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Wirtschaft in Sachsen Frühjahr 2021

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34 WIRFÜR SACHSEN

34 WIRFÜR SACHSEN ANZEIGE Besonderes Material im Fokus Spezialisten fürs Dach Die ersten Monate des Jahres sind hinsichtlich Wetterund Witterung eine große Herausforderung –für uns Menschen, aber auch für unser Zuhause. Wer sein Haus mit einem Dach aus Aluminiumvon PREFA ausstattet,braucht sich keine Sorgen um die Sicherheit zumachen. Denn das Material bringt zwar einerseits nur wenig Gewicht auf die Waage –die Aluplatten haben ein Gewicht von gerade einmal 2,3 Kilogramm pro Quadratmeter. Andererseitsist es äußerst robust und schützt uns zuverlässig vor Schneelasten, aber auch Regen, Hagel,Sturm undEis.Soist es bspw.egal, ob die Temperaturunterschiede biszu50GradCelsius betragenoderder Wind mit über 200 Kilometern pro Stunde um die Häuser pfeift. FüralleUnwetter gerüstet -mit Dächern aus demHausePREFA.. Top-ServicefürBauherren MitErfahrung,Sachverstand undinnovativen Ideensetzt die KlempnereiLück schon seit 28 Jahren Maßstäbe. TurbulenteZeiten erfordern kompetente Partner. Das gilt besonders auch für Bauvorhaben jeder Art. Beste Qualität beibestenPreisen -das bietet dasTeam der Klempnerei Lück aus Ullersdorf bei Radeberg. Schnelligkeit und Präzision zeichnen die Mitarbeiter des Unternehmens vonjeheraus. Und das überzeugt die Kundennunbereits seit 28 Jahren. Das Leistungsangebotder Firmaumfasst sämtliche Klempnerarbeiten an Dach undWand, sowohl bei Reparaturen als auch bei Neubauprojekten. Sanitärinstallationen, Terrassenabdichtungen und der Geländerbau gehören ebenso zum Portfolio der Klempnerei wie Arbeiten an HeizungsundSolaranlagen. Auch denDenkmalschutz im Blick Breit aufgestellt und trotzdem spezialisiert –das trifft auf die Firma Lück zu. Dennein weiterer Schwerpunkt desUnternehmens ist dieSanierungvon denkmalgeschützten Häusern. Von der Verblechung runder Fensterbänke bis zur Einfassung von Zwiebeltürmen und Turmspitzen –die Mitarbeiter kümmern sich mit Sachverstand und Augenmaß um die besonderen Herausforderungen, dieDenkmalschutz-Objekte oftmit sich bringen. Zum Einsatz kommen dabei alle üblichen Materialien von Awie Aluminium bisZwie Zink. Partnerbetriebvon PREFA Waslangewährt, beruht fast immer auf ausgesuchter Qualität. Deshalb arbeitet dieFirma Lück auch schonseit1997 mit dem Unternehmen PREFA zusammen und setzt vorrangig die dort produzierten Materialien ein. Die Marke hat sich unter anderem durch den Slogan„Das Dach,stark wie ein Stier!“ einen Namen gemacht und zählt heute zu den bekanntesten und beliebtesten Marken für Produkte beim Bauen und Sanieren mit Dach- und Fassadensystemen aus Aluminium. PREFA steht insbesondere für die Widerstandsfähigkeit und Haltbarkeitder Materialien. Aluminium zum Beispiel überzeugt durch seine große KlempnereiLück GmbH UllersdorferMühle 4 01454 Ullersdorf Telefon:0351 2686772 www.klempnerei-lueck.de Fotos:PR Vielfalt. Es istleichtund trotzdem stabil, lange halt- und wiederverwertbar. Das macht Aluminium zu einem Werkstoff wie es im Bauwesen keinen zweiten gibt. Mit PREFA SIDINGS ist dem Unternehmen einweitererCoupgelungen. Er kommt vor allem Holz-Liebhabern entgegen. Holzelementesindvor allembei der Fassadengestaltung gefragt. Geben siedochjedem Gebäudeein