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Wirtschaft in Sachsen Frühjahr 2021

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6 ENTSCHEIDER&KARRIERE

6 ENTSCHEIDER&KARRIERE Eine haarige Revolution Mitten in der Pandemie will JulietteBeke dasFrisieren nachhaltig machen. Von Daniel Krüger Zwischen dem Privatleben und ihrem Beruf will Juliette Beke keinen Unterschied mehr machen. Seit sechs Jahren lebt die gelernte Friseurin und gebürtige Neustädterin nahezu komplettmüllfrei. Es ist 2015 zur Zeit der Flüchtlingskrise, als Beke, die damals imfränkischen Forchheim aneiner Friseurschule als Dozentin arbeitet, ihr Leben komplett umstellt. „Ich habe diese schrecklichen Bilder gesehen und alles infrage gestellt“, sagt sie. Beke hört mit dem Rauchen auf und stellt ihre Ernährung um. Dann liest sie ein Buch über „Zero Waste“, zu Deutsch „Null Müll“, einen neuen Trend, bei dem so viel Abfall vermieden wird wie möglich, um die Umwelt zu schützen. Natron, Zitronensäure und Seife: Mehr braucht Beke nicht, umihre Hygiene- und Reinigungsprodukte weitgehend zuersetzen. Damit spart die 40-Jährige nach eigenen Schätzungen mittlerweile so viel ein, dass sich ihr Müll auf fünf Kilogramm im Monat reduziert. Genauso viel Energie wie Juliette Beke hat esgeschafft. Anfang März eröffnete ihre Friseursalon „Gesundes Haar“ in Dresden, der fast ohne Müll auskommen will. in den Umweltschutz steckt Juliette Beke auch inden Friseurberuf. Eigentlich hat sie Abitur gemacht und hätte damit auch einen leichteren Wegzueinem höheren Verdienst mit weniger Druck und prekären Arbeitsbedingungen wählen können. Doch schon früh wird ihr bescheinigt, handwerklich begabt zu sein, gleichzeitig mag Beke gestalterisches Arbeiten. „Etwas MANUFAKTUR FÜR FEINMECHANISCHE MESSTECHNIK Eindruck machen - präsent bleiben! Anpassung der Farbdarstellung nach Ihrem CI/CD Ihr Logo Zeigerfarbe wählbar, passend zum Design Standfuss wählbar in Edelstahl oder Holz Ihr individuelles und personalisiertes Firmenpräsent Das FISCHER Wohnklima-Hygrometer 122.01HT mit integriertem Thermometer. 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Auch dass die meisten Haarfarben und Shampoos Kunststoffe enthalten, „die leider noch nicht aus demTrinkwasser gefiltert werden können und die wir täglich mit unserem Leitungswasser aufnehmen“, stört sie extrem. Nach der Umstellung ihres Lebensstils stellt die 40-Jährige fest, dass sich bisher niemand aus der Branche wirklich für das Thema interessiert hat. Sie beschließt, sich selbstständig zu machen, und das in ihrer Heimat. Anfang 2021 kehrt sie nach Dresden zurück. Und pünktlich zum 1. März eröffnete sie ihren eigenen Friseursalon, mitten in der Pandemie und mit einem „Zero-Waste“-Ansatz. Das bedeutet: Nachhaltiges Frisieren mit dem Ziel, möglichst wenig Müll zu produzieren. In Dresden sei das Thema hingegen gleich auf großes Interesse gestoßen, sowohl bei Kunden als auch bei vielen Friseuren. Nach mehreren Medienberichten kann sich Beke kaum vor Anfragen retten. Das liege auch daran, dass die Arbeit mit Naturprodukten deutlich gesünder sei. „Die Friseure stehen Schlange, umbei mir zu arbeiten, und auch auf die ersten Termine gab eseinen riesigen Ansturm“, erzählt die Frau mit den braunen Kräusellocken. Sie steht inder Mitte eines riesigen Raumes, durch die Fenster bescheinen einzelne Sonnenstrahlen drei sehr lange Holztische. „Das ist eine Spezialanfertigung aus heimischer Ulme“, sagt die Friseurmeisterin. Weil sie ihren Laden in der Pandemie geplant hat, hat Beke jetzt keine Probleme mit den Hygienevorgaben. Ihr Salon befindet sich im ehemaligen Wartesaal des sanierten traditionsträchtigen Lahmann-Sanatoriumsauf demWeißen Hirsch. „Wir befinden unshier auf 240 Quadratmetern, dagibt es keine Abstandsprobleme“, sagt die 40-Jährige. Und auch inhaltlich orientiert sich Beke bei ihrer Arbeit an den Ideen Lahmanns. Am vorderen Ende der Tische stehen „Berufs-und Privatleben sind zwei verschiedene Welten geworden, da in einem Friseursalon jede MengeMüll anfällt.