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Immomag Juli/August 2020

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WOHNEN Der Tisch ist

WOHNEN Der Tisch ist schnell gedeckt, wenn man Gläser, Teller und Besteck an einer Stelle aufbewahrt. Es sollte aber nicht der Oberschrank über dem Geschirrspülers sein, findet Schaible: „Das hätte zur Folge, dass man bei geöffneter Klappe jedes Mal um das Gerät herumlaufen muss.“ Für den Müll plant man am besten einen Schrank unter der Spüle ein. „Mit Fußpedal oder leichtem Kniedruck zu öffnende Türen oder ausfahrbare Systeme sind praktisch“, findet TV-Köchin Meuth. Ein weiterer Tipp von ihr: einen Entsorgungsschacht für Bio-Abfälle direkt in die Spüle integrieren. 4. Die Ergonomie: Was erleichtert die Küchenarbeit? Die Küchenarbeit vereinfachen moderne mechanische oder gar elektrische Auszüge der Schränke. „Sie lassen sich leicht öffnen und schließen, egal wie viele Teller oder schwere Töpfe und Pfannen dort untergebracht sind“, erklärt Irle. Damit lassen sich sogar die Innenregale der Hängeschränke ein Stück weit herunterziehen – etwa wenn man kleiner ist oder Schwierigkeiten beim Greifen nach oben hat. Nützlich in einfachen Schränken können auch halbbreite Zwischenböden sein. „Sie bieten Platz für kleinere Dinge und nutzen die Höhe besser aus, gleichzeitig lassen sie vorne Raum für größere, höhere Gegenstände“, so Meuth. Um den Rücken zu entlasten sollten Arbeitsflächen, Geräte und Schränke auf ihren Benutzer eingestellt sein. „Die Höhe der Arbeitsplatte sollte 10 bis 15 Zentimeter unterhalb des Ellenbogens liegen“, erklärt Irle. „Bei der Verwendung von großen Töpfen wäre es sogar sinnvoll, das Kochfeld um zehn Zentimeter abzusenken, da man so besser in die Töpfe schauen kann.“ Dagegen könne die Spüle höher eingebaut werden, da deren Boden als Arbeitsebene gilt. (dpa-tmn) Räume vor Überhitzung schützen Mit diesen Maßnahmen hält man seine Wohnung im Sommer angenehm kühl. Für viele Menschen ist es eine echte Herausforderung, wenn die Temperaturen in den Wohnräumen die 30° C überschreiten. Die Folgen: durchwachte Nächte, lähmende Müdigkeit, Kreislaufbeschwerden. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale hat sechs Tipps zum Hitzeschutz für Wohnräume zusammengestellt, die für ein angenehmeres Wohnklima sorgen sollen. 1. Wichtig ist richtiges Lüften, es lohnt sich umso mehr, je kühler es draußen im Vergleich zur Innentemperatur ist. Die frühen Morgenstunden eignen sich am besten. 2. Hitzeschutz von außen: Über die Fenster dringt ein Großteil der Wärme in den Innenraum ein. Die Anbringung eines Hitzeschutzes von außen (statt von innen) ist deshalb besonders wichtig. Von außen wird somit mehr Wärme abgehalten. Automatisch gesteuerte Jalousien können für die Verschattung bei Abwesenheit sorgen. 3. Sonnenschutzfolien und Sonnenschutzverglasungen bieten ebenfalls einen wirksamen Hitzeschutz. Die Räume werden allerdings auf Dauer verdunkelt. Zur Not hilft in der kurzen Phase, in der es hierzulande wirklich heiß ist, auch ein helles Tuch, das von außen vor das Fenster gehängt wird. 4. Thema Klimageräte: Klimageräte verbrauchen sehr viel Strom und verursachen damit erhöhte Kosten. Ein Klimagerät sollte eine möglichst hohe Energieeffizienzklasse aufweisen. Die Effizienzklasse ist Teil des Energielabels und steht gut lesbar auf jedem Gerät. Die beste Effizienzklasse ist A+++. Bei der Auswahl sollte auch auf den Geräuschpegel des Klimageräts geachtet werden. 5. Vor der Anschaffung eines Klimageräts kann zunächst ein schlichter Ventilator ausprobiert werden. Er verbraucht erheblich weniger Strom und ist damit umweltfreundlicher und günstiger im Unterhalt. Foto: stock.adobe.com/LIGHTFIELD STUDIOS 6. Eine gute, konventionelle Dämmung des Dachs und der Außenwände hat immer einen dauerhaft positiven Einfluss auf ein angenehmes Wohnklima. Darauf hat man als Mieter natürlich meist keinen Einfluss. Nachfragen beim Vermieter kann aber sicher nicht schaden. (akz-o) Corona verändert auch das Wohnen Urlaub zuhause ist der neue Trend beim Einrichten der eigenen vier Wände. Auch wenn das Reisen so langsam wieder anläuft, die großen Fernreisen, die Abenteuer und das unbeschwerte Urlaubsgefühl ohne Einschränkungen wird 2020 ausbleiben. Daher hat sich ein neuer Wohntrend ergeben: Der Urlaub daheim. Man nennt ihn jetzt neumodisch auch „Staycation“ – von „staying at home“ („zuhause bleiben“ und „vacation“ („Urlaub“). Der Traditionalist bleibt sprachlich beim guten alten „Urlaub auf Balkonien“. Wie auch immer: Es gibt aktuell eine große Nachfrage nach Balkon- und Terrassenmöbeln, aber auch neuer Dekoration für diese und den Wohnraum. „Bislang gab es einen Fokus auf die neue Landlust – man holte sich also etwas Natur ins Haus, gerade in der Stadt“, berichtet Nicolette Naumann, Trendexpertin und Bereichsleiterin der Konsumgütermesse Ambiente in Frankfurt. „Nun gehen wir davon aus, dass verstärkt das Fernweh in Form von Dekorationen thematisiert wird.“ „Man holt sich also andere Regionen, die man aktuell nicht oder nur mit Umständen bereisen kann, nach Hause – das reicht von Italien und Griechenland bis zur Südsee“, so Naumann weiter. „Immer der Ort, der bei jedem einzelnen eine Sehnsucht anspricht.“ (dpa-tmn) 30 www.sz-immo.de | Juli/August 2020

