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Tour Saxe 2020

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DRESDEN 06 DRESDEN 07

DRESDEN 06 DRESDEN 07 Anzeige Fotos: Schloss Wackerbarth / Oliver Killig Lichtblicke in Dresden Beethoven entfaltete hier enorme Wirkungen. Auf seiner einzigen Konzertreise machte der 26-jährige Ludwig van Beethoven im April 1796 in Dresden im Hôtel de Pologne für eine Woche Station. Der bayerische Gesandte in Sachsen vermerkte darüber: „Jedermann, so ihn auf’m Klavier spielen gehört, war entzückt.“ Doch nicht jedermann kam in diesen Genuss, sondern nur einzelne Privatleute, die den Aufsehen erregenden Klaviervirtuosen, der am Anfang seiner Komponistenkarriere stand, zu sich einluden, sowie der Kurfürst Friedrich August III. Der spätere König August der Gerechte spielte selbst Cembalo und war ein ausgewiesener Musikkenner. Beethoven beeindruckte ihn mit einem 90-minütigen Solokonzert. „Freude, schöner Götterfunken“ – diesen feierlichen, weltoffenen Jubel drückte Beethoven im Schlusschor seiner letzten, der 9. Sinfonie aus. Darin vertonte er drei Jahre vor seinem Tod die „Ode an die Freude“, die Schiller 1787 in Dresden vollendet hatte – in tiefer, dankbarer Verbundenheit zu seinem Freund, Gastgeber und Mäzen Christian Gottfried Körner. Beethovens einzige Oper „Fidelio“ wurde nach ihrer Uraufführung 1805 in Wien zehn Jahre Ludwig an Beethoven, Plastik vom Künstler Artur Selbmann Foto: © E.Döring später in Dresden erstmals im Theater am Linckeschen Bad aufgeführt. Dort gab Wilhelmine Schröder – jene Diva, die 1821 in der Rolle der Leonore in Wien dem „Fidelio“ zum Durchbruch verholfen hatte - ihr Dresden-Debüt und wurde vom Fleck weg an die Hofoper engagiert. Dort lernte Richard Wagner den „Fidelio“ kennen, was seine Entwicklung zum Opernkomponisten maßgeblich beeinflusst hat. 1989 entfaltete dieses glühende Manifest gegen Staatsgefängnisse aller Art seine Wirkung auf den Verlauf der Friedlichen Revolution. Während Dresdner Demonstranten am 8. Oktober vor dem Hauptbahnhof eingekesselt wurden, lief in der Semperoper die gewagte „Fidelio“-Inszenierung von Christine Mielitz. Das Bühnenbild glich der DDR-Grenze. Im Publikum saß Bezirks-Parteichef Hans Modrow und verstand. Am nächsten Morgen begann der Dialog mit den Bürgern im Rathaus. (ug) TERMINE IM BEETHOVEN-JAHR erfragen Sie bitte aufgrund der Corona-Krise bei den jeweiligen Veranstaltern: Dresdner Philharmonie im Kulturpalast, Sächsische Staatskapelle in der Semperoper, Serkowitzer Volksoper im Dresdner FriedrichstaTT Palast, Konzertsaal der Hochschule für Musik, Landesbühnen Sachsen sowie Wagnerstätten Graupa Wo aus Trauben Träume werden Vor den Toren Dresdens ist einer der besten Sekterzeuger Deutschlands zu Hause. Auf Schloss Wackerbarth, wo früher Grafen residierten und schon der Hof Augusts des Starken rauschende Feste feierte, begrüßt heute Europas erstes Erlebnisweingut täglich seine Gäste. Vor Ort erleben diese ein einzigartiges Ensemble aus barocker Schloss- und Gartenanlage, malerischen Weinbergen und moderner Manufaktur – veredelt mit kulinarischen Gaumenfreuden und kulturellen Höhepunkten. Europas erstes Erlebnisweingut Mit täglichen Führungen, einem gutseigenen Gasthaus und einer Vielzahl erlesener Veranstaltungen bringt Schloss Wackerbarth seinen Gästen den sächsischen Wein- und Sektgenuss mit allen Sinnen näher. Auf dem Erlebnisweingut erfahren sie, wie in den Weinbergen im Elbtal seit mehr als 850 Jahren unter einzigartigen klimatischen Bedingungen elegante „Cool Climate“- Weine reifen und warum die Sekte einer der ältesten Sektkellereien Europas nach 180-jähriger Tradition gerüttelt und nicht geschüttelt werden. Willkommen im Reich der Sinne Ob bei privaten oder geschäftlichen Veranstaltungen, romantischen Abenden, spannenden Weinproben, genussvollen Verkostungen, unterhaltsamen Lesungen, stimmungsvollen Konzerten, prickelnden Festen, glamourösen Hochzeiten oder mit seinen ausgesuchten Weinen, Sekten und Wintergetränken – Schloss Wackerbarth verwandelt Zeit in Genuss. „Bester Sekterzeuger Deutschlands“ des Jahres 2018 Im Jahr 1836 legte der französische Kellermeister Johann Joseph Mouzon in Radebeul den Grundstein für die erste Manufaktur moussierender Weine in Sachsen und begründete damit gleichzeitig eine der ältesten Sekt-Traditionen Europas. Dazu brachte der bewährte Sektfachmann die handwerkliche Kunst der klassischen Flaschengärung aus seiner Heimat Reims nach Radebeul. Noch heute vermählen Wackerbarths Kellermeister nach seinem Vorbild ausgewählte sächsische Trauben zu prickelndem Genuss. Und dass mit großem Erfolg: Beim „Deutschen Sekt Award 2018“ wurde Schloss Wackerbarth als „Bester Sekterzeuger Deutschlands“ ausgezeichnet. Die renommierten Genussexperten der Jury begründeten diese Entscheidung mit den folgenden Worten: „Ob Riesling, Traminer, Burgundersorten, Scheurebe oder Kerner, kein anderes Sektgut in Deutschland bietet eine so große Sekt-Vielfalt auf so hohem Niveau!“ WEITERE INFOS www.schloss-wackerbarth.de shop.schloss-wackerbarth.de WOHNEN • SPA • APARTMENTS IHR EXKLUSIVES ZUHAUSE AN DER FRAUENKIRCHE Großzügige Wohnungen • langfristige Apartments • Dachlounge • Dachterrasse mitBlick zur Frauenkirche • Clubraum • Barrierefrei • Rollstuhlgerecht • Concierge-Service HENRICUS SPA Wellness • Private Spa • Meerwasseraquarium 0351/2635960 WWW.HEINRICH-SCHUETZ-RESIDENZ.DE Bildrechte:piXelanimo |CorinaZaremba-Wagner

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