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Hauskatalog 2021

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VORWORT HOLZHAUS

VORWORT HOLZHAUS SCHWIMMENDE HÄUSER FERTIGHAUS MASSIVHAUS FREIE PLANUNG BAUGRUNDSTÜCKE INNENAUSBAU RECHT&FINANZ BAUEN UND SANIEREN NACH DEM STAND DER TECHNIK – MODERN, UMWELTFREUNDLICH UND WERTBESTÄNDIG Diehistorischniedrigen Zinsen undzahlreichenFörderprogramme, veranlassenzurzeit viele Bauherrenin eine eigene Immobiliezuinvestieren.Gebäude werden fürmindestens50Jahregebautoderumfassend saniert. Heutige Anforderungen an ein Gebäude: > umweltfreundlich, energieeffizient und wertbeständig > hohe Wohnqualität und Funktionalität > niedrige Betriebs- und Wartungskosten Wasist alsBauherru.a.zubeachten: > Sächsische Bauordnung und Mindestwärmeschutz nach DIN 4108 > das neue GebäudeEnergieGesetz (GEG) > sachgemäße Planung und Ausführung vonBaukonstruktionen und technischen Anlagen Empfehlung fürjeden Bauherren: > Planung und Bauausführung sollte durch qualifizierte Architekten und/oder Ingenieure, Bauunternehmen und Energieberater am bestenvon Beginn an in einem Team erfolgen > Detailplanung von Wärmebrücken und der luftdichten Gebäudehülleerstellen und diese bei der Umsetzung überwachen, z.B. mit Hilfe eins Luftdichtheitstestes (Blower-Door-Test) und Thermografieaufnahmen > Begleitung der Planung und Bauausführung durch einen externen Sachverständigen (wird vom Bund gefördert), um eventuelle Mängelfrühzeitig zu erkennen und fachgerecht abzustellen > Überwachung, Einregulierung und Optimierung von technischen Anlagen sowie die Durchführung aller Wartungsarbeiten für alle technischen Anlagen und Bauelemente (z. B. Fenster) nach der Nutzungsaufnahme (erfordert ggf. ein Energiemanagementsystemund den Einbau vonWärmemengen- und Stromzählern) Die Sächsische Energieagentur –SAENA GmbH möchte zu den Herausforderungen beim Bauvon energieeffizienten Gebäuden sensibilisieren und das Bewusstsein für das Zusammenspiel der einzelnen Gewerke bereits vor dem Baubeginn schärfen. Dafür steht neben vielen anderen Publikationen insbesondere die Bauherrenmappe der SAENA zur Verfügung. KOSTENFREIE ANGEBOTE DER SÄCHSISCHEN ENERGIEAGENTUR Initialberatung HABEN SIE FRAGEN ZU DEN THEMEN > Neubau und Sanierung vonWohnund Nichtwohngebäuden > Förderprogramme vonBund und Ländern > KfW-Effizienzhaus, Passivhaus, Solarthermiehaus und andere > gesetzliche Anforderungen beim energieeffizienten Bauen > Energieausweis > Wirtschaftlichkeit von energieeffizienten Bauvorhaben > mögliche Heizungs-, Lüftungsund Kältesysteme > Einsatz Erneuerbarer Energien Bauherrenmappe PRAKTISCHER LEITFADEN FÜR BAUHERREN > rund um das Thema energieeffizientes Bauen und Sanieren > unterstützt Bauherren vomBeginn der Planung bis zur Endabnahme > als Ringordner und online verfügbar www.digitale-bauherrenmappe.de Energie-Experten Sachsen NETZWERK QUALIFIZIERTER EXPERTEN z.B. > Energieberater > Fachfirmen für hocheffizientes Bauen > Energieeffizienzhandwerker SHK www.saena.de/energie-experten Kontaktieren Sie uns oder vereinbaren einen kostenfreien Initialberatungstermin mit unseren Architekten und Ingenieuren! Beratertelefon 0351 4910-3179 E-Mail: info@saena.de DieSächsische Energieagentur–SAENAGmbHist ein Unternehmen desFreistaates Sachsenund der SächsischenAufbaubank –Förderbank –(SAB). Sächsische Energieagentur –SAENA GmbH, Pirnaische Straße 9, 01069 Dresden ·www.saena.de 44 HAUSKATALOG | Ausgabe 2020

