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Wirtschaft in Sachsen Frühjahr 2021

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16 GESCHÄFTE &MÄRKTE

16 GESCHÄFTE &MÄRKTE „Wirwerden uns ändern“ Hans-Joachim Polk,VorstandfürInfrastruktur undTechnik derVNG, zurlangen Reise desalten Erdgas-Riesen in eine klimaneutraleZukunft. Herr Polk,die EU will bis 2050 Klimaneutralitäterreichen, Erdgasist bald der letztefossile Energieträger Europas. Wie wollen Sieden Gas-Riesen VNG zu einemCO2-freien Konzern umbauen? Als VNG nehmen wir das politische Ziel der Klimaneutralität bis 2050 sehr ernst. Auch wir wollen grüner werden –und Erdgaswirdkünftig nach undnachdurch klimaneutrale Alternativen wie Wasserstoff und Biogas ersetzt werden. Vorerst richten wir uns aber darauf ein, dass der Verbrauch von Gas als Brückentechnologie aufgrund des steigenden Energiebedarfs in den nächsten Jahren noch steigt, solange Unternehmen, Kraftwerke und Kommunen wie Leipzig aus der Kohle aussteigen und stattdessen mit Gas planen. Dabei wird Wasserstoff aber bereits als zukünftige Technologie mitgedacht undmitgeplant. Jeder,der heute einegrößere Gasturbine baut, plant Wasserstoff als künftigenEnergieträgermit ein. Wiegestalten SiediesenSpagat? Wir rüsten unsere Erdgas-Infrastruktur wie Pipelines und Speicher –wo es möglich ist –bereits so um, dass sie künftig auch für reinen Wasserstoff oder für ein Gemisch mit anderen Gasen taugt. Auch unsere Eigentümer, die EnBW und die ostdeutschen Kommunen, erwarten diesen Kurswechselvon uns. EingrauerGas-Riese wird grün? MandarfunsereRollenichtfalschverstehen. Wir importieren in erster Linie Erdgas, sind vornehmlich Händler und Dienstleister für die Bereitstellung und den Transport von Gas –und unsere Infrastruktur wollen wir auch 2050 noch nutzen. Welcher Art das Gas dann ist, ist füruns ehereine technologische Frage. Dennoch nehmenSie viel Geldfür denUmbau in die Hand. Es warbereits vonzweiMilliardenEurodie Rede.Sie haben sich vonIhrem Gas-ErkundungsfeldinNorwegen getrennt undinvestieren in junge, klimafreundlicheUnternehmen wieCloud&HeatinDresden … Der Wille zur Veränderung ist da, sagt VNG-Vorstand Hans-Joachim Polk. Doch das Umsteuern brauche auch Zeit. Foto:VNG Klar ist: Wirmüssen unsändern,und wir wollen uns ändern. Das zeigt sich in diversen Bereichen mit vielen Aktivitäten. Aber natürlich braucht dieses Umsteuern Zeit. Und so einen Wandel schafft man nur, wenn man eine gesunde Basis hat und sich große Investitionen in die neue Gas-Welt leistenkann. ZumBeispiel? Wir beteiligen uns in einem Konsortium am Reallabor Energiepark Bad Lauchstädt, wo derzeit ein dreistelliger Millionenbetrag investiert werden soll. Dageht es um effizienteErzeugung, Speicherung, Transport und Nutzung von grünem Wasserstoff im industriellen Maßstab. Dergrüne Wasserstoffsoll dort zukünftig mitStrom auseinemneuen Windpark in einer Großelektrolyse-Anlage produziert werden. Schon ab diesem Jahr soll das Projekt anlaufen. Ab 2026 soll der Wasserstoff in einer eigens ausgestatteten Salzkaverne unseres Unternehmens zwischengespeichert werden. Das wäre der weltweit erste grüne Wasserstoff-Speicher in dieser Größenordnung. Wo sehen Sie künftig die wichtigsten Einsatzfelder fürWasserstoff? Grüner Wasserstoff kann vor allem energieintensiven Branchen wie der Stahl-, Düngemittel- und Zementindustrie, die ihren Energiebedarfnicht allein mitÖkostrom decken können, dabei helfen, ihren CO2-Ausstoß erheblich zu verringern. Als VNG sehenwir im Wasserstoffzudem enormes Potential für die Wärmeversorgung durch Gaskraftwerke, in Haushalten ebenso wie in der Wirtschaft. In der Mobilität geht es derzeit vor allemum Schwerlast- undNutzfahrzeuge. Es