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Bauen & Finanzieren 2020

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VORWORT Foto: istock.adobe.com/simoneminth Editorial Als der Frühling anbrach, gehörten die damit oft verbundenen euphorischen Gefühle eher nicht zu den Dingen, über die man im Land sprach. Ein neuartiges Virus war seit Wochen das große Thema, und am 25. März dieses Jahres stellte der Bundestag schließlich ein „epidemische Lage von nationaler Tragweite“ fest. SARS- CoV-2 hatte Deutschland spätestens ab jetzt voll im Griff. Es folgten umfangreiche Einschränkungen des öffentlichen Lebens und eine kollektive Verunsicherung in einem so bisher nicht gekannten Ausmaß. „Wer glaubte, dass Nachfrage oder Preise ins Wanken geraten, wurde eines Besseren belehrt.“ Der deutsche Immobilienmarkt zeigte sich von all dem wenig beeindruckt. Wer in den turbulenten Anfangstagen der Coronakrise glaubte, dass Nachfrage oder gar Preise ins Wanken geraten könnten, wurde schnell eines Besseren belehrt. Selbst in den frühen Tagen der Krise kühlte das Interesse an Miet- und Kaufobjekten nur sehr kurzfristig ab – schon Mitte April hatten beispielsweise die Zugriffszahlen großer deutscher Immobilienportale wieder das Vorkrisenniveau erreicht, oder lagen sogar leicht darüber. Und das, was man „vor Corona“ für ein Haus oder eine Eigentumswohnung zahlen musste, unterscheidet sich nur in Nuancen von dem, was aktuell fällig wird. Die Gründe, auf denen dieser stabile Markt ruht, sind dieselben wie seit Jahren. In allen attraktiven Regionen des Landes übersteigt die Nachfrage nach Wohnraum mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis das Angebot. Das Land ist wirtschaftlich weiter in Form – auch dank vieler Krisen-Milliarden vom Staat. Der Arbeitsmarkt zeigt sich in passabler Verfassung. Vor allem sind die Zinsen für Kredite zum Erwerb von Wohneigentum weiter sehr niedrig. 1995 betrug der durchschnittliche Effektivzins für Hypothekendarlehen mit zehnjähriger Zinsfestschreibung noch 7,5 Prozent, zehn Jahre später waren es noch 4,1 Prozent. Heute sind es im Schnitt 1,4 Prozent – und aus diesem Keller werden sich die Zinsen den Experten zufolge wohl auch in den nächsten Jahren kaum herausbewegen. Fazit: Mit ruhiger Hand und einem langen Atem ist es auch für den deutschen Normalverdiener weiter möglich, sich den Lebenstraum vom eigenen Heim zu erfüllen. Mögen die kommenden Seiten eine Anregung dazu sein. (Axel Nörkau) •Architektenhäuser zum Pauschalpreis •Innovative Ideen •Übernahme der Garantie und Gewährleistung aus einer Hand Nürnberger Straße 47 01187 Dresden 0351 4115035 www.kr-massivhaus.de Bauen & Finanzieren | Ausgabe 2020 3

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