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immomag September 2020

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WOHNEN Foto: stock.adobe.com/slavun Trend zu qualitativ hochwertigen Küchen Küchen werden immer mehr zum „Wohnmittelpunkt“ - und das lassen sich die Deutschen auch etwas kosten. Bei der Anschaffung einer neuen Küche setzen Verbraucher immer stärker auf Qualität und eine hochwertige Ausstattung - was sich in dem kontinuierlichen Anstieg des durchschnittlichen Verkaufspreises pro Küche niederschlägt. Dieser ist beispielsweise bei den Küchenspezialisten des Einkaufsverbundes DER KREIS Leonberg in den vergangenen zehn Jahren um 26 Prozent gestiegen. Im Jahr 2009 betrug der Verkaufspreis einer Küche im Schnitt noch 10.480 Euro, 2019 lag er bereits bei 13.189 Euro. Die Küche im Mittelpunkt des Lebens hat dem Verbund zufolge in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Durch das verordnete Zuhause-bleiben und monatelanges Homeoffice während der Covid19-Pandemie verstärkte sich dieser Trend weiter. „Der Verbraucher hat ein starkes emotionales Bewusstsein für die Wertschöpfung einer hochwertigen Küche als Wohn- und Familienmittelpunkt entwickelt und ist mehr denn je bereit, hierfür zu investieren. Die Nachfrage für qualitativ hochwertige Ausstattungen und maßgeschneiderte Küchen steigt stetig“, sagt Ernst-Martin Schaible, der den Küchenverbund als Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter führt. Wer sich für eine Küche mit topmodernen Features und bester Qualität entscheidet, muss bei den sogar meist mehr als den heutigen Durchschnittspreis von etwa 13.000 Euro berappen. 20.000 Euro und mehr sind schnell erreicht, und auch in diesen Dimensionen wächst die „Investitionslust“ der Verbraucher. „Was der Porsche oder SUV in der Garage ist, ist eine neue Küche im Wohnraum“, erklärt Ernst-Martin Schaible den Imagezuwachs der Küche als Statussymbol. (ots) Falsches Lüften lässt den Keller schwitzen Wer muffige Luft aus dem Keller vertreiben möchte, lüftet durch. Dabei aber kann man Fehler machen. Der Keller riecht nach abgestandener Luft. Da sind die warmen Tage doch die optimale Gelegenheit, Türen und Fenster zu öffnen und das Untergeschoss richtig durchzulüften, oder? Doch falsches Lüften kann den Keller zum Schwitzen bringen. Im schlimmsten Fall kann sich dann Schimmel bilden. Warme Luft speichert mehr Feuchtigkeit als kühle, erklärt der Verband Haus & Grund. Lässt man nun warm-feuchte Luft von draußen herein, kann sich die Feuchtigkeit an kühlen Kellerwänden absetzen. Der Rat der Experten: Bei einer Raumtemperatur von unter 12 Grad Celsius sollten die Kellerfenster von Mai bis September geschlossen bleiben, insbesondere an heißen und schwülen Tagen. Wenn die Kellerräume bewohnt sind, sollte in kühlen Nächten und an kühleren Tagen gelüftet werden. Auch kühle Regentage bieten sich laut dem Verband zum Lüften an - denn Regenluft sei weniger feucht als warme Luft. Ein Klimamessgerät könne Auskunft über Temperatur und Luftfeuchtigkeit geben. (dpa/tmn) 36 www.sz-immo.de | September 2020

WOHNEN Welches Türschloss passt zu mir? Die Haustür lässt sich heutzutage auch über eine Pin-Eingabe oder sogar mit dem Smartphone öffnen. Doch wie sinnvoll ist das? Einen Haustürschlüssel hat fast jeder in der Tasche. Aber vielleicht wird der ja bald überflüssig. Denn Türen lassen sich auch mit dem Smartphone öffnen und schließen. Und sogar aus der Ferne. „Ob das aber für jeden Sinn macht, ist zu bezweifeln“, sagt Jürgen Spermann vom Bundesverband Sicherungstechnik Deutschland in Erkrath. „Elektronische Schließsysteme erhöhen zwar den Komfort, für die Sicherheit sind sie jedoch nicht unbedingt notwendig“, sagt der Sicherheitsexperte. Es gibt aber durchaus Situationen, in denen das Öffnen und Schließen der Haustür via Internet praktisch ist. „Man kann zum Beispiel Berechtigungen an einen Besucher vergeben“, erklärt Stephan Schmidt, Geschäftsführer des Fachverbandes Schloss- und Beschlagindustrie in Velbert. Der Gast bekommt dann übers Internet einen Code, der ihm in einem bestimmten Zeitfenster den Zugang zur Wohnung ermöglicht. „Wenn der Besucher die Wohnungstür wieder schließt, verliert der Code seine Gültigkeit“, erklärt Schmidt weiter. Immer häufiger genutzt werden heutzutage bereits elektronische Schließsysteme, die zwar nicht mit dem Internet verbunden sind, sich aber auch aus der Ferne steuern lassen. Dabei wird die Tür nach einer Pin-Eingabe oder per Transponder-Schlüssel geöffnet. Haustürschlüssel ist noch immer die Nummer Eins Die absolute Mehrheit hat jedoch nach wie vor ein Haustürschloss mit einem mechanischen Schließsystem. Diese Schlösser sind keinesfalls altbacken, sagt Schmidt. „Mechanische Schließzylinder gibt es zwar seit vielen Jahrzehnten. Aber sie werden ständig weiterentwickelt und mit Quer- und Sperrstiften ergänzt.“ Kunden finden in diesem Bereich mittlerweile technisch anspruchsvolle Schlösser mit einer feinen, hochwertigen Mechanik, weiß der Experte. „Der Schließzylinder allein macht eine Tür nicht sicher“, stellt Spermann jedoch klar. „Um möglichen Fremdzugriffen standzuhalten, muss sie möglichst massiv und gegebenenfalls mit mehreren Beschlägen und Hinterbandsicherungen ausgestattet sein.“ Doch nicht immer braucht es eine neue Tür, um dem eigenen Bedarf nach Sicherheit gerecht zu werden. Auch eine alte Tür kann aufgerüstet werden. Dafür muss geprüft werden, in welchem Zustand sie ist. Wichtig ist, dass Türblatt, -rahmen, -bänder, und -schlösser sowie Beschläge, Schließbleche und auch Zusatzsicherungen in ihrer Wirkung sinnvoll aufeinander abgestimmt sind und fachgerecht eingebaut werden. Erfüllt die Tür diese Kriterien nicht mehr, muss sie allerdings ausgetauscht werden. „Bei Neuund Umbauten erhält man durch den Einbau geprüfter einbruchhemmender Türen nach DIN EN 1627 mit mindestens Widerstandsklasse RC 2 einen guten Einbruchschutz“, sagt Harald Schmidt, Geschäftsführer der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. (dpa-tmn) www.sz-immo.de | September 2020 37

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