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Wirtschaft in Sachsen Frühjahr 2021

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8 ENTSCHEIDER &KARRIERE

8 ENTSCHEIDER &KARRIERE „Frauen müssen doppelt mutigsein“ MariaPiechnick ist Entwicklungschefin beiWandelbots. Im Interviewerzählt sie vonihrem Jobineiner Männerdomäne. Von Nora Miethke Frau Piechnick, „Erfinden ist männlich“.Was sagen Siezudiesem Satz, stimmt er? Vielleicht hat sich der Satz aus der Historie entwickelt, weil Frauen zu wenig sichtbar waren und leider immer noch sind. Aber ich bin der Überzeugung, erfindenist geschlechterunabhängig. Wieist Ihre persönliche Definition vonInnovation? Für mich sind Innovationen, bestehende Dinge zu nutzen und neu zu verbinden, um einen Mehrwert zu schaffen. Gilt dasauch fürdie Sensorjacke zumAnlernen vonRobotern, dem ersten Produktvon Wandelbots? Die Idee zurSensorjacke kamvon Ihnen. Waresauch Ihre Idee,für die Umsetzungein Unternehmen zu gründen? Es war zuBeginn das Forschungsthema, das mich fasziniert hat. Für meine Doktorarbeit habe ich mich mit intelligenter Kleidung beschäftigt und dafür diese Jacke gebaut. Als ich jedoch die Möglichkeit bekommen habe, diese Idee umzusetzen und einen echten Mehrwert für Nutzer zu schaffen undsomit in dieWirtschaft zuholen, dawollte ich natürlich mitgründen. Wiehaben ihre Familieund Freunde aufdiese Entscheidungreagiert? Da binich tatsächlichdas ersteMal aufdas Thema gestoßen, warum esmehr Gründer als Gründerinnen gibt. Denn gerade mein Umfeld, aus dem ich gewohnt bin, dass Frauen sehr selbstbewusst inder Arbeitswelt unterwegs sind, äußerte viele Zweifel, ob ich denn selbst mitgründen sollte und obich dann genügend Zeit hätte für meine eigene Kleinfamilie. Als Wandelbots 2017 gegründet wurde, waren meine Kinder drei undsechsJahre alt. Washaben SiediesenZweifeln entgegnet? Dass die Jacke meine Idee und für mich wie ein drittes Kind sei. Dass ich das Produkt gern selbst kreieren und schaffen möchteund natürlichauchdie Firmamit aufbauen und entwickeln will. Dass ich mir damit einen Arbeitsplatz nach meinen Vorstellungen schaffen möchte. Und natürlichhabe ichmein Umfeld daran erinnert, dass ich es immer als sehr modern und vorwärts gewandt erlebt habe unddass dies immerein Vorbild fürmich war. IhrMannChristian ist CEObei Wandelbots,Sie fürdie Entwicklung zuständig. Wie teilenSie die Familienarbeitzwischen sichauf? Gibt es da klareAbsprachen? Das Thema der gerechten Aufteilung der Kinderbetreuunghaben wirschon länger. Denn meinMannund ich habenzur gleichen Zeit unsere Doktorarbeit geschrieben. Bei uns ist das sehr gleichmäßig aufgeteilt. MeinMannunterstützt mich, und ich unterstützeihn. Jeder packt mitan. Das funktioniert auch in Zeiten der Pandemiemit Homeofficeund Homeschooling? Maria Piechnick, Mitgründerin von Wandelbots, wünscht sich mehr Zuspruch für Gründerinnen. Ja. Wir haben jeden Morgen einen Tagesplan gemacht,wer wann welche Termine hat, und haben das den Kindern klar kommuniziert, auch welche Aufgaben sie selbst übernehmen müssen. Denn mit sieben undzehnJahren sindsie in derLage, auch schon allein bestimmte Dinge zu tun. Natürlich ging es auch abund zu mal drunter und drüber. Wir sind seit acht Jahrenverheiratet undseit 14 Jahren zusammen. Dahaben wir gelernt, auf einander Rücksicht zu nehmen und zu merken, wann und wie man den anderen unterstützen kann. Also sind Sie nichtins Rollenbild der50er-Jahrezurückgefallen? Nein, das kann ich überhaupt nicht von mirsagen. Robotics ist eine Männer-Domäne. MüssenSie sichdaals Frau stärker als Ihr Mann behaupten? Ichwürdedas auf das ganze Thema Technik ausweiten. Da müssen sich Frauen aktuell stärkerbeweisen, weil Frauenwie Männer immer noch in diese Stereotypen-Schubladen gesteckt werden, nach dem Motto, was Frauen besser können und was Männer besser können. Je mehr Beispiele und Vorbilder es von Frauen gibt und je vertrauter das wird, desto schneller wird sich das in der ganzen Branche