“ Foto:Marion Doering aufgereiht mehrere selbst beschriftete Dosen,Tuben undFläschchen. „Bis auf die Haarfarbe mischen wir einmal pro Woche alles selbst“, sagt Beke und hält das „Haarspray“ hoch. Die Zutaten: Wasser, Zucker und Grapefruit-Öl. Gegenüber bekommt eine junge Fraugerade einen neuen Haarschnitt verpasst. Zuvorhaben Bekeund eine ihrer fünf Mitarbeiterinnen bei der Kundin eine Haaranalyse mit dem Mikroskop durchgeführt. „Das dauert mit Beratung etwa eine halbe Stunde. So sehen wir, wie gesund die Haare sind und obdie Poren vor dem Schneiden gereinigt werden müssen“, sagt Beke. In Ruhe und vollumfänglich arbeitenwillBeke hier. Aus den Lautsprechern dudelt Entspannungsmusik, Töpfe mit Aloe- Vera-Pflanzen und Kerzen rahmen die Behandlungsplätze. In einer Branche, in der Konkurrenzkämpfe und prekäre Arbeitsbedingungen an der Tagesordnung sind, will die 40-Jährige andere Akzente setzen –auchintern. Aber wie kann das funktionieren? „Ich bin gegenüber meinen Mitarbeiterinnen sehr transparent“, sagt Beke. „Sie wissen ganz genau, was ichfür KostenanMiete undMaterial habe undwie dannder Stundenlohn aussieht.“ Janine Adam ist gelernte Friseurin und gibt ihrer Freundin inden ersten Monaten Starthilfe bei der Organisation. „Es funktioniert sehr viel über die Mund-zu-Mund-Propaganda“,sagtAdam. Beide Frauen sind überzeugt, dass Zero Waste mehr ist als ein Trend. Deshalb soll es –wenn es die Corona-Regeln erlauben –bald auch Angebote für Kosmetik und Fußpflege am Weißen Hirsch geben. Beke ist sich sicher, dass sich die Investition inden neuen Salon auszahlen wird. Umwelttechnisch ist die Bilanz aufjeden Fall positiv. www.juliettebeke-gesundehaare.de

ENTSCHEIDER &KARRIERE 7 Der versteckteChampion Wie ThomasScholz einenMetallbaubetrieb ausder Lausitzindie Zukunft führen will. Von Nora Miethke Als heimliche Weltmarktführer werden relativ unbekannte größere Unternehmen bezeichnet, die in ihrer Branche Marktführer sind. „Hidden Champions sind seit jeher besonders erfolgreich darin, Veränderungen frühzeitig zuerkennen, zügig darauf zu antworten und zuhandeln“, umriss Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig zum Auftakt der „Industry’s Hidden Champions Conference“ Anfang März, was für ihn dieseFirmen ausmachen. Auf Thomas Scholz passt das genau. Dennoch stach der Geschäftsführer der ArnoHentschelGmbHauf derKonferenz gleich doppelt heraus. Sein Unternehmen mit knapp 30 Beschäftigten kann man nicht wirklich als groß bezeichnen. Und er war der einzige ostdeutsche Referent.Die Firma sitzt–noch –inOderwitz im Dreiländereck, verteilt auf drei Standorte.Ein neuer FirmensitzinZittau istgerade fürsechsMillionen Euro im Bau. Vonaußen wirkt die Arno Hentschel GmbH eher wie ein unspektakulärer Metallbetrieb mit 78 Jahren Historie. Aber darin steckt durchaus Exotik. Denn hinter der neu geschaffenen Marke Arnell verbirgt sich ein Spezialist mit nur wenigen Konkurrenten weltweit für Befestigungselemente für Gitterroste. Diese kommen auf Ölplattformen im Golf von Mexiko zum Einsatz wie auch auf der Aussichtsplattform auf der Zugspitze oder in Windparks in Südkorea. Mit diesem Nischenprodukt bedient Arnell den Weltmarkt. Kunden gibt es in 26 Ländern, der Exportanteil des Umsatzes liegt bei über50Prozent. Aber nicht dieser Erfolg brachte Scholz die Einladung als Konferenzredner. Der 42-Jährige, der die Arno Hentschel GmbH 2015 als externer Unternehmensnachfolger übernahm, sprach über additive Fertigungsverfahren, also 3-D- Druck, undwie