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Wirtschaft in Sachsen Sommer 2020

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Das Entscheidermagazin der Sächsischen Zeitung.

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In Schleswig-Holsteinund im Saarland sindesnur 50 bis60Euro. Für die Bargeldnutzung und -hortung spielen viele Faktoren eine Rolle. Je höherzum Beispiel dasEinkommen ist, desto mehr Bargeld ist imPortemonnaie. Allerdings ist im Norden Europas das Bargeld aufdem Rückzug. ? Warum? Norwegen, Schweden, Finnland sind großeLändermit wenig Bevölkerung. Da ist es viel schwieriger, anBargeld zu kommen, allein deshalb, weil die Automatendichtesehr geringist. ? Die Zahl der Automaten sinkt auch in Deutschland,vor allem in ländlich geprägten Regionen. Erstens ist die Automatenzahl 2019 binnen Jahresfrist um rund 700 auf jetzt 58.600 gestiegen. Außerdem kann man inzwischen sogar an der Supermarkt-Kasse Geld abheben. Undzweitensgibt es im Umgang und der Versorgung mit Bargeld kaum signifikante Unterschiede zwischen Stadt und Land. Das zeigen unsere Zahlen. Jeder Deutsche hebt im Schnitt rund 40-mal im Jahr ab. Scheine und Münzen sind die einzige Möglichkeit, den Spruch zu leben: Nur Bares ist Wahres. ? In der Corona-Krise hatdie Bundesbankinsbesondere im März deutlich mehr Bargeld emittiert als üblich.Dabei wardoch dazu aufgefordert worden, möglichst bargeldloszubezahlen. Tatsächlich hatdie Bundesbankvor allem in der dritten und vierten Märzwoche überproportional viel Bargeld ausgegeben. Vermutlich hatten die Banken noch die Finanzkrisenjahre 2008 und 2009 im „Das Bargeld wird bleiben“, ist Bundesbank-Vorstand Johannes Beermann sicher. Hinterkopf und haben deshalb Reserven angelegt. Schon imApril bewegten sich die Bargeld-Emissionen wieder auf einem ähnlichenNiveau wie 2019. 58 121 88 73 73 54 63 124 56 74 101 105 West 93 104 DieDeutschen habenalso ihr Bezahlverhaltenseit Beginn derCorona-Krise ?nichtgeändert? Der große Bargeld-Vergleich fürDeutschland 57 93 75 Ost 76 So vi el Bargeld tragen die Deutschen bei sich: 67 69 75 104 18 bis 24 Jahre 25 bis 34 Jahre 35 bis 44 Jahre 87 45 bis 54 Jahre 98 55 &älter 98 Foto: PR Vorallem amAnfang des Shutdowns haben wir einen deutlichen Rückgang bei den Bargeldzahlungen bemerkt. Das hatte vermutlich mit der Schließung der Geschäfte zu tun. Tatsächlich wird immer noch etwas mehr bargeldlos bezahlt als vorder Krise,aber das ist keinedimensionale Verschiebung. Nur 25Prozent der Konsumenten, die wir Anfang April befragt haben, deuteten an, sie hätten ihr Zahlungsverhalten verändert und griffen weniger oftzum Bargeld. ? Dabeiist dasdigitale Bezahlen doch günstiger. Das stimmt so nicht. Die Barzahlung verursacht im Handel im Durchschnitt Kosten von 24 Cent jeVorgang. Bei der Girocard sind es 33 Cent. Zahlungen mit Kreditkarte und PIN beziehungsweise Kreditkarte und Unterschrift sind mit 97 Cent beziehungsweise 1,04 Euro am teuersten. Und: Barzahlunggeht auch am schnellsten. Sie dauert an der Kasse rund 22 Sekunden. Bei der Kartenzahlung mit PIN-Eingabe sind es 29 Sekunden, mit Unterschriftsogar39Sekunden. ? Undwas istmit dem kontaktlosen Bezahlen, beidem man seine Karteoder Smartphoneein paarZentimeter über dem Lesegerät hält –ohne Eintippen von irgendwelchen Codes? Kontaktloses Zahlen nimmt zu. Wir werden dasgenaueruntersuchen. ? Deutschland bleibtalso Bargeld-Land? Auf absehbare Zeit, ja. Es verschwinden immer wieder Zahlungsinstrumente wie der Eurocheque, aber das Bargeld wird bleiben. Wasinder Diskussion oft vergessen wird: Zwar nehmen die technischen Möglichkeiten im Geldverkehr zu, gleichzeitig passen sie aber nicht ganz zur demografischen Entwicklung inunserem Land. Der Anteil der Bevölkerung, dermit Bargeldaufgewachsen ist, wird noch lange überwiegen. 