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immomag Februar 2020

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IMMOBILIEN-NEWS

IMMOBILIEN-NEWS MAKLERPROVISION WIRD NEU GEREGELT Foto: TheDigitalArtist/pixabay Voraussichtlich im März 2020 wird der Bundesrat das Gesetz über die Verteilung der Maklerkosten bei der Vermittlung von Kaufverträgen über Wohnungen und Einfamilienhäuser verabschieden. Die Neuregelung zielt darauf ab, einen bundesweit einheitlichen Rahmen für die professionelle Vermittlung von Kaufverträgen über (selbst genutztes) Wohneigentum zu schaffen. Sowohl für Käufer von Wohnungen und Eigenheimen als auch für Maklerunternehmen soll so mehr Transparenz und mehr Rechtssicherheit geschaffen werden. Bisher gab es in Deutschland keine verbindlichen Regeln zur Frage, wer im Fall eines Immobilienverkaufs den Vermittler der Transaktion zu bezahlen hat. Wer die Courtage bezahlt und welche Höhe sie hat, wurde bisher nur von regionalen Übereinkünften bestimmt, die nicht gesetzlich verpflichtend waren. Bei privaten Haus- oder Wohnungsverkäufen in der Bundesrepublik beträgt die Provision für den Makler aktuell üblicherweise zwischen knapp sechs und reichlich sieben Prozent vom Gesamtwert. Abweichungen von diesen Werten gibt es, man findet sie aber selten. In Anbetracht der sehr unterschiedlichen Attraktivität der deutschen Regionen eine überraschend geringe Bandbreite. Aber: Aus Gründen, die nicht wirklich nachvollziehbar sind, zahlt in manchen Bundesländern der Verkäufer diesen Anteil an den Makler, in anderen ist es Käufersache. In wieder anderen Bundesländern wird die Provisionszahlung zwischen Käufer und Verkäufer aufgeteilt, meist zu gleichen Teilen (diese Übereinkunft gilt beispielsweise im Freistaat Sachsen). Diesen Flickenteppich von lokalen Regelungen soll das Gesetz über die Verteilung der Maklerkosten vereinheitlichen. Das wären die Konsequenzen der Neuregelung: ; Wer eine Eigentumswohnung oder ein Einfamilienhaus kaufen (oder verkaufen) möchte, ist verpflichtet, die Maklerprovision zu zahlen. Anschließend kann der Käufer (oder Verkäufer) von der anderen Partei (maximal) 50 Prozent der Provision verlangen. ; Wenn ein Immobilienmakler auf Basis von zwei Verträgen (mit Käufer und Verkäufer) tätig wird, kann er von beiden Seiten nur zu gleichen Teilen Provision verlangen. ; Maklerverträge für selbst genutzte Immobilien können nur noch schriftlich abgeschlossen werden. Bisher durften sie auch mündlich oder durch „schlüssiges Verhalten“ zustande kommen. NEUE GRUNDSTEUER KOMMT Die Grundsteuer ist eine jährlich zu entrichtende Steuer, die jeder Eigentümer von Grundstücken oder Gebäuden zahlen muss. Am 8. November 2019 haben sich Bundestag und Bundesrat auf eine Neugestaltung der Steuer geeinigt. Konsequenz: In den nächsten Jahren müssen in Deutschland etwa 35 Millionen Gebäude steuerlich neu bewertet werden. Nach welchem Modus die Neubewertung erfolgen wird, ist aktuell noch Gegenstand von Verhandlungen. Für Immobilienbesitzer und für Mieter, die mit ihren Nebenkosten anteilig auch Grundsteuer zahlen, ist letztlich nur eine Frage entscheidend: Müssen sie zukünftig mehr oder weniger zahlen? Das ist zum jetzigen Zeitpunkt noch offen. Sehr wahrscheinlich wird es aber noch lange dauern, bis die Neuregelung greift – die Bundesländer müssen die bestehenden Regeln bis spätestens 31. Dezember 2024 ändern. Die neue Steuer wird frühestens ab 1. Januar 2025 fällig. 20 www.sz-immo.de | Februar 2020

