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Balsam für die Seele

Balsam für die Seele Tierische Helfer Haustiere machen glücklicher, zufriedener und gesünder, und zwar aus unterschiedlichen Gründen, das belegen Studien. Der Kontakt zu Tieren kann sogar bei Depressionen helfen.

TIERLIEBE: Katzen und Hunde sind die Lieblingshaustiere der Deutschen. Studien ergaben, dass das Streicheln Stress abbaut. Das Schnurren einer Katze setzen Therapeuten sogar bei der Behandlung von Angsterkrankungen ein. Auch Gassigehen ist gut für die Seele und stärkt obendrein Herz und Kreislauf. PLANUNG: Vor der Anschaffung von Kaninchen und Co. sollte man sicher sein, dass das Tier zu einem passt. Außerdem sollte es jemanden geben, der sich im Notfall um das Tier kümmert, falls der Besitzer es aufgrund seiner Depression nicht kann. Depressive Menschen ziehen sich häufig aus ihrem sozialen Umfeld zurück, weil ihnen die Kraft für Gespräche fehlt oder sie ihr Interesse für Menschen und Dinge verloren haben. Bei vielen leidet das Selbstwertgefühl, sie denken, dass sie es nicht mehr wert sind, gemocht zu werden. Haustiere aber begegnen ihren Menschen immer vorurteilsfrei. Zahlreiche Studien belegen, dass sie bei Depressionen helfen können, je nach Art und Schwere der Erkrankung. ZUWENDUNG UND STRUKTUR „KUSCHELHORMON“: Wenn wir mit Tieren (oder anderen Menschen) kuscheln, wird das Hormon Oxytocin vermehrt ausgeschüttet. Es sorgt für ein Gefühl von Zufriedenheit, Geborgenheit und Erfüllung. Experimente mit Hunden im Büro ergaben, dass der Stresslevel durch ihre Anwesenheit reduziert werden kann. Einsamkeit ist ein häufiger Auslöser für Depressionen oder depressive Schübe. Haustiere wirken dem entgegen. Sie fordern Aufmerksamkeit und Zuwendung ein und vermitteln ihren Besitzern das Gefühl, gebraucht zu werden. Und auch wenn die Tiere sie nicht verstehen, kann es Betroffenen helfen, mit ihnen zu reden. Wer depressiv ist, hat oft Schwierigkeiten, morgens aus dem Bett zu kommen. Ein Hund, der seine Gassi-Runde einfordert, zwingt seinen Besitzer, aufzustehen. Bei den regelmäßigen Spaziergängen begegnet man fast zwangsläufig anderen Menschen, kommt über das Tier in Kontakt. Gleichzeitig wird draußen die Produktion von Vitamin D angekurbelt, was sich positiv auf die Stimmung auswirkt. Auch über den Tag tragen Haustiere dazu bei, den Ablauf zu strukturieren und der Antriebslosigkeit entgegenzuwirken. 41

Sächsische Zeitung und Sächsische.de

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