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immomag Februar 2020

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IMMOBILIEN-NEWS Falk

IMMOBILIEN-NEWS Falk Protze, Geschäftsführer der Beate Protze Immobilien GmbH Foto: PR Welche größeren Trends beziehungsweise Herausforderungen sehen Sie in der weiteren Zukunft, also den 20er-Jahren, auf die Branche zukommen? Falk Protze, Geschäftsführer der Beate Protze Immobilien GmbH: „Aus der Perspektive eines Unternehmens mit besonders großer Erfahrung auf dem Gebiet der Gewerbeimmobilien sehen wir die ,neuen Arbeitswelten‘ als besondere Herausforderung an. Mehr flexible Arbeitsmodelle, offenere Bürostrukturen und eine größere Tendenz zum Arbeiten im Home Office – dem muss sich die Branche stellen.“ Für den privaten Markt sieht sein Geschäftsführerkollege Thomas Birnstein diese Tendenz: „Ein Haus zu bauen und darin bis ins hohe Alter zusammen mit den Kindern zu wohnen ist eher ein Auslaufmodell. Was mehr und mehr kommt, sind ,Lebensabschnittsimmobilien‘. Der Berufsanfänger kauft sich eine kleine Wohnung. Mit der Familiengründung und dem ersten Kind folgt eine Drei-Zimmer-Eigentumswohnung, mit dem zweiten Kind ein Einfamilienhaus oder eine noch größere Eigentumswohnung. Gehen die Kinder aus dem Haus, sind Wohnung oder Haus zu groß – die Suche nach altersgerechtem Wohnraum beginnt. Der zuletzt Versterbende eines Paares verkauft diesen dann, wenn der Umzug in eine Seniorenresidenz ansteht.“ Axel Guthmann von der LBS formuliert den Blick in die Zukunft als Wunsch. Er hofft einerseits, dass noch mehr Menschen „ihre Wohnraumversorgung selbst in die Hand nehmen“, denn damit „entlasten sie den Staat unmittelbar“, während gleichzeitig Mietwohnraum frei wird. Die deutsche Politik solle Guthmann zufolge „dranbleiben am Thema ,Wohneigentum stärken‘ und sich frühzeitig Gedanken machen, wie es nach dem Auslaufen des Bau- kindergelds Ende des Jahres mit der Förderung des Wohneigentums weitergeht.“ Robert Veselys Blick nach vorn: „Auf der einen Seite wird die Branche im digitalen Bereich wachsen, auf der anderen Seite legen die Kunden weiterhin Wert auf persönliche Betreuung. Der echte Ansprechpartner eben, der ihnen physisch zur Seite steht, wenn sie Fragen haben.“ Die Herausforderung für Eigentümer und Verwalter wird dem IVD-Regionalvorsitzenden zufolge vor allem darin bestehen, „das Preis-Leistungs-Verhältnis aufrechtzuerhalten. Denn in Ballungszentren wird es immer schwieriger, genügend Wohnraum zu bieten. Die Städte werden sich weiter verdichten, und neuer Wohnraum muss geschaffen werden. Ein Recht darauf, günstig, aber mitten im Zentrum zu wohnen, gibt es hingegen nicht.“ Abschließend wünscht sich Vesely, dass die Öffentlichkeit mehr Augenmaß bei der Bewertung der Arbeit von Maklern, Eigentümern und Vermietern an den Tag legen möge. MASSIVHAUSBAU Grundstücksauswahl: • Radebeul, 500 m2 • Radeberg, 630 m2 • Coswig, 650 m2 • Radeburg, 490 m2 • Pirna, 590 m2 • Freital, 680 m2 • Dresden-Weixdorf, 350 m2 • Kesselsdorf, 450 m2 Jetzt Termin vereinbaren: 0351 31238-20 Wfl. 150 m 2 Abb. zeigt Variante www.fibav-dresden.de | HAUS „LILIENSTEIN“ ab 209.990,– * inklusive Erdarbeiten, Bodenplatte, Bauantragstellung Massivbauweise Stein auf Stein bezugsfertig (ohne Maler/Bodenbelag) Preis gültig bis 14.3.2020 * zzgl. Haus-Anschlüsse, Baunebenkosten, Außenanlagen, Grundstück » Besuchen Sie uns auf der Messe „HAUS 2020“, Halle 3 / Stand D4 FIBAV DRESDEN l Burgsdorffstraße 2 l 01129 Dresden l gsdd@fibav.de FIBAV RIESA l Parkstraße 2 l 01589 Riesa l gsrie@fibav.de 0351 31238-20 auch Samstag + Sonntag Thomas Birnstein, Geschäftsführer der Beate Protze Immobilien GmbH Foto: PR „Gerade im vergangenen Jahr blickte man in Deutschland überaus kritisch auf die Immobilienbranche. Immobilienmakler wurden in der Diskussion über die Höhe und Verteilung der Provision als ,Heuschrecken‘ oder ,Geldhaie‘ tituliert – der Ruf der Branche hat in dieser Zeit erheblich gelitten. Auch die Rolle des Vermieters wurde negativ dargestellt, wobei die wirtschaftlichen Hintergründe völlig außer Acht gelassen wurden. Ja, es gibt in den Ballungszentren durchaus Exzesse. Aber in der Regel haben steigende Mieten nichts mit der Geldgier der Vermieter, sondern vielmehr mit rasant steigenden Bau- und Bewirtschaftungskosten zu tun.“ (sz-immo) 16 www.sz-immo.de | Februar 2020

IMMOBILIEN-NEWS Ein Jahr, das es in sich hat Egal ob Hausbesitzer, Wohnungseigentümer, Mieter, Bauherr, Kaufwilliger oder Makler: Das neue Jahr bringt Veränderungen für jeden, der wohnt, baut oder geschäftlich mit Immobilien zu tun hat. Was kommt auf uns zu? Ein Blick in die nähere Zukunft: Foto: qimono/pixabay BAUKINDERGELD LÄUFT AUS Die Bundesregierung hatte im nach der Bundestagswahl 2017 ausgehandelten Koalitionsvertrag festgelegt, eine Zahlung für die Förderung von Wohneigentum für Familien mit Kindern einzuführen. Dieses Baukindergeld ist ein Programm der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau). Mit der Leistung werden Familien und Alleinerziehende mit Kindern beim – erstmaligen – Erwerb von selbst genutztem Wohneigentum unterstützt. Das Baukindergeld kann für alle Immobilien gewährt werden, die seit dem 1. Januar 2018 gekauft worden sind, bei Neubauten gilt der Tag der Baugenehmigung. Wichtig: Das Baukindergeld ist eine befristete Leistung. Wer in den Genuss der Förderung kommen will, muss bis spätestens Ende des Jahres einen Kaufvertrag unterschrieben oder eine Baugenehmigung erhalten haben. Auch wenn Baukindergeld-Anträge noch bis Ende 2023 gestellt werden können – bis 31. Dezember 2020 muss der Grundstein dafür gelegt werden, denn bislang ist seitens der Bundesregierung keine Verlängerung der Zahlungen geplant. Foto: www.istockphoto.com © Andreas Steidlinger www.wgs-dresden.de WOHLFÜHLEN NACH MASS IN IHREN EIGENEN 4 WÄNDEN IM DRESDNER SÜDEN Wir beraten Sie gern zu unseren Kaufangeboten. Muldaer Straße 1 · 01189 Dresden · Telefon 0351 46901-243 www.sz-immo.de | Februar 2020 17

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