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Immomag Juli/August 2020

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IMMOBILIEN-NEWS Neuer

IMMOBILIEN-NEWS Neuer genossenschaftlicher Wohnraum in Dresden: die „Kräuterterrassen“ Foto: Jens Kirchschläger EWG stellt Neubauprojekt fertig Nach drei Jahren Bauzeit hat die Eisenbahner-Wohnungsbaugenossenschaft Dresden eG (EWG) das Neubauprojekt „Kräuterterrassen“ im Dresdner Stadtteil Gorbitz fertiggestellt. 184 Wohnungen sind entstanden, etwa 32 Millionen Euro wurden von der Genossenschaft investiert. Die „Kräuterterrassen“ sind laut EWG „eine attraktive städtebauliche Lösung, die Privatsphäre und Gemeinschaftsanlagen in besonderer Weise verbindet und das Miteinander verschiedener Generationen befördert“. Herzstück des Bauprojekts sind zehn „Gartenhäuser“, die jeweils paarweise einen kleinen „Kräuterhofgarten“ umschließen. Durch diese abgegrenzten Räume sind die Wohnungen ideal für Familien geeignet. In den Häusern gibt es geräumige Wohnungen, aber auch einige kleinere, um im besten Fall das Wohnen im Generationenverbund zu ermöglichen. Parallel wurden für die „Kräuterterrassen“ fünf Stadthäuser mit Dachterrassen und Mietergärten gebaut. Hier entstanden vor allem barreirefreie 2- und 3-Raum-Wohnungen. Die Garten- und Stadthäuser wurden in einem verkehrsberuhigten Areal am Gorbitzer Westhang terrassenförmig angelegt (daher der Name „Kräuterterrassen“) und in die bestehende Kräutersiedlung harmonisch eingepasst. Bereits 2002 startete die Genossenschaft ein Programm für einen Umbau des zum größten Teil durch DDR-Plattenbauten geprägten Stadtteils. Das Ziel: attraktive Wohnungen für alle Generationen und Haushaltgrößen zu schaffen, und den Stadtteil attraktiv für alle Bevölkerungs- und Einkommensschichten zu halten. Die EWG bewirtschaftet aktuell knapp 6.000 Wohnungen in Gorbitz, in denen rund 10.000 Menschen wohnen. www.ewg-dresden.de Investitionsoption Pflegeimmobilie Eine Pflegeimmobilie kann eine lohnende Kapitalanlage und sogar ein tragendes Element der Altersvorsorge sein. Der Anleger entscheidet sich dabei nicht nur für eine langfristig sichere Geldanlage – Stichwort „alternde Gesellschaft“. Als zusätzlicher Mehrwert winkt das Gefühl, seine Euros in etwas gesellschaftlich Sinnvolles investiert zu haben. In Hainichen bietet die ERL Immobiliengruppe jetzt 112 Pflegeappartements im „Haus Leinenweberhof“ zum Kauf an. „Wir investieren an Standorten, die gesicherten und nachhaltigen Bedarf an Pflegeplätzen bieten“, erklärt Alois Erl jun., Geschäftsführer der ERL Immobiliengruppe. Der Innenhof des „Hauses Leinenweberhof" Foto: ERL Immobiliengruppe Hainichen liegt eingebettet zwischen Chemnitz, Dresden und Leipzig. Der Pflege-Report der Bertelsmann Stiftung prognostiziert für den Landkreis Mittelsachsen, in dem Hainichen liegt, eine relative Zunahme der Pflegebedürftigkeit auf 19,4 Prozent bis 2030. Der Anteil der über 80-Jährigen in der Region wird dann laut Prognosen von 7,3 auf 10,5 Prozent gestiegen sein. „Die Standortwahl schließt eine drohende Pflegelücke und soll gleichzeitig die langfristige Rentabilität des Pflegebetriebs sichern“, so Erl weiter. Das Objekt in Hainichen ist für 20 Jahre (mit Verlängerungsoption) an einen renommierten Betriebsträger vermietet. Ein wichtiges Plus für Investoren: Anleger und ihre Angehörigen profitieren von einem bevorzugten Belegungsrecht für die ERL-Pflegeeinrichtungen. www.erl.de 6 www.sz-immo.de | Juli/August 2020

