Aufrufe
vor 4 Monaten

Immomag Juli/August 2020

  • Text
  • Wohnen
  • Fenster
  • Dresdner
  • Wasser
  • Wohnungen
  • Haus
  • Wohnung
  • Vermieter
  • Mieter
  • Dresden

IMMOBILIEN-NEWS

IMMOBILIEN-NEWS Wohneigentum im Alter zahlt sich aus Die Mieten in Deutschland steigen schneller als die Renten. Entschuldetes, selbstgenutztes Wohneigentum kann für die „Generation 65plus“ die Belastung durch Wohnkosten deutlich senken. Massive Markenhäuser Deutsche Markenqualität | Individuelle Hausplanung Stadtvilla Hohen Neuendorf • Wohnfläche 139 m² • E55 Standard • Elektroplus Ausstattung • TÜV Nord Zertifikat Grundstücksauswahl • Radebeul, 500 m² • Coswig, 650 m² • Pirna, 590 m² • Dresden-Weixdorf, 350 m² ab 213.990,- €* [(inkl. Erdarbeiten, Bodenplatte, Bauantragsstellung; bezugsfertig (ohne Maler/Bodenbelag)] *zzgl. Hausanschluss- und Baunebenkosten, Grdst., Außenanlagen Jetzt Termin vereinbaren: ( 0351 - 31 23 820 • Smart Home • Fliesenwert 55,- €/m² • Massiv - Stein auf Stein • u.v.m. FIBAV Immobilien GmbH Büro Dresden | Burgsdorffstraße 2 | 01129 Dresden | gsdd@fibav.de Büro Riesa | Parkstraße 2 | 01589 Riesa | gsrie@fibav.de ( 0351 - 31 23 820 (auch Sa./So.) | www.fibav-dresden.de • Radeberg, 630 m² • Radeburg, 490 m² • Freital, 680 m² • Kesselsdorf, 450 m² Abb. zeigt Variante Foto: pexels.com/cottonbro Seit 2005 sind die Mieten in Deutschland stärker gestiegen als die Renteneinkommen. Das zeigt ein aktueller Bericht des Deutschen Instituts für Wirtschaft (DIW): Während die Mieten im Schnitt um 29 Prozent angestiegen sind, hat sich die gesetzliche Rente lediglich um 20 Prozent erhöht. Vor allem für Haushalte ab 65 Jahren wächst der Anteil der Wohnkosten, da die Rente in der Regel wesentlich geringer ausfällt als das letzte Nettoeinkommen während des Berufslebens. Geringere Belastung bei Eigentümern Wer in der eigenen Immobilie lebt, muss deutlich weniger fürs Wohnen ausgeben. Laut DIW bringen 80 Prozent der Eigentümerhaushalte über 65 Jahren weniger als 20 Prozent ihres Nettoeinkommens fürs Wohnen auf. Und während das Eigenheim idealerweise spätestens zur Rente abbezahlt ist, zahlen Mieter immer weiter und immer mehr. So ist die durchschnittliche Nettokaltmiete in Deutschland von 1991 bis 2015 um fast 100 Euro auf knapp 500 Euro im Monat gestiegen. Rentnerhaushalte zahlten 2015 416 Euro. Zum Vergleich: Die gesetzliche Nettorente von Männern beträgt im Schnitt 1.362 Euro monatlich, Frauen erhalten mit 991 Euro deutlich weniger. Da schlägt die Miete deutlich zu Buche. „Wohneigentümer, die ihre Immobilie abbezahlt haben, verfügen Monat für Monat über mehrere Hundert Euro zusätzlich im Portemonnaie. Sie zahlen lediglich Nebenkosten wie Heizung, Wasser und Strom – die beim Mieter natürlich auch noch obendrauf kommen“, erkärt Thomas Thiet von der LBS. Mehr Vorteile durch Eigentum Neben der ersparten Miete bietet das Leben in der eigenen Immobilie weitere Vorzüge: So können die Bewohner ihr Zuhause frei nach den individuellen Wünschen und Bedürfnissen gestalten. Und wer bereits beim Bau oder Kauf an Schwellen- oder Barrierefreiheit denkt, kann sein Eigenheim im Idealfall bis ins hohe Alter genießen. Die Vorteilhaftigkeit der eigenen vier Wände bestätigt auch der Trendindikator 2020, eine Untersuchung von Kantar TNS: Knapp jeder zehnte Eigentümer sieht das Wohnen zur Miete als günstigere Variante zur eigenen Immobilie. Bei den Mietern gaben das immerhin knapp ein Drittel der Befragten an. „Um aus der Mietwohnung in etwas Eigenes zu wechseln, ist es wichtig, möglichst frühzeitig Eigenkapital zu bilden“, unterstreicht Thomas Thiet. Schon kleine, regelmäßige Beträge reichen aus, um einen Grundstock anzusparen. (LBS Presse) 10 www.sz-immo.de | Juli/August 2020

