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Bauen & Finanzieren 2019

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FINANZIERUNG Was bei

FINANZIERUNG Was bei Zwangsversteigerungen wichtig ist Die Auktionen versprechen Immobilien-Schnäppchen. Doch häufig liegen die Tücken im Detail. Zwangsversteigerungen bieten die Möglichkeit, ein Haus unterhalb des Marktwertes zu erwerben. Zumindest theoretisch. In der Praxis bergen Zwangsversteigerungen erhebliche Risiken, die das Schnäppchen am Ende viel teurer machen können. Gute Vorbereitung ist für Immobilienkäufer das A und O. Die meisten Immobilien werden zwangsversteigert, wenn ihre Eigentümer in eine finanzielle Notlage geraten sind und Haus und Grundstück nicht mehr finanzieren können. Dann leitet der Gläubiger – das ist in der Regel die Bank - ein Verfahren zur Zwangsversteigerung beim zuständigen Amtsgericht ein. Der Mindestpreis für die Immobilie wird auf Grundlage eines Wertgutachtens festgelegt. Wichtig für Interessenten ist, im Vorfeld der Zwangsversteigerung die Finanzierung zu klären. „Innerhalb von sechs Wochen nach dem Zuschlag wird der Kaufpreis fällig“, sagt Florian Becker, Geschäftsführer des Bauherren-Schutzbundes (BSB) in Berlin. Am Termin der Zwangsversteigerung muss schon eine Sicherheitsleistung in Höhe von zehn Prozent des Verkehrswerts bereitliegen. Beim ersten Termin der Zwangsversteigerung darf für Gebote von weniger als der Hälfte des Verkehrswerts kein Zuschlag erteilt werden. Bleibt das Höchstgebot unter 70 Prozent des Verkehrswerts, kann der Gläubiger den Verkauf ablehnen. „Wer sichergehen will, muss also mindestens 70 Prozent des Verkehrswertes bieten“, so Becker. Im angespannten Immobilienmarkt mit hohen Preisen sind in Ballungsgebieten kaum Schnäppchen zu machen, beobachtet er. Aber in ländlichen Regionen sei es durchaus möglich, günstig zu einem Haus zu kommen. Angebot und Nachfrage entscheiden über die Preise. Versteigerungstermine sind in Aushängen an den Amtsgerichten, in Lokalzeitungen und im Internet zu finden. „Wer sich für eine der angebotenen Immobilien interessiert, braucht so viele Informationen darüber wie möglich“, so Becker. Von Spontankäufen rät er entschieden ab. „Es kommt immer mal wieder vor, dass sich Käufer auf den ersten Blick in ein Haus verlieben oder vom günstigen Preis begeistert sind. Das kann aber gründlich schiefgehen.“ Ohne Besichtigung und Prüfung der Unterlagen sollte niemand ein Haus kaufen. Gerade das ist bei Zwangsversteigerungen aber das Problem. „Die Bewohner müssen Interessenten nicht in ihr Haus lassen“, erklärt Julia Wagner vom Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland. Ohne Besichtigung sei es aber schwierig, die Bausubstanz einzuschätzen. In solchen Fällen sollte man sich wenigstens ein Bild von außen machen, am besten in Begleitung eines erfahrenen Bauexperten. „Der kann allein schon aus dem Haustyp und dem Baujahr auf den Zustand schließen, kennt die typischen Mängel“, sagt Florian Becker. Aber es bleibt ein Risiko für den Käufer. Das vom Gericht beauftragte Verkehrswertgutachten kann eine Hilfe sein, ist aber oft lückenhaft. „Auch Gutachter müssen nicht ins Haus gelassen werden“, betont Becker. Vielfach haben nur Außenbesichtigungen des Objektes stattgefunden. Wenn wichtige Informationen über die Immobilie nicht zu bekommen sind, wie zum Beispiel Wohn- und Wegerechte, lässt man lieber die Finger davon. Bei der Versteigerung von Eigentumswohnungen sind noch einige zusätzliche Dinge zu beachten, vor allem, wenn sie Teil einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) sind. „Mit dem Erwerb des Wohnungseigentums übernimmt der neue Eigentümer grundsätzlich alle Rechte und Pflichten des Vorgängers“, betont Birgitt Faust-Füllenbach vom Verein „Wohnen im Eigentum“ in Bonn. Das bedeutet auch, dass Zahlungen auf ihn zukommen können, von denen er im Vorfeld nichts wusste. „Kaufinteressenten haben kein Anrecht auf Einsicht in Beschlüsse der Eigentümerversammlung.