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Wirtschaft in Sachsen Herbst 2020

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Seit der 2001 erfolgten Gründung der „Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH“ hatsichvielgeändert.Nichtnur die Welt ist viel technisiertergeworden, auch die Arbeit der einstigen Gerüstbauer hatsichverlagert.„Heute geht es bei uns um viel mehr, als nur um das Aufstellen von Gerüsten“, erklärt Geschäftsführer Walter Stuber. Schon seit vielen Jahren finden sich im Gemeinhardt-Repertoire keine Fassadengerüste mehr. Stattdessen konzentrierten sich die Roßweiner Unternehmer auf den Spezialgerüstbau, also Hängegerüste oder auchBrückenbauten ausGerüstteilen. Aber nicht nur, denn das Tätigkeitsfeld insgesamt ist noch umfassender geworden. Deshalb wird der „Gerüstbau“ nun aus dem Namen gestrichen, die Firma heißt nunmehr „Gemeinhardt Service GmbH“ und spiegelt somit die vielfältigen Arbeiten des Unternehmensbesserwider. Lebt denn der Gerüstbau noch? Beider GemeinhardtGerüstbauServiceGmbH aus Roßweinhat sich der Name geändert –und noch vieles mehr. Eineneue Marke gegründet So schrieben die beiden Geschäftsführer Walter Stuber und Dirk Eckart zwischenzeitlichzweiBücher,die sieselbst vertreiben. „Mit den MUTMACHER-Ratgebern wollen wir selbstständigen Berufseinsteigern Mut zusprechenund sie vor allem auch dazu motivieren, Fehler zu machen und daraus zu lernen“, so Eckart zu dem Projekt, das sogut läuft, dass es eigene Fanartikel, wie zum Beispiel einenMutmacher-Wein,gibt. Aber auchimIndustrieschutz kennensichdie verrückten Unternehmer, so bezeichnen sie sich aufgrund vieler kreativer Ideen selbst, sehr gut aus und haben deshalbAnfang dieses Jahreseineneue Marke gegründet. „Schutz in Perfektion“heißt dieseund siehält,was sie verspricht. „Wann immer ein Industriebetrieb oder ein Unternehmer etwas schützen will, sei esvor Staub, Wasser, einfach nur neugierigen Blicken oder etwas ganz anderem,entwickeln wireine maßgeschneiderte Lösung dafür“, erklärtStuber.Und neuerdingsbesitzen dieGemeinhardts auchnocheinemobile Gerüst-Waschanlage, die sie bei Bedarf an andereUnternehmen vermieten können. Da scheint die Schlussfolgerung des Unternehmens nur folgerichtig zusein: „Bei all diesen verschiedenen Arbeiten wollen wirnicht mehrden ‚Gerüstbau‘ in unserem Namen hervorheben“, erklärt Eckart die Umfirmierung. „Wir haben deshalb unseren Namen ‚Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH‘ in‚Gemeinhardt Service GmbH‘ geändert. Die verrückten Unternehmer, die neben dem Stammhaus in Roßwein auch Niederlassungen inFrankfurt am Main und Braunschweig haben, setzen sich somit vom alten Gerüstbau-Image ab und ebnen den Weg zu einem innovativen neuen Auftritt als Spezialisten für vielfältige Unternehmer- und Industriebelange. Eigene SpotsimRadio Verrückt wie immer sollte auch die Außenwahrnehmung des neuen Namens sein. So mieteten Eckart und Stuber Großplakate in ganz Sachsenund schalteten Traueranzeigen „Wir trauern um den Gerüstbau“ inden sächsischen Tageszeitungen. „Es war nicht ganz einfach,die Zeitungenzum Abdruckzubewegen. Bis hin zu‚das ist pietätslos‘ durften wir uns einiges anhören, aber letztendlich einigtenwir uns aufins Auge fallende Platzierungen imredaktionellenTeil“,verrätStuber. „Aberwir haben mit unserer Aktion das Fotos: ThomasKube, meeco Communication Services Wichtigste erreicht, denn in Fachkreisen und vor allem inden sozialen Medien wird wiederüber unser Gewerk undseine Zukunft diskutiert.