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Bundespresseamt Schwarzrotgold 2021-01-18

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06 mit

06 mit reformorientierten Ländern soll helfen, das Geschäftsklima zu verbessern, die Wirtschaft anzukurbeln und Arbeitsplätze zu schaffen. Das Ziel: mehr Investitionen vor Ort. Äthiopien, Ägypten, Benin, Burkina Faso, die Elfenbeinküste, Ghana, Guinea, Marokko, Ruanda, Senegal, Togo und Tunesien haben sich der G20-Initiative angeschlossen. EINE WELT OHNE HUNGER IST MÖGLICH PARTNER- SCHAFT AUF AUGENHÖHE Die Bundesregierung arbeitet in Afrika mit staatlichen Institutionen und zivilen Organisationen zusammen – auf wirtschafts-, sicherheits- und entwicklungspolitischer Ebene. ZUSAMMENARBEIT MIT REFORMLÄNDERN Deutschland unterstützt in Afrika viele Länder bei der Umsetzung von Reformen zu guter Regierungsführung und zur Bekämpfung von Korruption. Dazu wurden 2017 der Marshallplan mit Afrika und der „Compact with Africa“ ins Leben gerufen. Die Zusammenarbeit Die Weltgemeinschaft war auf einem guten Weg im Kampf gegen den Hunger. Seit 1990 wurde der Anteil der hungernden Menschen halbiert. Die Corona-Krise vernichtet jetzt viele Fortschritte. Allein in diesem Jahr fallen 130 Millionen Menschen in Armut und Hunger zurück, viele davon leben in Afrika. Eine Welt ohne Hunger ist aber weiterhin möglich. Die Industrie- und Entwicklungsländer müssten dazu ihre Investitionen verdoppeln. Die deutsche Entwicklungspolitik geht hier voran. Sie hat bislang die Ernährung von 20 Millionen Menschen gesichert und acht Millionen Menschen von Hunger und Mangelernährung befreit. STABILITÄT SCHAFFEN DURCH EIN SICHERES UMFELD Die Bundesregierung engagiert sich, um Frieden und Sicherheit zu fördern. Der vernetzte Ansatz von Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik hilft dabei, Radikalisierung und Terror zu begegnen und Konfliktursachen zu beseitigen. Zum Beispiel indem afrikanische Sicherheitskräfte beraten, ausgerüstet und bei der Ausbildung unterstützt werden. Die „Ertüchtigung“ von Streitkräften durch die Bundeswehr findet in bilateralen Kooperationen statt und ist international eingebunden. Die Bundesregierung fördert aktiv die afrikanische Eigenverantwortung beim Konfliktmanagement.

DAS GESPRÄCH „WIR BESIEGEN DIE PANDEMIE NUR WELTWEIT ODER GAR NICHT“ Bundesentwicklungsminister Gerd Müller über die Folgen der Corona-Krise für Afrika, einen vielfältigen Kontinent, fairen Handel und große Herausforderungen. Wie stark sind die Länder in Afrika von der Corona-Pandemie betroffen? Müller: Zum Glück sind die Infektionszahlen derzeit* nicht so hoch wie in anderen Regionen. Aber viele Gesundheitssysteme sind trotzdem am Limit: Äthiopien hatte zu Beginn der Krise nur 150 Intensivbetten für seine 100 Millionen Einwohner. Die Pandemie hat zudem eine dramatische Wirtschafts- und Hungerkrise ausgelöst: 130 Millionen Menschen wurden allein 2020 in Hunger und extreme Armut zurückgeworfen, viele davon leben in Afrika. Corona macht so Fortschritte der letzten 30 Jahre zunichte. Besonders bitter: In Afrika werden mehr Menschen an den Folgen dieser Krise sterben als am Virus selbst. Experten rechnen mit einer Million Toten. * Oktober 2020 07

Sächsische Zeitung und Sächsische.de

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