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Medizin_Heute_4/2020

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MAGAZIN FÜR GESUNDHEIT UND MEDIZIN IN SACHSEN

Seite 6 Schwerpunktthema

Seite 6 Schwerpunktthema Diabetes MITSCHLUCKIMPFUNGDIABETESRISIKO VON KINDERN REDUZIEREN An derDresdnerUniklinik haben Wissenschaftler untersucht, wie sich dieorale Gabe vonInsulinbei Kindern auswirkt.DieErgebnisse machen durchaus Hoffnung. Text:InesMallek-Klein Foto:Stephan Wiegand Abschied von Prof. Reinhard Berner mit Luftballons : Eddie hat den aktiven Teil der Studie erfolgreich beendet. Er wird jetzt nur noch zur Nachbeobachtung in die Klinik kommen. Kr Kz Kc Kh Ku na der Geburt wurden bei Kddie E Risikofaktoren für die Entwick ung von Typ-1-Diabetes ent- Kl Kk Kt. deck Die Gefahr, dass Eddie diese Kmun- AKutoim und Stoffwechseler- krKa Laufe seines Lebens Knkun Kg Kim Kickel Kn Kwü entw w rde, ist 25fach erhöht. Kr Kg Ke Kb Kn Kis Das E basiert auf seiner Teilnahme an der Freder1k-Studie. In den Bundesländern Sachsen, Niedersachen und BayernkönnenNeugeborene in den ersten Lebenstagen ergänzend zum regulärenNeugeborenen-Screening auf ihr Risiko getestet werden, an Typ-1-Diabetes zu erkranken. Etwa zehn von 1.000 Kinder tragen die Risikofaktoren in sich. Spitzenmedizin aus Dresden Das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden gehört weiterhe hin zu den TOP-5-Kliniken des deutschen Krankenhaus-Rankings. Der im Oktober 2020 zum neunten Mal erschienene Krankenhausvergleich des Nachrichtenmagazins „Focus“ bescheinigt dem Universitätsklinikum Dresden eine hervorragende Behandlungsqualität. t Zudem ist das Uniklinikum erneut bestes Krankenhaus in Sachsen. Der Klinikwegweiser 2021 zeichnet elf Kliniken des Dresdner er Uniklinikums für die Behandlungsqualität bei 19 Krankheitsbildern mit der Spitzenkategoriete „TOP Nationales Krankenhaus“ aus s. „Das Universitätsklinikum Dresden hat sich als verlässlicher Partner sowie Anlaufpunkt für moderne Patientenversorgung auf Spitzenniveau in der Region etabliert. Mediziner und Wissenschaftler arbeiten innerhalb der Hochschulmedizin Dresden an neuen Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten, um eine bestmögliche Versorgung zu garantieren. n Die erneute Auszeichnung im Klinikranking des Focus würdigt dieses Engagement, das ohne die Beschäftigten in der Pflegee und Verwaltung nicht möglich wäre“, sagt Prof. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand. „Wir sehen die hervorragende Platzierung als Beweis und Wertschätzung unserer kontinuierlich guten Arbeit zum Wohle der Patienten.“ INFORMATIONEN UND KONTAKT: kommunikation@ukdd.de www.ukdd.de Eddies Chance, die Entstehung der Krankheit zu verzögern bzw. verhindern, war seine Teilnahme an einer Folgestudie. Im Rahmen der sog. POInT-Studie wird geprüft, ob die Gabe von Insulin wie eine Art „Schluckimpfung“ das Immunsystem sehr junger Kinder mit Diabetes-Risiko trainieren kann und damit die Entstehung der Krankheit verhindert, was für Eddie einen perfekten Start ins Leben bedeutet. Die Entscheidung, an der Studie teilzunehmen, fiel vor zweieinhalb Jahren. Heute ist Eddie ein glückliches Kindergartenkind, er lacht viel und spielt mit seinen Freunden. „Wir hatten vom ersten Tag an ein sehr gutes Gefühl, dass unser Kind hier an der Dresdner Uniklinik in besten Händen ist. Die Wissenschaftler der TU Dresden haben uns immer bestens beraten und waren immer ansprechbar“, sagt Eddies Mutter heute. Mittlerweile nehmen in Dresden bereits 107 Kinder von insgesamt 188 hier verfügbaren Plätzen an der internationalen POInT-Studie teil. Für Eddie ist die Phase der Insulineinnahme abgeschlossen. Vor wenigen Tagen besuchte er zur letzten Insulineinnahme die Kinderklinik des Universitätskl klinikums Dresden. „Wir Eddie kam mit einem erhöhten Risiko auf die Welt, an Typ-1-Diabetes zu erkranken. Insulingaben im Rahmen der Primary Oral Insulin Trial-Studie, auch POInT-Studie genannt, sollen sein Immunsystem trainieren. werden Eddie in den nächsten drei Jahren weiterhin regelmäßig sehen und sorgfältig nachbeobachten, um herauszufinden, ob es tatsächlich gelingen kann, so die Entstehung der Diabetes-Erkrankung zu beeinflus- sen,“ sagt Prof. Reinhard Berner, der die Studie gemeinsam mit Prof. Ezio Bonifacio vom Zentrums für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) leitet. ................................................................ q Weitere Informationen zur Studie: www.gppad.org/ de/point-studie „WIRHATTEN VOMERSTENTAG AN EIN SEHR GUTESGEFÜHL, DASS UNSERKIND HIERANDER DRESDNER UNIKLINIK IN BESTEN HÄNDEN IST.

