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Titel Wo Verbrechen eine

Titel Wo Verbrechen eine Familiensache ist rtv-Titelstar Katharina Nesytowa verschlägt es im Auftakt zur neuen ZDF-Krimireihe „Breisgau – Bullenstall“ als norddeutsche Ermittlerin in den Schwarzwald. Bald ist klar: Dort ticken die Uhren anders Die Suche nach einer neuen Stelle hat sich Hauptkommissarin Tanja Wilken (Katharina Nesytowa) einfach gemacht – mit geschlossenen Augen per Dartpfeil. Und so landet die norddeutsche Ermittlerin bei der Freiburger Kripo im Breisgau. Dort geht es im wahrsten Sinne des Wortes fami liär zu: Ein Großteil ihrer neuen Kollegen teilt den Nachnamen Danzeisen. Von der Revierleiterin Dorothee (herrlich: Johanna Gastdorf) bis zu ihrem charmanten Ermittlungspartner Dennis (Joscha Kiefer), dessen Interesse an Tanja nicht nur professioneller Natur ist. Und wer nicht direkt mit der Danzeisen-Sippe verwandt ist, ist mit ihr verschwägert oder be- 8 Dennis Danzeisen (Joscha Kiefer) und Tanja Wilken (Katharina Nesytowa) ermitteln ab jetzt gemeinsam im Breisgau freundet. So auch der Hauptverdächtige in dem Mordfall, den Dennis seit der Schulzeit kennt. Auch aufgrund ihrer eigenen vorbelasteten Vergangenheit fragt Tanja sich bald: Kann und darf sie den schlitzohrigen Danz eisens trauen ? Robin Hood im Breisgau „Leben und leben lassen. Und wenn das bedeutet, für die Danzeisens mal ein oder auch zwei Mi 20.15 ZDF Es bleibt in der Familie: Doreen Danzeisen (Julika Jenkins, l.) zeichnet für Diana (Vita Tepel, M.) und Dorothea (Johanna Gastdorf) ein Phantombild Augen zuzudrücken, dann ist das überhaupt kein Problem“, beschreibt Joscha Kiefer die Philosophie von Dennis Danzeisen und seiner umtriebigen Sippe. Das Motiv, dass die Familie in Robin-Hood-Manier auch mal das Gesetz bricht, um für Gerechtigkeit zu sorgen, zieht sich wie ein roter Faden durch die unterhaltsame Auftaktfolge der neuen ZDF-Krimireihe. Und auch in Zukunft dürfte das Thema die professionelle und private Beziehung von Tanja und Dennis bestimmen. Ein weiterer Teil der „Breisgau“-Reihe ist bereits in Arbeit. Breisgau – Bullenstall Sehr vielversprechender Auftakt zur neuen Krimireihe â Vorab in der Mediathek (ab 13. Oktober) 4 Fragen an ... ... Katharina Nesytowa. Aktuell ist die vielseitige Schauspielerin (früher „In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte“) in der Dramaserie „Wir“ (freitags, ZDFneo) zu sehen. Ab Mittwoch ermittelt die gebürtige Berlinerin als Kriminalhauptkommissarin Tanja Wilken in der neuen ZDF-Krimireihe „Breisgau“. 1 Warum glauben Sie, ist das Genre Krimi so beliebt? Diese Frage habe ich mir auch oft gestellt. Ist es die Angst vor dem Bösen und die Sehnsucht danach, Menschen zu sehen, die es bekämpfen können? Eben Menschen, die die Wahrheit ans Licht bringen und das Gleichgewicht wieder herstellen. Es muss etwas sehr Ursprüngliches sein, wenn es solch eine Popularität erfährt. 2 Was hebt „Breisgau – Bullenstall“ von anderen Krimis ab? Tanja ist äußerlich geradlinig und souverän. Ihre zurückhaltende nordische Art trifft auf eine überschwängliche, südliche Fröhlichkeit. Innerlich schwankt sie zwischen Misstrauen und der Sehnsucht, vertrauen zu dürfen. 3 Die Dynamik zwischen den beiden Hauptkommissaren Tanja Wilken und Dennis Danzeisen ist zu Beginn nicht ganz störungsfrei. Tanja möchte korrekt und professionell ihren Job machen. Sie ist getrieben vom Bedürfnis, ihre Vergangenheit abzuschütteln und einen eigenen, richtigen Weg zu gehen. Dennis hat da eine andere Lebenseinstellung und ist ein Familienmensch. 4 Anfang Oktober fällt die erste Klappe zu einem zweiten „Breisgau“-Krimi. Ohne zu viel zu verraten: Wie geht’s weiter? Kunst, Kind, Kriminalität spielen eine große Rolle. Und immer wieder die Themen Familie und Vertrauen und die Frage, ob Tanja angekommen ist. Fotos: ZDF | Text: Kristin Lenk | 4 Fragen an: ZDF

