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Immomag Juni 2020

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IMMOBILIEN-NEWS Hier fahren Wohnungskäufer günstiger als Mieter Wie entwickeln sich die Preise für Wohneigentum oder Miete im Vergleich zu Löhnen und Gehältern? Eine Studie gibt Aufschluss. www.wgs-dresden.de DIE EIGENEN 4 WÄNDE IM DRESDNER SÜDEN Wir bieten Wohneigentum in idealer Lage zu günstigen Preisen und beraten Sie gern zu unseren Kaufangeboten. Muldaer Straße 1 · 01189 Dresden Telefon 0351 46901-243 Die Zahl der Haushalte, die einen besonders großen Teil des Einkommens für Wohnen aufbringen musste, ist 2019 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Zugleich profitierten weniger Haushalte von besonders günstigen Wohnkosten. Wie viel vom Einkommen das Wohnen zur Miete oder im Eigenheim kostet, dieser Frage sind Experten des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) für den Postbank Wohnatlas nachgegangen. Sie empfehlen, dass Wohnen nicht mehr als 30 Prozent des verfügbaren Haushaltseinkommens kosten sollte. Demnach wäre 2019 in 379 von 401 Kreisen und kreisfreien Städten der Kauf einer 70-Quadratmeter-Wohnung für einen Durchschnittshaushalt finanzierbar gewesen. Die Mieten bleiben dort sogar unterhalb dieser 30-Prozent-Schwelle. Modellrechnung analysiert Unterschiede Die HWWI-Modellrechnung zeigt aber auch, dass Eigentümer gegenüber Mietern in 84 bundesdeutschen Regionen im Vorteil waren. Sie mussten hier im Durchschnitt einen geringeren Anteil des Haushaltseinkommens für die Finanzierung aufbringen als Mieter für die örtliche Nettokaltmiete. Auf Basis der durchschnittlich regional verfügbaren Haushaltseinkommen wurde dabei berechnet, welcher Einkommensanteil für die Finanzierung bzw. für die Nettokaltmiete einer 70-Quadratmeter-Wohnung aufgebracht werden muss. Für die Finanzierung einer Immobilie wurde mit einem Zinssatz von 2,45 Prozent, einer Anfangstilgung von vier Prozent und 20 Prozent Eigenkapital kalkuliert. Nebenkosten für Grunderwerbsteuer, Notar oder Umbauten wurden nicht berücksichtigt. 12 www.sz-immo.de | Juni 2020

