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immomag Dezember 2020

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EIGENTUMSWOHNUNGEN Bei

EIGENTUMSWOHNUNGEN Bei einem Vervielfältiger von unter 22,5 sprechen die Experten von einem moderaten Kaufpreisniveau gemessen an den örtlichen Mieten. Eva Grunwald, Leiterin Immobiliengeschäft Postbank erläutert: "Wenn der Kaufpreis in diesem Bereich liegt, fahren Käufer oft günstiger als Mieter: Die niedrigen Zinsen ermöglichen dann monatliche Raten, die eine ortsübliche Miete nicht übersteigen. Zugleich betreiben Käufer Vermögensaufbau. Die eigenen vier Wände sind auch eine gute Altersvorsorge." Im Schnitt über alle deutschen Kreise und kreisfreien Städte lag der Vervielfältiger 2019 bei 24. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das einen Anstieg um gut eine Jahresmiete: 2018 wurden durchschnittlich knapp 23 Jahresnettokaltmieten für den Wohnungskauf fällig. Damit sind die Kaufpreise insgesamt also stärker gestiegen als die Mieten. Hohe Vervielfältiger in Sachsens Metropolen Ein Blick auf die deutschen Landkreise und kreisfreien Städte zeigt, dass die Immobilienpreise besonders den Küsten- und Alpenregionen die Mieten abhängen. Niedrige Vervielfältiger finden sich vor allem in der Mitte Deutschlands, besonders in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen. Obwohl in der Südhälfte der Neuen Bundesländer fast überall niedrige Vervielfältiger vorherrschen, brechen die beiden Sachsen-Metropolen Dresden und Leipzig und deren unmittelbares Umland merklich aus: Hier liegt der Wert derzeit in einem Band von 27,5 bis 30, und damit auf einem Niveau ähnlich dem mancher westdeutscher Großstädte. Auch in den so genannten Big Seven, den sieben größten deutschen Städten, liegen die Vervielfältiger auf hohem Niveau - und sind im Vergleich zum Vorjahr noch einmal gestiegen. In Berlin und Hamburg werden für Käufer rund 36, in München sogar 37 Jahresnettokaltmieten fällig. Besonders steil angestiegen im Verhältnis zu den Mieten sind die Immobilienpreise in Hamburg und Berlin: Im Vorjahr mussten Käufer im Schnitt noch knapp drei Jahresmieten weniger berappen. Kaufinteressierte sollten ein Investment hier besonders sorgfältig prüfen. "Wenn die Immobilienpreise das Mietniveau weit überholen, kann das ein Hinweis darauf sein, dass für die Zukunft erwartete Wertgewinne zumindest in Teilen bereits auf die Kaufpreise aufgeschlagen wurden", sagt Postbank-Expertin Grunwald. Gemischtes Bild in mittelgroßen Städten Aber auch in deutschen Großstädten abseits der Big Seven liegen die Kaufpreise 2019 im Vergleich zu den Mieten auf hohem Niveau. Mehr als 30 Jahresmieten werden beispielweise in Rostock, Potsdam, Regensburg und Lübeck für den Wohnungskauf fällig. Im Schnitt liegt der Vervielfältiger in Großstädten mit mehr als 100.000 Einwohnern bei knapp 25 Jahresmieten. In einigen Großstädten sind die Kaufpreise allerdings im Vergleich zu den Mieten nicht durch die Decke gegangen. Wer statt einer Mietwohnung gern die eigenen vier Wände beziehen möchte, dem bieten sich auf dem Immobilienmarkt vielerorts durchaus Chancen. "Eigentümer zahlen dann häufig nicht mehr für Wohnen als Mieter, genießen aber die Vorteile einer eigenen Immobilie", sagt Grunwald. Günstige Kaufpreise im Verhältnis zu den Mieten gibt es etwa in Gelsenkirchen (Vervielfältiger 15,9), Salzgitter (16,7), Bremerhaven (17,5), Duisburg (18,1) oder Herne (18,3). In insgesamt 24 Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern liegt der Vervielfältiger unterhalb von 22,5 und damit unter dem Wert, den Experten als Grenzwert für moderate Preise betrachten. (ots) Moderne Eigentumswohnungen Im Herzen von Löbtau – Reisewitzer Str. 15–17 2- bis 3 Zi.-Wohnungen mit Wfl . von 47 bis 99 m 2 DRESDEN-LÖBTAU MODERN ZENTRAL WOHNEN unverbindliche Illustratlon – Künstlerischer Entwurf. Abweichungen in der Ausführung vorbehalten Hotline: 0351 818 O 718 · elbfl orenz@villanova.de VILLA NOVA: Seit mehr als 35 Jahren schenken uns unsere Kunden ihr Vertrauen. 2,60 m Raumhöhe Bodengleiche Duschen Südausrichtung aller Wohneinheiten Massivholzparkett Große Balkone Freier Ausblick Fußbodenheizung Energieeffi zienz Tiefgarage 30 www.sz-immo.de | Dezember 2020/Januar 2021