gibt bereitseinenationale und eine europäische Wasserstoffstrategie. Jetzt soll eine sächsische Strategie hinzukommen.Was muss sichnoch verbessern? Wirsehen an denStrategien, dassWasserstoff heute auch politisch große Anerkennung genießt. Man diskutiert nicht mehr über das „Ob“, sondern über das „Wie“. Das ist ein sehr positives Signal. Wenn die Bundesländer nun Teilstrategien für ihre Regionen entwickeln, appellieren wir dazu, über ihre Grenzen hinauszudenken. Sachsen sollte mit seinen Nachbarn über die Nutzung von Wasserstoff immitteldeutschen Chemiedreieck und in den Kohleregionen in Mitteldeutschland und der Lausitz reden. Außerdem hoffen wir, dass sich der Freistaat für die Abschaffung der unnötigen Steuern und Umlagen auf Strompreise in diesem Bereich einsetzt. DieVNG will parallel beiBiogasanlagen Marktführerwerden. Wie weit sind Sie? Wir sehen die Chance, mit CO2-neutralen Biogas-Kraftwerken marktfähig zu seininsbesondere durch eine Vernetzung und Synergieeffekte vieler kleiner Anlagen. Wir übernehmen in erster Linie bestehende Anlagen, optimieren sie,aber bauen sie nicht selbst. Unsere Tochtergesellschaft „Balance“ verfügt jetzt über 36 Anlagen mit rund 144 Megawatt Leistung, allein mit der jährlichen Biomethan-Produktion könnten wir etwa 35.000 Haushalte versorgen. Wir speisen damit 7700 Kubikmeter Biogas pro Stunde ins öffentliche Netz ein – das entsprichteiner mittleren Erdgas-Bohrung. Welche Größenordnungpeiltdie VNGkünftig an? Unser Ziel sind deutlich mehr Anlagen, vor allem im Osten und Norden. Damit wären wir einer der führenden Biogasproduzenten in diesem sehr kleinteiligen Markt. Wir möchten erreichen, dass Biogas als nennenswerte erneuerbare Energiequelle wahrgenommen wird. Technologisch wollen wir als VNG dabei noch nachhaltiger und innovativer werden und arbeiten unter anderem mit dem Deutschen Biomasseforschungszentrum inLeipzig anneuen Lösungen, zum Beispiel, wie wir aus Gärresten der Biomasseanlagen weitere Energie gewinnen können. Ostdeutschland bietet ausreichend Flächen, um Pflanzen für Biogasanlagen anzubauen. Wir legen dabei großen Wert auf Nachhaltigkeit. Sie kommenals Ingenieur ausder fossilenEnergiewelt und beschäftigten sichjetzt mit Biogas .Wie erleben Sieden Wandel? Ich bin dankbar dafür, dass ich mich selbst noch einmal verändern und die Transformation des Unternehmens in eine neue Ära begleiten darf. Ich habe ein junges Team, das sich nur mit der Zukunftvon GrünenGasenbeschäftigt,und auch inder Konzernspitze haben wir das Thema mittlerweile jeden zweiten Tag auf derAgenda. Dasfängt übrigensschon auf dem Arbeitsweg an: Ich fahre seit einem Jahr einWasserstoffauto. Es läuftohne Probleme –und schafft 500 bis 600 Kilometer Reichweite, ohne liegenzubleiben. Diesen Wandel mitzugestalten, macht mir unglaublichenSpaß.. Gespräch: Sven Heitkamp ZurPerson • Hans-JoachimPolk, geb. 1966 in Essen, istseit2012Technikvorstand bei der VNG. • Zuvorwar der Diplomingenieur fürTiefbohrtechnik,Erdöl- und Erdgasgewinnung vieleJahrebei RWE. S So weit istSachsen bei Wasserstoff Wasals Stadtgas derDDR schon Wärme lieferte, sollbei derEnergiewendehelfen. Von GeorgMoeritz eit NilsGeißler dieneueEnergieabteilunginSachsens Umweltministerium leitet, hat ihn kaum ein Thema sostark beschäftigt: Wasserstoff ist derzeit das Modethema bei Energietagungen. Dabei war das leichte Gas schon inder DDR wichtigsterBestandteilimStadtgas. Künftig aber soll Wasserstoff zunehmend „grün“ hergestellt werden, indem Strom aus Wind-und Solaranlagen Wassermoleküle aufspaltet. Bei einer Online-Tagung des Energieversorgers Envia-M sagte Geißler, die Wasserstoffwirtschaft sei eine Chance für diesächsische Industrie –etwafür