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Bundespresseamt Schwarzrotgold 2021-01-18

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18 WISSENSCHAFTS- NACHWUCHS FÜR BURKINA FASO Afrikanischen Nachwuchs in der Wissenschaft fit machen für existenzielle Zukunftsthemen: In zwei Bildungsprojekten in West- und Südafrika werden Fachleute für Nachhaltigkeit, Klimawandel und Ernährungssicherung ausgebildet. Gemeinsam mit Deutschen haben junge Forschende in Westafrika über 50 Wetterstationen aufgebaut. Die Daten helfen, die komplexen Ursachen des Klimawandels einzuordnen. In Burkina Faso gibt es zu wenige solcher Fachleute: Etwa 45 Wissenschaftler kamen hier zuletzt auf eine Million Menschen. Ähnlich ist das Bild in den Nachbarstaaten. Zum Vergleich: In Lateinamerika liegt der Schnitt bei 480. GEMEINSAM FÜR DIE FORSCHUNG Um das zu ändern, fördert die Bundesregierung die praxisorientierte Ausbildung von jungen Forscherinnen und Forschern in elf Ländern Westafrikas. An insgesamt zwölf Standorten kooperieren afrikanische und deutsche Hochschulen, unter anderem in der ghanaischen Hauptstadt Accra oder in Abidjan, dem wirtschaftlichen Zentrum der Elfenbeinküste. Es geht um die Rückhaltung von Wasser, dem Klimawandel angepasste Anbaumethoden oder Biodiversität. „Ziel ist, in den Graduiertenschulen akademischen Nachwuchs exzellent auszubilden und die Abwanderung der Fachkräfte zu vermeiden“, erläutert Gregor Laumann vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, dem Projektträger. Das Wissen vor Ort zu schaffen und zu halten sei für die nachhaltige Entwicklung entscheidend. Die Bildungsinitiative ermöglicht den afrikanischen Nachwuchsforschern dazu auch Gastaufenthalte in Deutschland. SCHON 500 WISSENSCHAFTLERINNEN UND WISSENSCHAFTLER AUSGEBILDET Seit 2012 engagiert sich die Bundesregierung bei dem Projekt in Westafrika – und bei einer ähnlichen Initiative in Angola, Botswana, Namibia, Sambia und Südafrika. Für die Projekte hat das Bundesforschungsministerium bislang bereits über 100 Millionen Euro investiert. Bis 2024 sollen bis zu 40 Millionen Euro hinzukommen. Mit den Geldern konnten in der dreijährigen Ausbildung schon etwa 500 afrikanische Forschende fit gemacht werden. Viele von ihnen besetzen mittlerweile Schlüsselpositionen in Ministerien oder Forschungseinrichtungen in Afrika.

PANORAMA DEUTSCHLAND ÜBERNIMMT VERANTWORTUNG In Ländern wie Kenia, Ruanda, Tansania und Uganda sollen nachhaltige Verkehrslösungen dabei helfen, Treibhausgas-Emissionen zu vermeiden. International ausgezeichnete Ansätze wie das erste städtische Schnellbussystem in Daressalam (Tansania) sollen ausgebaut werden. Hier unterstützt die Internationale Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums. Solche busbasierten öffentlichen Verkehrssysteme mit eigenem Fahrstreifen und Haltestellen in der Straßenmitte bieten für viele Pendler eine attraktive und zuverlässige Alternative gegenüber der Anschaffung eines privaten Fahrzeugs. Das Verkehrsaufkommen und damit die CO2-Emissionen in schnell wachsenden Städten wie Nairobi, Kigali und Kampala können so reguliert werden. Aber auch global unterstützt Deutschland den Klimaschutz. 2020 steigert die Bundesregierung die Beiträge zum Green Climate Fund auf 1,5 Milliarden Euro und verdoppelt die internationale Klimafinanzierung auf vier Milliarden Euro. Informationen zu weiteren Projekten unter www.international-climateinitiative.com/de/ oder im Klima- Booklet des BMZ (QR-Code) SCHWARZROTGOLD KOSTENLOS BESTELLEN Als Druckexemplar einzeln oder im Abo (vier Mal/Jahr): Tel.: 030 18 272 272-1 Mail: publikationen@bundesregierung.de Unter www.bundesregierung.de/publikationen auch als Download Als digitalen Newsletter: www.bundesregierung.de/abos HÖRFASSUNG KONTAKT www.bundesregierung.de Mail: internetpost@bundesregierung.de Tel.: 030 18 272 272-0 Folgen Sie der Bundesregierung auf: 19

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