Aufrufe
vor 6 Monaten

Sandsteinkurier 2020

  • Text
  • Stadt
  • Sebnitz
  • Kinder
  • Festung
  • Altenberg
  • Schandau
  • Sandsteinkurier
  • Region
  • Schweiz
  • Pirna

6 | SANDSTEINKURIER

6 | SANDSTEINKURIER Region Pirna Zwischen Märchenwald und Staffelei Zum 100. Geburtstag widmet das StadtMuseum Pirna Heinz Fülfe eine Schau, die ist noch bis zum 25. Oktober 2020 zu sehen. Sein Sohn Andreas Fülfe präsentiert in Pirnas Stadtmuseum das Werk und den Nachlass seines Vaters Heinz Fülfe. Er war im Kinderfernsehen der DDR beliebt, als Puppenspieler und als Zeichner – Anfang dieses Jahres wäre Heinz Fülfe 100 Jahre alt geworden. Aus Anlass diesen Jubiläums widmet das StadtMuseum Pirna (Klosterhof 2, 01796 Pirna) dem Ehrenbürger der Elbestadt eine Schau. Noch bis zum 25. Oktober 2020 ist sein Leben und sein Werk in einer Sonderausstellung „Zwischen Märchenwald und Staffelei“ zu sehen. Heinz Fülfe und seine Familie lebte viele Jahre in der Sächsischen Schweiz, so erst in Pirna und später von 1958 bis 1994 auf der Festung Königstein, ist deshalb mit der Region stark verbunden. Geboren in Freiberg kam Heinz Fülfe nach dem Zweiten Weltkrieg nach Pirna, hatte dort sein Abitur in Pirna und seine künstlerische Ausbildung fortgesetzt, die er als junger Mann bzw. Jugendlicher begonnen hatte. So begann der ausgebildete Bühnenbildner seine Laufbahn als freischaffender Puppenspieler und Maler in Pirna an der Elbe. Am Volkstheater Pirna arbeitete er nicht nur als Kulissenmaler, sondern auch als Musiker, Tänzer und Schauspieler, bis er um 1950 zur Puppenbühne „Die Pirnaer“ wechselte. Beim DDR-Fernsehen gehörten er und seine Frau zu den Wegbereitern von Kindersendungen. Auf der Festung Königstein produzierten sie in einem eigenen Studio samt Bühnenbildwerkstatt Beiträge für die Serie „Flax und Krümel“, deren Puppenvater Fülfe war. Später lieh Heinz Fülfe der Figur von Frau Elster seine Stimme und trat mit seinem Hund Struppi regelmäßig als Schnellzeichner Taddeus Punkt im Abendgruß des Sandmanns auf. Die Puppen nennt das Stadtmuseum Pirna seit einem Jahr sein Eigen. Die Schau präsentiert sie nunmehr im Scheinwerferlicht, genauso wie Bühnenbildentwürfe, Fotos, Filmbeispiele, aber auch Gemälde und Zeichnungen, die Heinz Fülfe als freischaffender Künstler fertigte. Foto: Daniel Förster Kontakt & Infos: Die Sonder-Schau kann zu den regulären Öffnungszeiten des Stadtmuseums Pirna - Dienstag bis Sonntag, 10:00 bis 17:00 Uhr - besichtigt werden, zum regulären Eintrittspreis. www.pirna.de/stadtmuseum KRIETZSCHWITZER KERZENTRÄUME Kerzen selber ziehen und Gestalten mit Wachs – Windlichter, Schalen, Vasen Große Auswahl an Mitbringseln – Kerzen, Dekoideen & Sandstein Viele Produkte aus eigener Herstellung Frische, saisonale Küche in unserer Gaststätte und auf der Terrasse. Vieles als Kinderund Seniorenportion möglich. Krietzschwitz 4, 01796 Pirna Tel. 03501 - 710 370 info@kerzentraeume.de ÖFFNUNGSZEITEN Täglich außer Dienstag von 10 - 18 Uhr geöffnet Änderungen siehe Homepage www.kerzentraeume.de

SANDSTEINKURIER Region Pirna | 7 Pirna – eine Sandsteinstadt voller Leben Auf einen Altstadtbummel Ein Rundgang durch Pirnas Altstadt lohnt sich zu jeder Jahreszeit. An vielen Stellen gibt es charmante Details zu entdecken – am besten gelingt das mit einer Stadtführung. Der liebevoll sanierte historische Stadtkern von Pirna zeichnet sich durch Bürgerund Handelshäuser mit reich verzierten Giebeln, verwinkelte Gassen, reizvolle Hinterhöfe sowie kunstvolle Erker und Sitznischenportale aus – die pittoresken Ansichten verzauberten schon den bekannten italienischen Maler Bernardo Bellotto, genannt Canaletto. Eine Altstadtführung erläutert die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Dieser Einblick in die Stadtgeschichte ist von Ostern bis Ende Oktober regelmäßig möglich: Mo, Sa & So 14 Uhr; Mi 18 Uhr - oder jederzeit auf Anfrage. www.pirna.de/tourismus Foto: Jens Dauterstedt Mein lieber Schwan! Wohl jeder kennt diese weit verbreitete Redewendung. Doch nur die wenigsten wissen, dass sie ihren Ursprung in der Richard-Wagner-Oper „Lohengrin“ hat. Wo Wagner im Jahr 1846, während eines Sommerurlaubs, die Skizzen zu dieser Oper schuf, laden heute die Richard-Wagner-Stätten Graupa Groß und Klein zu einer eindrucksvollen Reise in die Musikwelt ein. Neben dem „Lohengrinhaus“, der authentischen Wohnstätte Wagners, ist eine moderne multimediale Ausstellung Teil der Wagnerstätten. Am virtuellen Orchestergraben kann man selbst einmal Dirigent sein und jedes aktive Orchesterinstrument Note für Note mitverfolgen. An den Hörstationen gibt es auch Wagner auf die Ohren – Besucher dürfen gespannt sein, welche Verknüpfung es dabei zu „Fluch der Karibik“ oder „Herr der Ringe“ gibt. Ein Holografietheater und viele andere interaktive Angebote sorgen für einen kurzweiligen Aufenthalt. Im Rahmen des Museumsbesuchs können Besucher auch regelmäßige Sonderausstellungen entdecken. Aktuell zeigt der Künstler Johannes Heisig anlässlich des 175. Uraufführungsjubiläums der Wagner-Oper „Tannhäuser“ eine Auswahl seiner Arbeiten. Mehr Informationen unter www.wagnerstaetten.de Foto: Jens Dauterstedt Kontakt & Infos: TouristService Pirna Am Markt 7 01796 Pirna Telefon: 03501 556 446 www.pirna.de/tourismus www.facebook.de/KTPirna Foto: Achim Meurer

Sächsische Zeitung und Sächsische.de

Unsere Partner