sebastian Herzogs Vorstellungen aber nicht. „Wir konzentrieren uns jetzt für die Firmen zu Weihnachten auf die Präsent-Schiene“, sagt Sebastian Herzog. Dafür hat erfür seine Kunden ein Vier- Punkte-Konzept erarbeitet. „Wir bieten denFirmen etwa an,ihren Mitarbeitern eine bereits gebratene Weihnachtsgans nach Hause zu schicken“, erklärt er. Weitere Punkte sind kulinarische Gutscheine für dieMitarbeiter oder auch Weihnachtspakete mit regionalen Spezialitäten. „Darin ist dann etwa Wein aus Sachsen, Kaffee aus Waltersdorf, Nudeln aus der Manufaktur in Wehrsdorf undStollen vomheimischen Bäcker“, sagt Herzog. Auch das digitale Geschäft will Sebastian Herzog ausbauen. „Wir bauen jetzt einen Web-Shop auf, weil Nachfrage und Versand zunehmen“, sagt er. Während er früher eigentlich bloß zu Weihnachten Pakete verschickt habe, geschehe das nun auch immer mehr über das ganze Jahr verteilt. „Das ist noch kein großes Volumen, aber ein Geschäftszweig, auf den man jetzt aufspringensollte“, sagt er. Denn schon jetzt versendet er beinahe sämtliche Produkte der Landfleischerei bundesweit –oft auch an Oberlausitzer,die in der Ferneleben. Aber es geht nicht nur ums Versandgeschäft. „Unser Hauptaugenmerk liegt jetzt auf der Digitalisierung“, sagt er. Und diese Umstellung betrifft neben dem Online- Versand die Optimierung sämtlicher Geschäftsprozesse. Auch im traditionellen Fleischerei-Geschäfthat Sebastian Herzog denWeg in eine Genuss-Moderne für hohe Ansprüche eingeschlagen. Mit den Einkaufspreisen von Großmetzgereien kann ernicht mithalten. Deshalb setzt er auf Klasse statt Masse. „Wir haben uns vor zwei Jahren verpflichtet „Sachsenglück“-Fleisch anzubieten. Dieses Gütesiegel garantiert nicht nur regionale Herkunft, sondern auch Stallgrößen über dem gesetzlichen Standard und dass der Landwirt das Futter für seine Rinder oder Schweineausschließlich selbst anbauen darf –was Massentierhaltung unmöglichmacht. Daszahlt sichaus. „Die Kundenklientel hat sich schon verändert. Eskommen immer mehr Kunden, die bewusst auf solche Qualität achten und sie nachfragen“, sagt Herzog. Gerade für solche Kunden hält er © doran erickson – unsplash.com auch Feinschmecker-Angebote vor. Ineinem speziellen Schrank hinter der Theke lagern etwa Stücke vom Schottischen Hochlandrind oder Schönfelder Weiderind, das dort im sogenannten „Dry Age“- Verfahren heranreift, einer Trockenreifung. Und damit seine Kunden mit diesen Stücken auch richtig umzugehen wissen, bildet sich Sebastian Herzog gerade speziellfort. Die„Feuerwehr-Salami“ als Corona-Hilfe An der „Fleischakademie“ in Augsburg absolviertergeradeseinen Meistertitel. „Und ich mache dort dazu noch eine Ausbildung zum Fleisch-Sommelier“, erzählt er. Zu dieser Ausbildung für Fleischspezialitäten gehört etwa das Erlernen besonderer Zuschnitte und ebenfalls dieTierrasse-Lehre und bestimmte Reifetechniken. Mit diesem Zusatzwissen will erdas Angebot der Landfleischerei künftig etwa auch um Grill-Seminare erweitern. Unsere Info-Veranstaltungen: 07.01.2021 | 16 - 17 Uhr 23.02.2021 | 16 - 17 Uhr Foto: Markus vanAppeldorn Sebastian Herzog merkt gerade in der Metzgerei auchimzweitenLockdown wieder ein verändertes Kaufverhalten –bloß Klopapier hat erdiesmal nicht im Sortiment.„Aber wasbei unsgeradeanKonserven geht, Wahnsinn, ich weiß auch nicht warum“, sagt er. Damit meint er freilich keine Dosenware, sondern etwa hausgemachteBlutwurst oder SülzeimGlas. Und Herzog hat auch ein Herz für andere, diejetzt Problemehaben. „Die Feuerwehren können ja gerade auch keine Feste veranstalten, um etwa Geld für die Jugendfeuerwehren zu sammeln“, sagt er.Ein Teil derLösung hängt an seinem Wurstregal in der Fleischerei –die „Feuerwehr-Salami“, ausnahmsweise keine eigene Erfindung.„Dashabe ichmir von einem Kollegen aus Westdeutschland abgeschaut“, sagt er. Vondem bezieht er den feuerwehrroten Spezialdarm aus Leinen undfülltdarin seineHaussalami. „Vom Verkauf jeder Wurst gehen 50 Prozent anverschiedeneFeuerwehren hier“,sagter. Mehr Mut zum Erfolg Der erste Schritt zu mehr Erfolg ist eine mutige Entscheidung. Machen Sie 2021 zu Ihrem Mut-Jahr und entscheiden Sie sich für eine berufliche Weiterbildung mit anerkanntem IHK-Abschluss. Geprüfter Wirtschaftsfachwirt m/w/d ab 18.01.2021 in Vollzeit |ab09.03.2021 berufsbegleitend Geprüfter Bilanzbuchhalter m/w/d ab 01.03.2021 in Vollzeit |ab15.04.2021 berufsbegleitend Geprüfter Personalfachkaufmann m/w/d ab 09.03.2021 berufsbegleitend www.bildungszentrum-dresden.de

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