ganz eigenes Flair. Doch Holz muss nicht unbedingt Holz sein. PREFA SIDINGS geben Häusern eine ganz spezielle Holzoptik. Siewurdenentwickelt,umdie qualitativen Vorzüge von Aluminium mit dem traditionellen Design einer Holzfassade zu vereinen.Mit den neuen Aluminium- SidingsinHolzoptik gelingt dasperfekt. Lästiges Nachstreichen entfällt, die Aluminiumfassade ist witterungsbeständig, langlebig und sieht dabei vollkommen natürlich aus. Mindestens ebenso so effizient wirken die PREFA-Dachschindeln. Sie sind das ideale Deckmaterial–egal, ob fürklassischeDächer im ländlichen Raum oder oder moderne Objekte in individuellen Designs. Das große Farbsortiment ermöglichtVielfalt ganz im Sinne der Bauherren. Falze auf der Längs- und Querseite schaffen die nötige Sicherheit für den wetterfesten Dachverbund mit 40 Jahren MaterialundFarbgarantie.Bestes Beispielfür die Innovationsstärke des Unternehmens ist darüber hinaus SIDINGS.X. Gemeint ist eine Neuheit zur Fassadengestaltung, die dem Haus je nach Lichteinfall einwechselndes Design verleiht. Ein Top-Team vor Ort sorgt dafür, dass alle Arbeiten inbester Qualität durchgeführtwerden.NebenGeschäftsführer Thomas Lück gehören weitere vier Mitarbeitermit Meisterabschlusszur Belegschaft derUllersdorferKlempnerei. Und das Unternehmen hat auch die Zukunft fest im Blick –und schon immer auf kompetenten Nachwuchs aus dem eigenen Betrieb Wert gelegt. Seit Jahresbeginnverstärkt Robert Schmechtigdie Geschäftsführung des Unternehmens. Beide Chefs versprechen auch imNamen ihres Teams: „Wir arbeiten für unsere Kunden stets termingerecht, kostengünstig undpräzise.“ Schutz vorHochwasser Dauerhafte Regenfälle lassen auch hierzulande immer wieder einmal Flüsse über die Ufer treten. Einrobustes System, das effektiv vor Hochwasser schützt, wurde von PREFA entwickelt: Dierobusten Aluminiumdammbalken des mobilen Systems verhindern Schäden anHab undGut. Das Material bietet sich an, da es bruchfest, rostsicher und einfach zu installieren ist. Eine weitere Ausführung sind speziell angefertigte Alu- Dammbalken, die Tür- und Toröffnungen schnell abdichten.Beide Varianten lassen sich farblich an die Fassade anpassen. Neben Systemen für den Objektschutz stellt PREFA auch Lösungen zum Landschaftsschutzher,bei dem Schutzwände im Gelände aufgestellt werden können. Regenrinnen mit System Heftige Regenschauer sind hierzulande keine Seltenheit. Wie schön, wenn das Zuhause über eine gut funktionierende Dachentwässerung verfügt-etwa mitrobusten Dachentwässerungslösungen vonPREFA. Der Experte bietet ein Komplettsystem auseiner Hand an:von derHängerinne biszum Quadratrohr. Größtenteils aus Aluminium bestehend, bleiben die Elemente auch nach Jahren rostfrei. Eine Besonderheit ist die P.10Lackierung, eine Oberfläche mit einer hochwertigen, verformbaren Lackschicht, die nicht abblättert. Mehr zu allen Angeboten im Internetunter: www.prefa.deund www.homeplaza.de. Auch für die individuelle Wohngebäude-Gestaltung hat die Klempnerei Lück in Kooperationmit PREFAimmerdie passenden Lösungen parat. Die großen Hochwasser der vergangenen Jahre haben gezeigt, wie wichtig derrichtige Schutzist. PREFAhat sich auf die Bedürfnisseder Bauherreneingestellt. Wetterbeständig, stabil, sicher unddabei einoptisches Highlight. PREFA zeigt, wie moderne und nachhaltige Wohnkultur aussehen kann.