“ In Teil zwei der Kampagnekam dann die Auflösung auf Plakatwänden, in Zeitungen und erstmals auch mit eigenen Spots im Radio. „Wir können sagen, ja, der Gerüstbau lebt noch,stirbt nicht. Er verändert sich nur. Wirmerken dasund verändern uns eben mit“, soStuber und Eckart unisonoabschließend. DasUnternehmen WeitereInformationenunter: www.gemeinhardt-service.de DER GERÜSTBAU IST TOT – LANG LEBE DER GERÜSTBAU! AUS GEMEINHARDT GERÜSTBAU SERVICE GMBH WIRD GEMEINHARDT SERVICE GMBH DIE MUTTER DER GEMEINHARDT-MARKEN www.spezialgeruestbau.de MOBILE GERÜST WASCHSTRASSE AKTIV &ZERTIFIZIERT Verpflichtungzur Exzellenz Sind nicht nur bei der Mitarbeiter-Rekrutierung immer für neue Ideen zu haben –die Gemeinhardt-Geschäftsführer Dass sich das Team der Roßweiner Gemeinhardt ServiceGmbHder exzellenten Arbeit und Unternehmensführung verpflichtet hat, kann es nun auch Schwarz auf Weiß belegen. Erfolgreich haben sich die beiden geschäftsführenden Gesellschafter, Walter Stuber und Dirk Eckart, für das Zertifikat „Committed to Excellence 2Star“ beworben und ihr Unternehmen in Gesprächen mit Mitarbeitenden und Führungskräften sowie ineinem gemeinsamen Workshop extern begutachten lassen –und das mitdurchschlagendem Erfolg. 50.Viadukt eingerüstet Mit dem Sellerhäuser Viadukt in Leipzig konnte die Firma kürzlich ein rundes Jubiläum feiern. „Es ist die Einrüstung unseres 50. Viaduktes seit der Firmengründung und das dabei gesammelte Wissen haben wir in unsere langjährige Zusammenarbeitmit der Sächsischen Bau GmbH mit eingebracht, so dass nicht nur wir beide profitieren, sondern darüber hinaus auch die Leipziger Bevölkerung“; sagt Geschäftsführer WalterStuber über denbesonderen Meilenstein. An der A4imEinsatz Auch bei großen Baustellen wie hier an der A4arbeitet die Firma mit. Das Unternehmen hat bei vielen großen Bauprojekten im Freistaat mitgearbeitet. Eines der jüngsten ist die A4.Hier bereiten die Mitarbeiter eine Brückenbaustelle über die A4 in Dresden vor. Dabei wurden inden letzten Nächten immer wieder einzelne Fahrstreifen gesperrt, damit unter der Brücke ein Hängegerüst entstehen konnte. Dieses sorgt jetzt dafür, dass Bauarbeiter zukünftig auf und unter der Brücke arbeiten können, ohne dass erst eine große Baustelle auf der Autobahn eingerichtet werden muss. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: Der Verkehr kann somit ganztägig ordentlich fließen. Hochwertige Arbeitsvermittlungwird hochwertig belohnt Auf der Suche nach den besten Mitarbeitern ist man im Hause Gemeinhardtauf eine neue Artder Anwerbunggekommen.Gerne hätte man die Bürger derRegion alsHeadhunter und schenkt ihnen bei erfolgreicher Vermittlung eines hochwertigen Mitarbeiters einen Einkauf bei einem derhochwertigsten Fashion-Stores der Region -Egoist. „Es wird immer schwieriger, die richtig guten Fachkräfte fürseinUnternehmen zu finden.Diesgilt insbesondere auch für unseren Bereich Spezialgerüstbau“, so Geschäftsführer Dirk Eckart. Statt auf klassische Headhunter setzt das Unternehmen deshalb auf den besonderen Bonus. „Als Trendsetter in Sachen Mode freuen wir uns jetzt auf hoffentlich vieleEmpfehlungenfür neue Mitarbeiter, die dann zu vielen Einkäufen in unseren Stores führen. Wir sind immer offen für innovativeIdeen“, so Egoist-Geschäftsführer UweMichel.Gemeinsam mitden Gemeinhardt-Chefsist man aufdie Resonanz