Neue Therapie im Auge Seite 7 DIE NEUENSUPER-LINSEN „Normale“ Kunstlinsenkönnen dasSehen im Nah- undimFernbereichverbessern,aber nurmit einer zusätzlichenBrille. Neue Multifokallinsen kommender Natursehrnahe –und machen stufenloses, scharfes Sehenin allen Entfernungenmöglich. Text:Jens Fritzsche Foto:Art Arminum Es gibt ja diesen nichtallzuernst gemeinten Satz, dass im Alter die Arme kürzer würden. Gemeint ist dann, dass viele mit zunehmendem Alter zum Beispiel die Zeitung zum Lesen immer weiter weghalten müssen oder eine Lesebrille brauchen, um dieBuchstaben erkennen zu Eö Ee En E.Ein deutliches Zeichen Eo En EA El Etersweitsichtigkeit. v „Und für immer mehr Menschen be- Eu Ee Et d Lebensqualität auch ein Eohne Leben Brille“, weiß Dr. med. Anne Lux vom AugenCentrum Dresden. Denn die Mensch s heute auch im höhe- En EA El Et Eer r wesentlich agiler Een Eind als Ek noch vor Jahren, „sportlicher und generell aktiver, wobei vielen die Brille ein bisschen im Weg ist“, beschreibt die Dresdner Augenspezialistin. Das gilt, so ihre Erfahrungen, zunehmend auch für Patientenmit bestehender Grauer-Star-Erkrankung. Patienten also, die sowohl weit- alsauch kurzsichtig sind. Auch immer häufiger junge Patientenbei Linsen-OP Deshalb steigt auch im Augen- Centrum inder Dresdner Centrum-Galerie die Zahl der Patienten stetig, die auf sogenannte Multifokallinsen setzen wollen. Hochentwickelte Kunstlinsen, die die natürliche Linse im Auge ersetzen und dabei wieder einscharfesSehen sowohl in der Nähe als auch in der Ferne ermöglichen. Ein Eingriff im Übrigen, auf den neben den „typischen“ Patienten ab 60, „auch immer häufiger jüngere Menschen zurückgreifen, umauf die Brille verzichten zu können“. Aber auch ein Eingriff, der nicht für jeden Betroffenen sinnvoll und möglich ist, macht Dr. Lux deutlich. Es gibt beispielsweise „FÜRIMMER MEHR MENSCHEN BEDEUTET LEBENSQUALITÄT EIN LEBENOHNEBRILLE. medizinische Gründe, wie Hornhaut- oder Netzhauterkrankungen, die einen Einsatz nicht zulassen. „Aber auch berufl iche Gründe“, sodie Augenärztin. „Wer zum Beispiel wie ein Taxifahrer häufig nachts Auto fahren muss oder wie Elektriker regelmäßig unter auch schlechteren Lichtverhältnissen im Nahbereich der Augen agiert, für den sind diese Linsen nicht zu empfehlen“. Denn diese hoch spezialisierten Linsen machen das stufenlose Sehen zwar wie natürliche Linsen möglich, „doch esgibt ein paar Bereiche beim Lesen oder beim Sehen in die Ferne, indenen die künstliche Linse das Bild leicht anders bricht als die natürliche Linse, daran muss sich das Gehirn erst gewöhnen, bis es die Bilder dann korrekt übersetzt“, veranschaulicht Dr. Anne Lux. Darauf müssen sich die Patienten einlassen. „Deshalb steht vor der Operation eine sehr umfangreiche Beratung –bei der auch dieser psychologische Aspekt eine sehr wichtige Rolle spielt.“ Die Multifokallinsen kommen der Natur sehr, sehr nahe, „aber die Natur ist selbstverständlich die perfektere Lösung“. Das müsse den Patienten klar sein, unterstreicht die Augenspezialistin. Die Operation selbst erfolgt im AugenCentrum Dresden dann mit neuester Lasertechnik: einem Femto-Laser. „Eine sehr schonende und vor allem präzise Operationsmethode“, unterstreicht Dr. Lux. Nur etwa zehn Minuten dauert der Eingriff, und esmuss sich auch niemand vor einer Betäubungsspritze neben das Auge fürchten, weiß die Augenärztin um entsprechende Ängste. „Bei uns wird zur Betäubung ein spezielles Gel ins Auge getropft.“ Nach der OP muss das Auge dann gut vier Wochen lang mit Augentropfen behandelt werden, und die Patienten kommen zu einigen Kontrollterminen insAugenCentrum. Eine Kassenleistung ist der Einsatz der Multifokallinsen dabei nicht. Die Kassen übernehmen nurdie Kosten fürdie Operation undeineLinse,die entweder die Kurz- oder die Weitsichtigkeit behebt. „Die Mehrkosten für die spezielle Multifokallinsemüssen die Patienten selbst tragen – aber es lohnt sich“, so Dr.Lux. ........................................................ q www w.augencentrum- dresden.de AMSEL, DROSSEL, GRAUER STAR Starrer Blick, graue Pupille, trübe Sicht – die Volkskrankheit Grauer Star kann jeden treffen. Mit einer Femtolaserbehandlung können Sie Ihr Sehvermögen wiedererlangen. Präzise, sicher und augenschonend. Wann sehen wir uns? Prof.Dr. med. Andreas Böhm Dr.med.Anne Lux und Kollegen Dr. Anne Lux und Prof. Dr. Andreas Böhm setzen in ihrem AugenCentrum Dresden zunehmend hochmoderne Multifokallinsen ein. Sie finden uns in der Centrum Galerie Trompeterstraße 5 01069 Dresden Trompeterstraße 5 01069 Dresden 0351896635-0 augencentrum-dresden.de

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