ändern.Daranglaubeich schon. Hatten Siejemals dasGefühl oder die Erfahrung gemacht,nicht so ernstgenommen zu werden wie ihre männlichen Gründerkollegen? Ja, das kenne ich schon aus dem Studium. Es ist aber zu einem persönlichen Ansporn geworden, zuzeigen, was in mir steckt, und gleichzeitig mit dem Ziel, mir selbst treu zu bleiben. In unserem Gründerteam selbst hatte ich allerdings nie das Gefühl. Da mussten wir uns als Start-up generell behauptenund beweisen. In derersten Zeit sahman vorallem Ihren Mann auf öffentlichen Terminen. Seit einigen Monatentreten auch Sie öfter aufund sind auch Mitglied im Beirat „Junge Digitale Wirtschaft“ der Bundesregierung. Wardas eine bewusste Entscheidung,sichtbarerzuwerden? Es ist eher so nebenbei gekommen. Anfangs waren vor allem die Geschäftsführer viel unterwegs und haben nach außen kommuniziert. Ich war für die Entwicklung und das Design zuständig. Mit der Zeit hat sich das verändert, auch im Zuge der Debatte um die Frauenquote und Frauenförderung in Unternehmen und Start-ups. Das Thema ist in das öffentliche Bewusstsein getreten, und ich unterstütze es gern. Gleichzeitig fehlt es nach wie vor an Gründerinnen, daher wurde ich zu unterschiedlichen Panels eingeladen, zu Tech- oder Start-up-Themen. So ist das Netzwerk gewachsen, auchinRichtungPolitik. Der Beirat „Junge digitale Wirtschaft“ hateineganze Fülle von Vorschlägen vorgelegt, wie sich derFrauenanteilbei Start-up- Gründungen erhöhen lässt. Worauf kommtesihrer Meinung nach vorallem an? Zu Wandelbots Wandelbots isteineAusgründung aus der TechnischenUniversität Dresden. Gegründethat dasUnternehmen ChristianPiechnickzusammenmit 6 Mitgründern 2017.Esbasiertauf der IdeeseinerFrauMaria,intelligente Kleidungzur Steuerung vonRobotern einzusetzen. HeutigesKernprodukt des Hochtechnologie-Unternehmens Foto:Kairospress Entscheidend ist das soziale Umfeld und die Rollenbilder, von denen wir alle geprägt sind. Wollen wir etwas ändern, da müssen wir daansetzen. Ich selbst hatte garkeine Probleme oder Zweifel zu gründen. Mir ist eher während der Gründungsphaseaufgefallen, wie damitumgegangen wird. Oft wird gesagt: Frauen müssen nur mutig sein, dann wird das schon. Esist doch eher so, dass Frauen doppelt so mutig sein müssen. Selbst wenn sie gründen, bekommen sie die Fragen: Schaffen Sie das? Wie bekommen Sie das hin, wie läuft esmit der Familie? Ich habe ja nun den konkreten Vergleichmit meinem Mann.Erhatte die gleichen Gedankengänge wie ich. Aber er hat einen Schulterklopfer bekommen, ich die Fragen. Ihm wurde gesagt, du machst das super, das wird ganz toll, und ihr schafft das schon. Schön wäre es, wenn auch Frauen soMut zugesprochen wird. Wiehalten Sie es selbstmit der Frauenförderung unddem Mutmachen im eigenen Unternehmen? Bei uns ist das Managementboard balanciert, das heißt zur Hälfte mit Männern undFrauenbesetzt.Wandelbots istinder Entwicklung sehr technologisch. Wir wollen zwar auch in diesem Bereich mitderzeit rund 100Beschäftigten ist einintuitives AnlernsystemfürRoboter, bestehendaus einer Software und einemTeaching Device – dem TracePen. DasFunktionsprinzip: Ein Mensch führteinem Robotermit dem TracePen direkt am zu bearbeitenden Werkstück den späterenBewegungsablaufdes Roboters vor. mehr Frauen einstellen, aber es ist gar nichtsoeinfach, welche zu finden. Das Thema Diversität spielt generell eine sehr wichtige Rolle im Unternehmen, aber da gehört noch viel mehr dazu, nichtnur das Geschlecht. Setzt die Landespolitik in ihrer Frauenförderung dierichtigen Akzente,uminnovativeFrauen zu unterstützen?Wowünschen Sie sichmehrUnterstützung? DieProblematik, dass es nach wie vor ungewöhnlich ist, dass Frauen gründen, ist mir erst bewusstgeworden, als ich selbst die Firma schon gegründet hatte. Vorher habe ich Informatik studiert und meine Doktorarbeit geschrieben. Auch jetzt führen wir dieses Interview, weilesimmer noch etwasBesonderes ist. Das ist schade und ich hoffe, dass wir da bald mehr Normalität erreichen, wenn