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Wirtschaft in Sachsen Frühjahr 2021

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18 VERLAGSSONDERVERÖFFENTLICHUNG ANZEIGE Angriffspunkt KMU GehenSie davonaus, dass Siebetroffen sind. Es ist der Super-GAU fürjedes Unternehmen: Plötzlich geht nichts mehr, weil Hacker die IT-Infrastruktur komplett lahmgelegthaben.KeinZugriff mehrauf Geschäftsdaten, Stillstand der Produktion und dazu die bange Frage, was die Cyber-Kriminellen mit den gestohlenen Informationen anfangen könnten. Was für Laien nach einer Ausnahmesituation klingt, passiert inzwischen häufig und überallauf derWelt. Kleineund mittelständische BetriebeimFokus Erst vor kurzem machte die sogenannte „Hafnium“- Attacke Schlagzeilen. Benannt nach der chinesischen Hafnium- Gruppenutzten Hacker eine Sicherheitslücke im Mailsystem Microsoft Exchange, umDaten abzugreifen. Anfangs hatte maneszwecks Datenspionage gezielt auf amerikanische Behörden, Forschungseinrichtungen und Firmen abgesehen. Nach Herausgabe eines Patches von Microsoft und diversen Anleitungen imInternet haben viele auch nicht professionelleHackerdie Sicherheitslücke fürsich ausgenutzt.Das Ausmaßder Angriffe ist derzeitnochnichtabzuschätzen.Betroffen von Cyber-Angriffen sind somit längst nichtnur die GlobalPlayer.„Gerade weil kleinere Unternehmen oft glauben, nicht interessant genug für Hacker zu sein,haben diese leichtesSpiel.“ weiß Sandra Zander, Geschäftsführerin der DresdnerIBH IT-ServiceGmbH. Das Unternehmen betreut zahlreiche Kunden aller Branchen –und das schon seit 30 Jahren.Entsprechendgroß istder Erfahrungsschatz des Teams. Gerade in denletztenJahren stand dieIBH zahlreichen Kunden nach Hackerangriffen zur „Gerade weil kleinere Unternehmen oft glauben,nicht interessantgenug fürHacker zu sein, haben dieseleichtes Spiel.“ Seite. Firmen, deren Infrastruktur nach Verschlüsselungstrojanern in kürzester Zeit komplett neu aufgebaut werden musste. Der Schadenfür viele dieser Unternehmen war teilweise existenzbedrohend. Dahermuss derMittelstand die IT- Security stärker ins Bewusstsein rücken undzur Chefsache machen. Breit angelegtes Portfolio Ob als IT-Infrastrukturdienstleister oder Rechenzentrumsbetreiber, die IBH legt immer Wert auf individuelle Lösungen. Die Angriffe laufen nach Erfahrung der IT-Experten meistgezielt und vielzueinfach ab, so dass die Unternehmen diese anfangs nicht bemerken. Im Falle der Hafnium-Attacken gelangten die Täter über Outlook Web Access, ECP, Active- Sync oder die EWS-Schnittstelle problemlosins System. Registriert wird das meistens erst, wenn es zu spät ist. Wenn sich dann herausstellt, dass es kein Backup gibt, kann es schnellsehr ernst werden undder weitere Geschäftsbetrieb in Frage stehen. IBH hilft Firmen dabei, das Risiko zu minimieren. Ganz ausschließen, da sind sich alle Fachleute einig, könne man es nie. „Aberman kann vorbereitet sein, gewartete Firewall-Systeme, aktive Netzwerküberwachung rund umdie Uhr oder die Auslagerung zu einem externen Rechenzentrum sind Maßnahmen zurErhöhung der IT-Security“, soSandra Zander. Den Anfang macht die Bewertung der tatsächlichen Situation des Unternehmens anhand eines Penetrationstests. Das Dresdner Unternehmen hat ein eigenes Rechenzentrum in Dresden,das sich bewährt hat. So waren die RZ-Kunden der IBHnicht von derHafniumCyberattacke betroffen. Mit 30Jahren Erfahrung im Rücken kennen sich die Mitarbeiter nicht nur perfekt in Sachen Internet, Rechenzentrumsbetrieb und IT-Management aus. Als optimale Ergänzung bietet das Unternehmen zertifizierte Elektro- und Datenverkabelungen sowie Brandmeldeanlagen und Zutrittskontrollsysteme als Basis für sichere und performante IT- Netze an. Ein kompletter Rundum-Service mit 24-Stunden-Hotline und individuellen Serviceleistungenkönnenebenso genutzt werden wie Consulting- und Schulungs-Möglichkeiten. Das Team der IBH IT-Service GmbH ist inzwischen auf über 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewachsen. Und auch den Nachwuchs hat man dabeiimmer fest im Blick.Sogibtesaktuell zweiAzubis undeinen BA-Studenten im Unternehmen. Alle drei sammeln hier wichtige Praxiserfahrungen. Der Dresdner Familienbetrieb ist gut aufgestellt füreineZukunft,inder kompetente Partner für IT-Sicherheit immer wichtiger werden. IBHIT-Service GmbH HeilbronnerStraße 20 01189 Dresden Telefon:035147777210 E-Mail: beratung@ibh.de Web: www.ibh.de Dasbietet dieIBH IT-Service GmbH Leistungen des eigenenRechenzentrums Housing /Rackspace, Dedizierte Hardware, Cloud-Dienste und ManagedServices Planungund Bau vonRechenzentren Bau oder Ertüchtigung von Rechenzentren, Planung und Realisierung vonGebäuden, Innenausbau und TGA, Lieferungund Inbetriebnahmeder technischenInnenausstattung, Betrieb von Rechenzentren fürKunden IT-Infrastruktur Netzwerke, Server, Storage, Datensicherung, Virtualisierung, IP- Telefonie PhysischeInfrastruktur Strukturierte Verkabelung, Projektierung, Installation und Inbetriebsetzung von USV-Anlagen, Elektroanlagen, Brandmeldeanlagen,DGUV V3 Überprüfung Internet Breitbandverbindung, Direktverbindungen und SD-WAN, Domains, WLAN-Dienst aeroLAN IT-Security Pentest, Firewall, Sicherheitszertifikate, Antivirus, 2-Faktor-Authentifizierung IT-Management Service- und Wartungsverträge, Monitoring-Services, Update- Service, Managementverträge Consulting IT-Infrastruktur-Konzepte, Workshops und Schulungen zu verschiedenen Themen