88 Prozent der Deutschen sagen, sie könnten sich einLeben ohne Bargeld nichtvorstellen. ? Drei Viertel des inländischen Bargeldumlaufs vonderzeitrund 230Milliarden Euro landet unter dem sprichwörtlichenKopfkissen. Offensichtlich vertraut man den Geldanlagen der Banken nicht. Jeder weiß, dass es fürs klassische Sparen derzeit keine Zinsen gibt. Daspielt die Wertaufbewahrung „Kopfkissen“ in der Tateine Rolle. Zudemkann Bargeldnicht gehacktwerden, istalso nicht anfälligfür technologische Pannen. Und man hat den Überblick, den man beim digitalen Bezahlen mitunterverliert. ? DieBefürworter des digitalen Bezahlenssagen,ineiner Gesellschaftohne Bargeldgebe es weniger Schattenwirtschaftund weniger Kriminalität. Das Verbrechen ist im Digitalen ebenso unterwegs wie im Analogen. Das Handy ist bei der Verabredung von Straftaten das wichtigste Kommunikationsmittel, deswegen diskutieren wir ja noch lange nicht über dessen Abschaffung. ? Sollten nicht zumindest die 65 Milliarden Ein- und Zwei-Cent-Münzenabgeschafft werden? Ich sehedafür keine Notwendigkeit.Handel undVerbraucher schätzenganzoffensichtlich diese Münzen. Wie sagt der Volksmund: „Wer den Pfennignichtehrt, istdes Talers nichtwert.“ Gespräch: Ulrich Wolf Start-up schließt Marktlücke Für Exportunternehmen wird es wichtiger, Käufer imAusland zufinanzieren. Exportfinanzierungen für Geschäfte von unter fünf Millionen Euro werden von den Banken aber nur selten übernommen. Solche „Small Tickets“ sind inzwischen nicht nur für den Mittelstand ein Problem, sondern auch bei kleinteiligeren Exportaufträgen von großen Unternehmen. Vor allem der Maschinen- und Anlagenbau leidet darunter. Ein Fintech-Start-up will diese Angebotslücke nun schließen. Am 1.Juli startete die Frankfurter TraFinScout GmbH ein neues Online-Portal für Exportfinanzierung. Das Portal bietet unter trafinscout.com Exportfinanzierungen bereits ab einem Auftragswert von 250.000 Euro an. „Unser Angebot erhöht die Absatzchancen der Exportwirtschaft nun auch bei kleineren Aufträgen“, erläutert Eckhard Creutzburg,CEO vonTraFinScout. Radebeuler Firmaüberzeugt Beim globalen Maschinenbaukonzern Koenig & Bauer, der in Radebeul bei Dresden seinen größten Produktionsstandort unterhält, sieht man solche Fintech-Lösungen positiv. „Digitale Finanzierungsangebote für die sogenannten Small Tickets sind für uns eine wichtige Ergänzung und Erleichterung für die Exportfinanzierung“, sagt Dagmar Ringel, Marketingleiterin bei Koenig&Bauer.(WiS) Personalwechsel bei VW Sachsen D mitry Bogatyrev ist neuer Leiter des Geschäftsbereiches Finanz und Controlling bei der Volkswagen Sachsen GmbH. Der 37-Jährige folgt damit auf Matthias Bursig (59), der nach 30 Jahren im Unternehmen nun im Rahmen einer Altersregelunginden Ruhestand geht. Bogatyrev begann seine Karriere bei VW vor zehn Jahren. Bei VW Russland betreute der Betriebswirt das RechnungswesenimWerkKaluga. Vier Jahre später übernahm er die Leitung des Zentralen Finanzwesens bei der VolkswagenGroup United Kingdom Ltd. 2017 wechselte ernach Sachsen, wo er Leiter des Bereichs Controlling im Standort Zwickau wurde. Sein Vorgänger Mat- Dmitry Bogatyrev. Foto: VW thias Bursig ist Diplomingenieur für Maschinenbau. Der in Mülheim geboreneFamilienvater begann seine berufliche Laufbahn bei Volkswagen 1988 inWolfsburg und übte verschiedene verantwortliche Controllingund Finanzfunktionen aus. Er gehörte von September 2009 bis März 2012 als Vertreter der Marke Volkswagen dem Aufsichtsratvon VolkswagenSachsen an. Von2001 bis 2005 sowie von 2012 bis 2019 leiteteerdas Controlling der Marke Skoda in Mlada Boleslav.