mehr Frauen in Hightech-Firmen sichtbar werden. Dazu muss aber den Frauen der Zugang besser geöffnet werden etwa durch eine Anpassung der Ausbildungsprogramme, begonnen inKindergarten, über Schulen bis zurAusbildung undStudium. Braucht es dafürExtra-Formate undVeranstaltungen nurfürFrauen und Mädchen? Reine Veranstaltungen nur für Frauen bringen uns nicht weiter. Doch das Bewusstsein wächst, zum Beispiel gibt es viele, die sich nicht mehr auf ein Panel setzen, wenn das rein männlich dominiert ist. Es ist wichtig, darauf zu achten. Denn was Frauen noch nicht so gut haben,Männeraber schon,sindNetzwerke. Denn wir haben Frauenmangel in allen Bereichen, angefangen bei den Investorinnen, über Gründerinnen bis zu Mentorinnen. Gerade für junge Frauen sind Netzwerke wichtig, wo sie Rat und Hilfe finden können, denn oft wird gefördert, wasman selber gutkenntund sich selbst darinwiederfindet. Sie haben Informatik studiert. Wiekam es zu diesem Studienfach und sollten Mädchen Programmierenlerneninder Schule, um den MINT-Anteil beiFrauen im Studiumzuerhöhen? Das ist eine Frage, die ich oft gestellt bekomme, mein Mann aber noch nie. Ich hatteschon immerein Faiblefür Technik gehabt und Neues auszuprobieren, daher auch die Entscheidung zum Informatikstudium. Man sollte nicht alle zwingen, in diese Richtung gehen zumüssen und programmieren zulernen. Aber wir haben noch oft diese Geschlechtervorstellung, was ist typisch Mädchen und was ist typisch Junge. Zum Beispiel Mädchen sind gut im Malen oder Schreiben, oder ein Junge baut lieber in der Holzwerkstatt und ist gut inMathe. Beiden sollte beides von klein auf zugänglich gemacht werden. Wichtig ist, dass jeder, unabhängig vom Geschlecht, in den eigenen Stärken gefördert wird: Dass man indem, was man selbst gut findet und was einen inspiriert, unterstütztwird. Undwie ist dasbei Ihrer Tochter? Sie ist sieben Jahre alt und steht uns in nichts nach. Sie hat zwei kleine Roboter, die sie selbst programmiert.

ENTSCHEIDER&KARRIERE 9 Das leidige Thema Frauen-Quote Miteinemzweiten Führungspositionen-Gesetzwill die Bundesregierung mehr Frauen in die Vorstände bringen. Das entfacht die Debatte um die Frauen-Quote . Welche Chancen bietet sie?Viola Klein findet, die Quoteist kein Allheilmittel, kann aber helfen. Vor Jahren, kurz nach der Wende, war ich der festen Überzeugung, dass die Frauenquote völlig unnötig ist, denn Frauen sind super qualifiziertund brauchen dasnicht! Oft hörte ich den Satz, übrigens auch von Frauen: „Die Quote ist Unsinn, Frauen, die etwas können, schaffen esauch ohne Quote!“ Ja, so dachte ich auch, bis mein Denken auf die Realität traf. Deutschland gehörte damals zu den Ländern, woFrauen nur punktuell inden Führungsetagen zu finden waren. Daran hat sich bis heute nichts verändert!Aberwarum istdas so? Würden die Unternehmen die Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen beherzigen, wäre der Frauenanteil in der Praxis viel höher. Denn es gibt zahlreiche Studien weltweit, die nachweisen, dass gemischte Teams mit mindestens 30 Prozent Frauenanteil) messbar erfolgreicher arbeiten. Catalyst, McKinsey, EY, BCG als weltweit agierende Unternehmens- und Personalberatungen, die dazu wissenschaftliche Arbeiten zum Thema Diversität in Auftrag gaben, kamen zumgleichen Ergebnis: Gemischte Teams sind erfolgreicher! Selbst erlebt habe ich das in Software-Entwicklungsteams in meinem Unternehmen, der Saxonia Systems AG (jetzt ZeissDigital Innovation). Beiunserer Eigenentwicklung eines wichtigen Tools zum agilen Arbeiten (ETEO) waren Männer und Frauen gleichermaßen in den Teams vertreten. Wir hatten nicht nur eine wunderbare Arbeitskultur –eskam jeder zuWort, alle Ideen wurden abgeklopft, wir informierten uns über alles –wir konnten uns auch überschnelle Arbeitserfolge freuen. Im Mittelstand scheint manden Vorteil gemischter Teams erkannt zuhaben: hier sind rund 16 Prozent der Chefs Frauen und damit fast doppelt so viele wie inGroßkonzernen und