Aufrufe
vor 7 Monaten

Wirtschaft in Sachsen Herbst 2020

  • Text
  • Deutschen
  • Inder
  • Zeit
  • Dresdner
  • Unternehmer
  • Mitarbeiter
  • Wirtschaft
  • Dresden
  • Sachsen
  • Unternehmen

● ● ● ● ● ●

● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ●● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● WIRTSCHAFT IN SACHSEN | PERSONAL &FÜHRUNG ● ● ● ● ● 20 ● Die Führungskraft als Influencer Gastbeitrag von Barbara Liebermeister und Aktenbergen verbirgt, wird nie ein Influencer, denn eine Voraussetzung hierfür ist: Man muss die Kommunikation mit den Netzwerkpartner gezielt suchen. Führungskräfte, die erfolgreich, also wirksam sind, können das Denken und Handeln der Menschen in ihrem Umfeld beeinflussen. Das heißt nicht notgedrungen, dass sie indie Meinungsführerschaft in ihm übernehmen. Eine solche Vorstellung wäre noch stark dem alten Topdown-Denken verhaftet: Eine Person denkt vor und die anderen übernehmen ihre Meinung bzw. folgen ihren Anweisungen. Eine solche Kultur entspricht nicht mehr den betrieblichen Erfordernissen in einer Zeit, in der die Kernleistungen der Unternehmen meist ineiner bereichs- und funktionsübergreifenden Teamarbeit erbracht werden.Inihr lautet das Ziel von Führung vielmehr,indem eigenen Umfeld, ein Milieu zu kreieren, in dem andere Menschen sich gerne für das Erreichen der gemeinsamen Ziele engagieren und eigeninitiativ ihr Denken und Handeln daraufhin überprüfen, inwieweit sie damit ihren Beitrag hierzu leisten, unddies im Bedarfsfall neujustieren. VeränderteRahmenbedingungen beim Führen Tendenziell war dies auch inder Vergangenheit schon so –zumindest inden Bereichen der Unternehmen, in denen Experten gemeinsam komplexe Problemlösungen, gleich welcher Art, entwickeln; sei es für externe oder firmeninterne Kunden. Dessen ungeachtet haben sich jedoch die Rahmenbedingungen für Führung stark gewandelt. So wurden im Zuge der Globalisierung und Digitalisierung und des Bestrebens der Unternehmen, flexibler auf die Marktanforderungen zu reagieren, zum Beispiel die Beziehungsnetzwerke in ihnenstets komplexer.Deshalb gilt es heute beim Führen mehr Interessen zu berücksichtigen. Außerdem müssen die Führungskräfte inihr Denken und Handeln zunehmend auch Personen integrieren,die ihnen hierarchisch nicht unterstellt sind –sozum Beispiel die Führungskräfte der Bereiche, mit denen ihr Bereich bei der Leistungserbringung kooperiert, und die strategisch relevanten Dienstleister. Die Führungsaufgabe wird auch komplexer, weil die Belegschaften und Beziehungsnetzwerke in den Unternehmen immer heterogener werden: „digital natives“ müssen mit „digital immigrants“ kooperieren, Europäer mit Asiaten, festangestellte Mitarbeiter mit Freelancern, reiche Erben, die imJob primär Erfüllung suchen, mit jungen Vätern und Müttern, die rasch ihr Eigenheim abbezahlen möchten. Und all diese Individuen soll die arme Führungskraft führen und inspirieren –und zwar in einem Umfeld, das von permanenter Veränderunggeprägt ist. Führungskräfte müssen Beziehungsmanager werden In einem solchen Kontext ist erfolgreiche Führung nur möglich, wenn die Führungskräfte sich als Beziehungsmanager verstehen, deren Kernaufgabe es ist, die Beziehungen im sozialen System Unternehmen so zu gestalten, dass die Mitarbeiter effektiv zusammenarbeiten können;außerdemals emotionale Leader, deren Aufgabe es ist, ihre Mitarbeiter bzw. Netzwerkpartner zu