Streaming-Tipp Gesundheit Während wir nachts schlafen, arbeitet unser Gehirn auf Hochtouren Mit einer vermeintlichen Oligarchennichte (Anna Gorshkova, l.) ködert Hessenthaler die FPÖ-Politiker Strache (Andreas Lust, 2.v.l.) und Gudenus (Julian Looman) „Vorsichtig genug sein kannst du nie“ Mit viel schwarzem Humor und Biss rollt die von Sky produzierte Miniserie „Die Ibiza Affäre“ einen der größten Politskandale der letzten Jahre auf „Wir machen das. Diesmal richtig“, sagt der Detektiv Julian Hessenthaler (Nicholas Ofczarek) nach einer frustriert durchzechten Nacht am Telefon zum Wiener Anwalt Ramin Mirfakhrai (David A. Hamade). Mit „das“ meint er ein Video, das den österreichischen Vizekanzler Heinz-Christian Strache (Andreas Lust) der Korruption überführen soll. Beweise dafür, dass der Dreck am Stecken hat, liegen schon länger in Mirfakhrais Safe. Doch sie reichen nicht – und die Sorge des Juristen über den Aufstieg Straches und der rechtskonservativen FPÖ führt zu einem fast irrwitzigen Plan, dessen Ergebnis die Politik der Alpenrepublik erschüttert. Bissige Politsatire Inspiriert vom Buch der SZ-Journalisten Frederik Obermaier und Bastian Obermayer, inszenierte Regisseur Christopher Schier „Die Ibiza Affäre“ als bissige Mär von Klüngel, Korruption und politischer Selbstüber- Mirfakhrai (David A. Hamade, l.) und Hessenthaler (Nicholas Ofczarek) in der Planungs- phase schätzung. Augenzwinkernd, hintersinnig und mit oft bitterbösem Humor rollt die vierteilige Mischung aus Fiktion, Satire und wahren Begebenheiten die Ereignisse, die schließlich zur Entstehung des Skandalvideos auf Ibiza führen, auf – angefangen beim ersten Treffen Mirfakhrais und Hessenthalers. Als perfekter Gegenpol zu Hamades nüchtern-charmanter, von trockenem Humor getragener Darstellung Mirfakhrais zieht Nicholas Ofczarek alle Register in der Rolle des halbseidenen Privatschnüfflers Hessenthaler. Als Erzähler, der oft die „vierte Wand“ durchbricht, um sich direkt an den Zuschauer zu wenden, beherrscht er jede Szene. Do 20.15 Sky Die Ibiza Affäre Vierteilige Miniserie über das Skandalvideo â Sendung ist auch bei Sky Ticket abrufbar Fotos: Sky Deutschland/W&B Television/epo film/Petro Domenigg | Text: Kristin Lenk Gut schlafen Nahezu jeder Dritte hierzulande leidet unter Schlafstörungen. Damit Sie in Zukunft eine erholsame Nacht haben, hier die besten Schlummertipps Wie wichtig erholsamer Schlaf ist, merken wir schon, wenn wir mal nur eine Nacht schlecht geschlafen haben und morgens wie gerädert aufwachen. Der Schlafmangel hinterlässt Spuren. Nach einer durchwachten Nacht sind wir viel weniger belastbar, die Konzentration fällt schwer, die Energie fehlt. Der Körper braucht diese nächtliche Ruhepause, die ja eigentlich keine echte Pause ist. Während wir schlafen, haben lediglich unsere Muskeln Pause. Das Gehirn, das Immunsystem und unsere Körperzellen sind im Schlaf hochaktiv. Denn alle Organe regenerieren sich im Schlaf. So findet beispielsweise die Wundheilung vor allem im Schlafzustand statt. Zudem nutzt der Körper diese Zeitspanne der Nachtruhe, um zu entgiften, also Stoffwechselendprodukte auszuscheiden. Unser Gehirn, das nach etwa 16 Stunden erschöpft ist, braucht den Schlaf, um „aufzuräumen“. Tatsächlich haben Forscher beobachtet, dass Abfallstoffe im Zentralnervensystem während der Nachtruhe entsorgt werden und neue Nervenverknüpfungen entstehen. Fehlt Schlaf, sind wir anfälliger für Infekte, das Risiko, an Diabetes zu erkranken, steigt. Außerdem ist anhaltender Schlafmangel schlecht fürs Gemüt und steht im Verdacht, das Risiko für eine Depression zu erhöhen. So weit sollte es nicht kommen. Mit den nachfolgenden Tipps lässt sich gegensteuern. Tipps für eine erholsame Nachtruhe Verzichten Sie nach 16 Uhr auf anregende Getränke wie Kaffee, Cola oder schwarzen Tee. Essen Sie drei Stunden vor dem Zubettgehen nur leichte Kost. Denn wenn der Verdauungsapparat damit beschäftigt ist, ein schweres Abendessen zu verarbeiten, stellt sich leider kein Schlaf ein. Pflegen Sie Abendrituale. Ganz egal, ob Sie sich für eine abendliche Lesestunde, einen ausgedehnten Spaziergang an der frischen Luft oder ein paar Yoga-Übungen entscheiden, Hauptsache ihr abendliches Ritual hilft Ihnen, abzuschalten und zur Ruhe zu kommen. Überprüfen Sie Ihr Schlafzimmer auf Störfaktoren und achten Sie auf ein gutes, schlafförderndes Klima. Die optimale Schlaftemperatur liegt zwischen 16 und 19 Grad. Wichtig: Lüften Sie vor dem Zubettgehen das Schlafzimmer. Das versorgt den Körper mit dem notwendigen Sauerstoff. Ein natürlicher Helfer für tiefen und erholsamen Schlaf ist die Passionsblume. Studien zeigen, dass hochdosierter Passionsblumenextrakt eine schlaffördernde Wirkung hat und schon 30 Minuten nach der Einnahme wirkt. Foto: Colourbox | Text: Renate Papazoi 9

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