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Bauen & Finanzieren 2019

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PLANUNG Ein

PLANUNG Ein energieeffizienter Neubau besitzt eine optimale Dämmung – und das passende Heizsystem. Foto: Paul Brennan | Pixabay Heizungsplanung fürs Haus: Welche Wärme soll es sein? Die Planung und der Bau eines Eigenheims sind aufregend, aber auch äußerst anspruchsvoll. Zum Beispiel bei der Wahl des optimalen Heizungssystems. Hier eine erste Orientierungshilfe zu unterschiedlichen Heizungsarten. Bei der Planung eines Neubaus gibt es viel zu tun. Besonders wichtig ist die Entscheidung über das geeignete Heizungssystem. Es soll effizient und kostensparend sein und eine gute Umweltbilanz aufweisen. Mittlerweile gibt es dafür eine große Auswahl für verschiedene Standortbedingungen. Nicht jede Heizung lohnt sich dabei überall. Deswegen sollten sich Bauherren vorab möglichst genau informieren und eventuell einen Experten wie einen Energieberater zurate ziehen. Hier gibt‘s zur ersten Orientierung eine Auflistung der gängigsten Heizungslösungen: Fakten zu ihren Funktionsweisen, Brennstoffen sowie Vor- und Nachteilen. Zudem befindet sich am Ende eine Auflistung der Förderungen, die für einzelne Heizsysteme beantragt werden können und die unabhängig von der Baufinanzierung gewährt werden. Effizient und platzsparend – die Gasheizung Wer wenig Platz in seinem Haus zur Verfügung hat, sollte sich überlegen, eine Gasheizung anzuschaffen. Sie ist kompakt, läuft äußerst effizient und ist vergleichsweise günstig. Durch die Verbrennung von Gas erzeugt sie Wärme für Heizung und Warmwasser. Moderne Gasheizungen erreichen zudem einen Wirkungsgrad von 98 Prozent: Denn sie nutzen den Brennwerteffekt, der aus dem Abgas ebenfalls Wärme erzeugt. Eine Gastherme kann kompakt an der Wand hängen. Sie kann sogar dort montiert werden, wo kaum Platz ist – zum Beispiel versteckt im Wohnbereich. Die einzige Bedingung für die Gasheizung ist: Es muss Gas vor Ort anliegen. Entweder als Anschluss aus der Straße oder über einen Tank im Garten oder Keller. Mittlerweile gibt es drei Arten von Gasheizungen: die Gas-Brennwertheizung, die Gasheizung mit Solarthermie und das Gas-Adsorptions-Heizgerät. Erstere ist der moderne Klassiker. Sie funktioniert wie oben beschrieben und nutzt die Abgaswärme effektiv. Dabei ist die Heizung sehr kompakt und passt in jede Ecke des Hauses. Ein Nachteil: die vollständige Abhängigkeit vom Gas. Die Gasheizung mit Solarthermie ist im Prinzip ähnlich. Sie nutzt nur zusätzlich zum Gas Solarenergie. Diese sorgt im Sommer im besten Fall dafür, dass kein Gas benötigt wird – solange die Solaranlage entsprechend dimensioniert ist. So sinken die Heizkosten – und nebenbei ist dieses Heizungssystem auch noch umweltfreundlicher als herkömmliche Gasheizungen. Die dritte Variante ist besonders nachhaltig und modern. Durch die Nutzung von Gas und einer Umweltenergie – Sonne oder Erdwärme – kann eine konti- 14 Bauen & Finanzieren | Ausgabe 2019

PLANUNG Eine Gasbrennwertheizung fügt sich kompakt in jeden Wohnbereich ein. Foto: Viessmann Werke nuierliche Leistung sichergestellt werden. Dafür sorgt ein spezielles Material: das Zeolith. Dieses setzt bei der Einlagerung von Wasserdampf Wärme frei. Den Dampf erzeugt die Umweltenergie. Zwei Phasen sind dabei entscheidend. Die Adsorption erzeugt Wärme durch die Verdampfung, die Desorption durch die Erhitzung des Zeolith-Moduls mit der Gasheizung. Letztere Phase ist wichtig, damit sich das Modul regenerieren kann. Das moderne Heizsystem spart so Heizkosten und schützt das Klima. Klassisch und rentabel: die Ölheizung Neben der Gasheizung ist das Heizen mit Öl eine der meistgenutzten Heizungsarten: in mehr als einem Viertel aller deutschen Wohnhäuser. Die neueren Modelle arbeiten zudem ähnlich effizient – mit dem schon vorgestellten Brennwerteffekt. So sind 98 Prozent Wirkungsgrad möglich. Zwei Modelle moderner Ölheizungen gibt es: die Öl-Brennwertheizung sowie die Öl-Solar-Hybridheizung. Die Brennwertheizung mit Öl funktioniert mit einem hohen Wirkungsgrad. So kann sie den Brennstoff bestmöglich ausnutzen, indem die Abgaswärme genutzt wird. Das führt zu vergleichsweise niedrigen Heizkosten und einer besseren Umweltbilanz. Nachteile dieser Technik: Das neue Haus braucht ausreichend Platz für die Systemtechnik und einen Heizöltank – dieser kann ein Volumen von bis zu 3 000 Litern oder mehr annehmen, abhängig von der Hausgröße. Zudem besteht eine hohe Abhängigkeit vom Brennstoff, der nicht wie beim Gas als Leitung vorliegt. Außerdem tendieren die Ölpreise dazu, in Zukunft zu steigen – auch wenn das nicht hundertprozentig genau vorhergesagt werden kann. Das sollten Hausbauer bedenken. In Kombination mit der Solarthermie läuft eine Ölheizung allerdings etwas unabhängiger. Die Solarmodule nutzen die Sonnenenergie zur Warmwasserbereitung sowie für die Heizung. Das schont die Umwelt und senkt aktiv den Ölverbrauch und damit die Heizkosten. Ein intelligentes Heizsystem sorgt zu jeder Zeit für ausreichend Energie: Wenn die Sonne nur wenig Energie abgibt, schaltet sich stets die Ölheizung dazu. Das Haus kann so konstant beheizt werden. Wer dann noch Bio-Heizöl verwendet, sichert sich ein gute Umweltbilanz. Das ist quasi schwefelarmes Heizöl, gemischt mit Öl aus nachwachsenden Rohstoffen wie Raps, Soja oder Sonnenblumen. Modern und simpel: die Wärmepumpe Eine moderne Variante der Beheizung des Hauses ist die Wärmepumpe. Intelligent nutzt sie die Umweltenergie von Sonne, Luft, Wasser und Erde. weiter auf Seite 16 www.diemar-jung-zapfe.de Neue Heizung einbauen, keinen Cent investieren. ENSO.Wärme.Komfort – der bequeme Weg zur Wohlfühlwärme. Auch mit Solarthermie! Attraktiv für Hauseigentümer: Eine moderne Heizung spart Energiekosten und schont die Umwelt. ENSO bietet Ihnen dazu mit ENSO.Wärme.Komfort eine günstige Komplettlösung. ENSO plant, finanziert, baut und betreibt Ihre neue Heizungsanlage zu dauerhaft günstigen Konditionen. Sichern Sie sich effiziente Wohlfühlwärme. Sie möchten mehr erfahren? Wir beraten Sie gern: ENSO Energie Sachsen Ost AG Service-Telefon: 0800 6686868 (kostenfrei) E-Mail: service@enso.de Bauen & Finanzieren | Ausgabe 2019 15

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