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immomag Oktober 2020

HAUSBAU Der Wintergarten

HAUSBAU Der Wintergarten als zweites Wohnzimmer In einem Wintergarten am Haus kann man auch während der kalten Jahreszeit der Natur nahe sein. Doch beim Bau gilt es einiges zu beachten. „Einen Wintergarten braucht eigentlich kein Mensch. Aber wer einen hat, möchte ihn nie mehr missen“: So beschreibt Franz Wurm vom Wintergarten-Fachverband gern, was für ihn den Charme eines solchen Hausanbaus ausmacht. Der Wintergarten ist zwar ein Raum, in dem man sich gern aufhält, aber zum Wohnen benötigt man ihn nicht unbedingt. Er ist ein Stück Luxus, eine naturnahe Oase zum Genießen. „Für viele Menschen hat es einen besonderen Reiz, dass sie zu allen Jahreszeiten quasi draußen sein können“, sagt Wurm. Oft werden Wintergärten erst im Nachhinein angebaut und gelten so als Erweiterung des Gebäudes. „Bauherren sollten immer beim Bauamt nachfragen, wie die Regelungen in der Kommune Foto: pixabay.com/Masson aussehen“, betont Wurm. Denn Wintergärten müssen grundsätzlich genehmigt werden. Osten, Süden, Westen – oder Norden? Welcher Platz am Haus der richtige ist, hängt von den Gegebenheiten ab. „Besonders warm und sonnig ist es im Osten, Süden und Westen. Aber auch ein Nordwintergarten hat seinen Reiz, muss allerdings in den kühlen Jahreszeiten gut beheizt werden“, so Wurm. Andererseits werden solche Wintergärten im Sommer auch nicht zu heiß. Insgesamt sollte ein Wintergarten nicht zu klein sein, findet Wurm. Es müsse genügend Platz für Sitzgelegenheiten, Pflanzen und Durchgangswege bleiben – 15 Quadratmeter seien da das Minimum. Glas entscheidet über Hitze im Wintergarten 80 Prozent des Wintergarten-Materials sind Glas. „Die Auswahl des Glases entscheidet wesentlich über das Klima im Wintergarten“, sagt Jochen Grönegräs, Geschäftsführer des Bundesverbandes Flachglas. Für die Seitenflächen sollte mindestens Zweifachglas eingesetzt werden, damit die Anforderungen der Energieeinsparverordnung erreicht werden. Zweifachglas hat einen sogenannten U-Wert von 1,1. Wo die statischen Voraussetzungen es erlauben, ist sogar Dreifachglas mit U-Werten von 0,7 bis 0,6 sinnvoll. Es ist aber etwas schwerer als Zweifachglas. Grundsätzlich gilt: Je geringer der U-Wert, desto besser ist der Wärmeschutz. Oberhalb der Kopfhöhe verwendet man aus Sicherheitsgründen am besten Verbundsicherheitsglas. Ob es ein Wohnwintergarten wird, in dem man das gesamte Jahr über sitzen kann, oder ein weniger gut oder gar nicht beheizter Raum für die Übergangszeit, hängt von den Vorlieben der Bewohner ab. Mancher möchte nur die Sommersaison verlängern und den Wintergarten vor allem im Frühjahr und Herbst nutzen. Dann braucht er dafür keine Heizung, sondern es reicht vielleicht ein Radiator, um den Raum auf 12 bis 19 Grad Celsius aufzuheizen. „Soll der Wintergarten aber das ganze Jahr bewohnt werden, muss er auf mindestens 19 Grad Celsius beheizbar sein. Und er braucht einen sommerlichen Wärmeschutz, sonst würden sich die angrenzenden Räume zu stark aufheizen“, erklärt Katrin Voigtländer-Kirstädter vom Verband Privater Bauherren (VPB). (dpa/tmn) EinZuhause–fürdie Zukunftgebaut. Wir sind die Spezialisten für individuellen Massivhausbau! ✓ Maßgeschneiderte und individuelle Architektur für ein vollkommenes Lebensgefühl. ✓ Massiv, ökologisch und modern für mehr Lebensstil. Besuchen Sie uns: Auf über 200 m 2 mit umfangreicher Bemusterungsausstellung! BauinformationsZentrum ·SvenPaulisch·Bremer Straße 65 ·01067 Dresden · www.sp.elbe-haus.de ·Tel.:0351/4245055·Email: dresden@elbe-haus.de de 22 www.sz-immo.de | Oktober 2020

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