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Bauen & Finanzieren 2019

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WOHNEN Dunstabzüge im

WOHNEN Dunstabzüge im Kochfeld brauchen viel mehr Leistung als Hauben Längst saugen Dunstabzüge in der Küche die Kochschwaden nicht mehr nur nach oben. Kochfeldabzüge ziehen sie nach unten ab – entgegen physikalischen Gesetzen. Deshalb benötigen diese „Downdraft- Systeme“ eine mindestens doppelt so hohe Lüfterleistung wie Hauben an der Wand oder Decke, die Dämpfe nach oben ziehen. Wie bei anderen Dunstabzügen besteht bei Downdraft-Systemen die Wahl zwischen Umluft- und Abluftbetrieb. Wer auf Umluft setzt, sollte sich ein zusätzliches, geschlossenes Luftkanalsystem im Küchenunterschrank einbauen lassen. Darüber wird die gefilterte Luft gezielt aus dem Sockelbereich herausgeführt. Das beugt Feuchteschäden an Möbeln, Wänden und Böden vor. Während Abluftsysteme Feuchtigkeit und Gerüche nach draußen leiten, filtern Umluftsysteme die abgesaugte Luft und blasen sie in die Küche zurück. Nachteil von Umluft: Fett und Gerüche werden beseitigt, nicht aber die Feuchtigkeit – sie bleibt. Darum sollte es hier immer noch ein Fenster oder eine andere Möglichkeit zum Lüften geben. Vorteil: Im Winter bleibt warme Raumluft in der Küche – das spart Energie. (dpa-tnm) Kleines Bad, große Wirkung Foto: Elements 9,1 Quadratmeter: So groß ist durchschnittlich, das hat die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft herausgefunden, unser Badezimmer. Doch auch wer nur sechs oder sieben Quadratmeter zur Verfügung hat: Ihm stehen alle Türen für sein künftiges Traumbad offen. Auf Wellness, Komfort und Design dabei verzichten? Mitnichten! „Es ist manchmal zwar schon eine kleine Herausforderung, auf einer solchen Fläche eine große bodenebene Walk-in-Dusche oder auch einen großzügigen Waschplatz mit viel Stauraum unterzubringen – aber es ist machbar“, verrät Bad-Expertin Rita Janssen vom Badausstatter Elements. Foto: dpa Bei Sonnenschirmen auf Lichtschutzfaktor 60 bis 80 achten Sonnenschirme sollten einen hohen Lichtschutzfaktor haben. Der Tüv Rheinland rät zu Werten von 60 bis 80. Der Stoff sollte außerdem vor dem Ausbleichen durch die Sonne und Regen geschützt sein, für Letzteres eignet sich bei der Lagerung eine Schutzhülle. Bei einem Mittelstock-Modell ist nicht immer ein passender Ständer dabei. Beim Nachkauf sollte man auf das empfohlene Ständergewicht für den Schirm in dessen Gebrauchsanleitung achten. Alternativ: Ein mit mehreren Gehwegplatten gesicherter Schirmständer sei in der Regel kippstabiler als ein kleiner mit Wasser oder Sand befüllter Ständer, erklärt Tüv-Sprecher Ralf Diekmann. Ampelschirme hingegen werden häufig zusammen mit einem passenden Ständer verkauft. Diekmann empfiehlt beim Kauf, den Schirm aufzubauen, mehrmals aufzuspannen und im Ständer zu verankern. Wichtig sei, dass er sich fest fixieren lässt und das Gestänge einen stabilen Gesamteindruck macht. Modelle mit scharfen Ecken und Kanten sowie gequetschten Stellen sollte man nicht kaufen. Der Schirm sollte sich darüber hinaus leichtgängig aufspannen lassen. (dpa-tmn) Gerade in kleinen Räumen werden, anders als früher, als es noch hieß „Kleines Bad, kleine Fliesen“, heute vor allem großformatige Fliesen eingesetzt. Häufig werde auch nur im eigentlichen Nassbereich gefliest. Und dabei nur noch im Duschbereich raumhoch. Akzente werden zudem nicht selten durch an der Wand verlegte Bodenfliesen gesetzt. Ein neuer Trend sei, so Rita Janssen, die Wände mit einer Spachteltechnik zu versehen. Das habe den Vorteil, dass das Bad fugenlos ist und damit – das freut den Hausmann wie die Hausfrau – sehr reinigungsfreundlich wird. Dusche oder Wanne – was ist ratsam im kleinen Bad? Janssen: „Heute wird bei der Sanierung oft die Badewanne ausgebaut und dafür eine große Dusche installiert. Aber es gibt auch Alternativen. Wie die Wanne mit eingebauter Duschzone. Oder die Wanne mit Tür – bei dieser Version kann man baden und eben nach Bedarf auch duschen.“ (spp-o) 44 Bauen & Finanzieren | Ausgabe 2019

