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IMMO - Bauen & Finanzieren 2021

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PLANUNG zent) der

PLANUNG zent) der Familien mit mindestens einem Kind kann sich das Leben auf dem Land vorstellen. Und genau dieses Bevölkerungssegment stellt auch einen großen Teil derer, die planen, vom Mieter zum Eigentümer zu werden. Was also sollte man tun, wenn man vor der Frage „Stadt oder Land“ steht? Vor allem sollte man sich über das Budget für die Immobilie im Klaren sein – und das wird bei jeder beziehungsweise jedem Bauwilligen anders aussehen. Wer nicht viel Geld in die Waagschale werfen kann, für den wird der Bau oder Kauf einer Immobilie in einer deutschen Großstadt ohnehin nicht möglich sein. Denn die Preisunterschiede sind inzwischen riesig. Der Sparda-Bank-Studie „Wohnen in Deutschland 2021“ zufolge kostet der Quadratmeter Eigenheim im Landkreis München inzwischen im Schnitt 8.300 Euro. Im Kyffhäuserkreis in Nordthüringen sind es durchschnittlich 880 Euro – das sind nur 10,6 Prozent dessen, was man in Bayerns Landeshauptstadt für ein vergleichbares Heim auf den Tisch blättern müsste. Dies sind Extrembeispiele, aber sie zeigen, dass der Traum vom eigenen Haus in manchen Ecken Deutschlands für Normalverdiener längst ausgeträumt ist, während man ihn sich anderswo noch ohne Probleme erfüllen kann. Foto: istock.adobe.com/Sina Ettmer „Wer sich für einen Umzug aufs Land entscheidet, sollte alle wirtschaftlichen Faktoren durchgerechnet und sich mit möglichen Nachteilen auseinandergesetzt haben“, erklärt Thomas Mau von der BHW Bausparkasse. Ein langer Arbeitsweg kostet Zeit und Geld. Der Zweitwagen oder Monatskarten für öffentliche Verkehrsmittel seien ebenfalls einzuplanen. „Wer meist im Home-Office arbeitet, hat bessere Karten“, so Mau. Moderne Fern-Arbeiter müssen allerdings wissen, dass in vielen Regionen der Ausbau des schnellen Internets nur schleppend vorankommt. Fragen sollten sich Stadtflüchter in spe auch, ob sie wirklich bereit sind, die Annehmlichkeiten des Stadtlebens komplett hinter sich lassen. Öffentlicher Personennahverkehr, Einkaufsmöglichkeiten immer um die Ecke, Kultur- und Sportangebote, eine hohe Dichte von Schulen, Kindertagesstätten und Arztpraxen: All das wird man „auf dem Dorf“ so nicht vorfinden. Im Gegenzug lösen sich aber viele Dinge, die das Leben in der Stadt manchmal schwer erträglich machen, auf dem Land ganz in einfach in Luft auf. In ziemlich guter Luft sogar. Wegen der Strukturschwäche vieler abgelegener Kommunen streben die meisten Abwanderer aktuell eher ins unmittelbare Umland der Städte. Das aber macht den Erwerb von Wohneigentum auch in den „Speckgürteln“ zum Teil empfindlich teurer. Also doch das Abenteuer wagen und weit hinaus in die dünn besiedelte Fläche umziehen? Thomas Mau von der BHW hat ein gutes Argument dafür: „Viele Kommunen bieten Programme, um Familien für eine Ansiedlung zu gewinnen.“ Er rät: „Machen Sie sich einfach mal persönlich ein Bild von den Gemeinden, und sprechen Sie mit Ortskundigen und Einheimischen.“ Wenn Ärzte, Kindergarten und Schulen trotz ländlicher Lage immer noch halbwegs gut erreichbar sind, und man auch bereit ist, sich ein wenig in die Dorfgemeinschaft zu integrieren, dann haben sogar Großstadt-Pflanzen gute Aussichten, ihr neues Leben wirklich genießen zu können. (baufi/Presse BHW/ots) „Ihr Traumhaus verdient die beste Finanzierung - beim Marktführer.“ Team Baufinanzierung der Sparkasse Meißen Information und Beratung - Heiko Schumann Telefon 03525 5150-2750 - Mail h.schumann@spkm.de s Sparkasse Meißen 16 Bauen & Finanzieren | Ausgabe 2021

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