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immomag März 2020

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IMMOBILIEN-NEWS Viel

IMMOBILIEN-NEWS Viel Nachfrage, wenig Angebot Auf Dresdens Markt für Büroimmobilien herrscht gerade viel Bewegung. Eine Bestandsaufnahme. Mein Bildschirm, meine Tastatur, mein Telefon, und über allem throne ich. Das ist für viele Deutsche der Kosmos, in dem sie ihrem Broterwerb nachgehen. „Viele Deutsche“ bedeutet auch wirklich „viele“: Einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) aus dem Jahr 2018 zufolge findet in unserem Land in 23 von insgesamt 90 Wirtschaftszweigen die Wertschöpfung in Büros statt. Das ist etwas mehr als ein Viertel aller Branchen. Auch bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten der Republik – aktuell knapp 34 Millionen Menschen – zeigt sich, dass etwa ein Viertel dieses Personenkreises täglich Schreibtischarbeit verrichtet, in privaten Unternehmen genauso wie in der öffentlichen Verwaltung. Die Bandbreite der Arbeitsweisen reicht dabei vom digitalisierten und papierlosen „Work Space“, an dem ein Schreibtisch nur noch zum Ablegen von Laptop, Kaffeetasse und Unterarmen dient, bis zum Arbeitsplatz der ganz alten Schule, der heute 12 www.sz-immo.de | März 2020

IMMOBILIEN-NEWS Foto: www.istockphoto.com © LightFieldStudios genau wie vor hundert Jahren unter Ordnerund Aktenstapeln ächzt. Büro bleibt Büro, zumindest vorerst. Denn es ändert sich gerade viel rings um die Plätze, an denen wir so viel Zeit verbringen – mehr dazu später. Und das Heer der Büroarbeiterinnen und -arbeiter in Deutschland wächst und wächst, der IW-Studie zufolge allein zwischen 2014 und 2018 um 9,6 Prozent. Mehr Schreibtischarbeiter in den Großstädten Nicht sonderlich überraschend ist dabei, dass Deutschlands Großstädte daran den größten Anteil haben. Hier findet man die Firmenzentralen, die Banken, die Werbeagenturen, die Callcenter und Medienhäuser. In Berlin arbeiteten dem Institut der deutschen Wirtschaft zufolge im Jahr 2018 schon mehr als 500.000 Menschen in einem Büro, das waren beachtliche 17 Prozent mehr als im Jahr 2013. Es bedeutet auch, dass in der Bundeshauptstadt von allen Einwohnern über 18 Jahre ziemlich genau jede(r) Fünfte sein Geld in irgendeiner Art von Büro verdient. Ähnliche Zahlen haben auch die anderen deutschen Millionenstädte vorzuweisen. Aus dieser Datenlage ergibt sich zwangsläufig: Immer mehr Menschen hinter Schreibtischen erfordern immer mehr Räume, in de- www.sz-immo.de | März 2020 13

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