Exporteure der Anlagen. Die Braunkohleregionen setzen darauf, beim Strukturwandel wieder Arbeitsplätze inder Energiebranche aufzubauen. An Fördergeld vom Bund mangelt es nicht. Sieben Milliarden Euro stehen für die Wasserstoffstrategie zu Verfügung. Das Geld kann beispielsweise für Pilot- Anlagen eingesetzt werden. Geißler schließt aber aus, dass Landesmittel für Linde-Geschäftsführer Dennis Schulz (rechts) und Sales Manager Holger Kittelmann vor der Projektion einer geplanten Wasserstoffanlage amStandort Leuna. Sachsen-Anhalt verfügt dank der Chemieanlagen bei Leuna schon über 160 Kilometer Wasserstoff-Pipeline. Archivfoto:Jürgen Lösel die Verwendung von Wasserstoff als Energieträgerfließen. Wasserstoff-Tankstellen gibt esschon, auch in Dresden. Im Leipziger BMW- Werk fahren Transportwagen mit Wasserstoff, auf dem Flughafen gelten DHL- Paketwagenals mögliches Projekt. In Görlitz ist ein Testzentrum „Hydrogen Lab“ geplant, das sich mit Standardisierung und Zertifizierung der Technik befassen wird. Die Lausitz ist eines von neun Wasserstoff-Entwicklungszentren bundesweit. Chemnitz bewirbt sich um den Sitz eines Wasserstofftechnologie- Zentrums, das ein vorhandenes Fahrzeuglabor nutzen könnte. Cottbus in Brandenburg richtet ein Kompetenzzentrum zur Herstellung von Kraftstoffen auf Wasserstoffbasis ein–daran beteiligt sich auch das Unternehmen Sunfire, das in Dresden an Anlagen mit dieser Technologie „Powertox“arbeitet. Sachsen-Anhalt allerdings verfügt dank der Chemieanlagen bei Leuna schon über 160 Kilometer Wasserstoff- Pipeline – die zweitlängste in Deutschland nach einer im Ruhrgebiet. Dresdner Ingenieure des Anlagenherstellers Linde bauen dort gerade eine Wasserstoffproduktionmit 24 Megawatt Leistung. Envia-M testet dort Rohre aus Kunststoff statt Stahl und will dieses Forschungsprojekt ausbauen. Prokurist Dirk Hünlich berichtete, der Antrag zur Verlängerung für drei Jahre sei gestellt. Endgeräte verschiedener Hersteller könnten im Chemiedreieck erprobt werden.

VERLAGSSONDERVERÖFFENTLICHUNG 17 „DieLageist akut“ WarumCyber-Attackenzunehmend zurGefahrfürSachsensUnternehmenwerden. Cyber-Angriffe auf Firmen sind in der letzten Zeit immer wieder in die Schlagzeilen geraten. Sind die Täter aktiver geworden oder hat der durch die Corona-Krise verstärkte Trend zumHomeoffice denKriminellen einfach in die Hände gespielt? Und wie können sich Betriebe schützen? Marcel Christoph vom Landeskriminalamt, Silvio Berner von der Hochschule der sächsischen Polizei (FH) und Christian Müller vom IT- Dienstleister SHD System-Haus-Dresden GmbH haben Antworten auf die wichtigstenFragenzur Cyberkriminalität. Cyber-Attacken auf große Firmen haben in den letzten Monaten weltweit für Aufmerksamkeit gesorgt. Wie akut ist das Problem -gerade auch für kleine und mittelständischeBetriebe? Christian Müller: Sehr akut. Viele IT-Abteilungen standen schon vor Corona deswegen unter einem gewissen Druck. Die Krise hat das Problem noch verschärft. Man darf nicht vergessen, dass die Täter sich in der Regel sehrschnellauf neue Situationen einstellen. Sie haben sich auch Corona zunutzegemacht. Inwiefern? Christian Müller: Zum Beispiel, in dem sie Mails verschicken, die auf Corona- Testergebnisse verweisen. Mit der Mail öffnen die Betroffenen dann auch die Tür für denverborgenen Trojaner. Gibt es seitCoronamehr Angriffe? Marcel Christoph: Wirverzeichnennicht unbedingt einen quantitativen Anstieg, aber durchaus eine neue qualitative Dimension. Zum Beispiel durch die soge- Manchmal beginnt das Sicherheitsproblem schon beim Passwort. „123456“ ist der falsche Ansatz. nannte Ransomware, also Verschlüsselungs-Trojaner, die das gesamte IT-System einer Firma