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Bauen & Finanzieren 2019

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PLANUNG In sieben

PLANUNG In sieben Schritten zum Wunschhaus Foto: kks1122 | Pixabay Damit der Traum vom Eigenheim kein Traum bleibt, sollten sich Bauwillige vor dem Startschuss einige wichtige Fragen stellen: Frage eins: Will ich wirklich ein Haus bauen? Bevor man beginnt, über den Bau eines Eigenheims auch nur nachzudenken, sollte man kühlen Kopfes mit sich (und dem Lebenspartner) ins Gericht gehen. Will ich wirklich ein Haus bauen? Ist der Kauf eines Hauses oder einer Wohnung vielleicht die bessere Option? Oder passt ein Leben als Mieter möglicherweise sogar besser zu mir? Es gibt nämlich durchaus Umstände, unter denen ein Mieter in der Gesamtbilanz aus finanzieller Absicherung am Lebensabend und der Summe eingegangener Risiken am Ende vorn liegen kann. Das dürfte vor allem dann der Fall sein, wenn man die Immobilie in erster Linie als Geldanlage zur Altersvorsorge sieht. Wer über die Dauer seines Arbeitslebens keinen zu hohen Anteil seines Einkommens für Mietkosten aufwendet und gleichzeitig Monat für Monat eine substanzielle Summe in langfristig ausgerichtete Anlageformen steckt, wird am Ende seiner beruflichen Laufbahn ein gut gefülltes Konto beziehungsweise Depot haben. Die durchschnittliche Arbeitslebenszeit eines deutschen Mannes liegt derzeit bei 40 Jahren, die Durchschnitts-Bundesbürgerin kommt auf 36 Jahre Erwerbsarbeit. Viel Zeit, um sich mit Durchhaltevermögen, intelligenten Entscheidungen und hier und da etwas Glück ein Finanzpolster aufzubauen, das parallel zur Rente zur Finanzierung des Lebensabends (und eben auch der Mietzahlungen im Alter) dient. Zins, Zinseszins und regelmäßige Gewinnausschüttungen sind dabei tatkräftige Helfer – je länger man sie für seine Zwecke einspannt, desto besser. Viele Deutsche aber denken nicht so, und auch sie führen gute Argumente ins Feld. Besonders in den Ballungszentren steigen die Mieten seit Jahren. Die aktuell sehr niedrigen Bau- und Finanzierungszinsen erleichtern die Entscheidung pro Hausbau beziehungsweise Immobilienerwerb erheblich. Rasant steigende Preise für Grund und Boden signalisieren „Jetzt oder nie!“ Und wer Kinder hat, der denkt bei Bauvorhaben oder Immobilienkauf meist auch weit über seine eigene Lebensspanne hinaus. Nicht vergessen werden sollte der viel größere individuelle Spielraum, den ein eigenes Haus bietet – wer auf eigenem Grund und Boden lebt, stört keine Nachbarn und muss weniger Vorschriften befolgen als der Mieter. Das alles waren nur die rein rationalen Argumente, die der Häuslebauer vorbringen kann. Jedoch: Der Mensch ist eben nur zum Teil ein rational denkendes und handelndes Wesen. Wer baut, verbin- weiter auf Seite 8 6 Bauen & Finanzieren | Ausgabe 2019