EIGENTUMSWOHNUNGEN Klimaanlage erfordert Eigentümerbeschluss Wer eine Wohnung sein Eigen nennt, kann nicht einfach alles verändern. Für manche Maßnahmen braucht man die Zustimmung der Miteigentümer. Wer eine Eigentumswohnung hat, kann nicht einfach eigenmächtig eine Klimaanlage einbauen lassen. Eine solche Maßnahme gilt als bauliche Veränderung, erklärt der Verband Wohnen im Eigentum (WiE). Daher haben alle Miteigentümer ein Mitspracherecht. Diese Regeln gelten für Klimaanlagen, die fest installiert werden und bei denen ein Teil außen an der Fassade des Wohngebäudes angebracht wird. Um die Genehmigung für den Einbau der Klimaanlage zu bekommen, muss der Eigentümer der Eigentümerversammlung einen Beschlussantrag vorlegen. Bekommt er mehrheitlich Zustimmung, sollte abgewartet werden, ob ein Miteigentümer den Beschluss innerhalb eines Monats anficht. Geschieht das nicht, wird der Beschluss rechtskräftig und der Einbau kann erfolgen. Erfolgt der Einbau ohne rechtskräftigen Beschluss, können Eigentümer im Zweifel zum Rückbau gezwungen werden. Wer seine Eigentumswohnung kühlen möchte, ohne die Miteigentümer um Erlaubnis fragen zu müssen, kann dies mithilfe eines mobilen Klimageräts tun. Dieses muss nicht eingebaut werden, sondern es wird lediglich an die Steckdose angeschlossen. (dpa/tmn) Foto: stock.adobe.com © LIGHTFIELD STUDIOS WOHNEN IN DRESDEN - STRIESEN 27 Eigentumswohnungen in Bestlage Das neue Bauvorhaben in der Zinnwalder Straße ist ein a ttraktiver Wohnstandort im beliebten Striesen. Die sehr gute Infrastruktur gepaart mit einer citynahen und trotzdem ruhigen Wohnlage b ietet beste Voraussetzungen für Ihr neues Zuhause ! NEUES PROJEKT • 1- bis 4-Zimmer-Wohnungen mit 33–109 m 2 Wohnfläche • moderne Ausstattung • große Balkone, Tageslichtbäder • EG-Wohnungen mit Gartenanteil • KfW55-Standard • Parkett und Fußbodenheizung • Rollläden an allen Fenstern • Aufzug, Keller, Tiefgarage • Top Infrastruktur (Einkaufsmöglichkeiten, Kita, Schule, Bus und Straßenbahn) BAUBEGINN ERFOLGT TreuBau Dresden AG · Dornblüthstraße 13 · 01277 Dresden · Tel. 0351/4739541 Funk: 0172/8688 714 · info@treubau-dresden.de · www.treubau-dresden.de www.sz-immo.de | Dezember 2020/Januar 2021 31

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