“ (dpa-tmn) Baukindergeld wirkt vor allem im Umland Vor allem junge Familien wollen jenseits der Großstädte den Sprung ins Wohneigentum schaffen. Im grünen Gürtel um die Städte steigt die Nachfrage – ein Trend, der sich weiter verstärken dürfte. 12 000 Euro Baukindergeld kann eine Familie pro Kind bekommen, wenn sie den Zuschuss bis zu drei Monate nach dem Umzug beantragt. Die Einkommensgrenze hat der Gesetzgeber mit 90 000 Euro brutto für Familien mit einem Kind fixiert. Für jedes weitere Kind erhöht sie sich um 15 000 Euro. Ende 2018 waren schon über 56 000 Anträge auf Baukindergeld bei der KfW eingegangen. Trotzdem: Für Städter ist die Förderung oft nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Laut einer Studie der Postbank müssen Hamburger durchschnittlich den Gegenwert von 33,6 Jahresmieten für den Kauf einer 70-Quadratmeter-Wohnung aufbringen, die benachbarten Pinneberger nur 20,8. Im Umland der Metropolen haben 42 Prozent der ab 18-Jährigen „richtig Lust, zu bauen oder zu kaufen“, so eine Umfrage der BHW Bausparkasse. In der Nähe von Städten wie Köln oder Berlin verzeichnen Immobilienportale eine steigende Kaufnachfrage. „Bau oder Kauf im Umland sind eine gute Option, wenn Lage, Ausstattung und Verkehrsanbindung stimmen“, erklärt Dr. Jörg Koschate, Mitglied des Vorstands der BHW Bausparkasse. „In den Innenstädten ist der positive Effekt des Baukindergeldes leider begrenzt. Hohe Preise belasten das Budget hier stark.“ Bei moderaten Anschaffungspreisen kann das Baukindergeld helfen, die Hürde der Finanzierung zu überwinden. Gibt eine Familie mit zwei Kindern 330 000 Euro aus, beträgt der Förderanteil knapp 7,3 Prozent. Damit die Rechnung aufgeht, sollte sie Eigenkapital zum Beispiel mit einem Bausparvertrag ansparen und die günstigen Darlehen und Zulagen der KfW nutzen. (BHW-Pressedienst) 30 Bauen & Finanzieren | Ausgabe 2019

FINANZIERUNG Ohne Geldsorgen den Ruhestand genießen Für ältere Bürger mit Wohneigentum kann die Immobilien-Leibrente eine clevere Lösung sein. Foto: www.istockphoto.com © Squaredpixels Im Alter nicht auf jeden Cent achten zu müssen, welcher Senior träumt nicht davon? Zwar fühlt sich die Mehrheit der deutschen Ruheständler wirtschaftlich gut aufgestellt. Dennoch blicken sie mit Sorgen in die Zukunft, wie eine Studie der Deutsche Leibrenten AG zusammen mit der Deutschen Seniorenliga verdeutlicht. So gaben 38 Prozent der Männer und sogar 51 Prozent der Frauen an, dass ihr zur Verfügung stehendes Geld nicht bis zum Lebensende reichen wird. Und diese Sorgen sind nicht ganz unberechtigt, denn steigende Kosten für Gesundheit und Pflegeleistungen belasten das finanzielle Polster. Auch für Bundesbürger mit Immobilieneigentum wird das Leben im Alter finanziell nicht leichter. „Sie müssen zwar keine Miete zahlen, doch das im Haus oder in der Wohnung gebundene Vermögen bringt ihnen keinen zusätzlichen Nutzen. Der laufende Unterhalt der häufig in die Jahre gekommenen Immobilie muss zusätzlich aus der oft kleinen Rente finanziert werden“, weiß Friedrich Thiele, Vorstand der Deutsche Leibrenten AG. Für Senioren mit Wohneigentum bietet sich mit der Immobilien-Leibrente jedoch eine Lösung für mehr finanziellen Spielraum. Die Logik des Modells: Das Haus oder die Wohnung werden zwar verkauft, die ehemaligen Eigentümer bleiben Wenn es um Ihren Wohntraum geht: Dr. Klein Privatkunden AG – der Spezialist für Ihre Baufi