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immomag Februar 2020

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IMMOBILIEN Wasserführende Öfen: Heizen mit Komfort und gutem Gewissen? Ein wasserführender Kaminofen oder Pelletofen versorgt neben dem Aufstellraum auch Ihre Heizungsanlage mit umweltfreundlicher Wärme ANZEIGE Foto:xxxxx WasserführenderPelletofenExtraflame RaffaellaIdro2.0 WasserführenderKaminofen La NordicaTermoisotta DSA Die Wärme von Holzöfen wird als besonders angenehmempfunden,dasie ähnlich wie die Strahlung der Sonne wirkt. Kamin- oder Pelletöfen arbeiten häufig parallel dazu mit Konvektionswärme,d.h.sie heizen ihrUmfeld zugleichdurch Strahlungund durch dasErhitzen von Raumluft, sodass die gewünschte Raumtemperatur schnell erreicht wird. Diese Wärme ist jedoch nur imAufstellraum des Ofens nutzbar und eventuell noch in angrenzenden Räumen, indie mittels Kanalisierung ein Teil der erzeugten Warmluft weitergeleitetwird. Wäre es nichtweit effektiver, die Hitze desAbbrands inallen Wohnräumen zunutzen, am besten in Abhängigkeit vom aktuellen Bedarf? Ja, auf jeden Fall! Zudiesem Zweck bietet Ihnen der Fachhandel wasserführende Öfen an: Pellet- und Kaminöfen mit einem integrierten Wasserwärmetauscher. Dieser leitet Wasser innerhalb des Ofens durch ein Rohrsystem, welches imZuge des Abbrands erhitzt wird.Das Wasser fließtineinen Pufferspeicher, wo es bis zuseiner Verwendung in Heizkörpern, der Fußbodenheizung oder zur Brauchwassererwärmung vorgehalten wird. Infolgedessen können Sie die Verbrennungswärme des Ofens auch noch Stunden nach dem eigentlichen Abbrand gezielt im Haus einsetzen. Das Heizen gestaltet sich dadurch deutlich effizienter als bei einem luftgeführten Kaminofen, bei dem die Wärme, die nicht an die Umgebung geleitet werden kann, ungenutzt durchden Schornsteinverschwindet. Neben ihrer hohen Effizienz haben wasserführende Holzöfen viele weitere Vorteile, vor allem gegenüber Heizungsanlagen auf fossiler Brennstoffbasis wie Öl oder Gas. So dient dem wasserführenden Kamin- oder Pelletofen ein nachwachsender Rohstoff als Heizmaterial. Holz verbrennt CO2-neutral, wird deutschlandweit regional produziert und stellt eingefahrlosesTransportgut dar,das auf kurzen Wegen ohne spezielle Sicherheitsvorkehrungen zum Verbraucher gelangt. Pelletöfen punkten zudem mit besonders hohem Bedienkomfort, da die Steuerung meist automatisch geregelt und im Vorfeld programmierbar ist. So müssen Sie sichimAlltaglediglich um das Beladen des Pellettanks und das Entsorgen der Asche kümmern, während der eigentliche Heizprozess Ihrer Programmierung entsprechend von selbst läuft. Das Heizenmit Scheitholz bietet etwasweniger Komfort, dadie Beschickung der Brennkammer unddas Anfeuernfastimmer vonHanderfolgen müssen. Dafür besticht das Feuer in einem Kaminofen mit unverwechselbarer Schönheit durch sein ruhiges, für viele Menschen geradezu faszinierendesFlammenbild. Auf die Leistung des Wasserwärmetauschers hateskeinenEinfluss,obder Ofen mit Pellets oder Scheitholz betrieben wird, sodass Sie diese Entscheidung anhand anderer Kriterien treffen können. Eine Beratung imFachhandel erweistsichhierbei alssehrsinnvoll,vor allem um sich vorOrt Modelle imlaufenden Betrieb anzuschauen und in ihrer Handhabung zu testen. Die perfekte Mischungaus Beratungsleistung und Bestellkomfort bieten spezialisierte Onlinehändler mit einer für Kunden geöffneten Niederlassung, zum Beispiel der Onlinefachhandel kamdi24. Dieser betreibt einen Webshop mit fast 7.000 Artikeln, darunter zahlreiche wasserführende Holz- und Pelletöfen, sowie eine Verkaufsausstellung in Dresden- Reick, die montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr für Besucher geöffnet ist. Geschulte Berater geben in dieser Zeit im persönlichen Gespräch,amTelefonsowie perMailAuskunft zu allen Fragen rund um das Thema Heizen mit regenerativen Energien. Wer seine Heizungsanlage künftig mit einem wasserführenden Ofen verbinden möchte, bekommt hier auch wertvolle Tipps zu nötigem Zubehör, zukompatiblen Pufferspeichern, Sicherheitsvorrichtungen,Umwälzpumpenetc. Wenn Sie eine Umstrukturierung Ihrer Heizung unter Einbezug eines wasserführenden Pelletofens inBetracht ziehen, dann bedenken Sie nicht zuletzt auch Fördermöglichkeiten wie die BAFA-Förderung des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Das BAFA bezuschusst automatisch beschickte Biomasse-Heizungsanlagen mit einem Fördersatz von 35%auf förderfähige Kosten wie Anschaffungs- und Installationskosten, Kosten für die Entsorgung der Altanlage sowie für den Umbau der bestehenden Heizungsanlage und Kosten für die fachliche Begleitung der Anlageninstallation. Wird im Zuge der Neuanschaffung eine bestehende Ölheizungsanlage stillgelegt, erhöht sich der abrufbare Fördersatz sogarauf 45 %. Weitere Informationen zu wasserführenden Kaminöfen,Pelletöfen undanderen regenerativen Heizungsanlagen sowie passenden Fördermöglichkeiten erhaltenSie im Kaminofen- Blogauf www.kamdi24.de. Georg-Mehrtens-Straße5 01237Dresden Tel.:035125930011 info@kamdi24.de ·www.kamdi24.de 36 www.sz-immo.de | Februar 2020