(WiS) ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● Impressum SächsischeZeitung GmbH, Dresden Geschäftsführer: CarstenDietmann, Denni Klein Anzeigen: DenniKlein Vertriebsleitung: Nikolaus vonder Hagen Technische Leitung: Volker Klaes Projektleitung: RicoNonnewitz Projektmanagement: Yvonne Linné Kuratorin: Annette Binninger (veran.) Redaktion: NoraMiethke, Michael Rothe, GeorgMoeritz, Lars Radau, UlrichWolf, Marvin Graewert Schlussredaktion: AnnettKschieschan Layout: Rita Schönberger-Gay Hausanschrift: Ostra-Allee20, 01067 Dresden Druck: DDVDruck GmbH www.wirtschaft-in-sachsen.de kontakt@wirtschaft-in-sachsen.de ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ●

21 ● ● ● WIRTSCHAFT INSACHSEN | GESCHÄFTE &MÄRKTE ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● Der digitale Sprung Der Dresdner Logistikplaner Logsol operiert weltweit –und ist inder Krise besonders gefragt. Von PeterUfer VolkswageninvestiertinArgenti- nien rund 800 Millionen US- Dollar (720 Mio Euro). Zu dieser Investition gehört unter anderem der Bau eines neuen SUV-Modells für Lateinamerika. Der Wolfsburger Autokonzern will den neuen Stadtgeländewagen Tarek bauen und steckt dafür rund 650 Millionen Dollar indie Anlagen im Werk inPacheco, 36 Kilometer von der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires entfernt. Das verkündete VW im vergangenen Februar, kurz bevor die Corona-Krise weltweit ausbrach. Die Nachricht von der Millionen-Investition wurde von Uwe Wenzel in Sachsen mit Freude zur Kenntnis genommen, denn ihn verbindet mit Lateinamerika ein spannender Auftrag. Der Pirnaer arbeitet seit 2008 als einer derbeiden Geschäftsführer des Logistikplaners Logsol mit Sitz in Dresden. Schon inZwickau entwickelte die Firma spezielle Lösungen für ein Werk von VW. DasUnternehmen, das Wenzel gemeinsam mit Stefan Bohne führt, optimiert logistische Prozesse und bietet Logistik-Software an. „Wir entwickeln Standortstrategien, Analysen für den Materialfluss, für Transporte und Logistik-IT-Konzepte. Wir planen Verpackungskonzeptionen, Produktionsabläufe, Versorgungsstrategien, sowie den dafürnotwendigenMitarbeiterbedarf.“ In Argentinien umfasst das Netz des deutschenAutobauers 96 Händler. Im Jahr 2019 wurden 117.097 Fahrzeuge der VW- Gruppe an Kunden ausgelie- „Aus heutiger Sichtkann ichfeststellen, dass wirstabil durchdie Corona-Krise gekommen sind.“ fert. Doch allein der Verkauf von Fahrzeugen des Marktführers reicht nicht. Sie müssen gewartet und repariert werden. Dazu benötigen die Werkstätten imganzen Land Ersatzteile. Zu dem Millionen-Investitionsprogramm der Wolfsburger gehört deshalb ein ErsatzteilverteilzentruminPacheco. Das befindet sich auf dem über 709.486 Quatradmeter großen VW-Werksgelände, das insgesamt über 275.160 Quadratmeter Gebäude verfügt. 