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Bauen & Finanzieren 2019

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PLANUNG Auf ins schlaue

PLANUNG Auf ins schlaue Haus! Aber wo geht’s lang? Mit dem Begriff „Smart Home“ verhält es sich doch so: Fast jeder hat ihn schon einmal gehört. Aber kaum einer kann wirklich erklären, was er bedeutet. Eine Hilfestellung: Foto: pixabay „Da kann man mit dem Smartphone die Heizung in der Wohnung hochdrehen, wenn man aus dem Büro geht.“ „Wenn der Kühlschrank sagt, dass die Milch alle ist.“ Solche und ähnliche Annäherungen an das Phänomen Smart Home hört man oft, wenn das Gespräch auf das Thema kommt. Und sie sind nicht einmal falsch. Nur eben beschreiben sie immer nur einen Ausschnitt dessen, was Smart Home sein kann. Einen förmlichen Einstieg ins Thema bietet die Definition von Wikipedia: „Smart Home dient als Oberbegriff für technische Verfahren und Systeme in Wohnräumen und -häusern, in deren Mittelpunkt eine Erhöhung von Wohn- und Lebensqualität, Sicherheit und effizienter Energienutzung auf Basis vernetzter und fernsteuerbarer Geräte und Installationen sowie automatisierbarer Abläufe steht.“ Diplomingenieur Helger Kretschmar, dessen Unternehmen Teletek in Dresden auch Smart-Home-Produkte vertreibt, sieht die Technologie schlicht als Summe aller technischen Lösungen, „die das Leben in der eigenen Wohnung spürbar besser werden lassen“. Die Frage, wie dieses „besser“ konkret aussehen könnte, führt schnell zur entscheidenden Frage: Was will der Verbraucher, der Smart-Home-Lösungen aufgeschlossen und kaufwillig gegenübersteht, eigentlich von den Gadgets, die er sich ins Haus holen möchte? Das bringt uns zu den Teilgebieten des Themas, die man relativ klar voneinander abgrenzen kann: Haus-Automation: alle Lösungen, die am Gebäude oder gegebenenfalls auf dem Grundstück aktiv werden. Beispiele: die Programmierung, Steuerung und Überwachung von Heizung, Beleuchtung, Belüftung und Beschattung. „Haus“ muss in diesem Zusammenhang nicht unbedingt nur „Wohnhaus“ bedeuten. Auch das Regeln von Bewässerung und Belüftung in einem Gewächshaus, die Temperatureinstellung in einem Pool oder die Steuerung einer Rasenbewässerungsanlage fallen in diese Kategorie. Haushaltsgeräte-Automation: Hier geht es hauptsächlich um die Steuerung und Vernetzung von Haushaltsgeräten. Beispiele wären die Kaffeemaschine, die zu einem programmierten Zeitpunkt Kaffee kocht, während parallel dazu im Herd die Brötchen aufgebacken werden, oder der Staubsauger, der immer nur dann seine Runden dreht, wenn niemand zu Hause ist. Sicherheitslösungen: Betrifft Sensoren, Kameras und andere sicherheitsrelevante Geräte. Beispiele: Bewegungsmelder, Tür- und Fenstersensoren, Rauch- und Kohlenmonoxid-Melder, Überwachungskameras. Auch die derzeit im TV beworbenen „Video-Türklingeln“ gehören dazu. Sie sind zugleich Überwachungs- und Wechselsprechanlagen, die via Smartphone theoretisch von jedem Ort der Welt bedient werden können. Smart Metering: Das „intelligente Messen“ ist eng verwandt mit der Hausautomation. Bedeutet: Vernetzte Zähler erfassen und speichern ständig den Verbrauch von Strom, Wasser und Heizenergie. Das bietet dem Hausbewohner zum einen die Möglichkeit, immer genau zu wissen, wann er wie viel von welcher Ressource nutzt. Zum anderen tut sich die Möglichkeit auf, von der Tageszeit abhängige billigere Energie zu nutzen. Ob die Vernetzung von Unterhaltungselektronik, also zum Beispiel die Kommunikation zwischen Internet-Router und Computern, Smartphones, Fernsehern und Musikanlagen beziehungsweise Lautsprechern, als Smart-Home-Lösung anzusehen ist, ist eine Frage der Definition. „Smart“ wird der Spaß mit Musik, Fotos und Filmen eigentlich weiter auf Seite 25 22 Bauen & Finanzieren | Ausgabe 2019

