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Sandsteinkurier 2020

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24 | SANDSTEINKURIER

24 | SANDSTEINKURIER Region Altenberg Den goldenen Herbst bei uns entdecken… Jedes Jahr werden im Erzgebirge verschiedene Wanderwochen durchgeführt - im Januar, Mai, September und zuletzt im Oktober. Was gibt es schöneres, als im Herbst durch die Wälder in der Urlaubsregion Altenberg zu wandern, die noch warme Sonne genießen und neue Kräfte sammeln? All diese natürlichen Schönheiten lassen sich am besten zu Fuß und in aller Ruhe genießen. Die geführten Rundwanderungen sind für jeden gedacht - Groß und Klein, Alt und Jung, sportlich-ambitioniert oder geruhsam. Wandern heißt Natur erleben, Kulturlandschaften kennen lernen, mit sich eins werden und einfach innehalten. Sie möchten sich noch über weitere Tourenvorschläge informieren? Kein Problem, denn auf unserer Website www.altenberg.de finden Sie Tipps für jede Jahreszeit. Unser umfangreiches Wander- und Radwegenetz wartet auf Sie! Unser Tipp: Mit unserem Tourenplaner können Sie entweder ganz individuell Ihre Tour zusammenstellen oder sich einfach von unseren Vorschlägen inspirieren lassen. Sie können anschließend ganz einfach Ihre Tour downloaden, um Höhenprofile, Streckenbeschreibungen, Einkehr- und Ausflugstipps kompakt und übersichtlich dabei zu haben. Sie sehen, einem Ausflug in die Urlaubsregion im Erzgebirge steht nichts mehr im Wege! Fotos: Phillip Maehtner

SANDSTEINKURIER Region Glashütte | 25 Glashütter Uhren – Wie alles begann Neue Sonderausstellung im Deutschen Uhrenmuseum Glashütte Am 18. September 2020 wurde die neue Sonderausstellung im Deutschen Uhrenmuseum Glashütte eröffnet. Anlässlich des 175 jährigen Jubiläums der Glashütter Uhrenindustrie, das in diesem Jahr begangen wird, widmet sich die Ausstellung mit dem Titel „Glashütter Uhren – Wie alles begann“ speziell den frühen Jahren dieser Branche. Für den Zeitraum 1845 bis 1870 werden wesentliche Entwicklungen der hiesigen Uhrenfertigung betrachtet und es wird aufgezeigt, welchen Einfluss diese Entwicklungen auf die Glashütter Uhrenherstellung von heute haben. Die Ausstellung ist bis zum 18. April 2021 zu sehen. Im Jahr 1845 wurde der Grundstein für ein beeindruckendes Kapitel sächsischer Wirtschaftsgeschichte gelegt: Mit großem handwerklichen Können, viel Enthusiasmus und aus tiefster Überzeugung heraus haben mit Ferdinand Adolph Lange, Julius Assmann, Moritz Großmann und Adolf Schneider vier frühe Meister ihres Fachs die Glashütter Uhrenbranche aus der Taufe gehoben. Aus einer Idee heraus entstand ein neuer Industriezweig, der dem Ort im Osterzgebirge in der Folge weltweite Bedeutung verschafft hat. Dabei stellt sich zunächst die Frage, warum ausgerechnet das seinerzeit recht unbedeutende Städtchen Glashütte als Standort für die Uhrenindustrie in Sachsen ausgewählt wurde. Was wurden typische Merkmale der Glashütter Uhren, die sie unverwechselbar und für den Kenner leicht von anderen Uhren unterscheidbar machen? Antworten auf diese und weitere Fragen liefern insgesamt vier Themenschwerpunkte in der Ausstellung. Zentrales Element der Exposition ist die technische Entwicklung der hiesigen Uhrwerke in den ersten 25 Jahren seit der Gründung 1845. Die daraus entstandene charakteristische Glashütter Bauweise wurde in den darauffolgenden knapp 80 Jahren – also solange Taschenuhren die Fertigung dominierten – nahezu unverändert praktiziert. Und sie ist stilprägend bis heute, wie eine Übersicht aktueller Uhrwerke der gegenwärtig neun Glashütter Uhrenhersteller in der Ausstellung verdeutlicht. Obwohl all diese Uhrwerke markenspezifische Besonderheiten aufweisen, sind die gemeinsamen Glashütter Wurzeln unverkennbar. Kontakt & Infos: Sonderausstellung „Glashütter Uhren – Wie alles begann“: 18.09.2020 bis 18.04.2021 Deutsches Uhrenmuseum Glashütte Schillerstraße 3a, 01768 Glashütte/Sachsen Tel. 0 35 053 / 46 12 102 Öffnungszeiten: Mi–So 10–17 Uhr www.uhrenmuseumglashuette.com Fotos: Deutsches Uhrenmuseum Glashütte/Holm Helis Glashütter Uhren – Wie alles begann Sonderausstellung | 18. September 2020 – 18. April 2021 Deutsches Uhrenmuseum Glashütte, Schillerstraße 3a, 01768 Glashütte www.uhrenmuseum-glashuette.com Diese Sonderausstellung wird durch den Kulturraum Meißen – Sächsische Schweiz – Osterzgebirge gefördert. Eine Stiftung der Stadt Glashütte und der Uhrenmanufaktur Glashütte Original.

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