60.000 Quadratmeter soll die neue Halle für dieErsatzteilemessen. Sämtliche Abläufe in dem neuen Verteilzentrum werden inDresden von einer Projektgruppe der 75Mitarbeiter von Logsol geplant. „Das ist bei unserem Jahresumsatz von rund sechs Millionen Euro ein Auftrag mit einem sechsstelligen Betrag“, sagt Uwe Wenzel. Dazu gehören neben Zustandsanalyse, die Potentialbewertung bis hin zur Konzeption, Feinplanung und die Begleitung beim Bau der Halle sowie die Anlaufbetreuung. Neben VW gehören über 300 Kunden wie Bosch, BMW, Porsche, Schenker, Von Ardenne oder die Drewag zum Portfolio von Logsol. „Aktuell bearbeiten wir 130 Projekte“, sagt Uwe Wenzel, der ander Technischen Universität Dresden Wirtschaftsingenieurwesen studierte. UmProjekte umzusetzen, verfolgt Logsol den Wegder Nähe. So sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht nur zeitweise inArgentinien oder auch China, sondern auch inDeutschland und ganz Europa unterwegs. Und um nicht permanent weite Wegfahren zumüssen, gründete das Dresdner Unternehmen zwei Niederlassungen in Stuttgart und inNürnberg.Aber auchinDresden sindWenzel und seine Leute aktiv, erarbeiteten kürzlich für DAS-Environmental Expert GmbHlogistische Lösungen. Die DAS entwickelt Technologien zur Abgas- und Abwasseraufbereitung und wollte seine Produktionsstätte erweitern. Logsol unterstützte das familiengeführte Unternehmen bei der Standortkonzeption in Dresden-Nickern. Uwe Wenzel sagt: „Projektziel war es, die optimale Flächenaufteilung, unter Beachtung der Wachstumsund Innovationsanforderungen, zu ermitteln. Den Kunden überzeugte hierbei insbesondere unsere kennzahlenbasierte Kapazitätsbetrachtung, die anschauliche Darstellung der Transportwege undStrukturen, Produktionsabläufe, Erweiterbarkeit und der Umwelteinflüsse. Zum Projektabschluss traf die DAS eine fundierte Entscheidung für den Standort Dresden.“ Nach dem Corona-Lockdown hält VW an dem Argentinien-Auftrag fest, der Start wurde etwas verschoben, jetzt geht es im November 2020 los. Auch diese Nachricht nahm Uwe Wenzel kürzlich mit Freude zur Kenntnis. „Aus heutiger Sicht kann ich feststellen, dass wir stabil durch die Corona-Krise gekommen sind“,sagtder Geschäftsführer.Projekte seien zwar teilweise zeitlichverschoben worden, aber sie sind weiterhin aktuell. „Fast verdoppelt haben sich die Anfragen bei der Softwareentwicklung und beim Verkauf von Softwarelösungen“, sagt der Wirtschaftsingenieur. Der Bedarf an effizienteren Abläufen in Unternehmen sei in der Zeit enorm gestiegen. „Wir unterstützen zudem Unternehmen aktuell auchdahingehend,Lieferketten, Lagerbestände und Kapazitäten auf globaleShutdown-Zustände vorzubereiten. Gerade im logistischen Umfeld liegen dabeivielePotenziale.“ Für eine endgültige Bilanz sei es allerdings noch zu früh, aber drei wesentliche Erkenntnisse würden sich jetzt schon in der Logistik- Branche offenbaren. Erstens sei der Ich will: Grenzen überschreiten! Thomas Wollesky CEO, ACL GmbH www.s-firmenkunden.de Uwe Wenzel, Geschäftsführer der Firma Logsol, blickt optimistisch indie Zukunft. Die Logistikplanung des Dresdner Unternehmens ist weltweit gefragt. Foto: Anja Jungnickel Sprung der Digitalisierung enorm beschleunigt worden. Zweitens würden künftig die Umweltbilanzen durch effizientere logistische Lösungen verbessert. Und drittens, so Wenzels Prognose, müssten Unternehmen sich darauf vorbereiten, dass die enormen Schulden, die jetzt der Staat aufnehme, irgendwann vom Endverbraucher zurückgezahlt werden müsse, egal ob in Deutschlandoder Argentinien. S-Firmenkunden kann: Auslandsgeschäft! Wirunterstützendie ACLGmbH, WechselkursrisikenbeimImport von Produktenaus demAusland zu minimieren.

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