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immomag Februar 2020

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IMMOBILIEN-NEWS

IMMOBILIEN-NEWS ENERGETISCHE SANIERUNGEN WERDEN BELOHNT Seit Anfang Januar 2020 haben Immobilieneigentümer die Möglichkeit, Kosten für Maßnahmen von energetischen Sanierungen steuerlich abzuschreiben oder abzusetzen. Die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung ist Teil des Klimaschutzpakets der Bundesregierung. Die Regelungen gelten bis zum 31. Dezember 2029. Insgesamt lassen sich künftig bis zu 20 Prozent der Kosten für energetische Sanierungsmaßnahmen steuerlich abschreiben beziehungsweise bis zu 40 000 Euro pro Immobilie absetzen. Die steuerliche Entlastung zielt vor allem auf Einzelmaßnahmen ab – führt ein Immobilienbesitzer eine energetische Komplettsanierung durch, kann er sich zwischen einer KfW-Förderung oder der steuerlichen Anrechnung entscheiden. Beide Förderungen auf einmal (Steuervorteil plus günstiges KfW-Darlehen) dürfen nicht in Anspruch genommen werden. Folgende Sanierungsmaßnahmen sind förderfähig: Wärmedämmung von Dachflächen, Wärmedämmung von Wänden, Austausch von Fenstern und Außentüren sowie Austausch von Heizungsanlagen. Bei einem Umstieg von einer alten Öl- und Gasheizung auf eine Heizungsanlage mit zeitgemäßer Umweltbilanz beispielsweise kann der Anteil der Förderung bis zu 45 Prozent betragen. Foto: www.istockphoto.com © Bilano Foto: www.istockphoto.com © suteishi MIETPREISBREMSE WIRD VERLÄNGERT Ende 2020 sollte die Mietpreisbremse auslaufen. Jetzt wird sie bis 2025 verlängert und zusätzlich in einigen Bereichen nachjustiert. Durch die Preisbremse darf die Miete für Wohnraum in einem Gebiet mit einem angespannten Wohnungsmarkt bei einer Neuvermietung nicht mehr als zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Bislang wurde diese Vergleichsmiete über einen Zeitraum von vier Jahren ermittelt. Dieses Zeitfenster soll künftig auf sechs Jahre verlängert werden. Der Effekt: Die Vergleichsmiete sinkt, und damit wird die Miete bei einer Neuvermietung stärker gebremst. Außerdem sollen Mieter bei Verstößen gegen die Mietpreisbremse bis zu zweieinhalb Jahre nach Abschluss des Mietvertrages zu viel gezahlte Miete zurückfordern können. Das heißt, ihnen steht das zu viel gezahlte Geld aus bis zu 30 Monaten zu, und das unabhängig davon, ob sie die überteuerte Miete gerügt haben oder nicht. Bislang müssen Mieter erst eine Rüge aussprechen und dürfen danach ab diesem Zeitpunkt zu viel gezahlte Miete zurückfordern. Wir verwalten Ihre Immobilie, Wohnung oder Ihr Grundstück. Telefon 03501 55 22 22 www.wg-pirna.de 18 www.sz-immo.de | Februar 2020

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