kleineMittelständler sich damit neue Geschäftsbereiche aufbauen können. Seit 2019 beschäftigt sich das Unternehmen damit offiziell. Wie esdazu kam, erklärt Scholz wie folgt: Die Corona-Pandemie habe zwar das Bewusstsein gestärkt, für resiliente Lieferketten zusorgen. Die Realität zeige jedoch am Beispiel der Schutzmasken. „Selbst wenn wir sie lokal fertigen kön- Setzt auf Spezialisierungen und Netzwerke: Thomas Scholz, Geschäfttsführer der Arno Hentschel GmbH. Foto:Arvid Müller nen, kommen sie aus China, weil am Ende derPreis derGewinnerist.Das wirdso bleiben“, sagt Scholz. Deshalb seien alle kleinen und mittelständischen Firmen gezwungen, ihre Geschäftsmodelle zu hinterfragen, unter welchem Stress sie gerade stünden, betont derWirtschaftsingenieur, der vor seinem Umzug nach Oderwitz den Standort eines großen Autozulieferers im Vogtlandleitete. Arnell hat das schon vor Corona gemacht. Stanzteile und Befestigungselemente sind gesättigte Märkte. Die Stanzvariantenvielfalt nimmt zu, der Kostendruck aus anderen Ländern auch. „Was müssen wir tun? Das war die Initialfrage, um zur additiven Fertigung zu kommen“, berichtet Scholz. 2017 startete er mit einem ersten Forschungsprojekt. Dies verlangt „eine völlig andere Brille aufzusetzen“, so Scholz. Schon allein das Verständnis zu entwickeln, wie 3-D-Druck funktioniert und wofür es geeignet ist und wofür nicht, habe das Unternehmen zwei Jahre gekostet. Arnell will aber nicht nur Kunststoffteile aus dem 3-D-Drucker anbieten, sondern Metallteile. Und das ist technologisch erheblich aufwendiger und erfordert hohe Investitionen. „Da steht man vor der nächsten Frage: Lasse ich esbleiben, oder suche ich Chancen und Möglichkeiten“, sagt Scholz. Er entschied sich für ZurPerson • Thomas Scholz stammt ausZittau und studierteander dortigen Hochschule Wirtschaftsingenieurwesen. • Aufden Berufsstartbei derBMW AG in Münchenfolgte dieEntwicklung biszur Projektleitung Logistikplanung bei Rolls Royce. Anschließend Letzteres, weil er Chancen sieht, aber ihn auch der Reiz lockt, Arnell in neue, andere Welten zubringen. Er hat 2016 dieMarke Arnellkreiiert, um nach innen und außen zu zeigen, dass die Arno Hentschel GmbH mit Zukunftstechnologien ihre Produkte und Wertschöpfung selbst gestalten will und nicht als Lohnfertiger oder verlängerte Werkbank fungieren will. leitete er einenvogtländischenAutomobilzulieferermit 120Mitarbeitenden. • 2015 übernahm er dieOderwitzer ArnoHentschel GmbHmit 25 Mitarbeitendenals externerUnternehmensnachfolger. Chancen sieht er vor allem durch den europäischen „New Green Deal“. Arnell ist an einem Forschungsprojekt zu Leichtbaustrukturen in Straßenbahnen beteiligt. „Wenn ich bewegte Massen leichter mache, spare ich Energie, und das ist per se schon umweltschonend“, zeigt Scholz die Verbindung zum New Green Deal auf. Leichtbau inVerbindung mit additiver Fertigung biete große Gestaltungsfreiheiten, enorme Individualität beigeringen Stückzahlen–genaudas, was sein Unternehmen strategisch brauche. Die Perspektive bestehe darin, dass „ich Herrscher über die Daten bin“, so Scholz. Arnell kann Produkte entwickeln und mit Prozessdaten soabsichern, dass sie auch anderswo hergestellt werden können. Dank der Kunden in26Ländern verfüge man schon jetzt über ein gutes Netzwerk an zertifizierten Unternehmen und Maschinen inder Welt, auf die die Daten verteilt werden könnten, um lokal produzieren zukönnen. „So lassen sich Zeit,Logistik undRessourcen sparen, und auf digitale Daten entfallen noch keine Steuer oderZölle. Dasist langfristig unser strategischer Ansatz“,schildertder Unternehmer seineZukunftsvision. Ein Pilotprojekt für die Umsetzung gibt es noch nicht. Im nächsten Schritt wird erst einmal gewagt, die Vernetzung der Prozessdaten zu erhöhen. Beim