nanzierung aber lebenslang mietfrei darin wohnen. Zugleich erhalten sie eine monatliche Rentenzahlung. Möglich ist auch eine Einmalzahlung, mit der seniorengerechte Umbauten finanziert werden können. Zudem übernimmt der Käufer die laufenden Instandhaltungskosten. „Für ihre Immobilie haben die Senioren oft hart gearbeitet und auf vieles verzichtet. Wenn das Geld im Alter nicht reicht, sollten sie sich damit beschäftigen, das in der Immobilie gebundene Vermögen zu nutzen. Mit einer Immobilien-Leibrente kann Betongold in Bares umgewandelt werden, ohne dass die Senioren ausziehen müssen“, so Erhard Hackler, Vorstand der Deutschen Seniorenliga. (akz-o) ANZEIGE Dr. Klein Privatkunden AG Regionalbüro Dresden: Beratung mit Qualitätssiegel Foto: www.foto-diebel.de Auch 2019 ist die Nachfrage nach Immobilien ungebremst. Angesichts steigender Mieten und geringer Zinsen auf Spareinlagen stellt die Investition in eine Immobilie eine lohnenswerte Alternative dar. Angehende Immobilieneigentümer profitieren dabei von den derzeit noch immer sehr günstigen Bauzinsen. Mit der monatlichen Miete lässt sich oftmals auch eine Immobilienfi nanzierung bedienen. Wohneigentum schaffen bedeutet zudem, sich das Wohnumfeld nach den eigenen Wünschen zu gestalten und darüber hinaus Sicherheit für die Sebastian Mosch, Leiter des Dr. Klein-Regionalbüros in Dresden, erläutert im Interview wie gemeinsam mit dem Kunden der Traum vom eigenen Haus verwirklicht werden kann: Worin unterscheiden Sie sich von einer klassischen Hausbank? Da wir uns als Spezialanbieter ausschließlich auf die Baufinanzierung konzentrieren, haben unsere Experten sämtliche Optionen im Blick, um das passende Finanzierungsmodell für den Kunden zu erstellen. Über ein konzerneigenes Portal haben wir Zugriff auf die die Kreditvergaberichtlinien und Konditionen von über 400 regionalen und bundesweiten Bankpartnern. Damit erübrigt sich für unsere Kunden der aufreibende Bankenmarathon. Wir wählen durch unsere Recherche genau die Bank aus, die zum Konzept des Käufers passt. Außerdem können wir dem Kunden sofort aufzeigen, welches Kreditinstitut gerade Sonderaktionen anbietet oder welche Fördermittel zur Verfügung stehen. Als starke Einkaufsgemeinschaft erhalten wir besonders günstige Zinsen bei den einzelnen Kreditinstituten. Darüber hinaus spart der Kunde mit unserem kostenfreien Service nicht nur viel Zeit und Wege, sondern erhält auch das für ihn exakt zugeschnittene Angebot mit den besten Konditio- Möglichkeiten für Förderkredite herangezogen. Unsere kostenfreie Dienstleistung beinhaltet sowohl die umfassende Beratung vor Ort als auch den kompletten Service bis zur Auszahlung. Wer sollte sich 2019 mit der Anschlussfinanzierung oder einem Forward-Darlehen beschäftigen? Generell ist es nie zu früh, sich die günstigsten Zinsen für die Anschlussfi nanzierung zu sichern. Endet das Darlehen in den nächsten Monaten, lässt sich die Anschlussfinanzierung problemlos mit dem heutigen Zinssatz abschließen. Auch für Kredite, deren Auszahlung schon länger als zehn Jahre zurück liegen, kommt man dank des gesetzlichen Sonderkündigungsrechts bereits jetzt in den Genuss der günstigen Zinsen. Wenn man davon ausgeht, dass die Zinsen in den nächsten Jahren deutlich steigen werden, kann man sich sogar heute schon mit dem Forward-Darlehen bis zu fünf Jahre im Voraus das günstige Zinsniveau sichern und die Raten für die Zukunft fest kalkulieren. Es ist also jeder gut vorbereitet, der schon einmal mit professioneller Beratung seinen Finanzierungsrahmen kalkuliert hat, bevor die Suche Bauen & Finanzieren | Ausgabe 2019 31 nach der geeigneten Immobilie losgeht. Am bes-

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