GARTEN Die grüne Visitenkarte des Hauses Der Vorgarten bestimmt den ersten Eindruck, den Besucher oder Passanten vom Grundstück und von den Bewohnern gewinnen. Ob groß oder klein, romantisch verspielt oder geradlinig modern: Bei der Gestaltung des Vorgartens sollten Hausbesitzer schon im Vorfeld genau überlegen, wie Wege, Beete, Bäume und Co. platziert werden, damit der Gesamteindruck harmonisch ist. Ein paar Tipps helfen bei der Planung. Tipp 1: Der Vorgarten sollte zum Stil des Hauses passen Zu einem neuen, eher modernen Haus in der Stadt passt am besten ein Vorgarten mit klaren Linien bei der Wegführung, aber auch den Beeten. Auf verspielte Elemente sollte man hier eher verzichten. Bei einem alten Haus auf dem Land kann es dagegen durchaus romantisch verspielt sein – mit geschwungenen Rändern der Beete und entsprechenden Pflanzen wie Hortensien oder Fingerhut. Wichtig ist, dass Gestaltung und Bepflanzung des Vorgartens den Stil des Hauses widerspiegeln. Eine gute Beratung dazu finden Hausbewohner zum Beispiel in den Baumschulen vor Ort. Tipp 2: Unbedingt die Größe berücksichtigen Wie die Wegführung zum Haus verläuft, wie groß der Platz für Abfalltonnen oder Fahrräder sein darf und natürlich, welche Bepflanzung mit Bäumen und Sträuchern gewählt wird, hängt zunächst vor allem von der Größe des Vorgartens ab. Ist er klein, sind klein bleibende Kugelbäume die richtige Wahl. Neben den Klassikern wie Kugel-Ahorn oder Robinien bieten die Baumschulen vor Ort noch viele Foto: pixabay.com/emetzner130 weitere Sorten an wie Rotdorn, Sumpf-Eiche oder Amberbaum. Steht entsprechend viel Platz zur Verfügung, können auch ausladende Laubbäume oder stattliche Koniferen im Vorgarten gepflanzt werden. Tipp 3: Das ganze Jahr über ein Blickfang Wer möchte, dass der Vorgarten das ganze Jahr über schön anzusehen ist, sollte bei der Auswahl der Bäume, Sträucher und Pflanzen die jeweiligen Blühzeiten und Laubfarben berücksichtigen. So bleibt der Platz vor dem Haus auch in der kalten Jahreszeit ein Blickfang. Immergrüne Gehölze wie Buchsbaum, Rhododendron oder Stechpalme als dauerhafte Raumbildner, kombiniert mit Zierapfel oder Weißdorn mit ihrem herrlichen Herbstlaub, bilden eine gute Wahl. Bei der Gestaltung kann außerdem die Hausfassade einbezogen werden, indem Rankgitter für Clematis, Kletterrosen oder Geißblatt platzsparend für zusätzliche Farbtupfer sorgen. Wichtig ist in jedem Fall, auf eine optische harmonische Kombination aller Elemente wie Wege, Gehölze und Pflanzen zu achten.(akz-o) Natürliche Lebendigkeit durch Pflasterklinker Ansprechend gestaltete Außenflächen lassen jedes Haus gediegener erscheinen. Ein Materialklassiker kann dazu beitragen. Bei der Gartenplanung kommt es nicht nur auf die Wahl der passenden Pflanzen an, auch die Optik der Gartenterrassen und -wege trägt zum Gesamtbild bei. Erst im Zusammenspiel von Bepflanzung, Außenflächengestaltung und Hausarchitektur entfalten Gärten ihren vollen Charme und werden zum Lieblingsplatz an warmen Tagen und Abenden. Wenige Baumaterial vereinen eine derartige Fülle an Gestaltungsmöglichkeiten mit so herausragenden Produkteigenschaften wie Foto: AG Pflasterklinker e.V. Espendiller+Gnegel die aus heimischem Ton gebrannten und seit Jahrtausenden bewährten Pflasterklinker. Mit ihrer Vielfalt an Farben, Formen, Formaten und Verlegemustern lässt sich fast jedes Gestaltungsvorhaben von rustikal bis modern umsetzen. Bauherren, Eigenheimbesitzern und Gartenarchitekten steht eine umfangreiche Farbpalette zur Verfügung, die von klassischen Farbtönen über farbenfrohes Gelb, Grün oder Blau bis zu minimalistischem Grau, Anthrazit, Schwarz und Weiß reicht. www.sz-immo.de | Juli/August 2020 31

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