PERSONAL &FÜHRUNG 35 Wie derBerufseinstieg trotzCorona gelingt Ob AzubioderStudentin-irgendwannist jeder fertigund steigtins Arbeitslebenein. Dochfunktioniert dasauchinZeitenvon geschlossenen Hotels undKurzarbeit? Von LuisaZenker Es riecht nach Bratwurst und Speck. Philipp Lorenz steht am Holzkohlegrill in derDresdner Altstadt. Der junge Mann nimmt mit der Zange eine Bratwurst und steckt sie in ein weißes Brötchen. Noch ein bisschen Senf darauf, eine Serviette drumgewickelt, fertig. „Mir hat Kochen schon immer vielSpaß gemacht.“ Vorknapp zweieinhalbJahrenhat er im Dresdner Hilton- Hotel eine Ausbildung zum Koch begonnen. Schnippelte Gemüse, verzierte Süßspeisen undkochte für200 bis 300Gäste. Jetzt steht Philipp Lorenz amRost und brätSteaks. Sein Arbeitgeber ist immer noch derselbe, nur die Tätigkeit hat sich verschoben. Hilton Catering steht auf Philipps schwarzer Weste. In wenigen Wochen muss der Lehrling seine Abschlussprüfung absolvieren. Bratwurstbraten reicht dafür nicht aus. Und weil die Restaurants seit Dezember geschlossen haben, wird digital geübt. Viele Chancenfehlen jetzt Koch Kai-Uwe Klenz schnippelt Lauch in kleine Würfel. „Geht bloß nicht zur Prüfung mit unscharfen Messern.“ Ein Dutzend Lehrlinge schauen ihm online zu, wie er eineSülze in der Hilton-Küche vorbereitet. Die Azubis werden es später zu Hause ausprobieren. Seit September arbeitet Klenz als Chefkoch im Dresdner Hilton. Davor war erinAsien und Osteuropa unterwegs. Das sei ein Traum für viele Gastronomen. Ob Australien oder per Kreuzfahrtschiff über den Atlantik – viele Köche wollen nach der Ausbildung weg, eine Reise durch die Küchenwelt machen, neue Rezepte entdecken. In Corona- Zeiten ist das schlecht möglich. Doch was wird aus den Lehrlingen, die kurz vor dem Abschluss stehen? Wie schnell finden die Berufseinsteiger –obAzubikoch oder Germanistik- Studentin, einen Job? Es ist schwierig für die jungen Leute. Daszumindest zeigteineAuswertung der Bundesagentur für Arbeit. „Derzeit sind in Sachsen fast 12.000 unter25-Jährige arbeitslos gemeldet. Das sind 22,9 Prozent mehr als im Februar 2020“, sagt Sprecher Frank Vollgold von der Regionaldirektion Sachsen. Für den hohen Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit gibt es mehrere Gründe. Erstens: Besonders junge Menschen, welche zuletzt vom Unternehmen eingestellt wurden, müssen häufig zuerst gehen. Zweitens: Durch die Kontaktbeschränkungen können Beratungen kaum genutzt werden. Und drittens: Viele Betriebe stellen zurzeit vorsichtig oder gar nicht ein. Laut der Plattform Linkedin wurden seit Frühjahr infast allen Bereichen außer dem Gesundheitssektor weniger Stellen ausgeschrieben. Aber es kommt noch ein weiterer Grund hinzu, warum so viele Jugendliche arbeitslos sind: Waswirdaus den Lehrlingen, die kurzvor dem Abschluss stehen? Statt A-la-carte-Küche amBratwurststand: Azubikoch Philipp Lorenz weiß noch nicht, wie seine Zukunft aussieht. Im Vor-Pandemiejahr 2019 wurden 80 Prozent der Azubis übernommen. Sprecher Vollgold von der Arbeitsagentur mutmaßt, dass diese Quote stark gesunken ist. Aktuelle Zahlen liegen dazu noch nicht vor. Diese Prognose schlägt sich bei Koch Philipp bereits nieder. Sein Arbeitgeber, Hoteldirektor Markus Rapatz hat den Azubis angesichts der Situation noch keinen weiteren Vertrag angeboten. Auch Philipps Schulkameraden haben meist keinen Übernahmevertrag. Und selbst der Übergang vom Schüler zum Azubi gestaltet sich schwierig. Hoteldirektor Rapatz hat 2020 Quelle: Agentur für Arbeit Sachsen fünf statt 22 Ausbildungsverträge ausgeschrieben. Laut IHK Dresden wurden in Sachsen letztes Jahr 697 Lehrverträge weniger abgeschlossen als im Vor-Corona- Jahr 2019. Zwar gehen die Ausbildungsstellen seit Jahren zurück, doch Corona hat diese Entwicklung beschleunigt. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) warnt vor Perspektivlosigkeit: Gerade junge Menschen, die wegen der Krise keine Ausbildung begonnen haben, könnten auf derStreckebleiben und nieeine Lehre nachholen. NichtjedeBrancheleidet Jugendarbeitslosigkeit in Mitteldeutschland Anzahl der arbeitslosen Jugendlichen (18 bis 25 Jahre) in Tausend 2007 2009 2011 2013 2015 2017 2019 21 100 SZ-Grafik: Gernot Grunwald 90 80 70 60 50 40 30 20 10 Hat Corona auch Auswirkungen auf die akademischen Berufseinsteiger? Schaut man sich die Zahlen an,scheint das nicht der Fall zu sein. Nur 170 der knapp 12.000 arbeitslosen Jugendlichen inSachsen sindStudenten. „Akademiker sindgenerell weniger von Arbeitslosigkeit betroffen“, erklärt Katharina Maier. Sie begleitet Studierende an der TU Dresden beim Berufseinstieg. Seit Corona dauere es aber länger, einen Job zufinden. Das zeigtsich am Beispiel von Georg Rennert, der Verfahrenstechnik an derTUDresden studiert. Eigentlich ein vielgesuchter Ingenieurberuf. Seit einem halben Jahr will der 26-Jährige ein Praktikum machen. Was Verfahrenstechnikern sonst leicht fällt, hat vergangenes Jahr lange gedauert. Über 30 Bewerbungen musste Georg Rennert schreiben. Selbst große Unternehmen wie Bosch oder Daimler waren verhalten. „Die suchen sonst dauernd Praktikanten.“ Nach mehreren Monaten hat der Dresdner einen Platz bei Porsche inLeipzig gefunden. Fehlende praktische Erfahrungen, Prüfungsverschiebungen, digitales Lernen –die OECD warnt vor langfristigen Folgen fürjunge Berufseinsteiger. Foto:Jürgen Lösel Beraterin Maier von der TU Dresden bleibt optimistisch, was die Akademiker betrifft: „Obwohl es in zahlreichenUnternehmen Einstellungsstopps gibt, dürfte sich die Situation in spätestens zwölf Monaten entspannt haben.“ Und fragt man die Azubis, sind sie hoffnungsvoll. Jenny Neumann lernt den Beruf Hotelfachfrau im Hilton. In Pandemiezeiten sitzt sie trotzdem an der Rezeption und begrüßt die Geschäftsreisenden. „Ich werd danach schon was finden, irgendwann machen dieHotelsjawieder auf.“ Auch die sächsische Arbeitsagentur nennt Zahlen, die hoffen lassen: 35.000 freie Stellengibt es in Sachsen. Undnicht jede Berufsgruppe leidet. Philipp Lorenz steht derweil amRost und probiert in der eigenen Küche das Handwerk aus. Wo er nach der Ausbildung Gemüse schnippelt, weiß er noch nicht. Kochen willerweiterhin. Bundbaut Ausbildungsallianz aus • Weil Ausbildungsplätzeauchinder Pandemie gesichertwerden sollen, erweitert dieBundesregierungdas Förderprogramm „Ausbildungsplätze sichern“. • Hintergrund der Entscheidung ist, dass dieZahl der neuen Ausbildungsverträge2020imVergleich zumVorjahr um elf Prozent gesunkenist – Tendenz weiter fallend. „Gerade jetzt ausbilden!“,lautete die Botschaftvon Arbeitsminister HubertusHeil(SPD). • Das Förderprogramm solldem nun noch stärker Rechnungtragen. Dafürstehen nachAngabender Regierung 2021 und2022 biszu700 Millionen Euro zurVerfügung. • Vorgesehen ist, dass künftig Unternehmen mit biszu499 Mitarbeitern diesogenanntenAzubi-Prämienbekommen können, wenn sietrotz coronabedingterSchwierigkeiten weiterausbilden. Bisherlag dieGrenze bei maximal249 Mitarbeitern. • Außerdemist eine Verdoppelungder Prämien fürBetriebe geplant, die trotzgroßer wirtschaftlicher ProblemewegenCoronaihreAusbildungsplätzeerhalten oder sogar ausbauen– siekönnen biszu6000 Euro proLehrstelle bekommen.

Sächsische Zeitung und Sächsische.de

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