WOHNEN Kaminofenkauf: Darauf sollten Sie achten Bei der Anschaffung eines Kaminofens gibt es einiges zu berücksichtigen. Fachhändler wie kamdi24 sind dafür die besten Ansprechpartner. ANZEIGE Kaminofen Spartherm Ambiente A4 Titan Wasserführender Kamineinsatz Schmitzker N°3 Seit 40.000 Jahren ist der Mensch vom Element Feuer fasziniert. Neben seinem Nutzen als Wärmequelle oder zur Zubereitung von Nahrung übt vor allem das Flackern der Flammen bis heute einen großen Reiz auf uns aus. Deshalb verwundert es kaum, dass der Trend zum eigenen Kaminofen nach wie vor ungebrochen ist. Wenn Sie die Anschaffung eines Ofens planen, sollten Sie jedoch einige Eckpunkte beachten. Zunächst ist es wichtig, den passenden Brennstoff zu wählen: Scheitholz und Holzpellets verbrennen CO₂neutral, sind regenerativ und zukunftstauglich. Während Pelletöfen häufig mit technischen Raffinessen punkten, beispielsweise mit automatischer Zündung, Timerfunktion und Thermostat, bieten Holzöfen meist das schönere Flammenbild und ein traditionelleres Heizerlebnis. Abhängig davon, mit welchen Zielen Sie einen Kamin ofen anschaffen, sollten Sie sich bewusst für Scheitholz oder Pellets entscheiden. Auch die benötigte Heizleistung, abhängig vom Raumvolumen, das beheizt werden soll, gilt es, von Anfang an im Blick zu haben. Danach kommen die weiteren Anforderungen, die der Ofen erfüllen muss. Um hierbei die Übersicht zu behalten, empfiehlt sich das Hinzuziehen eines Fachhändlers, beispielsweise kamdi24. Der in Dresden ansässige Onlinefachhandel verkauft K aminöfen und -einsätze, Küchenöfen, Pelletöfen und regenerative Heizsysteme nach ganz Europa und ist deutschlandweit einer der größten Anbieter. Parallel zu seinem Webshop mit fast 7.000 Artikeln bietet kamdi24 eine Verkaufsausstellung in Dresden-Reick, in welcher Interessenten verschiedene Ofenmodelle kennenlernen und sich bei Fachberatern informieren können. Auch telefonisch (Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr) oder per E-Mail werden Kundenanfragen von geschultem Personal beantwortet. Nach der Wahl des Brennstoffs und der Heizleistung spielt die gewünschte Art der Raumheizung eine große Rolle. Konvektionsöfen bzw. Warmluftöfen sorgen für schnelle Wärme im Aufstellraum, indem sie kalte Umgebungsluft aufnehmen, diese erhitzen und direkt wieder an den Raum abgeben. Sobald das Feuer erlischt, endet allerdings auch der Heizvorgang. Anders arbeiten Speicheröfen, also Kaminöfen mit einer massiven Specksteinverkleidung oder integrierter Speichermasse. Während der Verbrennung nehmen sie einen Teil der freigesetzten Hitze im Wärmespeicher auf, sodass die Erhitzung des Aufstellraums mehr Zeit in Anspruch nimmt. Dafür strahlen die Öfen ebendiese Wärme weiter an die Umgebung ab, wenn der Abbrand vorbei ist. Wer die Vorteile beider Systeme nutzen möchte, findet inzwischen sogar Hybridmodelle auf dem Markt, beispielsweise die Xtra- Kaminöfen von Austroflamm. Diese sind sowohl zu schnellem Heizen per Konvektion als auch zu nachhaltiger Wärmespeicherung in der Lage. Abgesehen von der Erwärmung des Aufstellraums können Sie bestimmte Öfen zur Beheizung weiterer Räume des Hauses nutzen. Je nach Bedarf fächern sich hier mehrere Möglichkeiten auf: Über eine Warmluftkanalisierung leiten Sie einen Teil der erwärmten Umgebungsluft in angrenzende Räume, wodurch sich zum Beispiel das Wohnzimmer und das daneben liegende Arbeitszimmer beheizen lassen. Über zielgerichtete Ventilatoren bestimmen Sie, wie stark welcher Raum mit Warmluft versorgt werden soll. Für eine noch umfassendere Ausnutzung der Verbrennungswärme empfehlen sich hingegen wasserführende Kaminöfen, die neben der Beheizung ihrer direkten Umgebung über einen integrierten Wärmetauscher Wasser in einem Pufferspeicher erhitzen. Mit diesem Heißwasser versorgen Sie die Heizkörper bzw. Fußbodenheizung in mehreren Räumen oder nutzen die Wärme wiederum für die Brauchwassererhitzung. Wer gerade ein Haus neu baut oder umgestaltet, sollte neben frei stehenden Holz- oder Pelletöfen auch die Option des Kamineinsatzes in Erwägung ziehen. Dieser wird in die Wand eingebaut, sodass nur noch die Sichtscheibe und somit das Flammenbild zu sehen ist. Ein solcher Kamineinsatz erzielt eine besonders edle Wirkung und wird schnell zum elementaren Bestandteil der Raumgestaltung. Ganz gleich, wofür Sie sich schließlich entscheiden – wichtig ist, beim Kauf außerdem an das nötige Zubehör zu denken. Reinigungswerkzeug und gegebenenfalls Kaminbesteck sowie ein Regal zur Holzaufbewahrung erleichtern die tägliche Nutzung des Ofens. Untergründe aus brennbarem Material (z. B. Holz- oder Teppichboden) erfordern eine Bodenplatte aus Glas oder Stahl. Zudem sollten Sie sich bereits vor dem Einbau bei Ihrem Bezirksschornsteinfegermeister über gebotene Brandschutzmaßnahmen erkundigen. Weiterführende Informationen finden Interessenten auf www.kamdi24.de. Wer sich lieber persönlich beraten lassen möchte, besucht am besten die große Verkaufsausstellung am Dresdner Firmensitz, Georg- Mehrtens-Straße 5. Georg-Mehrtens-Straße 5 · 01237 Dresden Tel.: 0351 25930011 info@kamdi24.de · www.kamdi24.de Bauen & Finanzieren | Ausgabe 2019 45

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