Aufbau des Geschäftsbereichs„Additive Fertigung“ agiert Arnell nicht als Einzelkämpfer, sondern imNetzwerk Neonet.e.V. , das die lokale Wirtschaft imDreiländereck bei Hightech-Gründungen wie dem Einsatz neuer Arbeitsmethoden und Technologien unterstützen will. Scholz ist Gründungs- und Vorstandsmitglied von Neonet. Über das Netzwerk ergeben sich Kontakte zu Forschungseinrichtungenund dieMitarbeitanProjekten. „Es braucht Mut, manchmal auch Übermut, sich in solche Dinge hineinzustürzen“, sagt der dreifache Vater. Und das Neonet-Netzwerk soll genau dazu befähigen und ermutigen. „Denn wir leben im Zeitalter der Netzwerk-Innovation, nicht mehr des Einzelerfinders inder Garage“, so Scholz. Er will aus der Arno Hentschel GmbH eine Firma mit modernen Prozessen und einer modernen Führungskultur machen. „Da kommt man nicht so schnell an, aber wir befinden uns auf dem Weg“, sagt der Hidden Championaus derOberlausitz. IMPRESSUM DDVSachsenGmbH, Dresden Geschäftsführer: CarstenDietmann,Dirk Richter Anzeigen: CarstenDietmann Vertriebsleitung: Nikolaus vonder Hagen TechnischeLeitung: Volker Klaes Projektleitung: Rico Nonnewitz Kuratorin: Annette Binninger(verantw.) Redaktion: Nora Miethke, Michael Rothe, GeorgMoeritz,LuiseAnter, PeterUfer, LuisaZenker Schlussredaktion: AnnettKschieschan Kreation: OberüberKarger Layout: Rita Schönberger-Gay Hausanschrift: Ostra-Allee20, 01067Dresden Druck: DDVDruck GmbH www.wirtschaft-in-sachsen.de kontakt@wirtschaft-in-sachsen.de Stefan Loth Foto:VW Neuer Vorsitzender beiVWSachsen Nachdem Wechsel vonThomasUlbrich zumMarkenvorstand für „TechnischeEntwicklung“ gibt er dieVorsitzenden-Funktion in der Geschäftsführung vonVolkswagen SachsenanStefan Lothab. Dieser istseit2021 Geschäftsführer Technikund Logistik.Lothist promovierterMaschinenbau-Ingenieur undbegann seine Laufbahn1997 beiFord. 2006 kamerzuVWund leitetefünf Jahreden Werk-und Fahrzeugbau in Wolfsburg.(WiS) Führungswechsel nachTodesfall DergeschäftsführendeGesellschafterder NeukircherFirma Käppler &Pausch,Klaus Gerlach, ist zu Jahresbeginn verstorben. Wie das Unternehmen mitteilte, geschah das im Januar „plötzlichund unerwartet“. Klaus Gerlach warauchGeschäftsführer der K-P-Innovations GmbH ausNeukirch. Übergangsweisewurde Gabriel Pausch, Gründerund Gesellschafter der Firma Käppler &Pausch,als neuerGeschäftsführer berufen. Das1993 in derOberlausitzgegründete Unternehmen beschäftigt etwa160 Mitarbeiter und istvor allemals Zuliefererauf dem Gebiet derBlechbearbeitung deutschlandweit im Geschäft, bedientaberaucheinige Kunden in Österreich und der Schweiz. (WiS) Dr. Denise Klinger Foto:PR DieCefeg hat jetzt eine Chefin Hans-GeorgReichel,Geschäftsführerder CefegGmbHFedern- und Verbindungstechnik Chemnitz, übergibtden Staffelstabanseine TochterDr. Denise Klinger.Reichel hatte das insolventeUnternehmern2005 im Management-Buyout gemeinsam mitdreiMitarbeiternund einem externen Gesellschaftererworben. Zu den Kunden der Firmagehörenheute Automobilzulieferer, Maschinenbauund die Kunststoffverarbeitung. (WiS) DRK-Chef leitet Stiftung DerfrühereDRK-Chef AndréMaywald hatdie Geschäfteder GörlitzerStiftung Libera übernommen. Er löst diebisherigen Vorstandsmitglieder ChristinaLumper und Silke Schlegel ab.Die Entscheidung fiel einstimmigimStiftungsrat.AndréMaywald warzuletzt Geschäftsführer des Octamed-ÄrztezentrumsinGörlitz-Rauschwalde. Bekanntheiterlangte derReichenbacherbereits zuvorals langjährigerGeschäftsführer des DRK-VerbandesGörlitz. Bereitsseitdem Jahr 1999 ist dieStiftungDiakonie-Sozialwerk Lausitz, dieihren SitzinGörlitz hat, in der Alten-,Behinderten-sowie Kinder-und Jugendhilfe in Ostsachsentätig.Die Stiftung istArbeitgeber fürmehr als 500 Beschäftigte.(WiS)

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