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Immomag Juli/August 2020

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RECHT & FINANZIEREN

RECHT & FINANZIEREN Sinken oder steigen jetzt die Bauzinsen? ANZEIGE Die Coronakrise hat die Märkte ordentlich durcheinander geschüttelt. Der Lockdown veränderte das Leben und die Wirtschaft schlagartig, die Börsen spielten verrückt und die Zinsen schwankten extrem. Aktuell ist wieder etwas Ruhe eingekehrt - so auch auf dem Zinsmarkt. Auch wenn die Konditionen zwar etwas höher liegen als zu Jahresbeginn, so sind sie dennoch im historischen Vergleich günstig. Doch wie lange das noch so bleibt, kann niemand sagen. Baufinanzierungsspezialist Sebastian Mosch von Dr. Klein rät deshalb, sich die Niedrigzinsen jetzt zu sichern. Da die Immobilienfi nanzierung jedoch nach wie vor zu den komplexesten Finanzprodukten auf dem deutschen Markt zählt, entscheidet hier das Finanzierungsmodell über Top oder Flop. Die Dr. Klein Privatkunden AG zählt zu den renommierten Adressen der Spezialanbieter für die private Baufi nanzierung. Die letzte Auszeichnung gab es jüngst von Focus und Focus Money in der Studie „Deutschlands Beste“, was die herausragende Beratungsqualität von Dr. Klein bestätigt. Die Kunden profitieren nicht nur von dem umfassenden Service und den günstigen Baugeldzinsen, sondern auch von fl exiblen Finanzierungsmodellen. Sebastian Mosch, Leiter des Dr. Klein Büros Dresden gibt im Interview praktische Tipps, wie sich angehende Bauherren oder Immobilienbesitzer die günstigen Zinsen sichern können. Baufinanzierungspezialist Sebastian Mosch (Dr. Klein Privatkunden AG Büro Dresden) rät: „Zinsvorteile überlegt nutzen!“ Foto: Fotograf Koch Was raten Sie Menschen, die ihren Immobilientraum erst in einigen Jahren verwirklichen können? Wer sich den Traum von der eigenen Immobilie erst in einigen Jahren erfüllen kann, weil ihm bisher noch das Eigenkapital fehlt, kann sich das niedrige Zinsniveau trotzdem für die Zukunft sichern. Ich rate in diesem Fall zu einem klassischen Bausparvertrag. Denn der zur Vertragsunterzeichnung festgelegte Zins gilt für die gesamte Laufzeit. Der Bausparvertrag ist damit eine Versicherung gegen steigende Zinsen und schafft Planungssicherheit. Was haben Immobilienkäufer aktuell zu beachten? Wer gerade seine Wunschimmobilie gefunden hat, muss natürlich auch ein passendes Finanzierungskonzept parat haben. Wer jetzt fi nanzieren möchte, sollte auf eine möglichst lange Zinsbindung achten. Man muss dann zwar etwas höhere Kosten in Kauf nehmen, hat dafür aber auch eine längere Planungssicherheit. Zusammen mit einer hohen Tilgung reduziert eine lange Zinsbindung die Restschuld und damit die Höhe der benötigten Anschlussfinanzierung. Wie kann der Eigenheimbesitzer günstige Zinsen sichern? Wer schon vor einigen Jahren eine Baufi nanzierung abgeschlossen hat, wird sich über die vergleichsweise hohen Zinsen ärgern. Eine Möglichkeit wäre, vom gesetzlich verankerten Sonderkündigungsrecht Gebrauch zu machen, wenn die Finanzierung vor mehr als zehn Jahren abgeschlossen wurde. Auch wenn eine längere Zinsbindung vereinbart wurde, fällt dann kein Vorfälligkeitsentgelt an. Eine zweite Möglichkeit ist das Forward- Darlehen. Damit können die derzeitigen Zinsen gegen einen Aufschlag für bis zu fünf Jahre im Voraus gesichert werden. Steigen mit wachsender Wirtschaft auch wieder die Zinsen? Um die Stabilität der Euro- Zone zu gewährleisten, wird die EZB alles daran setzen, einen Zinsanstieg vorerst zu verhindern. Ich gehe daher davon aus, dass wir auch langfristig mit günstigen Zinsen rechnen können. Schwankungen der Zinssätze wird es jedoch geben, das ist völlig normal. Hier können schon 0,1 Prozentpunkte höhere Zinsen in der gesamten Laufzeit mehrere tausend Euro ausmachen. Das Problem der anhaltenden Niedrigzinsphase wird eher die weiter steigende Nachfrage nach Immobilien sein. Dies wiederum führt zu weiter steigenden Immobilienpreisen und die von manch einem erwartete Entspannung auf dem Immobilienmarkt wird zunehmend unwahrscheinlicher. Wie streng sind die Banken aktuell bei der Kreditvergabe? Die Banken verlangten ja schon in den letzten Jahren mehr Transparenz. Mit der Corona-Krise haben viele Banken die Kreditvergabekriterien noch einmal verschärft. Sie verlangen zum Beispiel eine höhere Tilgung oder mehr Eigenkapital. Wer sich aktuell für eine Baufi nanzierung interessiert, ist daher am besten beraten, sich an einen Vermittler mit umfassenden Marktüberblick zu wenden. Wir als Spezialisten stehen im ständigen Kontakt zu den Banken und kennen deren aktuelle Bedingungen. So können wir auch im derzeit unübersichtlichen Markt die passende Baufi nanzierung für das jeweilige Vorhaben unserer Kunden finden. Interessenten lassen sich am besten direkt im Büro vor Ort oder auch bei einer Telefonoder Onlineberatung verschiedene Varianten kalkulieren. Der gesamte Service von Dr. Klein ist kostenfrei und beinhaltet sowohl die Erstellung des Finanzierungskonzeptes als auch die komplette Abwicklung bis zur Auszahlung. Ihr Baufinanzierungs-Spezialist vor Ort Dr. Klein Baufinanzierung Dresden MOYA BAUFINANZ GmbH Geschäftsführer Sebastian Mosch Wiener Straße 80a – 01219 Dresden Telefon: 0351 479-6510 E-Mail: dresden-baufi@drklein.de Internet: www.drklein.de/dresden.html 28 www.sz-immo.de | Juli/August 2020