VORWORT HOLZHAUS FERTIGHAUS MASSIVHAUS FREIE PLANUNG BAUGRUNDSTÜCKE INNENAUSBAU RECHT&FINANZ Wenn die Natur Wärme bringt Für die Dämmung von Häusern eignen sich nicht nur Produkte auf Basis fossiler Rohstoffe. Die Nutzung von Wärmepumpen, Holzheizungen oder Solarthermie ist mittlerweile weit verbreitet. Bei der Dämmung von Neubauten oder der Sanierung von Altbausubstanz aber wird selbst bei vielen sonst ökologisch vorbildhaften Häusern noch Polystyrol verwendet. Dabei wäre es naheliegend, auch hier auf natürliche Produkte zu achten. Die Angebotspalette für isolierende Materialien natürlichen Ursprungs ist großund reicht von Holzfasern und Zellulose über Seegras und Schafwolle bis zu Hanf, Flachs, Jute oder Kork. Erfahrung mit „grüner“ Dämmung hat der Mensch schon seit Jahrhunderten, die guten physikalischen Eigenschaften der Fasern sind seit langem bekannt. Flachs beispielsweise weist mit einer Wärmeleitfähigkeit von 0,038 Watt pro Meter und Kelvin ebenso günstige Dämmeigenschaften wie Polystyrol auf, dabei ist die Faser nachwachsend und somit klimaneutral. Auch die Verarbeitung von Flachs zu Dämmstoff verbraucht weit weniger Energie als die Herstellung herkömmlicher Dämmstoffe aus fossilen Energieträgern. Weitere Vorteile der Dämmung mit Naturstoffen: • Schadstofffreiheit und gute Feuchtigkeitsregulierung, dadurch entsteht ein besseres Raumklima • Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen gleichen Temperaturschwankungen meist besser aus als mineralische • natürliche Resistenz gegen Schimmel und Insekten- sowie Nagerbefall • viele natürliche Dämmstoffe stammen aus heimischer Land- und Forstwirtschaft • hervorragender Hitzeschutz und gute Schalldämpfung • einige Hersteller bieten natürliche Dämmstoffe sogar in recycelter Form an: es gibt z. B. Produkte, die aus alten Kaffee- und Kakaosäcken hergestellt werden Ein zusätzlicher Pluspunkt ist bürokratischer Natur: Wer seine Fassade oder sein Dach nachträglich dämmt, erhält über das Programm "Energieeffizient Sanieren" der KfW eine staatliche Förderung. Darüber hinaus fördern einige deutsche Bundesländer den Einsatz von Naturdämmstoffen am Bau. Nachteile der Öko-Dämmung sollen aber nicht verschwiegen werden. Zum einen sind die Materialien im Schnitt meist teuer als ihre chemischen oder mineralischen Mitbewerber. Zum anderen gehören alle Naturdämmstoffe der Baustoffklasse B2 nach DIN 4102-1 an, was heißt, dass sie als „normal entflammbar“ eingestuft sind. Drittens müssen die Matten oder Platten aus Pflanzenfasern immer etwas dicker verarbeitet werden als ihre nicht-natürlichen Pendants. Die Verarbeitung der Materialien ist selbst für Heimwerker unproblematisch. Öko-Dämmstoffe sind hauptsächlich zur Dämmung von Dachschrägen, Decken und Böden sowie Außen- und Innenwänden geeignet. Für die Dämmung von den Boden berührenden Gebäudeteilen mit hoher Feuchtigkeitsbelastung (Perimeter-Dämmung) gibt es derzeit noch keine natürliche Alternative. (HK/tdx) Ausgabe 2021 | HAUSKATALOG 45

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