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Immomag April 2020

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IMMOBILIEN-NEWS stieg im

IMMOBILIEN-NEWS stieg im gleichen Zeitraum um rund 27 Prozent auf 880 Millionen Euro, nachdem er in den Jahren 2015 bis 2018 relativ konstant um 680 Millionen Euro lag. Die Umsatzsteigerungen in diesem Teilmarkt haben somit weitestgehend den Umsatzrückgang in anderen Teilmärkten kompensiert. Dies lässt sich mit erneut gestiegenen Preisen für Eigentumswohnungen erklären. Die Grundstückspreise für freistehende Einfamilienhäuser sind auch 2019 weiter gestiegen. So verteuerten sich diese im Vergleich zum Vorjahr von durchschnittlich 245 Euro pro Quadratmeter auf 285 Euro pro Quadratmeter Grundstücksfläche, was einem Anstieg um rund 16 Prozent entspricht. Seit 2010 haben sich die durchschnittlichen Kaufpreise in der Landeshauptstadt somit nahezu verdreifacht. Grundstücke für den Bau von Mehrfamilienhäusern verteuerten sich ebenfalls deutlich von durchschnittlich 450 Euro pro Quadratmeter auf 635 Euro pro Quadratmeter Grundstücksfläche – ein Plus von 41 Prozent. Ab 1992 errichtete freistehende Einfamilienhäuser wurden im Geschäftsjahr 2019 für durchschnittlich 3.735 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche (Vorjahr: 3.350 Euro pro Quadratmeter) gehandelt. Dies entspricht einer Preissteigerung von rund 15 Prozent binnen Jahresfrist. Für ein Einfamilienhaus dieser Bauperiode mussten durchschnittlich 550.000 Euro bezahlt werden. Der Preis für Doppelhaushälften ab Baujahr 1992 betrug im Geschäftsjahr 2019 durchschnittlich 3.100 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Für sanierte Mehrfamilienhäuser sind in Dresden moderate Preissteigerungen zu verzeichnen. Durchschnittlich wurden 2.020 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche gezahlt, also rund drei Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Nach 1990 errichtete Mehrfamilienhäuser wurden im Geschäftsjahr 2019 zu durchschnittlich 2.665 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche gehandelt. Dieser Wert liegt rund vier Prozent über dem Wert aus dem Vorjahr. Im Teilmarkt der Wohn- und Geschäftshäuser mit gutem baulichen Zustand, das heißt sowohl sanierte Bestandsobjekte vorwiegend aus der Vorkriegszeit als auch Nachwendebauten, wurden durchschnittlich 2.175 Euro pro Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche gezahlt. Im Vergleich zum Vorjahr betrug der Preisanstieg rund neun Prozent. Der Teilmarkt des Wohnungseigentums wird durch den Weiterverkauf von Eigentumswohnungen dominiert. Der durchschnittliche Kaufpreis stieg in diesem Segment von 1.865 Euro pro Quadratmeter auf 2.015 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche und damit um rund acht Prozent. Bei erstverkauften, neu errichteten Eigentumswohnungen stiegen die Preise von 3.570 Euro pro Quadratmeter auf 4.115 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche, was einer Steigerung um rund 15 Prozent entspricht. Innerhalb der letzten zehn Jahre sind die Preise für Eigentumswohnungen um rund 75 Prozent gestiegen. Luftbilder von Dresden erstellt Das Amt für Geodaten und Kataster ließ am 24. März 2020 einen Vermessungsbildflug über den mittleren und nordwestlichen Bereich des Dresdner Stadtgebiets durchführen. Der Flug dauerte drei Stunden. Insgesamt 180 Quadratkilometer wurden mit einer zweimotorigen Cessna 340 mit einer digitalen Großformatkamera überflogen. Es herrschten optimale Bedingungen: sonniges, wolkenfreies und klares Wetter, niedriger Elbpegel. Es lag kein Schnee und der Sonnenstand betrug mindestens 30 Grad zum Horizont. Die Flughöhe lag bei 2.300 Metern. Mit insgesamt 28 Flugstreifen in Ost-West-Ost-Richtung wurden 1.200 Farbluftbilder mit einer Auflösung aufgenommen, bei der auf den Fotos ein Objekt mit der Größe von zehn Zentimetern noch gut zu erkennen ist. Die Bildflugergebnisse werden dem Amt bis Mitte Juni 2020 vorliegen. Solche Flüge lässt die Stadt Dresden regelmäßig für alle Bereiche des Stadtgebiets vornehmen. Mit den Fotos wird die digitale Stadtkarte im Maßstab 1:500 aktuell gehalten, Abrisse und Neubauten im Gebäudebestand werden eingetragen. Die gewonnenen Daten dienen als Planungs- und Analyseunterlagen für die Stadtverwaltung und werden vom Umweltamt, Stadtplanungsamt, dem Amt für Wirtschaftsförderung oder dem Straßen- und Tiefbauamt für ihre tägliche Arbeit genutzt. Planungsbüros und Institute greifen darauf zu. Bürgerinnen und Bürger können die Luftbilder im Themenstadtplan anschauen, der auf www. dresden.de zu finden ist. Postplatz erhält „echte“ Pflanzbeete Als nächster Bauabschnitt des westlichen Promenadenringes werden auf dem Postplatz die mittlerweile desolaten Holzbeete abgerissen und bis Anfang August durch vier dauerhafte, große Pflanzbeete mit integrierten Bänken ersetzt. Die neuen Beete werden mit attraktiven Gehölzen und Stauden bepflanzt. Damit soll der Postplatz einladender und das Stadtklima in Hitzeperioden erträglicher werden. Die Baukosten belaufen sich auf rund 500.000 Euro, mitfinanziert über Fördermittel aus dem Programm „Stadtumbau-Ost, Westlicher Innenstadtrand“. 12 www.sz-immo.de | April 2020