VERLAGSSONDERVERÖFFENTLICHUNG 19 Der Wegzum Cyber-Cop Im FreistaatSachsen gibtesein schlagkräftigesNetzwerkzur Bekämpfung der Internetkriminalität – miteinem besonderenAngebot fürQuereinsteiger. Wie kommt man Cyberkriminellen auf die Spur? Diese Frage beschäftigt nicht nur die Fans einschlägiger Krimiserien. Wer vermutet, die spannenden Fälle würden nur in New York oder London gelöst, liegt falsch. In Sachsen gibt es gleich mehrere Institutionen, die inzwischen ein schlagkräftiges Netzwerk gegen die Cyberkriminalität bilden. Darunter die ZAC beim Landeskriminalamt Sachsen, die Teil des Sächsischen-Cyber-Crime- Competence-Centers (SN4C) ist und in der 90Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv sind. Sie wurde explizit für die Wirtschaft eingerichtet und ermittelt, wenn Unternehmen Opfer von Cyber- Attacken gewordensind. In der Hochschule der sächsischen Polizei (FH) werden bereits seit 2015 künftige Ermittlerauf die Arbeit als „Cyber-Cop“ vorbereitet. Gefragt sind dabei ausdrücklich auch Männer und Frauen, die keine klassische Polizeilaufbahn eingeschlagen haben. Für ein einjähriges Vorbereitungsjahr können sich Absolventen informatiknaher technischer oder auch naturwissenschaftlicher Studienfächer bewerben. Voraussetzung dafür ist mindestens der Bachelor-Grad. Am Ende steht der Abschluss als Kriminalkommissar beziehungsweise Kriminalkommissarin. Die Einsatzmöglichkeiten reichenspätervon der Computerkriminalität undder IT-Forensik bis hinzur informationstechnischen Überwachung. Gebündelt werden die Aktivitäten in Sachsen Cyberkriminalität vom Cybercrime Competence Center Sachsen. Experten aus allen relevanten Bereichen von der Telekommunikationsüberwachung bis zur IT-Forensik ermitteln hier gemeinsam. –Und auch wenn die Ermittlernaturgemäßseltenaus demNähkästchen plaudern –spannende Aufgaben können sie potenziellen Interessenten auf jeden Fall versprechen. Wenn es um Cyber-Kriminalität geht, wird meistens auch international recherchiert. So ist man sich inzwischen zum Beispiel sicher, dass die ersten Angriffe über eine SicherheitslückeimMicrosoftExchange- Programm aus China kamen. Längst haben sich aber Nachahmer aus der ganzen Welt gefunden. Allerdings: Manchmal kommen die Täter auch ganz aus derNähe–etwa fünfProzentder Angriffe auf die IT-Sicherheit von Unternehmen lassen sich nach Auskunft des Landeskriminalamtes Sachsen auf – meistens ehemalige –Mitarbeiter zurückführen. In jedem Fall gilt als sicher: Auch die Cyber-Cops der Zukunft werden viel zu tun haben.(aks) Mehr Infos Kriminaloberkommissar Silvio Berner hat einst selbst in der Fachhochschule der sächsischen Polizei die Schulbank gedrückt. Inzwischen gibt er sein Wissen an künftige Kollegen weiter. Foto:Michael Kretzschmar www.polizei.de/Polizei/DE/Einrichtungen/ZAC/zac_node.html www.verdaechtig-gutejobs.de/de/cybercrime Digital ist einfach. Wenn man seinUnternehmen vorCyberattacken schützen und gegendie Folgen absichern kann. Sparkassen-Cyber-Schutz Mehr Informationen erhalten Sie unter www.sv-sachsen.de/cyberschutz. Wir beraten Sie gerne.

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