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immomag September 2020

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EIGENTUMSWOHNUNGEN Die

EIGENTUMSWOHNUNGEN Die größten Zuwächse gibt es in Stuttgart: Der Preis für eine Neubauwohnung steigt um 31 Prozent auf 6.827 Euro pro Quadratmeter. In der Landeshauptstadt Baden-Württembergs treiben die hohen Grundstückspreise die Kosten für Neubauten, denn Bauflächen sind durch die Kessellage sehr rar. Günstiger ist der Erwerb einer Immobilie im Bestand: Diese wird für 4.578 Euro pro Quadratmeter angeboten – aber auch das sind 14 Prozent mehr als im 1. Halbjahr 2019. Ähnlich kräftige Zuwächse gibt es auch in Frankfurt am Main, wo sich Neubauwohnungen um 21 Prozent auf 6.926 Euro im Quadratmeter verteuert haben. In der Bankenmetropole werden viele gehobene Wohnungen mit guter Ausstattung gebaut, die zu höheren Preisen angeboten werden. Im Vergleich dazu sind Bestandsobjekte zwar günstiger (5.238 Euro), legen aber im Jahresvergleich gar um 24 Prozent zu. Im deutschlandweiten Vergleich steht Frankfurt mit diesem Preisniveau auf dem 2. Platz der teuersten Immobilienstandorte. Deutscher Spitzenreiter verteuert sich weiter Tiefer in die Tasche greifen müssen nur noch Immobilienkäufer in München. Die Corona-Krise bringt der teuersten Stadt Deutschlands keine Pause in der Preisrally: Neubauwohnungen kosten 9 Prozent mehr als im Vorjahr – 9.738 Euro pro Quadratmeter. Die gleiche Steigerung zeigt sich auch im Altbau, der für 8.648 Euro pro Quadratmeter angeboten wird. In der Isarmetropole findet man häufig sanierten Altbau in guten Lagen. Hohe Decken, weite Flure und Stuck: Auch Berlin ist für seine Altbauwohnungen bekannt. In der Hauptstadt gibt es aber ein größeres Angebot an unsaniertem Altbaubestand, was sich im Preis niederschlägt: Mit 3.655 Euro (+7 Prozent) ist diese Kategorie in Berlin im Deutschlandvergleich noch recht preiswert. Modernisierte Altbauwohnungen in begehrter Lage werden zu deutlich höheren Preisen offeriert. Für eine gänzlich neu fertiggestellte Wohnung müssen Kaufinteressenten in Berlin indes mit 4.965 Euro (+7 Prozent) pro Quadratmeter kalkulieren. Auch in der Millionenstadt Hamburg klettern die Immobilienpreise beständig weiter. In den Randbezirken der Hansestadt gibt es aber noch freie Bauflächen. Für eine neue Eigentumswohnung werden 5.654 Euro fällig - das entspricht einem Anstieg von 5 Prozent. Die Hansestadt bleibt ein teures Pflaster für Immobilienkäufer. Im Altbau-Angebot liegt Hamburg mit 4.593 Euro pro Quadratmeter (+8 Prozent) im oberen Segment. Starke Zuwächse in Dresden und Leipzig In den größten Städten Ostdeutschlands müssen sich Immobilienkäufer ebenfalls auf kräftig gestiegene Preise einstellen: In Dresden verteuerte sich eine Wohnung zwischen 15 Prozent im Neubau (3.638 Euro) und 19 Prozent im Altbau (2.452 Euro). Auch Leipzig verzeichnet zweistellige Zuwachsraten: 17 Prozent im Neubau (3.347 Euro) und 22 Prozent im Bestand (2.084 Euro). Ein merklicher Corona-Schock am Immobilienmarkt bleibt damit weiterhin aus, ganz im Gegenteil: Die Preise für Eigentumswohnungen klettern auch im ersten Halbjahr 2020 nahezu überall weiter. Nur in einigen Städten und Objektkategorien gibt es eine gedämpfte Steigerung der Angebotspreise. In Köln liegt eine Neubauwohnung mit 4.629 Euro in etwa konstant im Preis, in Hannover ist nur ein minimaler Zuwachs von 2 Prozent (3.941 Euro) zu beobachten. In Bremen sind es hingegen die Bestandsbauten, die mit einem Zuwachs von 1 Prozent preislich gleichbleiben (2.352 Euro). In Dortmund ist bei Altbau-Wohnungen ein minimaler Rückgang von 1 Prozent auf 1.503 Euro pro Quadratmeter zu beobachten. (ots) PROJEKT WBS24 38 Eigentumswohnungen / 2 bis 6 Zimmer / 54 m 2 bis 180 m 2 VILA Immobilien GmbH & Co. KG / Elbchaussee 96 · 22763 Hamburg / www.vila-immobilien.com 18 www.sz-immo.de | September 2020