IMMOBILIEN-NEWS Belastung durch Wohnkosten steigt an Die HWWI-Modellrechnung zeigt, dass die finanziellen Belastungen 2019 gegenüber dem Vorjahr gestiegen sind. Im Durchschnitt über alle Landkreise und kreisfreien Städte zahlten die Bürger im vergangenen Jahr 13,4 Prozent (Vorjahr 13,0 Prozent) des regional verfügbaren Haushaltseinkommens für Miete und 17,0 Prozent (Vorjahr 15,7 Prozent) für die Finanzierung einer Eigentumswohnung. Jeder siebte deutsche Haushalt (14 Prozent) lebte 2019 in einer Region, in der im Schnitt mehr als 20 Prozent des Einkommens für Miete aufgebracht werden musste. Im Vorjahr traf dies nur auf jeden achten Haushalt (12 Prozent) zu. Beim Wohnungskauf sieht es ähnlich aus. 2018 war nur jeder achte deutsche Haushalt (12 Prozent) von hohen regionalen Preisen betroffen: Die Finanzierung überstieg im Schnitt 30 Prozent des Haushaltseinkommens. 2019 galt dies bereits für etwa jeden siebten Haushalt (15 Prozent). Im Jahr 2018 hätte die Finanzierung einer 70 Quadratmeter großen Wohnung für jeden vierten deutschen Haushalt (25 Prozent) weniger als zwölf Prozent des Einkommens gekostet. Im aktuellen Wohnatlas findet sich nur noch jeder sechste Haushalt (16 Prozent) in einer derart günstigen Region. (BHW) Corona verändert Immobilien-Suchkriterien Die Nachfrage nach Wohneigentum ist auch in Zeiten der Pandemie ungebrochen - aber viele Interessenten legen ihrer Suche jetzt andere Kriterien zugrunde. Die Nachfrage am Immobilienmarkt ist zurück. Das belegt jetzt auch eine Studie des Marktforschungsinstituts YouGov im Auftrag des bundesweiten Immobilienmaklers Homeday. Im Monat Mai geben 20 Prozent von über 3.500 Befragten an, einen Immobilienkauf in nächster Zeit in Erwägung zu ziehen. Im April waren es nur sechs Prozent. Damit hat sich das Interesse von Käuferseite in wenigen Wochen mehr als verdreifacht. Knapp 40 Prozent müssen oder wollen, den Gürtel enger schnallen und suchen nun nach einer Immobilie in einem kleineren Budgetrahmen. Gleichzeitig bevorzugen 32 Prozent jetzt eine größere Distanz zum Nachbarn als zuvor und suchen häufig sogar eine ländliche Immobilie (31 Prozent). 28 Prozent wollen wiederum den umgekehrten Weg gehen und offenbar aufgrund der besseren Infrastruktur und Versorgung lieber in ein urbanes Umfeld ziehen. „Eines zeigt die Studie in jedem Fall noch einmal eindrucksvoll: Corona verändert unseren Fokus. Das gilt auch für die Suche nach Immobilien“, unterstreicht Dmitri Uvarovski. (ots) „Die Studienergebnisse decken sich mit unseren internen Daten und Erfahrungen“, erklärt Dmitri Uvarovski, Gründer und CMO von Homeday. „Seit Anfang Mai sehen wir eine rasante Rückkehr der Nachfrage, mittlerweile liegen wir bei der Zahl der Besichtigungsanfragen, der eingehenden Kaufangebote sowie den abgeschlossenen Transaktionen sogar deutlich über dem Vor-Corona-Niveau.“ Viele denken, dass Preise unter Druck geraten Schon in der ersten Umfrage im April 2020 waren 39 Prozent der Kaufinteressenten überzeugt, dass die Immobilienpreise bedingt durch die Corona-Krise fallen würden. Dieser Wert ist weiter gestiegen. Im Mai ist bereits knapp jeder zweite Kaufinteressent der Meinung, dass die Preise durch die Corona-Pandemie unter Druck geraten. Viele hoffen nach Jahren der Preissteigerung jetzt offenbar auf ein „Schnäppchen“ am Immobilienmarkt, auch wenn es dafür anhand der realen Preisentwicklung zur Zeit noch keine wirklichen Anzeichen gibt. Besonders spannend: 34 Prozent der Befragten, die einen Immobilienkauf planen, haben bedingt durch die Corona-Pandemie die Suchkriterien für ihre Traumimmobilie geändert. Die häufigste Anpassung: der Preis. Massive Markenhäuser Deutsche Markenqualität | Individuelle Hausplanung Stadtvilla Hohen Neuendorf • Wohnfläche 139 m² • E55 Standard • Elektroplus Ausstattung • TÜV Nord Zertifikat Grundstücksauswahl • Radebeul, 500 m² • Coswig, 650 m² • Pirna, 590 m² • Dresden-Weixdorf, 350 m² ab 213.990,- €* [(inkl. Erdarbeiten, Bodenplatte, Bauantragsstellung; bezugsfertig (ohne Maler/Bodenbelag)] *zzgl. Hausanschluss- und Baunebenkosten, Grdst., Außenanlagen Jetzt Termin vereinbaren: ( 0351 - 31 23 820 • Smart Home • Fliesenwert 55,- €/m² • Massiv - Stein auf Stein • u.v.m. FIBAV Immobilien GmbH Büro Dresden | Burgsdorffstraße 2 | 01129 Dresden | gsdd@fibav.de Büro Riesa | Parkstraße 2 | 01589 Riesa | gsrie@fibav.de ( 0351 - 31 23 820 (auch Sa./So.) | www.fibav-dresden.de • Radeberg, 630 m² • Radeburg, 490 m² • Freital, 680 m² • Kesselsdorf, 450 m² Abb. zeigt Variante www.sz-immo.de | Juni 2020 13

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