lahmlegen. Dahinter steht oft noch der Datendiebstahl. Den betroffenen Unternehmen wird gedroht, die oft sensiblenDatenzuveröffentlichen, wenn nicht eine bestimmte Summe gezahlt wird. D- DOS-Angriffe waren imletzten Jahr ebenfalls ein großes Thema. Dabei werden Server durch eine extremhohe Anzahl an Anfragenüberlastet. Aktuellestes Beispiel sind Hacker, die sich eine Sicherheitslücke im Microsoft Exchange-zunutze gemacht haben, um aufinterneSysteme zuzugreifen. Ist man sich in den Unternehmen der Gefahren bewusst? Christian Müller: In Firmen, die ohnehin im datensensiblen Bereich arbeiten, ja. Aber wir stellen auch fest, dass das Thema invielen Cheftagen noch nicht so richtig angekommen ist. Silvio Berner: Oft fehlt das Bewusstsein für den ganzheitlichen Ansatz. IT-Sicherheit ist nicht nur eine technische Frage. Sie hat mit der gesamten Organisation des Unternehmens zu tun und auch damit, dass Mitarbeiter entsprechend geschultund sensibilisiert sind. Marcel Christoph: Das Niveau ist besser als noch vor fünf Jahren, aber inSachsen gibt esviele kleine und mittelständische Betriebe. Auch dort weiß man zwar oft um die Bedeutung, ist aber mit der Umsetzung bisweilenüberfordert. Foto:Adobestock Wassind typische Fehler, die esAngreifernleicht machen? Marcel Christoph: Die meisten Angriffe kommen per Mail. Phishing-Mails, die geöffnet werden beziehungsweise auf deren Anhänge geklickt wird, sind oft das Einfallstorfür Trojaner. Silvio Berner: Durch Corona mussten sichvieleUnternehmen quasi überNacht umstellen. Wenn man plötzlich fast ausschließlich virtuell agieren muss, werden vielleicht auch mal Lösungen gewählt, die nicht so sicher sind -einfach, weil es schnell gehen muss. Christian Müller: Auch Bequemlichkeit spielt eine Rolle. Esgibt immer noch Unternehmen, in denen Mitarbeiter mit dem Passwort „1234“ arbeiten. Wiekannman gegensteuern? Silvio Berner: Zum Beispiel, in dem die Mitarbeiter schult. Sosollte man sich im Zweifel lieber rückversichern, wenn ein Kollege, der sonst immer pdf-Formate verschickt, plötzlich eine Zip-Datei sendet. Alles, was einem ungewöhnlich vorkommt,könnteauchein Angriffsein. Marcel Christoph: Transaktionen, bei denen esumGeld oder sensible Daten geht, sollten ebenfalls in einem zweiten Schritt abgesichert sein. Es kann sonst zu tragischen Situationen kommen wie im Fall einer Firma, die 400 000 Euro auf ein falsches Konto überwies. Die Änderung der Bankverbindung war zuvor per Mail angekommen. Christian Müller: Die entscheidende Frage ist, ob es ein Sicherheitskonzept gibt. Oft ist das nicht oder nur teilweise der Fall. Wir merken, dass der Beratungsbedarf sehr hoch ist. Wir empfehlen unseren Kunden zuerst einen sogenannten Penetration-Test. Dabei wird ein Angriff auf das System simuliert und man stellt schnell fest,wodie Einfallstore liegen. Undwennder Ernstfall eintritt? Christian Müller: Dann ist der Notfallplan umso wichtiger. ImFall eines Angriffs muss schnell reagiertund auchentschieden werden, ob man das System komplett neu aufsetzt. Dann wiederum ist wichtig,dass es ein Backup gibt. Silvio Berner: Jedes Unternehmen sollte in diesem Fall wissen, was besonders geschütztwerden muss -und quasidie eigenen Kronjuwelensichern. Marcel Christoph: Betroffene solltenkeine Scheu haben, die Polizei zu rufen. Wir sind 24/7 ansprechbar. Wenn man uns aber erst informiert, nachdem man drei Tage lang versucht hat, das Problem intern zu lösen, wird esschwierig. Digitale Spurenbleibennicht lange greifbar. Gespräch: AnnettKschieschan Weil IT-SicherheitkeinZufall ist ANZEIGE DieCorona-Krisehat das Problemder Cyber-Angriffe verschärft. Der HDIsteht Unternehmen alsstarker Partnerzur Seite. Betrüger haben die Chance