Aufrufe
vor 5 Monaten

immomag Februar 2020

  • Text
  • Dresden
  • Haus
  • Februar
  • Bauen
  • Immobilien
  • Sachsen
  • Mieter
  • Vermieter
  • Wohnung
  • Wohnen

HAUSBAU

HAUSBAU WOHNENINTRAUMHAFTER LAGE! GESTALTENSIE IHRDOMIZILGANZINDIVIDUELL! BAUGRUNDSTÜCKE IM SCHLOSSPARK PIRNA -ZEHISTA Exklusive Grundstücke für die sofortige Bebauung. Grundriss und Ausstattung Ihres Traumhauses kann individuell abgestimmt werden. Wohnfläche ca.153 m²,Grundstücksgrößenca. 600 m² oder ca.950 m². InklusivePKW-Stellfläche, Zugang zurParkanalageund Südausrichtung. Nach 25 Fahrminuten erreichen Sie das Zentrum von Dresden. Frau Daniela Eden freutsichauf Ihre Kontaktaufnahme. Ihre Ansprechpartnerin: Daniela Eden KH Massivhaus Dresden GmbH Frau Daniela Eden ·Telefon 0152 028 848 52 Am Sandberg 2·01468 Moritzburg OT Friedewald www.kern-haus.de/dresden INDIVIDUELL BAUEN, GANZ ENTSPANNT! 44 www.sz-immo.de | Februar 2020

HAUSBAU Wer braucht eine Baugrunduntersuchung? Einem schönen Bauplatz in guter Nachbarschaft sieht man nicht an, welche Probleme er beim Hausbau bereiten kann. Bauherren sollten prüfen lassen, wie das Erdreich unter der Idylle beschaffen ist. Ohne Baugrunduntersuchung sollten Bauherren ihren Bauvertrag nicht unterschreiben. Denn der Boden, auf dem das Eigenheim errichtet werden soll, kann Überraschungen bereithalten: drückendes Wasser, Felsbrocken oder sogar Fliegerbomben. „Vor allem Bauherren, die schlüsselfertig bauen lassen, gehen oft davon aus, dass sich das beauftragte Bauunternehmen darum kümmert, wie der Boden unter dem künftigen Haus beschaffen ist, weil sie denken, das sei im Komplettpreis enthalten“, sagt Marc Ellinger vom Verband Privater Bauherren e.V. „Aber das ist in aller Regel ein Irrtum.“ Dabei hat der Zustand des Baugrunds enormen Einfluss auf die Bauplanung und die Kosten der Ausführung der Bauarbeiten. Und was viele nicht wissen: „Das Risiko für daraus resultierende Mehrkosten trägt der Bauherr, nicht die Baufirma“, betont Stefan Weihrauch vom Verband Beratender Ingenieure e. V. Sich nicht auf Gutachten vom Nachbarn verlassen Sein Rat: Jeder Bauherr sollte individuell ermitteln lassen, in welchem Zustand der Baugrund seines Grundstücks ist, auch wenn er gemeinsam mit mehreren Nachbarn baut. Selbst unter Grundstücken, die in direkter Nähe liegen, kann es völlig unterschiedlich aussehen. „Gefürchtet sind zum Beispiel Torflinsen. Das ist sehr weicher Boden auf einem begrenzten Areal. Das Haus könnte im schlimmsten Fall allmählich darin versinken“, erklärt Weihrauch. Spätestens zum Beginn der Planung sollte das Gutachten vorliegen, damit sich die Erkenntnisse über den Zustand des Baugrunds gleich berücksichtigen lassen. „Der Statiker wird die Gründungsbauteile, Bodenplatte, Fundamente und einen eventuell vorhandenen Keller an die Ergebnisse des Gutachtens anpassen“, führt Ellinger aus. „Auch die Abdichtung des Gebäudes und die Dämmstoffauswahl werden darauf abgestimmt, ebenso wie die Konzeption der Regenwasserleitungen und einer eventuell geforderten Versickerung“, ergänzt der Experte. Bohrungen ergänzen Kartenstudien Die Gutachten werden von spezialisierten Ingenieurbüros erstellt, in denen Geologen, Ingenieure für Geotechnik und Grundbautechnik sowie Bauingenieure interdisziplinär zusammenarbeiten. „Die Erstellung eines Baugrundgutachtens ist ein mehrstufiges Verfahren“, erklärt Ulrich Scholz von der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau. „Zunächst werden Karten angesehen, um herauszufinden, welche geologischen Formationen anzutreffen sind“, führt Scholz aus. Denn vieles wurde schon von verschiedenen Ämtern ermittelt. Um Aufschluss über die Situation auf dem konkreten Grundstück zu erhalten, werden dann zusätzlich Bohrungen oder Sondierungen durchgeführt. Die Ergebnisse der Aktenerkundung und der Beprobung werden dann im Baugrundgutachten zusammengeführt und erläutert. „Ein gutes Baugrundgutachten enthält immer auch Vorschläge zur Gründung und Abdichtung des Bauwerks“, sagt Bauherren-Berater Ellinger. Hohe Baukosten oder Fehlentscheidungen vermeiden Es kann passieren, dass ein Baugrundgutachten die ursprünglichen Pläne des Bauherrn durcheinanderwirft. Hat es etwa ergeben, dass aufgrund der sogenannten Setzungsempfindlichkeit der oberflächennahen Baustoffschichten besonders tief gegründet werden muss, kann eine Entscheidung für einen Keller plötzlich das Sinnvollste sein – obwohl vorher keiner vorgesehen war. Oder der Bauherr gibt dieses Grundstück auf, weil das seine finanziellen Möglichkeiten sprengen würde. Im Prinzip lässt sich aber jeder Grund bebauen, betont Scholz. Denn auf jede Situation lässt sich mit entsprechender Planung reagieren. „Selbst das schwierige Schwemmland am Chiemsee ist kein Ausschlusskriterium“, erklärt der Experte. „Der Boden dort kann ausgetauscht und für die Bauausführung eine möglichst leichte Bauweise gewählt werden.“ Scholz rät daher, Experten mit einem Gutachten zu beauftragen, die sich gut in der Region auskennen. (Katja Fischer, dpa-tmn) EinZuhause–fürdie Zukunftgebaut. Wir sind die Spezialisten für individuellen Massivhausbau! ✓ Maßgeschneiderte und individuelle Architektur für ein vollkommenes Lebensgefühl. ✓ Massiv, ökologisch und modern für mehr Lebensstil. Sie finden uns auf der HAUS 2020, Halle 3 · Stand C6 Besuchen Sie uns: Auf über 200 m 2 mit umfangreicher Bemusterungsausstellung! BauinformationsZentrum ·SvenPaulisch·Bremer Straße 65 ·01067 Dresden · www.sp.elbe-haus.de ·Tel.:0351/4245055·Email: dresden@elbe-haus.de de www.sz-immo.de | Februar 2020 45

Sächsische Zeitung und Sächsische.de

Unsere Partner