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Ein Auswärtsspiel in

Ein Auswärtsspiel in ... KÖLN Die Heimat des Traditionsklubs, der hier nur FC genannt wird, hat neben Erstligafußball so einiges zu bieten: den Dom natürlich, Geißbock Hennes im Zoo, Karneval und Weihnachtsmärkte, ein Eis bei Poldi, einen atemberaubenden Ausblick vom Parkhaus. Dieser Wochenend-Trip lohnt sich also auf jeden Fall Text: Frank Müller Denn wenn et Trömmelche jeit, dann stonn mer all parat. Und mer trecke durch die Stadt und jeder hätt jesaht: Kölle Alaaf Alaaf! Kölle Alaaf!“ Nein, das ist nicht nur die Tor-Hymne des Bundesliga-Traditionsklubs 1. FC Köln, sondern mehr als ein Indiz dafür, was in dieser Stadt den höchsten Stellenwert hat: Na klar, der Karneval! Und so ist die beste Reisezeit für einen Trip nach Köln der Februar und März. Eigentlich. Denn auch im Winter, wenn die Weihnachtsmärkte stattfinden, ist die Domstadt in normalen Jahren attraktiv. Eher ruhiger ist es in den Sommermonaten. DER DOM ÜBERRAGT ALLES Eines ist aber klar: Ob über eine der großen Straßen, die noch aus Römerzeiten direkt aus allen Richtungen direkt auf ihn zulaufen, oder per Zug am Hauptbahnhof: Der Kölner Dom ist das weithin sichtbare Wahrzeichen Kölns und unbestreitbar der Mittelpunkt der Stadt. Über ihn wurden schon zig Bücher verfasst, daher hier vielleicht mal ein paar Dinge, die nicht unbedingt jeder weiß: - Der Bau dauerte mehr als 600 Jahre. - Der Südturm ist vier Zentimeter höher als der Nordturm. - Er beherbergt insgesamt 200.000 Bienen. - Müsste man den Dom heutzutage 30

FUSSBALL FAMILIE | AUSWÄRTSSPIEL DER ZOO 10.000 Tiere, großzügige Außen- und Parkanlagen und einer der größten Elefantenparks Eu- ropas – der Kölner Zoo hat es in sich. Doch was ist das alles gegen „Hennes IX“ (Foto rechts)? Der Bock der Rasse „Bunte Deutsche Edelziege“ lebt seit August 2018 im Kölner Zoo und ist hier der große Star. Benannt nach dem legendären FC-Trainer Hennes Weisweiler, hat das FC-Maskottchen sogar eine Facebook-Seite „HennesIX“ und eine eigene Webcam im Stall: https://fc.de/fc-info/club/tradition/hennes. AUF INS STADION! So kommt man an Karten für den FC nochmal errichten, würde er sagenhafte zehn Milliarden Euro Baukosten verschlingen. - 1794 wurde der Dom von den Truppen Napoleons als Pferdestall benutzt. Aus der Zeit der französischen Revolution stammt übrigens auch das kölsche „De schönste Zick haste beim FC, bevor et Spiel losjeht“, hieß es lange: Wenn „Mer stonn zu dir FC Kölle“ durchs Stadion hallt, bekommt man als Fan die Gänsehaut, die man in manchem Jahr auch 90 Minuten behalten musste. Kaum ein Team kann auf so eine Tradition als Fahrstuhlmannschaft zurückblicken wie der FC - sechsmal ging‘s in den letzten 20 Jahren runter in Liga 2 und wieder rauf. Tickets gibt es hier: https://fc.de/fc-tickets. Wort „Fisimatenten“. Die Besatzer sollen kölsche Frauen mit den Worten „Visitez ma tente“, zu Deutsch: Besuchen Sie mein Zelt, eingeladen haben. Aber jetzt weg vom Dom. Nach einem kurzen Gang über Hohe Straße und Schildergasse erreicht man gleich den Geheimtipp schlechthin: Wer etwas Besonderes erleben möchte, betritt das Kaufhof-Parkhaus nicht durch den Kundeneingang, sondern über die kleine Straße An St. Agatha und folgt dem Schild „Aufgang Parkhaus“. Dort bis hoch auf Deck 6, auf das im Freien liegende Stockwerk des Parkhauses, und dann: Augen auf! UNGLAUBLICHER BLICK Es wäre ja fast zu schade, nur herzukommen, um ein Auto abzustellen: Hier wird man mit einem fantastischen Panoramablick über die ganze Stadt belohnt. Nach Osten sieht man die Kranhäuser, die Rheinbrücken und das Hochhaus KölnTriangle. Im Norden präsentiert sich einem die ganze Breitseite des Doms. Im Westen wiederum ist im Hintergrund sogar ein Teil des Rhein-Energie-Stadions zu sehen, in dem der FC vorige Saison quasi 31

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