IMMOBILIEN-NEWS MEHR WOHN- GELD Zum 1. Januar 2020 ist die Reform des Wohngelds in Kraft getreten. Bezieher der Sozialleistung erhalten dann einen höheren Zuschuss zu ihrer Miete. Auch wer Eigentümer einer selbst genutzten Immobilie ist, kann einen Zuschuss zu den monatlichen Kosten beantragen. Grundsätzlich soll die Leistung vor allem Rentner und Familien entlasten, aber auch am oberen Einkommensrand sind (geringe) Zuschüsse möglich. Die staatliche Unterstützung wird hauptsächlich aus den Faktoren Miethöhe bzw. monatliche Belastung, Gesamteinkommen des Haushalts und Zahl der Haushaltsmitglieder errechnet. Die Bundesregierung geht davon aus, dass im Land etwa 660 000 Menschen von der Erhöhung des Wohngelds profitieren werden. ANZEIGE Frühlingserwachen In der Musterhausausstellung der neuen Generation, im UNGER-Park Dresden, ist der Baufrühling erwacht und ist überall zu sehen und zu entdecken. AUS FÜR BE- STIMMTE ÖFEN UND KAMINE Ausgedient haben 2020 alte Kaminund Kachelöfen sowie Heizkamine mit einer Typprüfung bis Ende 1994. Sie müssen bis 31. Dezember 2020 ausgetauscht, stillgelegt oder nachgerüstet werden und künftig den Grenzwerten der Stufe 2 der ersten Bundesimmissionsschutzverordnung entsprechen (mehr zum Thema im Artikel auf den Seiten 24-25). STROM WIRD TEURER 2020 steigen die Preise für Elektroenergie. Hintergrund ist, dass die EEG-Umlage, mit der der Ausbau erneuerbarer Energien gefördert wird, auf 6,76 Cent pro Kilowattstunde steigt. Einige Anbieter geben diese Preiserhöhung an Verbraucher weiter, obwohl sie dazu gesetzlich nicht verpflichtet sind. So auch Sachsens große regionale Anbieter. Die Enso Energie Sachsen Ost verlangt seit Januar 1,55 Cent mehr pro Kilowattstunde Strom. Auch die Dresdner Drewag hebt den Preis um 1,31 Cent an, der Grundpreis steigt um 99 Cent. Wie hat ein kreativer Poet doch so treffend formuliert? „Frühling ist, wenn die Seele wieder bunt sieht.“ Damit ist es amtlich: es ist Frühling. Überall sprießen Blumenknospen, die Luft wird wärmer und ein unbeschwertes Lebensgefühl breitet sich aus. Narzissen, Tulpen und Hyazinthen sind eine Wohltat für unsere Augen, Nasen und Herzen. Jede Sonnenminute steigert unsere Laune. Alles ist irgendwie leichter, entspannter und schöner. Auch unsere Fantasie wächst über sich hinaus und die Idee eines Nestbaus setzt sich in den Köpfen vieler Paare und Familien fest. Es liegt etwas in der Luft, auch im UNGER- Park Dresden. Sicher macht es auch Spaß, bei einem heißen Wintertee auf der Couch in der Wohnung vom eigenen Haus zu träumen. Aber noch mehr Spaß macht es, durch die neue Musterhausausstellung im Gewerbepark Ottendorf-Okrilla zu schlendern, Frühlingsluft zu schnuppern und sich in den 14 nagelneuen Musterhäusern inspirieren zu lassen. Die Häuser zeigen alles, was modernen Hausbau ausmacht. Sie sind in Sachen „Nachhaltigkeit“, „Ökologie“ und „Zukunftsorientierung“ beispielgebend für die gesamte Hausbaubranche. Ob als Einfamilienhaus in Holzständerbauweise, in Ziegelbauweise oder in klassischer Massivbauweise - jedes Haus hat seinen eigenen Charakter. Eines ist jedoch gleich, die Besucher sind begeistert von den architektonischen Ideen, den Designs der Inneneinrichtung, der innovativen Haustechnik und der Energieeffizienz aller Musterhäuser im UNGER-Park Dresden. Die neue Generation der Musterhausausstellung ist der perfekte Platz für Kleine und Große, Singles und Großfamilien, Sparer, Genussmenschen, Umweltbewusste und Jeden, dem die Zukunft unserer Welt am Herzen liegt. Die ganze Bandbreite des „Frühlingserwachens“ ist allerdings am 21. und 22. März beim großen Frühlingsfest in der Dresdner Musterhausausstellung zu erleben, also: den Termin schon mal vormerken! Baufrühling in der UNGER-Park Musterhausausstellung Dresden, im Gewerbepark Ottendorf-Okrilla, Zur Kuhbrücke 11 (An den Schindertannen), 01458 Ottendorf- Okrilla. Mittwoch bis Sonntag 11-18 Uhr. Eintritt frei! Alle Informationen auch im Internet unter www.unger-park.de www.sz-immo.de | Februar 2020 21

Sächsische Zeitung und Sächsische.de

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