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Hauskatalog 2021

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INNENAUSBAU Foto: AdobeStock/stockphoto-graf VORWORT HOLZHAUS SCHWIMMENDE HÄUSER FERTIGHAUS MASSIVHAUS FREIE PLANUNG BAUGRUNDSTÜCKE INNENAUSBAU RECHT&FINANZ Jetzt wird die Hülle wirklich zum Haus Der Innenausbau des Eigenheims will wohlüberlegt sein, denn alles muss sauber ineinander greifen. Der Begriff „Innenausbau“ bezeichnet die Summe der Tätigkeiten aller Gewerke, die nicht zur Erschaffung der Gebäudehülle oder zum Einbau der Haustechnik gehören. Und derer gibt es viele. Denn in einem Rohbau mit Heizungsanlage, Elektroinstallation und Lüftung fehlt immer noch eine ganze Menge. Weshalb der Innenausbau gut geplant sein sollte, denn meist muss hier ein Schritt auf den anderen folgen. Handwerker, die sich gegenseitig auf den Füßen herumstehen, kosten nämlich auch Geld. Tipp: Beim Begriff „schlüsselfertig“ sollte der Eigentümer, der nicht selbst baut, immer gezielt nachfragen. Denn die Bezeichnung suggeriert, dass man nur noch die Möbel und die Zimmerpflanzen ins Haus tragen muss, und schon beginnt der Traum vom Wohnen in den eigenen vier Wänden. Weit gefehlt: Der Begriff „schlüsselfertig“ ist nicht eindeutig definiert. Je nach Anbieter kann der Fertigstellungsgrad des Hauses erheblich variieren. Lediglich die Bezeichnung „bezugsfertig“ bedeutet, dass alle wesentlichen Arbeiten erledigt sind. Es ist durchaus möglich, dass ein Anbieter mit „schlüsselfertig“ nur die Rohbaumaßnahmen meint, ein anderer aber den gesamten Innenausbau erledigt. Sicher geht man, wenn der Leistungsumfang im Bauvertrag detailliert festgehalten worden ist – hierbei darf man im Interesse des Gesamtbudgets ruhig pingelig sein. Unbedingt bedenken: Zwei zeitraubende Phasen des Innenausbaus sind das Gießen des Estrichs und das Verputzen der Innenräume. Hier ist allerdings nicht die reine Arbeitszeit entscheidend. Vielmehr müssen je nach Art der Materialien, des Trocknungsverfahrens und der Witterung bis zu zwei Monate für die Trocknung eingeplant werden. Erst dann kann der erweiterte Innenausbau beginnen: Dazu zählen der Einbau von Treppen und Türen, die Verlegung von Bodenbelägen und die Ausführung von Maler- oder Tapezierarbeiten. Eine der wichtigsten Fragen, die früh geklärt werden sollte, ist: Was möchten wir in unserem Haus unter den Füßen haben? Fliesen in Bad und Küche und Parkett in den Wohnräumen wären eine offensichtliche (und keine schlechte) Wahl. Heutzutage aber kann jeder Bodenbelag in jedem Raum liegen. Beispiel Badezimmer: Schon die Badehäuser im alten Rom wurden gekachelt. Der große Vorteil war die einfache Reinigung. In Zeiten von immer häufiger verbauten Fußbodenheizungen sind Kacheln und Fliesen aber nicht mehr nur praktisch, sondern auch extrem gemütlich für die Fußsohlen und damit für das gesamte Wärmeempfinden der Bewohner. Aber ein Holzfußboden punktet eben mit schicker Optik und behaglicher Atmosphäre. Die besonderen Bedingungen im Bad stellen zwar spezielle Anforderungen an den Fußboden. Aber ein Einbau vom Fachmann, gute Pflege und das richtige Holz können das Bad mit Parkett problemlos Wirklichkeit werden lassen. Umgekehrt kann übrigens auch die Bodenfliese im Wohnraum großartige Akzente setzen. Überlegenswert kann sein, beim Innenausbau selbst Hand anzulegen. Aber: Viele Bauherren rechnen sich den Faktor Eigenleistung eher schön, da sie den Aufwand für ihre Arbeit nicht ehrlich kalkulieren. Wer sonst keiner Tätigkeit nachgeht, hat natürlich freie Bahn. Aber bei wie vielen Bauherren ist das der Fall? Bauen ist schon stressig genug – da sollte man im Interesse des Familienfriedens nicht auch noch seine Wochenenden oder gar seinen Urlaub auf der Baustelle verbringen. Außerdem kann es vorkommen, dass schlecht geplante beziehungsweise umgesetzte Eigenleistungen den Bauablauf stören, und dass dadurch das gesamte Projekt verzögert und verteuert wird. Wer sich seiner handwerklichen Kompetenz nicht wirklich sicher ist, sollte seine Eigenleistungen also besser aufs Hilfstätigkeiten für die „echten“ Handwerker beschränken. Aber: Kein Bauunternehmen ist verpflichtet, vom Bauherrn angebotene Arbeitsleistungen zu akzeptieren. (HK) 32 HAUSKATALOG | Ausgabe 2021

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