der Krise schnell erkannt.Cyber-Attackensindkeine Seltenheit. Cyber-Angriffe können jeden treffen. Eine Erfahrung, die vor noch gar nicht langer Zeit auch Branchen-Riesen wie BMW, Rheinmetall, Lanxess undder DFB machen mussten. Natürlich hatten die Unternehmen allesamt in ihre IT-Sicherheit investiert. Passiert ist der Ernstfall am Endetrotzdem.Mit dramatischen Folgen – der teilweisen Stilllegung der Produktion und entsprechenden Umsatzeinbußen. Eine Situation, die jeder Unternehmer unter allen Umständen vermeidenmöchte. Der HDI stehtdeshalbals Partner fürzeitgemäße und umfassende Sicherheitskonzepte bereit. Als Haftpflichtverband der Deutschen Industrie stellt erseit nunmehr schon über hundert Jahren dieInteressen undAnforderungen von Unternehmen in den Fokus, hilft bei der Verbesserung der IT-Sicherheit und ist finanzstarker Helfer im Krisenfall. Mitarbeiter-Schulungenund Konzeptefür denErnstfall Wie wichtig das ist, hat die Corona-Krise sehr eindrucksvoll gezeigt. Es hat nicht lange gedauert, bis Betrüger die potenziellen Sicherheitslücken der zunehmenden Arbeit im Home-Office erkannt und entsprechend ausgenutzt hatten. Angriffe auf private Router und WLAN-Netze sind längst keine Ausnahme mehr. Dazu kommen Gefahren durch Schadsoftware. ,,Alle diese Risiken sind nicht neu, stehen aber durchdie Corona-Krise mitgeballter Wucht auf der Tagesordnung“, sagt Heiko Der Ausbau der Home-Office-Nutzung hat auch die Sicherheitsrisiken erhöht. Fotos: Adobestock,HDI Waber, Leiter der HDI-Niederlassungen Leipzig und Berlin-Brandenburg, und ergänzt: ,,Auch wenn eszunächst nicht ohne lmprovisation ging, muss spätestensjetztdas Risikomanagement wieder greifen. Home-Office wird ein Thema bleiben-natürlich könnensich dieUnternehmen auf unsere Kompetenz und Erfahrung verlassen.“ –Parallel zu Versicherungslösungen für Risiken rund umdie Firmen-lT bietet derHDI Unternehmendaherseit mehreren Jahren eine umfassende Beratung und auch Schulungen zur lT-Sicherheit und zum Datenschutz an. Um diesen Service weiter auszubauen, hat der HDI letztes Jahr die Perseus Technologies GmbH übernommen. Die neue Tochtergesellschaftist mitrund 60 Spezialisten aus sieben Nationen erfahren darin, IT-Sicherheit in Unternehmen voranzutreiben.Ziel sei es,so der Niederlassungsleiter, eine Kultur der Cybersicherheit in Unternehmen zu etablieren. MaßgeschneiderteLösungen für mittelständische Betriebe Alle Phasen einer potenziellen Cyberattacke werden mit dem Perseus-360 Grad-Konzept betrachtet und das jeweilige Vorgehen passend zur Firma optimiert. Maßgeschneiderte Versicherungslösungen wie Cyber+“ sowie ,,Cyber+Smart“ und der Aufbau einer IT-Sicherheitskultur können Unternehmen bei ihrem Risikomanagement unterstützen.“Cyber+ Smart“ ist dabei vor allem für produzierende mittelständische Firmen mit einem Jahresumsatz zwischen 20 und50MillionenEurogeeignet. Abgesichert werden sogenannteInformationssicherheitsverletzungen, also zum Beispiel der Diebstahl personenbezogener Daten oder Internet-Attacken auf das Firmen-Netzwerk. Der standardisierte Versicherungsschutz deckt Dritt-und Eigenschäden sowie Betriebsunterbrechungen wegen Cyber-Attacken ab. Wertvolle Serviceleistungen für den Ernstfall, die viele Unternehmen zumeist nicht selbst vorhalten, werden erstattet, darunter forensische Untersuchungen, Öffentlichkeitsarbeit im Krisenfall und Wiederherstellungskosten. Die HDI-Mitarbeiterberaten gern dazu undzuweiteren Fragen rundumdas Thema Sicherheitin Zeitender Digitalisierung. web www.hdi.global Heiko Waber Leiter der NiederlassungLeipzig Telefon:0341 6972 2500 Mobil: 0172 6312 079 E-Mail: Heiko.Waber@hdi.global

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