gespannt. Warum nicht mal auf andere Weise um neue Mitarbeiter werben? Die Firma Gemeinhardt arbeitet dafür mit dem in Dresden und Leipzig ansässigen Mode-Store Egoist zusammen. Roßweiner Unternehmen mit Sachsens erster Gerüstbauerauszubildenden Seit über 20 Jahren gewährleistet die „Gemeinhardt Service GmbH“ihren Kunden einen sicheren Stand.UmFachkräfte zu bekommen und halten zukönnen, wird selbst ausgebildet. Allerdings haben Lehrlinge meistkeinen Führerschein undder öffentliche Nahverkehr funktioniert nicht immer. Daher schaffte sich dasUnternehmen eineneigenen „Linienbus“ an. Dieser sammelt jetzt dieAzubisein,zudenen seitdem letzten Jahr auch eine junge Frau gehört. „Wir bieten unseren Auszubildenden generell sehrviel. Es fängtbei 20 Prozent mehr Lohn an, alsdie Bundesinnung vorgibt, geht mit einem kostenfreien Fallschirmsprung weiter, wenn man ein halbes Jahr im Unternehmen ist“, so Geschäftsführer Dirk Eckart. Gemeinhardt-Gerüstbau zahlt aktuell im 1. Lehrjahr978 Euro, im 2. Lehrjahr1.218 Euro undim3.Lehrjahr1.518 Euro. „Langweilig wird es beiuns nicht–schließlichist jedes Gerüst, dasvon unskommt,ein Unikat!“

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Denn frage man die Deutschen nach einer Sektmarke, würden 68 Prozent der Mitteldeutschen spontan „Rotkäppchen“ nennen. Auch bundesweit seien es 52 Prozent, denen zuerst die Traditionsmarke aus Sachsen-Anhalt einfällt. Dasist Platz eins beider Bekanntheit von 119 Marken, die für dieaktuelle Mitteldeutsche Markenstudie abgefragt wurden. Die Ergebnisse der Umfrage präsentierte Schiller am Donnerstag in Erfurt. Ebenfalls spontan genannt werden in ganz Deutschland Radeberger Bier, Bautz´nerSenf,Teigwarenaus Riesa,Kathi Backmischung oder Mühlhäuser Konfitüre. Die treuesten Kunden hat allerdings Bautz’ner Senf. Wenn sie Senfkaufen, greifen 79 Prozent derKonsumenten aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen stets zum Senf aus Sachsen. Über eine ähnlich hohe Markentreue können sich Heichelheimer (76 Prozent) und Rotkäppchen-Sekt (73 Prozent) freuen. VonMarkentreue wird gesprochen, wenn Verbraucher zum Beispiel bei Wasser, Schokolade oder Joghurt immer das gleiche Produkt kaufen. Die 11. Mitteldeutsche Markenstudie misst aber nicht nur die Markenbekanntheit undMarkentreue. Siezeigtauch, dass dieLebensmittelproduzenten in Ostdeutschland dem Thema Nachhaltigkeit mehr Aufmerksamkeit schenken sollten, wenn sie die Kundentreue halten wollen. Denn nicht nur jüngere, sondern auch ältere Konsumenten legen beim Einkauf Wert auf umweltfreundliche Produktion, kurze Transportwege und weniger Verpackungsmaterial.„Bewusster Einkauf undKonsumnehmen mit dem Alterzuund zwar im ganzen Land“, betontIMK-Chef Schiller. So gaben89Prozentder 60- bis 69-jährigen inMitteldeutschland an, nur wenig Le- bensmittel wegzuwerfen. Bei den 18- bis 29-jährigen lag dieser Wert bei 58Prozent. Und während 62 Prozent der Älteren saisonale Produkte bevorzugen, lag der Wert bei den Jüngeren nurbei 30 Prozent.Durchgehend zeigten Fraueninder Befragungein stärkeres Bewusstsein für Nachhaltigkeit als Männer. Potenzial sehen die Forscherinnen und Forscher bei den Nachhaltigkeitsfaktoren „faire und soziale Produktionsbedingungen“sowie„Tierwohl“. So ist inMitteldeutschland ein „Fairer Handel“- Siegel nur für jeden Fünften, bundesweit für jeden Dritten ein Kaufgrund. Dies könnte laut IMK auch damit zusammenhängen, dass sich bundesweit wenigerals