IMMOBILIEN-NEWS Was Mieter beim Auszug beachten müssen Damit der Wohnungsauszug glatt verläuft, sollten Mieter einige Dinge beachten. Sonst könnte es später Probleme mit dem Vermieter geben. Der Auszug aus der Mietwohnung wirft für Mieter viele Fragen auf. Wann muss ich spätestens raus sein? Bin ich verpflichtet zu renovieren? Muss ich meine Einbauküche ausbauen? Wann bekomme ich die Mietkaution zurück? Die wichtigsten Antworten: Wann endet der Mietvertrag genau? Mietverträge sind in der Regel unbefristet. Das heißt: „Sie enden nur, wenn einer der beiden Vertragspartner kündigt“, sagt Rechtsanwalt Johannes Hofele vom Deutschen Anwaltverein in Berlin. Mieter dürfen ihren Mietvertrag ohne Begründung mit einer Frist von drei Monaten kündigen. Vermieter hingegen brauchen für die Kündigung ein berechtigtes Interesse, zum Beispiel Eigenbedarf. Oder sie können den Mietvertrag fristlos kündigen, wenn der Mieter seine Pflichten verletzt hat. „Die fristgemäße Kündigung erfolgt meist zu einem Monatsende, also zum Beispiel zum 30. Juni. An diesem Tag endet dann das Mietverhältnis.“ Vertriebsstart erfolgt! Hohe Haine zwischen Schloss und Altstadt •13moderne Eigentumswohnungen •zweiGebäude, verbunden mit einer Tiefgarage •2-4Zimmer,flexible Grundrisse •bodentiefe Fensterinden Wohnräumen • Aufzug, TG-Stellplätze, Keller und Fahrradraum •hoch auf einem Plateau gelegen – mit AussichtüberPirna •ruhige, grüne Lage, großzügigeGartenanlage Spätestens am letzten Tag des Mietverhältnisses muss die Wohnung zurückgegeben werden, erklärt Julia Wagner vom Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland. Fällt dieser auf einen Sonn- oder Feiertag, gilt der darauffolgende Werktag. „Es kann aber mit dem Vermieter auch ein früherer oder späterer Termin vereinbart werden.“ Wer muss renovieren? Das Renovieren der Wohnung, also die sogenannten Schönheitsreparaturen, sind grundsätzlich Sache des Vermieters. „Er kann diese Pflicht im Mietvertrag aber auf den Mieter übertragen“, sagt Hofele. „Ob dieser dann beim Auszug renovieren muss, hängt stark von der Formulierung der entsprechenden Klauseln ab.“ „Als Faustregel könnte gelten, dass Mieter die Wohnung nur so zurückgeben müssen, wie sie sie übernommen haben“, sagt der Rechtsanwalt. „War sie unrenoviert und hat der Mieter keinen Ausgleich dafür erhalten, muss der Mieter sie vor dem Auszug auch nicht renovieren. Er muss lediglich die Spuren seines eigenen Gebrauchs rückgängig machen.“ Wer haftet für Schäden? „Es gilt der Grundsatz, dass die Wohnung bei der Übergabe an den Vermieter in einem vertragsgemäßen Zustand sein muss“, www.sz-immo.de | Juli/August 2020 11 pohl. projects gmbh Altmarkt10c -01067 Dresden Fon+49 351 89329416 info@pohl-projects.de Fax+49 351 89329401 www.pohl-projects.de

Sächsische Zeitung und Sächsische.de

Unsere Partner