IMMOBILIEN-NEWS Schneeflöckchen kam nicht ins Elbtal Die Bilanz des letzten Winters zeigt eindrücklich die klimatischen Veränderungen, denen wir bereits ausgesetzt sind. In den letzten drei Monaten war es die permanente Zufuhr von warmen Luftmassen, die einen kalten Winter verhinderte. Schnee war Mangelware. Mit einer Durchschnittstemperatur von 4,4 Grad Celsius war der Winter 2019/2020 ungewöhnlich warm, sogar wärmer als ein durchschnittlicher März mit einem Monatsmittel von 3,8 Grad Celsius. Es war sogar der zweitwärmste Winter seit 1961. Nur im Winter 2006/2007 war es mit 4,6 Grad Celsius noch wärmer. Zum Vergleich: Die durchschnittliche Wintertemperatur liegt in Dresden Klotzsche nach international gültiger Referenzperiode 1961 bis 1990 bei 0,19 Grad Celsius. Im Referenzzeitraum fiel in Dresden im Mittel an durchschnittlich 20 Tagen Schnee. Im vergangenen Winter registrierten die Sensoren an der Station in Dresden Klotzsche an nur zwei Tagen im Dezember Niederschlag in Form von Schnee. So wurde während des Winters auch nur ein einziger Eistag (Tag an dem die Maximum-Temperatur unter null Grad Celsius bleibt) registriert. Im Elbtal sogar kein einziger. Zum Vergleich: Im Zeitraum 1961 bis 1990 traten im Mittel 22,7 Eistage auf. In den vergangenen 30 Jahren fiel der Wert auf 19 Eistage. Das nur ein Eistag gemessen wurde, ist eine dramatische Besonderheit. Bei den Frosttagen, also Tagen an denen die Minimumtemperatur eines Tages unter null Grad fällt, wurden im vergangenen Winter nur 27 gezählt. Das ist etwa halb so viel wie das Klimamittel von 55 Frosttagen. Die Niederschlagsmenge beruhigt auf den ersten Blick. Mit einer Regensumme von 132 Millimetern wurde der Klimareferenzwert von 144 Millimetern um nur knapp neun Prozent verfehlt. Allerdings war die Niederschlagsverteilung über die Wintermonate sehr ungleichmäßig. Die Regensumme des Dezembers betrug zum Beispiel nur 25,3 Millimeter – lediglich die Hälfte der üblichen Menge. Im Februar hingegen regnete es an 21 Tagen. Insgesamt wurden 88 Millimetern in Dresden Klotzsche aufgezeichnet. Dies ist die höchste gemessene Regensumme in einem Februar seit 1961. Für die nun beginnende Vegetationsperiode bleibt auf ein Anhalten der Niederschläge zu hoffen, da die Böden noch nicht gesättigt sind. Der milde Winter 2019/20 wirkt sich auf Mensch und Natur aus. Zu hohe Temperaturen in der kalten Jahreszeit bringen die heimische Tier- und Pflanzenwelt aus dem Takt: Einige Pflanzen treiben zu früh aus und können dann von möglichen Spätfrosten geschädigt werden, da Blüten oder Fruchtansätze abfrieren. Allergiker leiden unter dem schon im Winter beginnenden Pollenflug. Schadinsekten, wie der Eichenprozessionsspinner oder Zecken, werden früher aktiv. Auch Bienen und Hummeln verlassen bei zu milden Temperaturen eher als sonst ihre Winterquartiere. Die Nahrungssuche kann für sie so früh im Jahr zu einem Problem werden und die Bestände der Insekten gefährden. Foto: jutta24/pixabay Dresden-Räcknitz VERKAUFSSTART WOHNEIGENTUM IM UNIVERSITÄTSVIERTEL In zweiter Reihe zur Nöthnitzer Straße, errichten wir sieben Stadthäuser mit 49 Eigentumswohnungen. Der Campus der TU Dresden und die Institute prägen den Stadtteil ebenso wie seine Bewohner. Mit einem Durchschnittsalter von 40 Jahren leben und arbeiten hier viele Familien und Studenten. Sie profitieren von der zentralen Lage mit kurzen Wegen zu den Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Kindergärten und Arztpraxen, vieles ist fußläufig oder mit den Buslinien 66 und 85 zu erreichen. Die Straßenbahn Linie 3 fährt über den Hauptbahnhof, direkt bis in die Dresdner Neustadt. Ein fast 40 Hektar große Erholungsfläche mit Bilderbuchblick auf Dresden entwickelt sich in unmittelbarer Nähe unseres Wohnbauprojektes. Zwischen Räcknitz und der Südhöhe entstehen neue Wege zum Spazieren, Spielplätze und Möglichkeiten für Sport und Erholung. 2- bis 4-Zimmer-Eigentumswohnungen (teilweise barrierefrei) Wohnflächen von 79 m 2 bis 166 m 2 Balkone, Terrassen mit eigenem Gartenanteil Tageslichtbäder mit Wanne und ebenerdiger Dusche Echtholzparkett, Fußbodenheizung Videogegensprechanlage, Lift, Tiefgarage/Außenstellplätze Tel 0351/87603-50 www.baywobau.de verkauf.dresden@baywobau.de … wir bauen Ihr Zuhause! www.sz-immo.de | April 2020 13

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