EIGENTUMSWOHNUNGEN Klimaanlage erfordert Eigentümerbeschluss Wer eine Wohnung sein Eigen nennt, kann nicht alles verändern, wie er möchte. Welche Regeln gelten für Klimaanlagen? Wer eine Eigentumswohnung hat, kann nicht einfach eigenmächtig eine Klimaanlage einbauen lassen. Eine solche Maßnahme gilt als bauliche Veränderung, erklärt der Verband Wohnen im Eigentum (WiE). Daher haben alle Miteigentümer ein Mitspracherecht. Diese Regeln gelten für Klimaanlagen, die fest installiert werden und bei denen ein Teil außen an der Fassade des Wohngebäudes angebracht wird. Um die Genehmigung für den Einbau der Klimaanlage zu bekommen, muss der Eigentümer der Eigentümerversammlung einen Beschlussantrag vorlegen. Bekommt er mehrheitlich Zustimmung, sollte abgewartet werden, ob ein Miteigentümer den Beschluss innerhalb eines Monats anficht. Geschieht das nicht, wird der Beschluss rechtskräftig und der Einbau kann erfolgen. Erfolgt der Einbau ohne rechtskräftigen Beschluss, können Eigentümer im Zweifel zum Rückbau gezwungen werden. Wer seine Eigentumswohnung kühlen möchte, ohne die Miteigentümer um Erlaubnis fragen zu müssen, kann dies mithilfe eines mobilen Klimageräts tun. Dieses muss nicht eingebaut werden, sondern es wird lediglich an die Steckdose angeschlossen. (dpa-tmn) Deutlich mehr Baugenehmigungen „Genehmigt“ bedeutet aber nicht, dass auch wirklich mehr Wohnungen auf den Markt kommen. Die Bauämter in Deutschland haben im Juni 2020 deutlich mehr Wohnungen genehmigt. Die Zahl der genehmigten Einheiten stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 22,4 Prozent auf 34.300, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Foto: stock.adobe.com/LIGHTFIELD STUDIOS .de Dresden-Plauen Verkauf 100% auf E-Mobilität vorbereitet! WOHNEIGENTUM IM UNIVERSITÄTSVIERTEL Eingebettet zwischen TU-Gebäuden und einer urbanen, gewachsenen 2-3-geschossigen villenartigen Stadthäuserbebauung, errichten wir sieben Stadthäuser mit 49 Eigentumswohnungen. Mit einem Durchschnittsalter von 40 Jahren leben und arbeiten in Dresden-Plauen viele Familien und Studenten. Sie profitieren von der zentralen Lage mit kurzen Wegen zu den Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Kindergärten und Arztpraxen, vieles ist fußläufig oder mit den Buslinien 66 und 85 zu erreichen. Die Straßenbahn Linie 3 fährt über den Hauptbahnhof, direkt bis in die Dresdner Neustadt. Ein fast 40 Hektar große Erholungsfläche entwickelt sich in unmittelbarer Nähe unseres Wohnbauprojektes. 2- bis 4-Zi.-Eigentumswohnungen (teilweise barrierefrei) Wohnflächen von 79 m 2 bis 166 m 2 Balkone, Terrassen mit eigenem Gartenanteil Tageslichtbäder mit Wanne und ebenerdiger Dusche Echtholzparkett, Fußbodenheizung Videogegensprechanlage, Lift, Außenstellplätze Tiefgarage (auf 100% E-Mobilität vorbereitet) Besuchen Sie uns vor Ort: Nöthnitzer Str. 65 Wir beraten Sie Mi 16 –18 Uhr Sa/So 11–14 Uhr Tel 0351/87603-50 www.baywobau.de verkauf.dresden@baywobau.de … wir bauen Ihr Zuhause! www.sz-immo.de | September 2020 19

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