inspirieren. Sie müssen sozusagen „Beeinflusser“ bzw. „In- Zusammenhalten und inspirieren –eine gute Führungskraft sollte beides können. fluencer“ ihres sozialen Umfelds werden. Hierfür benötigendie Führungskräfteunteranderem feine Antennen für dieStimmungen, Interessenlagen, Wechselwirkungen usw. inihrem Umfeld, um hierauf angemessen zu reagieren. Doch dies genügt nicht. Sie müssen sich auch Zeit für das Gespräch mit Netzwerkpartnern nehmen und ihnen aktiv zuhören, denn: Kommunikation ist und bleibt die Basis von Beziehung und die wichtigste Informationsquelle. Dabei ist es wichtig, auch die informellen Botschaften wahrzunehmen, die Personen zwischen den Zeilen formulieren und zum Beispiel durch ihre Körpersprache artikulieren.Selbst hintersolchen scheinbaren Kleinigkeiten, wie dass eine Kontaktperson eine Mail schreibt statt zum Telefonhörer zu greifen, kann sich eine wichtige Botschaft verbergen. Und diese gilt es wahrzunehmen bzw. zuentschlüsseln, um angemessenzureagieren. Führungskräfte müssen Wirkungerzielen Das heißt Führungskräfte, die sich als Influencer verstehen, brauchen eine hohe Achtsamkeit und viel Empathie, also ein hohes Einfühlungsvermögen. Sie müssen zudem bereit und fähig sein, ihr Denken und Handeln situations- und kontextabhängig daraufhin zu überprüfen, inwieweit sie damit die gewünschte Wirkung erzielen –sich alsoselbst alsLernende begreifen. Als Führungskraft ein Influencer zu sein, bedeutet also nicht primär in den Social Media präsent bzw. aktiv zusein. Dies ist, wenn überhaupt, ein Nebenaspekt bzw. eine Folgewirkung eines entsprechenden Selbstverständnisses, denn: In den Unternehmen spielt zwar die Kommunikation per Mail undmittels solcher Kollaborationstools und Kommunikationssysteme wie Teams, Zoom oder Skype eine immer größere Rolle. Also müssen Führungskräfte diese Tools auch effektiv nutzen –insbesondere wenn sie virtuelle Teams leiten oder ein Teil ihrer Mitarbeiter beziehungsweise Netzwerkpartner an anderen Standorten oder im Homeoffice arbeitet. Anders verhält es sich jedoch bezogen auf die klassischen Social Media wie Facebook, LinkedIn, Instagram &Co. Sie spielen zumindest im Führungsprozess eine eher marginale ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● Zur Autorin BarbaraLiebermeisterleitet das Institut für FührungskulturimdigitalenZeitalter(IFIDZ), Frankfurt (www.ifidz.de). AnfangAugusterschienimGabal- Verlag dasneueste Buchder Managementberaterin und Vortragsrednerin„Die Führungskraftals Influencer: In Zukunft führt, wer Followergewinnt“. ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● Foto: Adobestock Rolle, weil sich in ihm die wesentliche Kommunikation immer noch impersönlichen Kontakt vollzieht –sei es im Faceto face-Gespräch oder via Telefon oder per Mail. Die Social Media hingegen haben, wenn es um das Thema Führung geht,nur eine ergänzende Funktion. Führungskräfte könnenvon Influencern lernen Dessen ungeachtet können Führungskräfte von den sogenannten Influencern in den Social Media einiges lernen, wenn es um die Frage geht: Wie erreiche ich, dass andere Menschen mir folgen und sich von mir direkt oder indirekt beeinflussen lassen? Influencerzeigen sich undstellen sich dem Diskurs. Ein wichtiger Punkt ist –sobanal dies klingt: Influencer sorgen dafür, dass sie sichtbar sind –zum Beispiel, indem sie regelmäßig ihre Social Media-Kanäle füttern und ihr virtuelles Netzwerk