IMMOBILIEN-NEWS Online-Spielplatz für Gestaltungsideen Seit 13. Juli läuft in Dresden die zweite Phase der Online-Beteiligung zur Zukunft des Fritz-Foerster-Platzes in der Südvorstadt. Im Modul „Online Co-Design“ haben Interessierte die Möglichkeit, virtuell eigene Designvorschläge auf Grundlage eines 3D-Stadtmodells zu erstellen. Das Ganze funktioniert wie eine Art Spielplatz für gestalterische Ideen. Aus einer Objektbibliothek können 3D-Objekte ausgewählt und im Modell an der gewünschten Stelle frei platziert werden. Die Objekte lassen sich mit einer Funktion oder einer Beschreibung versehen. Im virtuellen Raum können die Teilnehmer über ihre eigenen Gestaltungsentwürfe hinwegfliegen und sie aus der Vogelperspektive betrachten – oder ganz tief in die 3D-Welt eintauchen und die neue Umgebung aus der Nähe erleben. Es ist weiterhin möglich, die Entwürfe anderer Teilnehmer in einer Galerie anzuschauen, zu vergleichen und zu bewerten. Das Team der Wissensarchitektur der Technischen Universität Dresden wertet die Ergebnisse mit Analyse-Algorithmen aus, um Präferenzen abzuleiten und starke Ideen als Grundlage für die weitere städtebauliche Entwicklung zu identifizieren. „Durch die Möglichkeit der direkten räumlichen Gestaltung und durch die Wirkung von Objekten im Stadtraum testet die Stadtplanung eine neue Qualität der Bürgerbeteiligung“, sagte Dresdens Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen in Vertretung des Baubürgermeisters. „Es ist ein Experiment, das voll und ganz aufgeht. Die Resonanz überwältigt uns. Die Dresdnerinnen und Dresdner zeigen uns durch ihre zahlreichen Hinweise, dass diese Form der Beteiligung in einer städtebaulichen Planung funktioniert“. Das Modul findet man auf www.dresden.de/ fritz-foerster-platz, es ist bis 9. August 2020 aktiv. Die neue Grünanlage am Alberthafen Foto: Axel Nörkau Frisches Grün in der Friedrichstadt I Seit 3. Juli stehen die öffentlichen Grünanlagen und der Stadtgarten am Alberthafen den Dresdnerinnen und Dresdner offen. Neben Gemeinschaftsbeeten und Spielangeboten laden Klangröhre, Tanzglockenspiel und Cajon (Kistentrommel) zum gemeinsamen Musizieren ein. Der hohe Grünanteil und ausgewählte Pflanzen leisten einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt. In der öffentlichen Grünanlage „An den Menageriegärten“ stehen den Besuchern Fitnessgeräte zur Verfügung. Eine neue Rampe ermöglicht hier einen Zugang zur benachbarten Kleingartenanlage auch für bewegungseingeschränkte Mitmenschen. Auf einer Stele erhalten Neugierige Auskunft zur Geschichte dieser Orte. Finanziert wurde das Vorhaben durch Fördermittel im Rahmen der Städtebaulichen Erneuerung und durch die Landeshauptstadt Dresden, die Kosten belaufen sich auf circa eine Million Euro. Interessierte können in Absprache mit dem Projektteam „Stadtgarten Alberthafen“ an Aktionen auf den Gemeinschaftsgartenflächen teilnehmen. Die Nachbarschaft, Initiativen und Vereine sind eingeladen, ihre Wünsche und Bedürfnisse einzubringen. Kontakt kann über die Adresse alberthafen@lists.stadtgaerten.org erfolgen. Frisches Grün in der Friedrichstadt II Wo einst Gründerzeithäuser dicht an dicht standen und nach dem Abriss Ende der 1980er Jahre Brachen verwilderten, wertet die jetzt die neue „Grüne Raumkante“ die Schäferstraße in der Friedrichstadt auf. Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen übergab die neue Grünfläche am 26. Juni an die Dresdnerinnen und Dresdnern. Zwischen Adler- Wir verwalten Ihre Immobilie, Wohnung oder Ihr Grundstück. Telefon 03501 55 22 22 www.wg-pirna.de www.sz-immo.de | Juli/August 2020 7

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