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IMMO - Bauen & Finanzieren 2021

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VORWORT Es boomt am Bau

VORWORT Es boomt am Bau Nichts und niemand kann den Deutschen die Lust am Bauen nehmen. Egal, ob Privatpersonen, Großinvestoren, Wohnungsgenossenschaften oder öffentliche Hand: Es wird viel Geld für Häuser ausgegeben, sei es für Neubauten oder für die Sanierung im Bestand. Im Corona-Jahr 2020 wurden bundesweit Baugenehmigungen für insgesamt 32,4 Millionen Quadratmeter neuer Wohnfläche erteilt. Im Jahr davor waren es 31,5 Millionen, 2018 vermeldete das Statistische Bundesamt 30,6 Millionen Quadratmeter neuer Fläche zum Leben für Menschen. Sollte man die 2020er-Zahl mit dem Zusatz „trotz Pandemie“ versehen, oder haben die von COVID-19 so stark geprägten Monate sogar zum stetigen Aufwärtstrend beigetragen? Wer weiß. Fakt ist, dass trotz der immer höheren Zahl von Baugenehmigungen – die sich mit einer gewissen Verzögerung auch immer in entsprechender Bautätigkeit niederschlägt – der Bedarf größer ist als das Angebot. Konsequenz: Die Preise steigen. Das gilt für Mieten genauso wie für alles andere, was mit Bauen und Wohnen zu tun hat. In der Metropolregion Dresden beispielsweise stiegen dem Baufinanzierungsunternehmen Dr. Klein zufolge die Preise für Eigenheime allein im ersten Quartal 2021 um reichlich sechs Prozent. Bei Eigentumswohnungen betrug die Steigerung im selben Zeitraum knapp fünf Prozent. Zusätzliche Dynamik gewinnt die Situation durch die aktuell sehr hohen Kosten für viele Baustoffe. Also lauter schlechte Nachrichten? Mitnichten. Wenn alles schlimm wäre am Markt für zukünftige Wohnträume, dann wäre er nicht in so guter Verfassung – siehe Textanfang. Der Grund für den Bauboom findet sind vor allem in den seit Jahren sehr niedrigen Zinsen für Baudarlehen, die es auch Normalverdienenden noch immer ermöglichen, von Mietern zu Eigentümern zu werden. Und da auch der Staat möchte, dass die traditionell wenig „wohneigentumsfreudigen“ Deutschen den Schritt zur Altersvorsorge via Betongold wagen, gibt es viele kleine und große Fördertöpfe, mit denen er Bau- und Sanierungsvorhaben des „kleinen Mannes“ großzügig unterstützt. Wer sein Budget und seine Wünsche realistisch einzuschätzen vermag und dann mit den richtigen Finanzierungsund Baupartnern an seiner Seite durchstartet, wird es sicher nicht bereuen, die Reise zum Traumhaus angetreten zu haben. Tipps und Anregungen hierzu plus viele Kontakte zu Profis aus der Region finden sich auf den kommenden Seiten. (Axel Nörkau) Foto: istock.adobe.com/W PRODUCTION DESIGNHAUS HAMPTON mehr Stil – mehr Ambiente – OKAL! Jetzt informieren www.okal.de Bauen & Finanzieren | Ausgabe 2021 3

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