PLANUNG Die persönliche Beratung ist immer der goldene Weg HS Finanz erstellt Konzepte zur Finanzierung des eigenen Heims EXPERTENTIPP Das Team von HS Finanz: Heidi Meyer, Anke Hermsdorf, Susann Schönherr, Katja Spitzer. Wohneigentum zu erwerben oder selbst zu bauen, liegt im Trend. Das wissen die studierten Bankerinnen Anke Hermsdorf und Susann Schönherr und haben vor zweieinhalb Jahren die Firma HS Finanz GmbH & Co.KG gegründet. Aus dem Zwei-Frau- Unternehmen ist inzwischen eine Vier-Frau-Firma geworden, vor wenigen Monaten wurde eine neue Mitarbeiterin eingestellt. Susann Schönherr sagt: „Ein Hausbau erfordert Zeit und Geld und vor allem aber eine gute Planung. Diese setzen wir gemeinsam mit unseren Kunden um.“ Oberste Priorität hat dabei, die Kosten im Blick zu behalten und die Finanzierung nachhaltig und langfristig durchdacht zu gestalten.“ Welche Kosten können über welchen Zeitraum aufgebracht werden? Wie sieht die persönliche Lebensplanung für die nächsten Jahre aus? Welche Wünsche haben wir, die wir uns neben der Kreditabzahlung noch erfüllen möchten? Das sind die zentralen Fragen, die bereits in den ersten Gesprächen mit den Kunden geklärt werden. Auch die Nebenkosten müssen beachtet werden und gerade die werden oft übersehen. An all diesen Dingen zeigt sich schon, dass die persönliche Beratung immer den goldene Weg gegenüber Finanzierungsmodellen aus dem Internet ist. Mit der Erfahrung aus ihrer Arbeit wissen Anke Hermsdorf und Susann Schönherr auch, mit welchen Firmen sie gut zusammenarbeiten und welche sie den künftigen Bauherren empfehlen können. Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Stichwort in der Gesellschaft geworden. Die Baufinanziererinnen verstehen darunter beispielsweise eine langfristige Zinsbindung. Susann Schönherr: „Wir weisen in den Gesprächen darauf hin, welche Vor- und Nachteile eine kurze oder lange Zinsbindung hat. Zinsen sparen auf der einen Seite – Sicherheit einkaufen bei einem ungewissen Anschlusszins auf der anderen Seite.“ Dies berechnen die Beraterinnen mit Ihren Kunden, um die wichtige Entscheidung einfacher zu gestalten. Wer auf dem Finanzsektor tätig ist, muss immer die aktuellen Entwicklungen und Gesetzesänderungen im Blick haben. So zum Beispiel das Baukindergeld, von dem vor allem junge Familien profitieren. Pro Jahr werden pro Kind 1.200 Euro gezahlt und das für zehn Jahre. Allerdings gibt es Einkommensgrenzen und andere Auflagen. Der Kunde darf noch keine andere Immobilie besitzen und das Baukindergeld kann erst nach Einzug in das Objekt beantragt werden. Zunächst ist es bis 31. Dezember 2020 beschränkt (Stichtag der Beantragung), ob es dann neu aufgelegt wird, ist offen. Am Ende, wenn alle Fragen geklärt sind, die Finanzierung steht und der Kunde das Angebot hat, das zu seinem Portmonee passt, werfen Anke Hermsdorf und Susann Schönherr nochmal ihren so genannten „Hummelblick“ auf alles, also gucken nochmal rundrum, ob noch irgendetwas übersehen wurde. Erst wenn alle rundum zufrieden sind und alles wasserdicht ist, wird der Notartermin vereinbart. Dann geht es mit dem Bauen richtig los und das eigene Heim kann entstehen. Die aufrichtigen Dankesworte der Bauherren und dass sie weiterhin in das Baugeschehen einbezogen werden, zeigt den Chefinnen von HS Finanz, wieviel Vertrauen der Kunden in der Finanzierung steckt und wie wichtig diese Vorbereitungsphase ist. (CMD) Beispiel mit wenig Eigenkapital (Eigenkapital = Nebenkosten) Darlehen in Höhe von 395.000 EUR, 30 Jahre Zinsbindung, Zins 2,31 % Kreditrate 1.418,71 € Restschuld nach 30 Jahren 53.564,00 € Restschuld mit Baukindergeld (1 Kind) 32.957,90 € Baukindergeld (2 Kinder) 12.351,93 € Beispiel mit goldener Bankregel (Eigenkapital = Nebenkosten + 20 %) Darlehen in Höhe von 316.000 EUR, 30 Jahre Zinsbindung, Zins 1,82 % Kreditrate 1.005,93 € Restschuld nach 30 Jahren 64.028,00 € Restschuld mit Baukindergeld (1 Kind) 45.660,09 € Baukindergeld (2 Kinder) 27.291,89 € HS Finanzvermittlung GmbH & Co.KG Hebbelstraße 7 01157 Dresden Telefon: 0351 4829170 E-Mail: kontakt@hs-finanz.de Internet: www.hs-finanz.de Bauen & Finanzieren | Ausgabe 2019 7

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