WOHNEN Foto: stock.adobe.com/4th Life Photography Wie plant man am besten eine Küche? Die eigene Küche soll perfekt sein. Doch die Geräte, Schränke und vor allem die Regale so anzuordnen, dass sie die eigenen Bedürfnisse erfüllen, ist im Handel gar nicht so einfach. Eine neue Küche kauft man nicht alle Tage. Umso wichtiger ist eine Einrichtung, die auch langfristig passt. Die wichtigsten Tipps für die Küchenplanung im Überblick: 1. Das Küchendesign: Welches passt zu mir? Es gibt leichtere Fragen als diese. Aber sie lässt sich im Grunde einfach beantworten: Die Entscheidung trifft das Auge recht schnell. Ob verspielter Landhausstil, naturnahes Design aus Skandinavien oder puristischer Industrieschick mit Oberflächen aus Metall, Beton oder Stein: „Die Fronten fallen als erstes auf und prägen das Gesamtbild der Küche“, sagt Volker Irle von der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche. Sie sind also Entscheidung Nummer eins, die man im Handel trifft. Offene Grundrisse, bei der Küche und Wohnzimmer ineinander übergehen, setzen voraus, dass die Einrichtung einheitlich wirkt. Darauf weist Ernst-Martin Schaible von der Einkaufsgesellschaft Der Kreis, eine Verbundgruppe von Küchenspezialisten, hin. "Im Trend liegen daher modulare Küchen. Hier lassen sich Ober- und Unterschränke flexibel in die Wohnraumeinrichtung integrieren", sagt der Küchenprofi. Sie passen dann also zu den Wohnzimmermöbeln – oder umgekehrt. 2. Die Küchenform: Welche ist am sinnvollsten? Statt des klassischen Einzeilers eignet sich in kleinen Räumen häufig besser die L-Form. „Sie ist eine platzsparende Lösung, die trotzdem viel Stauraum bietet, etwa durch eine schwenkbare Ecklösung im Schrank“, erklärt Irle. Für die U-Form braucht man schon etwas mehr Platz: mindestens zehn Quadratmeter und 2,40 Meter Breite. „Durch diese Form entsteht eine große Arbeits- und Abstellfläche“, so Irle. Empfehlenswert für Familien ist auch die G-Form ab zwölf Quadratmetern Fläche, bestehend aus einer U-Küche, die dann erweitert wird um eine Theke oder einen Essplatz. Großzügiger fällt eine Kücheneinrichtung mit Insel aus. „Sie wird erst bei einer Fläche mit mindestens 15 Quadratmetern umsetzbar“, sagt Irle. Um die Insel herum muss ein Radius von mindestens 120 Zentimetern zu weiteren Schränken für die Laufwege vorhanden sein. „Kocht man zu zweit oder mit mehreren zusammen, ist eine Kochinsel am besten geeignet, weil alle einander zugewandt arbeiten können und man sich am wenigsten im Wege steht“, findet die WDR-Fernsehköchin Martina Meuth, die mit ihrem Mann Bernd „Moritz“ Neuner-Duttenhofer schon viele Küchen eingerichtet hat. 3. Die Küchenzonen: Was wird wo platziert? Gängige Arbeitsabläufe entscheiden, wo Schränke, Geräte und Geschirr stehen. Neben der Spüle ist eine Zone zum Vorbereiten von Speisen sinnvoll, da es hier immer sauber zugeht. „Es ist die Hauptarbeitsfläche. Sie sollte mindestens 90 Zentimeter breit sein“, rät Irle. Idealerweise folgen dieser Zone Herd und Backofen sowie Schränke für Töpfe und Pfannen. „Alles, was man beim Kochen an Gerätschaften braucht, von den Schöpfkellen über dem Herd, den Sieben über dem Spülbecken bis zum Knoblauchhobel über der Arbeitsfläche, hängt an S-Haken an verchromten Rohren, die rundum, unterhalb der Oberschränke und Regale, die Wand entlang verlaufen“, rät Meuth. „Zwischen Herd und Spüle ist ein Mindestabstand von 60 Zentimetern empfohlen“, erklärt Schaible. „Zum einen wegen der bequemen Zubereitung, zum anderen wegen des Abstands zum Wasser.“ Gleichzeitig rät er davon ab, den Herd neben den Kühlschrank zu stellen. Denn dieser verbraucht dann aufgrund der Wärme, die vom Herd ausgeht, mehr Strom zum Kühlen. www.sz-immo.de | Juli/August 2020 29

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