PLANUNG Zukunftsweisendes Bauen mit PORIT-Porenbeton ANZEIGE Als mittelständisch geprägtes Unternehmen mit über 30 Mitarbeitern produzieren wir am Standort Laußnitz, vor den Toren der sächsischen Landeshauptstadt Dresden, seit 1996 hochwertige PORIT Porenbeton-Produkte für den Mauerwerksbau nach neuesten technologischen Gesichtspunkten. Aufgrund der jungen Firmengeschichte sowie der modernen Anlagentechnik sind wir ein maßgebendes Wirtschaftsunternehmen der mauersteinerzeugenden Industrie Sachsens. PORIT-Porenbeton ist ein hoch wärmedämmender und nicht brennbarer Massivbaustoff. Seine Stärke ist sein Eigenschaftsprofil, das monolithische Wandkonstruktionen ermöglicht und gleichzeitig alle Anforderungen an den Wärme-, Brand-, Feuchte- und Schallschutz sowie an die Tragfähigkeit von modernen Wohn- und Wirtschaftsbauten erfüllt. Der mineralische Baustoff ist dampfdiffusionsoffen und somit feuchteregulierend, schadstofffrei und emissionsarm und durch sein geringes Volumengewicht einfach und wirtschaftlich auf der Baustelle zu verarbeiten. Die Materialbasis von Porenbeton bilden die natürlichen Rohstoffe Quarzsand, Zement, Kalk und Wasser – sie sind nahezu unbegrenzt aus der Natur verfügbar. Durch den Einsatz regional abgebauter, mineralischer Rohstoffe mit kurzen Transportwegen, einem energieeffizienten Herstellungsprozess im Vergleich mit anderen Baustoffen sowie seiner Langlebigkeit und Wertbeständigkeit leistet PORIT-Porenbeton einen aktiven Beitrag zum nachhaltigen Bauen. PORIT-Porenbeton weist als Massivbaustoff in der Rohdichteklasse 0,35 eine Wärmeleitfähigkeit ab 0,08 W/(m·K) auf. Das bedeutet: Eine monolithische, 36,5 cm breite Wandkonstruktion aus Porenbeton bietet einen Wärmedurchgangskoeffizienten U = 0,21 W/(m²K). Im Außenwandbereich können damit die Anforderungen der aktuell gültigen Energieeinsparverordnung (EnEV) ohne zusätzliche Dämmmaßnahmen erfüllt und sogar übertroffen werden. Die hervorragende Wärmedämmfähigkeit von Porenbeton basiert auf seiner geringen Rohdichte und seinem hohen Luftanteil – er verfügt bei gleichzeitig hoher Festigkeit über ein hohes Wärmespeichervermögen und eine niedrige Wärmeleitfähigkeit. Zudem ist PORIT-Porenbeton einfach und schnell zu bearbeiten, so dass selbst anspruchsvolle Formen fachgerecht und sicher auszuführen sind, ohne dabei auf Wohnkomfort und Leistungsfähigkeit in Sachen Statik und Bauphysik verzichten zu müssen. In Verbindung mit Dünnbettmörtel lassen sich mit den hochdämmenden PORIT-Plansteinen praktisch wärmebrückenfreie Wände in nahezu allen Formen erstellen. Die massiv erstellten Wandscheiben aus PORIT-Plansteinen sorgen für eine Dämpfung der Temperaturspitzen im Sommer sowie zugleich für eine langanhaltende Wärmespeicherung im Winter. In Summe führt dies zu einem gesunden und behaglichen Wohnklima. Abgerundet wird die Produktpalette durch umfangreiche Ergänzungsprodukte und Sonderbauteile. Unsere Produkte werden in allen Bereichen des Bauwesens im Wohnungs- und Industriebau sowie in der Sanierung eingesetzt. Unsere Kunden stehen dabei im Mittelpunkt unseres Denkens und Handelns. Für sie stellen wir die besten Produkte her und haben ein umfangreiches Service- und Beratungsprogramm, bis hin zu Bauherrentagen und Werksbesichtigungen, entwickelt. Direkte Nähe zu unseren Kunden ist uns wichtig. Sie sorgt für unkomplizierte Wege bei persönlicher Beratung und engagierter Betreuung vor Ort durch unser kompetentes Außen- und Innendienstteam. Bauen & Finanzieren | Ausgabe 2019 23

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