DAX- Unternehmen. Der Schlüssel dafür, dass die Frauenquote steigt, liegt für mich aber nicht in der„Frauenförderung“. Frauen sind super ausgebildet und haben nachweislich bessere Abschlüsse, selbst noch ander Hochschule und Universität.Erst dann kommt es zu einer generellen Verschiebung. Sofällt auf, dass derzeit nur etwa 31 Prozent der promovierten Frauen sind. Aber hier ist erfreulicherweise gerade eine Veränderung in der jüngeren Generation zu beobachten. Betrachtet man also die hervorragenden Abschlüsse der Frauen an Schule, Hochschuleund Universität, ist es kaumnach- Die Autorin • ViolaKlein istGesellschafterin und Geschäftsführerinder Saxonia SystemsHolding GmbH. • Sie gründete mitihrem Geschäftspartner AndreasMönnich 1994 dieSaxoniaSystems GmbH, diespäterzur AG wurde und seit März 2020 mit300 Beschäftigtenzur Zeiss-Gruppe gehört. vollziehbar, dass essowenige Frauen im Management gibt und das trotz fachlicher Eignung. In Ostdeutschland sehen die Zahlenetwas anders aus.ImOktober 2020 wurden Ergebnisse einer Datenbank-Auswertung der Wirtschaftsauskunftei Crifbürgel veröffentlicht. Demnach beträgt die Frauenquote auf Führungspositionen in sächsischen Unternehmen 30Prozent. Nur darf man hier nicht vergessen, dass es sich größtenteils um sehr kleinen Mittelstand handelt. Aber zumindest wird erkennbar,dass ein höherer Frauenanteil im Management auch in Deutschland möglich ist. Dabei würde eine flächendenkende, qualifizierte und gute Kinderbetreuung ungemein helfen. Aus meiner Sicht ist es wichtig, die Strukturen und Arbeitsweisen inUnternehmen infrage zu stellen und neu zu denken. Ist eswirklich notwendig, wichtige Meetings in die Abendstunden zulegen? Ist die Führungskraft besser und produktiver, die viel Zeit im Unternehmen verbringt? Oder macht es nicht mehr Sinn, auf Teamarbeit zu setzen und Zeitmanagement-Modelle zu finden, die Beruf und Familie ermöglichen? (Die Fragestellung ist im Übrigen auchfür Männer interessant.) Washindert dieWirtschaft? Gastbeitrag von ViolaKlein Ich will: Grenzen überschreiten! www.s-firmenkunden.de Thomas Wollesky CEO, ACL GmbH Wie wollen wir inZukunft leben und arbeiten? Meiner Ansicht nach geht es nur gemeinsam. Mit Männern und Frauen. Dass jetzt invielen Unternehmen Pandemiebedingt das Arbeiten im Homeoffice und mit Videokonferenzen ausprobiert wird, wird Veränderungen sicher beschleunigen. Aus meinen Gesprächen mit vielen Investoren weiß ich, dass sie immer mehr Wert auf einen hohen Frauenanteil im Management legen, weil hierdurch die Rendite gesteigert und Preisblasen ander Börse verhindert werden können. Wäre damals das Unternehmen der Lehmann Brothers ein Unternehmen der Lehmann Sisters gewesen, hätte es die weltweite Finanzkrise niegegeben! Washindert die Wirtschaftund Politik dann daran, das Richtige zu tun? Sind es vorhandene manifestierte Machtstrukturen? Die Angst vor dem Verlust der eigenen Bedeutung? Warum passiert da so wenig? Offene Stellen im Management werden oft über das eigene Netzwerk angeboten, indenen Frauen meist nicht Mitglied sind. Es ist also auch anden Frauen selbst, Teil von Netzwerken zu sein, eigene aufzubauen und sie aktiv zugestalten. Hier ist die Sichtbarkeit der Frauen wichtig. Vorallem junge Frauen brauchen Vorbilder, sogenannte Role Models! Deshalb geht meine Bitte an Frauen in Führungspositionen: Werdet sichtbar, ermutigt junge Frauen, Verantwortung zuübernehmen, und tretet für diverse Teams ein. Bildet Netzwerke und ermutigt junge Frauenmitzuarbeiten. Und andie Politik: Die Quote ist kein Allheilmittel, aber sie kann helfen, über Strukturen nachzudenken. Leider werden wir ohne die Quote in absehbarer Zeit kaum greifbare Veränderungen herbeiführen können. Die Zeit ohne Quote war ja langgenug… S-Firmenkunden kann: Auslandsgeschäft! Wirunterstützendie ACLGmbH,WechselkursrisikenbeimImportvon Produktenaus demAusland zu minimieren.

Sächsische Zeitung und Sächsische.de

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