dieHälfteder Befragtenzum Thema „nachhaltig produzierte Lebensmittel“ gut aufgeklärt und informiert fühlen. Hauptgründe für den Lebensmittelkauf sind nach wie vor Geschmack, Preis und Qualität.Große Unterschiede zwischen Mittel- und Gesamtdeutschland gibt esbei den am häufigsten besuchten Einkaufsstätten. In Mitteldeutschland ist Kaufland der unangefochtene Platzhirsch, gefolgt von Netto und Edeka. Aldi rutscht auf den sechsten Süß oder deftig -Ostprodukte sind in Mitteldeutschland nach wie vor beliebt. Fotos:dpa, RobertMichael Platz. Bundesweit muss der Discounter seinen Spitzenplatz an Edeka abgeben. Für jeden zweiten Befragten ist die Nähe zum Arbeits- oder Wohnort das entscheidendeEinkaufskriterium. Das IMK untersucht jährlich im Auftrag der MDR Media GmbH (ehemals MDR Werbung) Einkaufsverhalten, Bekanntheit und Beliebtheit mitteldeutscher Marken sowie die beliebtesten Supermärkte. Befragtwurden 5.000 MenscheninSachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie 1.000 in ganz Deutschland. ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● Bautz‘nerSenf: Ganz klar,ohneBautz’ner schmeckt dem Mitteldeutschen seine Bratwurst nur halb so gut. DerSenf steht unangefochten auf Platz 1der Markenstudie. 79 Prozent aller MenscheninSachsen,Sachsen-Anhalt undThüringen greifen zumSenf aus Bautzen. Inzwischen werden in der Senffabrik, dieseit 1992zur DeveleySenf&Feinkost GmbH ausUnterhaching gehört, knapp40verschiedene Rezepturen gemischt. ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● Nudossi: Fürviele Sachsen ist ein Frühstückohne Schoko-Nuss- Creme kein richtiges Frühstück. Undbei vielen steht dann ein Produktauf dem Tisch, das in der Heimatproduziert wird.Nudossi aus Radebeul istnicht nurSüßmäulern ein Begriff. 84 ProzentallerMenschen in Mitteldeutschland kennendie Marke. Damit schafft es dienussige Creme auf Platz2der sächsischen Produkte, dieuntersucht wurden. ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● Teekanne: Teesteht hoch im Kurs.Der von Teekanneschaffteesauf Platz 3. Dass dasDüsseldorfer Unternehmen eigentlich ein waschechter Sachseist,dürfte nichtjedembekannt sein. Hervorgegangen istesaus der DresdnerFirma R. Seelig & Hille.Die TeehausGmbHin Radebeul ging aus der1881 von Otto E.Weber gegründeten FirmaTeehaus hervor, die auchenteignet wurde. Nach der Wendevereinbartenbeide Firmen eine Zusammenarbeit. ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● Radeberger: DieSzene ließsomanchen sächsischen Serienfanvom Sofa aufspringen: In einer Folge der amerikanischen Sitcom „Two andahalfman“standdoch tatsächlich eineFlasche gutes Radeberger Bier.Fansder Marke, die es im Ranking aufPlatz 4geschafft hat, dürfte das nichtwundern.Das kühle Blonde aus derBrauerei vor denToren Dresdens istauch in der Heimatbeliebt. Im Jahr 2019 setztedie Gruppe rund 1,7 Milliarden Euro um. ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● Sachsenmilch: H-Milch, Joghurt, Käse, Butter…wer gerne proteinreich frühstückt,kannseinen Tisch zu großen Teilen mit Produkten derFirma Sachsenmilchaus Leppersdorf decken. Kein Wunder also, dass es die Markeindie Top5derMitteldeutschland-Studiegeschafft hat. DieUnternehmensgruppe TheoMüller mit SitzinFreisinghatte das Werk 1994 übernommenund seitdem etwa eine Milliarde Euro in den Standort investiert. ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ●

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