pflegen. Ähnliches gilt auch für alle Personen, die Influencer sind oder sein möchten. So war eszum Beispiel auffallend, wie oft unsere Spitzenpolitiker speziell inder corona-bedingten Lockdown-Phase nach einem gewiss anstrengenden Arbeitstag abends noch in Fernseh-Talkshows saßen, um ihr Denken undHandeln derBevölkerung zu vermitteln und zu erreichen, dass diese ihre Entscheidungen mitträgt. Das heißt, eine Führungskraft, die sich nur hinter ihrem Schreibtisch Influencerstehen erkennbar für gewisse Werte. Ein weiterer, wichtiger Punkt bei fast allen erfolgreichen Influencern nicht nur im Internet, die anders als so manche C- Promis keine reinenSelbstdarstellersind, ist: Sie haben eine klare Botschaft bzw. stehen erkennbar für gewisseWerte.Dies sollte auch bei Führungskräften der Fall sein, denn sonst sind sie für ihre Netzwerkpartner unberechenbar.Wennsie in ihrem Denken und Handeln aus deren Sicht wie ein Rohr im Wind schwanken, undauf sie sozusagen kein Verlass ist, fassen sie zu ihnen auch kein Vertrauen. Und dies führt wiederum dazu,dass auch sie nichtbereit sind, ihnenund ihren Ideen bzw. Überzeugungen zufolgen. Dies ist jedoch gerade in unsicheren Zeiten wie den aktuellen, in denen auch viele (Handlungs-)Strategien in den Unternehmen auf dem Prüfstand stehen, für den Führungserfolg extrem wichtig. Influencerinszenieren ihreAuftritte Ein weiterer Punkt ist: Alle erfolgreichen Influencer überlassen ihr Auftreten nicht dem Zufall. Sie inszenieren ihre Auftritte, um diegewünschteWirkungzuerzielen. Diesbezüglich haben viele Führungskräfte noch Entwicklungspotenzial. Das zeigte sich unter anderem bei den Online- Meetings in der Lockdown-Phase nach dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie. Bei ihnen registrierteman alsBeobachter beiden Meetings immerwieder: DieFührungskräfte loggen sich meist als letzter Teilnehmer, oft sogar verspätet ein, sie tragen,wenn sie im Homeoffice arbeiten, häufig eine sehr legere Freizeitkleidung, sie hängen nicht selten schlaff auf ihrem Stuhl und im Hintergrund sieht man bei ihnen zum Beispiel ein Strandbild mit Palmen. Dabei war eine Botschaft, die die Führungskräfte ihren Mitarbeiterninden Online-Meetings eigentlich stets vermitteln wollten: „Wir arbeiten nun zwar im Homeoffice, doch ansonsten gilt: Business as usual“. Von ihrem persönlichen Auftritt ging jedoch oft die gegenteilige Botschaft aus. Einer Führungskraft, die sich als Influencer versteht, passiert ein solches Missgeschick nicht oder nur selten, denn sie reflektiert vor ihrem öffentlichen Auftritt: Welche Wirkung will ich erzielen bzw. welche Botschaft will ich vermitteln, und wie sollte ich mich folglich präsentieren bzw. inszenieren? Auch dies erfordert eine gewisse Selbstreflektion,die stetsnötig ist,wennMenschen ihre gewohnten Reiz-Reaktionsmuster durchbrechen und sich weiterentwickeln möchten. Influencing istdas Führen von morgen Eine solche gezielte Weiterentwicklung der Führungskräfte ist nötig, wenn diese sich zu echten Influencern in ihren Umfeld entwickeln möchten, denn: Influencing wird das Führen von morgen sein. Denn nur wenn es den Führungskräften gelingt, andere Menschen fürsich undihre Ideen zu begeistern, können sie inder von rascher Veränderung und sinkender Planbarkeit geprägten VUKA-Welt ihre komplexer werdende Führungsaufgabe noch erfolgreich wahrnehmen. Als „Einzelkämpfer“ bzw. „lonely heroes“ schaffensie dies nicht.

● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● 21 ● ● ● ● ● ● ● WIRTSCHAFT IN SACHSEN | PERSONAL &FÜHRUNG ● Ein Campus für das Handwerk Mit dem njumii- Zentrum soll in Dresden eine eigene Marke für Bildung entstehen. Von Annett Kschieschan Ein Mann im Blaumann steht vor einer grasgrünen Wand, auf dem Kopf einen Helm, wie man ihn von Computerspielern kennt,die mit den futuristisch anmutenden Kopfbedeckungeninvirtuelle Weltenabtauchen. Genau das tut Marcel Nicklisch in diesem Moment ebenfalls. Allerdings erkundet er keine fantastische Spielewelt, jagt keine Drachen undsammeltauchkeinevirtuellen Schätze. Marcel Nicklisch schweißt. Die VR-Brille versetzt den Dozenten in ein Arbeitsumfeld, in dem eine Schweißnaht gesetzt werden muss. Auf einem Bildschirm ist genau zusehen, wie er ansetzt, sich mit ruhiger Hand vorarbeitet. Im Schweißtechnischen Zentrum der HandwerkskammerDresdenhat mandie Vorteile dervirtuellen Aus- undWeiterbildung längsterkannt. Und mit dem njumii-Zentrum, das in den vergangenen Monaten auf dem Gelände in der Albertstadt gewachsen ist, sind nun auch die Bedingungen für eine moderne, zukunftsorientierte Ausbildung optimal. Auf reichlich 7.300 Quadratmetern Fläche entstanden insgesamt 176 Werkstattplätze für den praktischen Unterricht, dazu Lehr- und Seminarräume, Kompetenzzentren für Schweißtech- Modernste Technik für traditionelles Handwerk: Im njumii-Zentrum hat die Ausbildung begonnen. nik, Gebäude-Energie-Effizenz und Robotik. Nicht zuvergessen der hochmoderne Veranstaltungssaal, andem just an diesem Tagschon alle Tische festlich eingedeckt sind. Am Nachmittag werden hier die „Goldmeister“ geehrt, gestandene Handwerker und Handwerkerinnen, die vor 50Jahren ihren Meisterbrief erworben haben. Corona-bedingt später als sonst imJahr und mit reichlich Abstand zwischen den Stühlen. Die Pandemie traf die Handwerkskammer inder letzten Phase der Arbeiten am njumii-Zentrum. Bis auf Kleinigkeiten ist nun alles fertig. Der Ausbildungsbetrieb läuft wieder regulär - gemäßder geltenden Corona-Regeln.Inden Werkstätten lernen Jugendliche, was man aus Aluminium alles fertigen kann, bereiten sich Schweißer auf ihre nächste Prüfung vor, testen Azubis und Dozenten, wie das smart Home -das intelligente Zuhause -tatsächlich energieeffizient und intuitiv funktionieren kann. „Wir sehen das Handwerk als Partner der Energiewende“, sagt Kammerpräsident Jörg Dittrich. Das moderne Kompetenzzentrum im Dresdner Norden ist ein Beitrag dazu –und damit auch ein Beitrag zur Zukunftssicherung vielerBerufszweige. Foto:Andre Wirisg/HWK Wie wichtig die Jobs im Handwerk sind, habe die Pandemie einmalmehr gezeigt. Nungehe es darum, dieBetriebe zu stärken und fit zu machen für eine Zukunft, die herausfordernd ist, die aber auch Chancen bietet. Etwa in der Robotik, die durchaus auch in kleinen und mittelständischen Firmen Anwendung finden kann -und das auch schon tut. – Vieles wird neu im sächsischen Handwerk. Das soll auch der Name des neuen Hauses widerspiegeln. „njumii“steht lautmalerisch für die englischen Worte „new“ und „me“. Esgeht also um nicht weniger als die Suche nach Selbstverwirklichung, nach Wegen, die eigenen Stärken und Interessen in eine zukunftsfähige Aus- oder Weiterbildung zuübersetzen. Jörg Dittrich nennt das lebenslange Lernen als Kernprinzip von njumii. Das fängt bei der Berufsorientierung für Schüleranund führtüber dieLehrausbildung bis zu Weiterbildungen und Spezialisierungen. Vorallem angehende Metallbauer, Elektrotechniker, Feinwerkmechaniker, Klempner und Landmaschinenmechaniker absolvieren hier ihre überbetriebliche Ausbildung. Sie kommen aus dem Elbland ebenso wie aus der Lausitz, aus dem Erzgebirge und natürlich dem Dresdner Land selbst. Als Referenz an die Regionen gibt es im njumii-ZentrumRäume, die den einzelnen Regionen gewidmet sind. Die „Goldmeister“ etwa feiern diesmal im Saal„Bautzen“. Die Großinvestition in der Albertstadt –von den insgesamt rund 45 Millionen Euro stemmt das Handwerk mehr als die Hälfte selbst, den Rest fördern Bund und Land –wäre ein schönes Aushängeschild für den Tag des Handwerks Mitte September gewesen. Coronabedingt sind Besuchertage und große Eröffnungsfeiern in diesemJahrkeineOption. Der Aktionstag –und das passt dann schon wieder zum Thema Zukunft –fand 2020 virtuell statt. Die Handwerkskammer hat Videos gedreht, die zeigen, was aneinem Tag im Handwerk passiert –verteilt auf 24 Stunden. Und so begleitet der Zuschauer die Straßenbauer inder historischen Altstadt ebenso wie eine Malerin, die gerade die glänzende Hülle des Goldenen Reiters restauriert. Denn Digitalisierung hin oder her –wer ins Handwerk geht, will und muss anpacken. Das gilt übrigens auch für dieSchweißer,die neben dengern genutztenAusflügen in virtuelle Arbeitsräume natürlich ihre Nähte vor allem ganz real setzen. Die Zukunft im Handwerk hat viele Gesichter. Heizen Sie mit unserem klimaneutralen VARO-Premium-Heizöl –der Umwelt zur Liebe – Umweltprämie* für Ihre nächste Heizöl-Bestellung: 50 Liter HEL bei Bestellung von 1.500 Liter klimaneutralen VARO-Premium-Heizöl Unsere Verkaufsbüros: Meißen 03521-70000 Riesa 03525-740 445 Großenhain 03522-5295850 Dippoldiswalde 03504-690090 Görlitz 03581-304040 Zittau 03583-770224 *gültig bis 30.10.2020, bei Bestellung bitte Kennwort SZ-Anzeige verwenden, nur einmal einzulösen pro Lieferstelle, keine Barauszahlung www.varo-direct.de

Sächsische Zeitung und Sächsische.de

Unsere Partner