ARCHITEKTUR Foto: www.istockphoto.com © Wei-Hua Bauen mit Stroh, Lehm oder Erde gilt vielen immer noch als exotisch. Dabei sind natürliche Baustoffe mehr als nur klimafreundlich. Der Weg zum Öko-Häuschen kann allerdings steinig sein. Grün, so grün sind alle meine Häuser Der Begriff Nachhaltigkeit ist zu einem festen Bestandteil des Redens über unseren Konsum geworden. Das ist gut, denn nur ein Produzieren und Verbrauchen, das den Menschen und die natürlichen Ressourcen gleichermaßen schont und das „zukunftsfest“ gestaltet wird, ist auf lange Sicht vernünftig. Anders gesagt: Je weniger wir an dem Ast sägen, auf dem wir alle sitzen, desto besser. Aber was bedeutet Nachhaltigkeit eigentlich in Bezug auf die Häuser, die wir heute bauen? Grundsätzlich das: Auch Gebäude sollten sich in einen Stoffkreislauf eingliedern, bei dem in allen Phasen sichergestellt ist, dass Natur und Menschen so wenig wie möglich Schaden nehmen. Das fängt bei der Gewinnung der Baumaterialien an, geht beim Betrieb des Hauses weiter und endet irgendwann beim Abriss des Gebäudes und bei der Entsorgung seiner Überreste. Auch deshalb gewinnen alte – und das bedeutet in den meisten Fällen eben auch „saubere“ – Grundbaustoffe immer mehr an Bedeutung. „Langsames, stetiges Umdenken“ Lehm und Stroh zum Beispiel waren im vergangenen Jahrhundert Nischen-Baumaterialien. „Sie waren in mittelalterlichen Gebäuden aber gang und gäbe“, sagt Bauingenieur Klaus-Jürgen Edelhäuser. „In den vergangenen Jahren erleben sie eine Renaissance und werden bei Bauherren immer beliebter.“ Auch die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) nutzt den Renaissance-Begriff. Die in den 90er-Jahren auf Initiative der Bundesregierung ins Leben gerufene FNR betreut Forschungsvorhaben rund um das Thema nachwachsende Rohstoffe. Um www.sz-immo.de | Februar 2020 37

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